Weltkirche im Bistum Limburg

Weltkirche im Bistum Limburg Bei uns gibt's alles rund um das Thema Weltkirche: Beiträge zu den Partnerschaften, den Hilfswerken

Ein Wochenende mit weltkirchlichen Perspektiven auf das Thema Schöpfungsverträglichkeit, Meditation, Yoga, viel Natur un...
23/03/2023

Ein Wochenende mit weltkirchlichen Perspektiven auf das Thema Schöpfungsverträglichkeit, Meditation, Yoga, viel Natur und klösterlicher Ruhe nur für Frauen in Kooperation mit missio Aachen. Herzliche Einladung, es sind noch Plätze frei!

Eine Petition des katholischen Hilfswerks missio in Aachen fordert mehr Schutz für Frauen in Katar. Lasst uns Katar die ...
24/11/2022

Eine Petition des katholischen Hilfswerks missio in Aachen fordert mehr Schutz für Frauen in Katar. Lasst uns Katar die rote Karte zeigen!

Die WM in Katar lenkt den Blick auf die Situation von tausenden Arbeitsmigrant/-innen in dem kleinen Wüstenstaat. Frauen sind dort sogar doppelt gefährdet!

PrüfenHeute lade ich mal zu einem kritischen Blick in den eigenen Kleiderschrank ein. Denn mal Hand auf's Herz: Bei viel...
01/04/2022

Prüfen
Heute lade ich mal zu einem kritischen Blick in den eigenen Kleiderschrank ein. Denn mal Hand auf's Herz: Bei vielen von uns gibt es einfach zu viel Kleidung. Der Kleiderschrank und die Kommode sind übervoll und trotzdem scheint oft nicht das richtige dabei zu sein. Räumen Sie doch mal alle Kleidung aus den Schränken. Wahrscheinlich wird das ein erschreckend großer Haufen sein. Und jetzt können die echten Lieblingsteile und kombinierbare Basics in den Schrank zurück. Noch ein paar Teile, die das ganze aufpeppen - und zurück bleibt wahrscheinlich immer noch zuviel: spontane (Frust-)Fehlkäufe, Kleidung, die nicht mehr passt oder unbequem ist; Sachen, die selten getragen werden, weil sie nicht zum restlichen Outfit passen; Kleidung, die nicht mehr modisch ist oder Teile, die man geschenkt bekam, aber noch nie mochte oder ein Materialmix, der unangenehm zu tragen ist...
Wollen Sie sich mal auf eine echte Challenge einlassen?
Suchen Sie sich doch mal eine Anzahl Kleidungsstücke (11-15, ohne Unterwäsche, Schlafanzüge etc.) zusammen und versuchen Sie mal in den nächsten zwei bis vier Wochen nur diese Sachen zu tragen.
Schauen Sie doch mal nach dieser Zeit, wie es Ihnen damit ergangen ist: Fiel es leicht oder schwer? Gab es Kleidungsstücke, die Sie vermisst haben? Ist es überhaupt jemandem aufgefallen, dass Sie mit Weniger ausgekommen sind?
Und: hat das Einfluss auf die zukünftige Zusammensetzung des Inhalts im Kleiderschrank? Vielleicht weniger, aber dafür fair?
Ich bin sehr gespannt, ob Sie von Ihren Erfahrungen berichten.

Foto: mediamodifier auf unsplash

KaufenWenn man einmal von dem Coronajahr 2020 absieht, in dem generell weniger eingekauft werden konnte, hat der Konsum ...
24/03/2022

