Kulturraum Synagoge Lippstadt e. V.

Kulturraum Synagoge Lippstadt e. V. Die ehemalige Synagoge in Lippstadt: Begegnungsstätte - Kulturraum - Bühne

•Mittwoch, 29. April 2026 - Beginn 19 UhrYes – Filmsatire, Israel 2025 Deutschland/Frankreich/Israel/Zypern 2025, 150 Mi...
29/04/2026


Mittwoch, 29. April 2026 - Beginn 19 Uhr
Yes – Filmsatire, Israel 2025


Deutschland/Frankreich/Israel/Zypern 2025, 150 Min.

Tel Aviv nach dem Massaker des 7. Oktobers: Der Musiker Y. und seine Partnerin, die Tänzerin Yasmine, unterhalten als sexy Partyclowns mit grellen Performances eine dekadente israelische Oberschicht. Die beiden träumen davon, ihr prekäres Leben hinter sich zu lassen und allein durch ihre Talente zu Wohlstand zu kommen. Als Y. von einem russischen Oligarchen den Auftrag erhält, eine blutige Hymne auf den Krieg Israels gegen die Palästinenser*innen zu schreiben, verändert sich das Leben des Paares radikal: Während über die Bildschirme Nachrichten vom Grauen in Gaza flimmern und sich die Straßen Tel Avivs mit nationalistischer Propaganda füllen, werden Y. und Yasmine mit den Grundlagen ihres moralischen Koordinatensystems konfrontiert.

Nadav Lapid ist, seitdem sein Film SYNONYMES den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen hat, der weltweit sichtbarste israelische Filmemacher. Zügellos und bissig zeigt er in YES sein Heimatland als Nation zwischen Dekadenz und Zerstörung, Hoffnung und Resignation. Zu Recht gilt Lapids mit Brutalität und Zärtlichkeit erzählte Satire auf eine von Krieg und Terror zerrissene Gesellschaft als Israels umstrittenster Film des Jahres.

Eintritt 8€.

•Freitag, 17. April 2026 - Beginn 19.30 UhrChiune Sugihara – „Aufrecht im Strom der Zeit“ Nach dem Überfall der Wehrmach...
17/04/2026


Freitag, 17. April 2026 - Beginn 19.30 Uhr
Chiune Sugihara – „Aufrecht im Strom der Zeit“

Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen wird der japanische Diplomat Chiune Sugihara im September 1939 nach Kaunas, der damaligen Hauptstadt Litauens, entsandt und mit den Tätigkeiten als Konsul beauftragt. Mit der Annexion des Landes durch die Sowjetunion im darauffolgenden Jahr ändert sich die Lage dramatisch. Zuvor nach Litauen geflohene Juden laufen Gefahr, in von den N***s besetzte Gebiete zurückgeschickt zu werden. Sugihara erstellt eigenmächtig und entgegen der Weisung aus Tokio Durchreisevisa und rettet damit tausenden Menschen das Leben.

Der Dokumentarfilm „Aufrecht im Strom der Zeit“ von Susanne Co**ha Emmrich erzählt diese noch immer unglaubliche Geschichte. Durch die Präsentation von Zeugen und die Darstellung der relevanten Orte der Ereignisse wird der Film zu einem Dokument von Erinnerungen, die heute beinahe vergessen sind. Die Regisseurin Susanne Co**ha Emmrich stellt den Film persönlich vor.

Der Eintritt ist kostenlos.

Veranstaltet vom Deutsch-Japanischen Verein Yawara Lippstadt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturraum Synagoge Lippstadt.

Fotoabdruck mit freundlicher Genehmigung von Sugihara Nobuki

•Donnerstag, 16. April 2026 - 18 UhrChiune Sugihara – der „japanische Oskar Schindler“ Wer war Chiune Sugihara?Nach dem ...
16/04/2026


Donnerstag, 16. April 2026 - 18 Uhr
Chiune Sugihara – der „japanische Oskar Schindler“

Wer war Chiune Sugihara?

Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen wird der japanische Diplomat Sugihara im September 1939 nach Kaunas, der damaligen Hauptstadt Litauens, entsandt und mit den Tätigkeiten als Konsul beauftragt. Mit der Annexion des Landes durch die Sowjetunion im darauffolgenden Jahr ändert sich die Lage dramatisch. Zuvor nach Litauen geflohene Juden laufen Gefahr, in von den N***s besetzte Gebiete zurückgeschickt zu werden. Sugihara erstellt eigenmächtig und entgegen der Weisung aus Tokio Durchreisevisa und rettet damit tausenden Menschen das Leben.

Der Lippstädter Verein YAWARA hat eine Ausstellung zu Chiune Sugihara zusammengestellt mit Dokumenten, Fotos und Installationen. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 19. April zu sehen.

🚪Öffnungszeiten:

Freitag von 16 bis 19 Uhr

Sa/So von 14 bis 18 Uhr

➡️ Der Eintritt ist kostenlos.

Fotoabdruck mit freundlicher Genehmigung von Sugihara Nobuki

•Sonntag, 12. April 2026 - Beginn 17 UhrTogoland Projektionen – Dokumentarfilm Dokumentarfilm, Deutschland 2023, 96 Min....
11/04/2026


Sonntag, 12. April 2026 - Beginn 17 Uhr
Togoland Projektionen – Dokumentarfilm


Dokumentarfilm, Deutschland 2023, 96 Min.

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg begab sich der „Afrikaforscher“ und Filmregisseur Hans Schomburgk auf eine beispiellose Filmexpedition nach Westafrika, um im Norden der damaligen deutschen Kolonie Togo in exotischem Dekor Abenteuer- und Dokumentarfilme zu drehen. In Togo blieben diese bis heute so gut wie unbekannt.

Der Filmemacher Jürgen Ellinghaus reist mehr als ein Jahrhundert später mit einem mobilen Kino an Originaldrehorte der Filme von Schomburgk. Zusammen mit den togolesischen Zuschauer:innen ergründet Ellinghaus den historischen Kontext der Filmbilder und die Auswirkungen des Kolonialismus. Was zeigen die Filme, was verschweigen sie über „Togoland“, das seinerzeit als „Musterkolonie“ des Deutschen Reiches gepriesen wurde?

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Die Ferne so nah. Wie Lippstadt die Weite Welt kennenlernte“ des Stadtmuseums Lippstadt. Die Ausstellung findet statt in der Städt. Galerie im Rathaus und wurde verlängert bis zum 14. Juni 2026.

Eintritt 8 €

•Samstag, 4. April 2026 - Beginn 16 Uhr„Kameradschaft“ – Spielfilm von G. W. Pabst (1931) „Kameradschaft“ (D 1931, 88 mi...
31/03/2026


Samstag, 4. April 2026 - Beginn 16 Uhr
„Kameradschaft“ – Spielfilm von G. W. Pabst (1931)

„Kameradschaft“ (D 1931, 88 min) ist einer der bekanntesten Filme des legendären Regisseurs Georg Wilhelm Pabst, der zusammen mit Fritz Lang, F. W. Murnau und Ernst Lubitsch zu den bedeutendsten Regisseuren der Weimarer Republik gehörte.
Nach der Verfilmung von Brechts „Dreigroschenoper“ entstand „Kameradschaft“ als filmischer Aufruf zur Völkerverständigung.
In den Hauptrollen sind u. a. Alexander Granach und Ernst Busch zu sehen.
Die Deutsche Kinemathek schreibt über den Film: „In einer Kohlegrube nahe der deutsch-französischen Grenze kommt es zu einem Unglück, bei dem französische Bergarbeiter verschüttet werden. Unter Lebensgefahr helfen französische und deutsche Arbeiter gemeinsam bei der Bergung der Kumpels, ungeachtet der Ressentiments und feindlichen Stimmung, die nach dem Ersten Weltkrieg auf beiden Seiten der Grenze fortbestehen.
Der Film beeindruckt durch die klaustrophobischen Aufnahmen aus dem Stollen und die realitätsnahe Darstellung des Bergarbeitermilieus. Darüber hinaus ist er ein Plädoyer für Völkerverständigung vor dem Hintergrund des aufkommenden Nationalsozialismus.“

