Institut für Theologie und Politik

Institut für Theologie und Politik Welt begreifen und Hoffnung praktisch werden lassen. So verstehen wir Christentum.

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16/08/2026

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Beitrag über den Artikel unseres Mitstreiters Michael Ramminger in der R***e von Collectif Anastasis:
09/08/2026

Beitrag über den Artikel unseres Mitstreiters Michael Ramminger in der R***e von Collectif Anastasis:

Wir freuen uns über die neu gegründete politisch-theologische R***e unserer FreundInnen des Collectif Anastasis Anastasi...
06/08/2026

Wir freuen uns über die neu gegründete politisch-theologische R***e unserer FreundInnen des Collectif Anastasis Anastasis aus Frankreich. Wir durften in der ersten Ausgabe auch einen Beitrag zur Frage der Aktualisierung politischer Theologie in einer sich autoritarisierenden Gesellschaft beisteuern.

29/07/2026

Den Anspruch des Evangeliums ernstnehmen.
Besprechung von pax christi Münster zum Manifest des Kollektivs Anastasis, das bei uns verlegt worden ist:
https://muenster.paxchristi.de/file/download/AMIfv975OHVPGPFiNFNzSCr-L3pm7xy5Cz_2e6RGuB6LkSn1Fp5IMd6D15Oq-OZGxZQjXioyk1wxHtwZ7ay2FASEskfyKMF4mfWhWs1GYAa9NVTg9D50nJu2JChEMlPGDxwpDHrAWJnRq2xx8abniTQYYh35axruAkCYLi2OxqoolCv-x02QITZ0iOV6OEVuFVbVY_YuMclGBiac2qDcdaRNvZfi2X8X1Edj6-qbdZZWibckJkaLXtTNHEsRdG9o9zlxUThe8I6s/Korrespondenz%2001-2026_Web.pdf

Nachzulesen auf Seite 72ff.

Der KI-FetischHier veröffentlichen wir einen Ausschnitt aus unserem Heft "Mensch werden! Kleine theologische Anstöße zur...
12/07/2026

Der KI-Fetisch

Hier veröffentlichen wir einen Ausschnitt aus unserem Heft "Mensch werden! Kleine theologische Anstöße zur Digitalisierung", das ihr bei uns bestellen könnt: https://www.itpol.de/mensch_werden_digitalisierungskritik/

KI ist in aller Munde. Sie wird oft überhöht und ihr werden Eigenschaften zugeschrieben, die sie nicht hat. Im Wesentlichen handelt es sich um einen stochastischen Papagei, eine Maschine, die nichts anderes kann, als Wahrscheinlichkeiten berechnen. Und doch schreiben so viele der KI ein Bewusstsein zu und sind per Du mit ihr. Warum eigentlich? Ist ein Rechenprogramm etwa ein Subjekt? Man würde doch eher als wunderlich gelten, wenn man mit den Dingen um sich spricht.
Einer Sache oder einer Ware eine Eigenschaft zuschreiben, die ihr nicht zukommt, hat Karl Marx mit dem Begriff Warenfetisch gekennzeichnet. Das hat er als falsches Bewusstsein entlarvt. Es kommt vor, dass die menschliche Arbeit, die gebraucht wurde, um eine Ware herzustellen, als quasi natürlich verstanden wird. Damit wird die Arbeit unsichtbar und die Ware aufgeladen mit Bedeutung. Ihr wird ein Wert zugesprochen, der losgelöst scheint von der Produktion.
KI kann als eine besondere Form des Warenfetisch verstanden werden. Hinter der KI steht all die menschliche Arbeit, die geleistet wurde und bei der Menschen enteignet wurden. KIs werden mit Büchern, Kunst, Wissen und allem, was Menschen so produzieren, „gefüttert“. Es sind außerdem Menschen, die im Hintergrund die Arbeit leisten und KIs „trainieren“. Heraus kommt ein Produkt, das quasi als bewusstes Gegenüber erscheint, in dem die menschliche Arbeit und die gesellschaftlichen Verhältnisse unsichtbar gemacht werden. Diese Ware scheint für sich selbst zu stehen. Sie bestimmt und erklärt nun die Welt.
Damit wird aber die Welt der Religion berührt, denn der Warenfetisch produziert somit neue Götzen, die über den Menschen herrschen. Franz Hinkelammert nannte das, was der Warenfetisch hervorbringt, einmal prägnant „einen Polytheismus der Warenwelt“.
Marx‘ Fetischanalyse hilft die ideologischen Grundlagen des Kapitalismus zu verstehen und Kritik zu üben an der verdeckten Herrschaft des Kapitals. Um Herrschafts- und Götzenkritik geht es auch bei den Propheten und Jesus. Götzen werden in der Bibel immer wieder zurückgewiesen, weil sie nicht den konkreten Menschen mit seinen konkreten Bedürfnissen in den Mittelpunkt von Gesellschaft und Geschichte stellen. An diesem Punkt treffen sich marxsche Kapitalismuskritik und Theologie, um gemeinsam keinen Stein auf dem anderen zu lassen und die Befreiung des Menschen voranzutreiben.

