10/01/2024
Zeit für eine Lebensrettung 🆘: Das Metronom klickt rhythmisch. Im gleichen Takt führt Gesundheits- und Krankenpflegerin Christine Rengers eine Thoraxkompression durch. Ihre Kollegin Arsuv Kurbanova sorgt dafür, dass der „Patient“, die Reanimationspuppe „Frau Sommer“, genügend Luft bekommt. Eine weitere Kollegin überwacht die optimale Medikamentengabe. 💉
Immer up-to-date sind unsere Kolleg*innen der Intensivstationen in Clemenshospital und Raphaelsklinik. 🏥 Regelmäßig gibt es neue Infos zu (lebens-)wichtigen Themen sowie Wiederholungen zu wesentlichen Handgriffen und Entscheidungen, nicht nur bei der Wiederbelebung. Bei den jährlichen Advanced-Life-Support-Kursen (ALS-Kursen) von ALS-MegaCode-Trainer Ralf Dickmann und seinen Kolleg*innen wird jede*r Pflegende von Intensivstation, Anästhesie, Herzkatheterlabor und Notaufnahme gefordert. 👍 Auch Ärzt*innen müssen den Kurs absolvieren.
Kleingruppen von fünf bis maximal sieben Mitarbeitenden frischen zunächst ihre theoretischen Kenntnisse auf. Dann geht es zu verschiedenen simulierten Szenarien an die Reanimationspuppen. ➡️ Wie oft, wie schnell und wie stark muss die Thoraxkompression erfolgen, bevor Beatmung, Medikamente oder eine Defibrillation gegeben werden können? Woran erkennt man, ob ein Kammerflimmern vorliegt? Unter welchen Voraussetzungen kann eine mechanische Reanimationshilfe zum Einsatz kommen? Wie können die Atemwege am besten stabilisiert werden?
Ralf Dickmann und seine Trainer-Kolleg*innen informieren sich immer wieder zu Neuerungen und Abwandlungen. 🆕 Sie wählen die relevanten Infos für beide Kliniken aus und reagieren flexibel auf Wünsche der Mitarbeitenden. Auch die anderen pflegerischen Kolleg*innen bilden sich selbstverständlich regelmäßig weiter. Für sie geht es beispielsweise alle zwei Jahre zum Basic Life Support (BLS).