Kaufen
Wenn man einmal von dem Coronajahr 2020 absieht, in dem generell weniger eingekauft werden konnte, hat der Konsum an Textilien in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Mittlerweile gehört die Textilbranche in der EU zu den vier umwelt- und klimaschädlichsten Sektoren der Wirtschaft, denn laut eines Reports der Europäischen Umweltagentur verbraucht der Textilkonsum in der EU pro Kopf 391 kg feste Rohstoffe, 9000 l Wasser, 400 qm Anbaufläche für die Faserpflanzen und verursacht einen CO₂-Fußabdruck von 270kg. Wohlgemerkt: pro Bürger*in der EU! Und wo viele Textilien gekauft werden, werden auch viele Textilien entsorgt. Alleine in Deutschland landen knapp 1,3 Millionen Tonnen jährlich in Altkleidercontainern oder in Sammlungen. In dieser Zahl sind nicht die Kleidungsstücke aufgenommen, die gleich im Müll entsorgt werden. Von der gesammelten Kleidung wird über die Hälfte exportiert und schafft Probleme auf den Textilmärkten in Afrika und Asien, weil die Secondhandkleidung billiger ist als die lokal produzierte.
Was kann jede*r tun? Vor allem weniger, dafür gezielter Kleidung kaufen; darauf achten, dass Kleidungsstücke eher zeitlos, modular und multifunktional tragbar sind und möglichst nur aus einer Faser bestehen (100% Baumwolle z.B.), weil sie dann recycelt werden kann ; in Secondhandgeschäften oder Secondhand Online-Plattformen kaufen oder selber Kleidung verkaufen.

Foto: Quelle unbekannt

Sehen: LieferkettenJede einzelne Station der Lieferkette eines Kleidungsstücks ist mit problematischen Folgen für Mensch...
18/03/2022

Sehen: Lieferketten

Jede einzelne Station der Lieferkette eines Kleidungsstücks ist mit problematischen Folgen für Menschen und Umwelt verbunden. Das beginnt bei der Produktion der Fasern, Garne und Stoffe, über die Verfahren des Veredeln, Färben und Imprägnieren der Stoffe, dem Nähen, Verpacken, Verkauf, Transport und der Auslieferung, über Retouren bis hin zum Entsorgen von Alt- und auch Neukleidung. An jedem einzelnen Ort der Lieferkette können nicht eingehaltenes Arbeitsrecht, Menschenrechtsverletzungen, Formen von moderner Sklaverei, Kinderarbeit und schwerwiegende negative Folgen für die Gesundheit der Beteiligten und Schäden für die Umwelt geschehen.
Auch der von der EU-Kommission am 23. Februar veröffentlichte Entwurf für die „Richtlinie über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit" ist trotz positiver Aspekte immer noch verbesserungswürdig, obwohl der Entwurf schon an einigen Stellen über das deutsche Lieferkettengesetz hinausgeht. Unternehmen sollen dazu verpflichtet werden, Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in ihren Lieferketten zu ermitteln und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Was kann jede*r Einzelne tun?
Wenn Sie neue Kleidung kaufen, achten Sie bewusst auf Qualität, Umweltaspekte und faire Arbeitsbedingungen. Siegel geben dazu Hinweise: www.siegelklarheit.de; www.ci-romero.de
Im Zweifelsfall fragen Sie beim Kauf eines Kleidungsstücks nach, sofern die Herkunft und Produktion nicht transparent gemacht sind. Je mehr Kund*innen dafür Interesse zeigen, desto deutlicher wird der Bekleidungsindustrie, dass es ein Bewusstsein dafür gibt.
Machen Sie sich dafür stark, dass ein Lieferkettengesetz verabschiedet wird, das Menschenrechte und Umweltschutz entlang der gesamten textilen Lieferkette verbindlich macht.

Bild: pixabay, jarmoluk, Ausschnitt

Foto: © Gisela Burckhardt/FEMNET e.V.HinschauenDen wahren Preis unserer Kleidung zahlen die Arbeiter*innen, die sie hers...
10/03/2022

Foto: © Gisela Burckhardt/FEMNET e.V.