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit den Organisatoren der jährlichen Gedenkfeier für die in der Karwoche 1945 ermordeten französischen und deutschen Arbeiter der Union-Werke Lippstadt.
Mehr als 300 Widerstandskämpfer, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter wurden in diesem Kriegs-Endphasenverbrechen durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) im Rombergpark und im benachbarten Bittermark-Wald in Dortmund grausam ermordet. Unter ihnen befanden sich sechs Arbeiter und sieben Zwangsarbeiter des damaligen Union-Werks in Lippstadt.
Jährlich am Karsamstag wird ihrer am Gedenkstein vor der Josefskirche im Lippstädter Süden gedacht.
Auch am heutigen Tag findet die Gedenkveranstaltung um 11 Uhr dort statt. Ergänzend zeigen wir „Kameradschaft“ – ein Aufruf zu Toleranz und Völkerverständigung in Zeiten wieder erstarkenden Nationalismus.

Eintritt frei

•Mittwoch, 25. März 2026 - Beginn 19.30 UhrErased Memories, Disrupted Futures – Dokumentarfilm, Vortrag und Diskussion m...
26/03/2026


Mittwoch, 25. März 2026 - Beginn 19.30 Uhr
Erased Memories, Disrupted Futures – Dokumentarfilm, Vortrag und Diskussion mit Prince Kamaazengi Marenga und Julia Manek (medico international)

2025. Deutschland gibt sich als Erinnerungs-Weltmeister. Dabei hat es den ersten kolonialen Genozid an den Ovaherero und Nama im heutigen Namibia immer noch nicht als solchen anerkannt. Stattdessen erstarkt die extreme Rechte – und mit ihr eine vergangen geglaubte Kolonialromantik. Indes wird in Namibia ein neues Energie-Megaprojekt gebaut, das die deutsche Wirtschaft entkarbonisieren könnte – mit absehbar vernichtenden Folgen für die historischen Gedenkstätten der Nama und Ovaherero.

Forensic Architecture ist eines der zur Zeit weltweit wichtigsten Kunst-Kollektive, das internationale Recherche, politischen Aktivismus und interdisziplinäre Kunst-Installationen verbindet. Gemeinsam mit der humanitären Organisation medico international präsentiert Forensic Architecture Filmdokumentationen, die in Zusammenarbeit mit Organisationen der Nama und Ovaherero entstanden sind. Auf der Grundlage von Zeitzeugnissen wie alten Postkarten und Erinnerungen werden mit Digitaltechnik Orte deutscher Kolonialherrschaft rekonstruiert. Das Projekt wird präsentiert von Julia Manek (medico international).

Prince Kamaazengi Marenga ist Aktivist, Dichter und Autor in den Bereichen Poesie, Journalismus und Kurzgeschichten. Sein Buch P-O-E-M-S (2019) befasst sich mit den grundlegenden Fragen und Dilemmata rund um die komplexen sozialen Realitäten in Namibia und Afrika. Seine Arbeit ist nicht nur eine Reflexion, sondern eine Verkörperung des anhaltenden Kampfes und des Geistes seines Volkes. Marenga lebt zur Zeit in der Nähe von Bremen. Er stammt direkt von Jacobus Morenga ab, dem „schwarzen Napoleon“ einem der wichtigsten Anführer der Herero und Nama von 1904 bis 1907. Prince K, wie er sich auch nennt, ist auch Vertreter der Ovaherero Genocide Foundation, so dass bei dieser Veranstaltung die seltene Gelegenheit besteht, direkt mit einem Nachfahren der Opfer des damaligen Genozids ins Gespräch zu kommen.