Der Bildschirm statt der AndereHier veröffentlichen wir einen Ausschnitt aus unserem Heft "Mensch werden! Kleine theolog...
10/07/2026

Der Bildschirm statt der Andere

Hier veröffentlichen wir einen Ausschnitt aus unserem Heft "Mensch werden! Kleine theologische Anstöße zur Digitalisierung", das ihr bei uns bestellen könnt: https://www.itpol.de/mensch_werden_digitalisierungskritik/

Wir kennen die Versuchung: Wir sind im Gespräch mit jemandem, doch dann kommt der schnelle Blick auf das Smartphone. Nur schnell die Chatnachrichten checken, mal eben drei Bilder ansehen, die wir geschickt bekommen haben oder die uns eine andere Social Media-App reinspült. Ein kurzes Video, in dem uns in Hochglanz Informationen präsentiert werden. Nur mal eben schnell – genau das ist es, was uns einen kurzfristigen Reiz und eine kleine Dopamin-Ausschüttung ermöglicht, wir fühlen uns wieder auf den Stand gebracht, lebendig. Und das auf eine Weise, die uns nur der Bildschirm ermöglicht – offenbar aber nicht die Person, mit der wir gerade im Gespräch waren.
Diese Verhaltensänderung produziert Störungen in der Begegnung mit dem Anderen, der Sog in Textnachrichten und Bilder verzerrt den Blick auf das Gegenüber.
Was wir auf unserem Bildschirm sehen, darüber glauben wir halbwegs Kontrolle zu haben. Die Begegnung hingegen entzieht sich der Kontrolle. Das Gegenüber kann nicht weggeklickt werden. Deswegen scheint ein Mensch und die Welt als Ganze so viel anstrengender als die virtuellen Räume, in denen wir so einfach Daumen-hoch Reaktionen bekommen.

Unser Heftchen aus der Reihe »Kleine theologische Anstöße« beinhaltet kurze Impulse zur Digitalisierung. Es ist neben der persönlichen Lektüre für den Einsatz im Schulunterricht, in der Gemeinde oder in der Erwachsenenbildung geeignet. Ausgangspunkt der kurzen Texte ist unsere Wahrnehmung, da...

Passend zur Digitalisierungs-Enzyklika Magnifica humanitas von Papst Leo haben wir ein kleines Heftchen erstellt: Ausgan...
18/06/2026

Passend zur Digitalisierungs-Enzyklika Magnifica humanitas von Papst Leo haben wir ein kleines Heftchen erstellt: Ausgangspunkt der Texte in "Mensch werden! Digitalisierung - Kleine theologische Anstöße" ist unsere Wahrnehmung, dass im Umgang mit sogenannter Künstlicher Intelligenz, digitalen Tools, mit der ständigen Informationsverfügbarkeit bis hin zum Transhumanismus theologische Verständnisse der Wirklichkeit allgegenwärtig sind: Es gibt ein technologisches Heilsversprechen, ja eine »Vergötterung« des Digitalen als umfassende Lösungsstrategie für die Herausforderungen des Individuums sowie für die großen Krisen der Menschheit.Wenn sich die Digitalisierung theologischer Begriffe und Konzepte bedient, ist eine Religionskritik notwendig. Dieser Aufgabe hat sich die Befreiungstheologie immer gestellt: Die Götter, die die Welt sich schafft und die Macht über den Menschen übernehmen, stehen im Kontrast zu einem biblisch bezeugten Gott, der für das gute Leben aller steht.
Mit dem Heftchen möchten wir zur kritischen Auseinandersetzung und Diskussion einladen. Sie können es gerne auch in größerer Stückzahl bei uns bestellen.
https://www.itpol.de/mensch_werden_digitalisierungskritik/