•Mittwoch, 18. März 2026 - Beginn 19.30 UhrMemory Hotel Figurenanimationsfilm, Deutschland, 101 MinutenDeutschland, 1945...
18/03/2026


Mittwoch, 18. März 2026 - Beginn 19.30 Uhr
Memory Hotel

Figurenanimationsfilm, Deutschland, 101 Minuten

Deutschland, 1945: die fünfjährige Sophie und ihre Eltern fliehen vor der Roten Armee. Im Gepäck haben sie nur ein paar Kleidungsstücke und Fahrkarten für ein Schiff nach Amerika. Doch das Schicksal hat andere Pläne. Während einer Rast im Hotel gerät die Familie in einen Konflikt mit dem diabolischen N**i Scharf und seinem Hitlerjungen Beckmann – mit fatalen Folgen. Im brutalen Handgemenge verliert die kleine Sophie nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre Erinnerungen. Als sie wieder zu sich kommt, ist das Hotel in sowjetischer Hand und sie zur Köchin des Hauses befördert. Die Jahrzehnte verstreichen wie im Flug und unter der Obhut des Sowjetsoldaten Wassili wächst Sophie zur Frau heran. Noch ahnt sie nicht, dass die Wahrheit über ihre Vergangenheit den Weg in ihre Zukunft ebnen wird – und der erste Hinweis im Luftschutzkeller des Hotels seit vielen Jahren nur darauf wartet, von ihr entdeckt zu werden.

Eine formalästhetisch einzigartige, kunstvoll-surreale Parabel auf die deutsche Nachkriegsgeschichte und ein Meisterstück des analogen Filmhandwerks: 25 Jahre hat der deutsche Regisseur Heinrich Sabl an MEMORY HOTEL gearbeitet – nun erblickt er endlich das Licht der Filmwelt. Der mit aufwendiger Stop-Motion-Technik realisierte Spielfilm ist ein absolutes Kinojuwel – klug, aufrüttelnd und visuell schlicht atemberaubend.
(Neue Visionen Filmverleih)

Eintritt 8 €

•Sonntag, 8. März 2026 - Beginn 17 Uhr„Im Osten was Neues“ – Film & Filmgespräch Dokumentarfilm, Deutschland 2025, 82 Mi...
06/03/2026


Sonntag, 8. März 2026 - Beginn 17 Uhr
„Im Osten was Neues“ – Film & Filmgespräch

Dokumentarfilm, Deutschland 2025, 82 Min.

in Anwesenheit der Filmemacherin Loraine Blumenthal

Wenn Fußballtrainer Thomas „Eichi“ Eichstätt mit seiner Mannschaft aus Torgelow bei Turnieren auftaucht, fallen sie sofort auf. Der große, kräftige Mann mit Glatze, Tattoos und Stimme, die über das ganze Feld hallt, trainiert vor allem Geflüchtete.

Auf dem Rasen sind die jungen Erwachsenen ganz im Hier und Jetzt. Doch abseits des Spielfeldes holt sie ihre Vergangenheit und Sehnsucht nach Heimat ein. Jobsuche, Fremdenfeindlichkeit und die Suche nach Zugehörigkeit sind für sie zusätzliche harte Lebensrealität. Für viele der Spieler ist „Eichi“ Bezugsperson und Freund. Aber auch er blickt auf ein früheres, dunkles Leben als Rechtsextremist.

VORFILM: Der lange Weg der Mohrenstraße (2021, 14 Min.), ebenfalls von Loraine Blumenthal, dokumentiert den langen Prozess bis zur Umbenennung der Berliner „Mohrenstraße“ in die heutige Anton-Wilhelm-Amo-Straße.

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Die Ferne so nah. Wie Lippstadt die Weite Welt kennenlernte“ des Stadtmuseums Lippstadt. Die Ausstellung findet statt in der Städt. Galerie im Rathaus und wurde verlängert bis zum 14. Juni 2026.

Eintritt 8 €

•Mittwoch, 18. Februar 2026 - Beginn 19.30 UhrLatcho Drom – Gute Reise Musikfilm von Tony Gatlif, Frankreich 1993, 103 M...
17/02/2026


Mittwoch, 18. Februar 2026 - Beginn 19.30 Uhr
Latcho Drom – Gute Reise


Musikfilm von Tony Gatlif, Frankreich 1993, 103 Minuten

„Latcho Drom“ ist ein außergewöhnlicher Film, der fast ohne Worte auskommt und sich ausschließlich der vielfältigen Welt der Musik der Roma und Sinti widmet. Der Regisseur Tony Gartlif bildet die historische „Reise der Zigeuner“, den mutmaßlichen Migrationsweg von Indien bis nach Nordafrika und Europa, in musikalischen Stationen nach. Die Darsteller sind allesamt professionelle oder Laienmusiker, keine Schauspieler. Die Musik ist authentisch und reicht von Gypsy Jazz bis zu Flamenco, von der Band Taraf de Haïdouks bis zum Auschwitz-Lied, das von der Holocaust-Überlebenden Margita Makulová gesungen wird.

Eine begeisternde, vitale, aber auch melancholische musikalische Reise.

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Gedenktag ist allen Opfern gewidmet, Juden zuallermeist, aber auch Sinti und Roma, Homosexuelle, Behinderte, Kriegsgefangene, Menschen, deren Leben eine Politik mörderischen Rassenwahns sich angemaßt hatte, für „lebensunwert“ zu erklären (bundesregierung.de).

Wir nehmen diesen Tag 2026 zum Anlass für einen Themenschwerpunkt, der sich der Diskriminierung, aber auch der Geschichte und Kultur der sogenannten „Zigeuner“, der Roma und Sinti widmet. Für den Genozid an ihrem Volk, dem bis zu einer halben Million Menschen zum Opfer fielen, wurde der Begriff „Porajmos“ (deutsch „das Verschlingen“) geprägt.

Eintritt 8 €

•Sonntag, 15. Februar 2026, 17 UhrWelcome to S***m Welcome To S***m – Dein Smartphone ist schon hierDokumentarfilm, Öste...
15/02/2026


Sonntag, 15. Februar 2026, 17 Uhr
Welcome to S***m


Welcome To S***m – Dein Smartphone ist schon hier
Dokumentarfilm, Österreich/Ghana 2018, 92 Min.

Der Dokumentarfilm „Welcome to S***m“ lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken und portraitiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie wird höchstwahrscheinlich auch letzte Destination für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir morgen kaufen!

„Der Film zeigt epische Bilder einer Hölle auf Erden - aber in ihnen steckt auch ein Moment der Emanzipation und der Utopie.“
[Süddt. Zeitung]

„Auf spät-koloniale Exotismen und andere Übergriffigkeiten verzichtet der Film zum Glück: Welcome to S***m beobachtet, ohne preiszugeben, schildert eine Lebensrealität, ohne sie für die eigene Agenda (“Nieder mit …!”, “Spendet für …!”) in den Dienst zu nehmen, verzichtet auf paternalistische Voice-Over und führt das karge Dasein der Slum-Bewohner auch nicht den Erwärmungsbedürfnissen eines westlich-bürgerlichen Publikums zu, das mit dem Ziel ins Kino geht, sich seine eigenen guten Ansichten bestätigen zu lassen.“
[Kino-Zeit]

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Die Ferne so nah. Wie Lippstadt die Weite Welt kennenlernte“ des Stadtmuseums Lippstadt. Die Ausstellung findet statt in der Städt. Galerie im Rathaus vom 29. November 2025 bis zum 26. April 2026.

Eintritt 8 €

Adresse

Stiftstraße 7
Lippstadt
59555

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