Klara und Franz von Assisi - Lernchancen für junge Menschen heuteAm 1. Juni 2026, 15 bis 18 Uhr wird im Schulreferat des...
29/05/2026

Klara und Franz von Assisi - Lernchancen für junge Menschen heute

Am 1. Juni 2026, 15 bis 18 Uhr wird im Schulreferat des Ev. Kirchenkreises Münster (An der Apostelkirche 3, Münster) eine Fortbildung zu unserem Schulmaterial mit Annika Landt stattfinden, weitere Infos hier:

In dieser Fortbildung schauen wir uns Franz und Klara an, deren Leben bis heute dazu einlädt, einen Perspektivwechsel vorzunehmen: Es geht um einen anderen Umgang mit der Zeit, um einen anderen Umgang…

15/05/2026

Leo XIV. als Anti-Trump
Trump postet Bilder von sich als Jesus, JD Vance belehrt den Papst, Pete Hegseth gibt den Kreuzritter. Die Auseinandersetzung zwischen Präsident Trump und Papst Leo um die US-Migrations- und Kriegspolitik zeigt, dass die gegenwärtigen Verhältnisse gar nicht so säkular sind, wie es erscheint. Michael Ramminger (ITP) hat in derFreitag ein Interview gegeben in dem er die MAGA-Theologie beleuchtet und aufzeigt: von Blasphemie bis zum christlichen Zionismus ist alles dabei.
https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/ist-trump-der-maga-messias-deep-dive-in-die-endzeit-mythen-um-das-oval-office

Wir veröffentlichen hier zudem zwei weitere Artikel, die diesen Konflikt analysieren und die wir ins Deutsche übersetzt haben:

1) Antonio Spadaro: Die Worte des Papstes sind die einzige Waffe, um dem kulturellen und moralischen System entgegenzutreten, mit dem das Weiße Haus Konflikte schürt
https://www.itpol.de/wp-content/uploads/2026/05/Die-Worte-des-Papstes-sind-die-einzige-Waffe-um-dem-kulturellen-und-moralischen-System-entgegenzutreten-mit-dem-das-Weisse-Haus-Konflikte-schuert.pdf

2) Marco Politi: Leo XIV. ist ungewollt zum Anti-Trump der Welt geworden
https://www.itpol.de/wp-content/uploads/2026/05/Leo-XIV.-ist-ungewollt-zum-Anti-Trump-der-Welt-geworden.pdf

Die beiden Beiträge sind aus unserer Sicht bemerkenswerte Analysen und Einschätzungen. Nicht in allem drücken sie unsere Position aus, wir empfehlen aber sehr ihre Lektüre.

15/05/2026

✊ Glaube, der sich nicht anpasst – sondern widerspricht.
Was passiert, wenn Christ*innen nicht mit den Mächtigen beten, sondern mit den Unterdrückten kämpfen? Genau das fragt „The Gospel of Revolution" und findet Antworten in El Salvador, Brasilien, Nicaragua und Mexiko.
Der Dokumentarfilm von François-Xavier Drouet taucht in die Geschichte der Befreiungstheologie ein: eine Bewegung, die dem Vatikan zu radikal, den USA zu gefährlich und Millionen Menschen ein Hoffnungszeichen war.
In Zeiten, in denen Christentum oft mit Konservatismus gleichgesetzt wird, erinnert dieser Film daran: Es war nicht immer so. Und es muss nicht so bleiben. 🕊️

Schaut vorbei und kommt danach mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf euch!❤️

Holt euch hier schon eure Tickets 👉 https://www.cinema-muenster.de/index.php?id=9429

Adresse

Friedrich-Ebert-Str . 7
Münster
48153

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