Hinschauen
Den wahren Preis unserer Kleidung zahlen die Arbeiter*innen, die sie herstellen. Denn meistens sind es Frauen, die an den Nähmaschinen in der Bekleidungsindustrie sitzen: zehn bis elf Stunden, ohne Tageslicht, mit Löhnen unter dem Existenzniveau, ohne Sozialleistungen, ohne Arbeits- und Gesundheitsschutz und sexueller Gewalt ausgesetzt. Das sogenannte Sumangali System ist eine Form moderner Sklaverei an jungen Frauen zwischen 15 und 18 Jahren.
Der Spielfilm „Made in Bangladesh“ erzählt die Geschichte einer jungen Näherin, die sich gegen die ausbeuterischen Bedingungen zur Wehr setzt und eine Gewerkschaft gründet. Doch meistens müssen diejenigen, die sich für mehr Rechte einsetzen, mit Entlassung rechnen.
Was jede*r tun kann?
Faire, langlebige Kleidung kaufen mit transparenten Auskünften zur Produktion
Fragen Sie beim Kauf eines Kleidungsstückes explizit nach, was die Mode­Unternehmen für die Arbeiter*innen tun, ob sie z. B. dafür sorgen, dass existenzsichernde Löhne gezahlt werden.

Was können wir heute für die Menschen in der Ukraine tun?Lasst Euch angesichts des ungerechten Krieges in der Ukraine ni...
07/03/2022

Was können wir heute für die Menschen in der Ukraine tun?

Lasst Euch angesichts des ungerechten Krieges in der Ukraine nicht von Gefühlen der Ohnmacht überwältigen, sondern unterstützt die Menschen schon heute auf vielfältige Weise, z. B. durch Spenden, das gemeinsame Gebet oder die Registrierung als Gastfamilie!

06/03/2022

Das Bistum Limburg und Diözesancaritasverband helfen Betroffenen mit 145.000 Euro. Es werden auch Mittel für kirchliche Projekte, etwa im Partnerbistum Kosicé in der Slowakei, zur Verfügung gestellt.

Wir alle tragen Kleidung. Sie ist Ausdruck der Persönlichkeit. Dem Wunsch sich immer neu „darzustellen“, der Persönlichk...
02/03/2022

Wir alle tragen Kleidung. Sie ist Ausdruck der Persönlichkeit. Dem Wunsch sich immer neu „darzustellen“, der Persönlichkeit einen neuen Ausdruck zu verleihen kommt das System der Fast Fashion nach: Ein neues T-Shirt für 4 Euro, die Jeans für 10 Euro, der Fleece-Pulli für 6 Euro, dazu gibt es alle zwei Wochen eine neue Kollektion. Kaufen, tragen, wegschmeißen; manchmal entfällt sogar das Tragen. Doch die Spirale von „Immer mehr, immer schneller, immer billiger“ gibt es nicht umsonst. Den Preis dafür zahlen die Umwelt, das Klima und viele Menschen im Globalen Süden.
Wenn uns auch alle in diesen Tagen der ungerechte Krieg in der Ukraine in Atem hält und ohnmächtig macht, wollen wir in der Abteilung Weltkirche nicht die ungerechten Strukturen, unter denen viele Menschen im globalen Süden permanent leiden, aus dem Blick verlieren. In Verbindung zur Misereor Fastenkampagne, die in diesem Jahr den Titel trägt: „Es geht“ Gerecht“ schauen wir auf die Auswirkungen von Fast Fashion und den damit verbundenen ungerechten und ausbeuterischen Strukturen. Wir wollen aber auch aufklären, welche Kleidung in mehrfachem Sinne tragbar ist und und Ansätze aufzeigen, die ein aktives Handeln jedes Einzelnen/ jeder Einzelnen für mehr Gerechtigkeit möglich machen.
Wir freuen uns, wenn Sie uns in den kommenden Wochen folgen, gerne auf der Homepage, aber auch auf Facebook und Instagram.

20/01/2022

Gute Projekte benötigen eine gesicherte Finanzierung. Wie diese gewährleistet werden kann – damit beschäftigen sich Julia Biermann vom Hilfswerk Misereor und Pfarrer Werner Portugall von der Pfarrei St. Jakobus in einem Workshop am Freitag, 11. Februar, von 16.30 bis 18.30 Uhr. Alle Interessier...

Adresse

Roßmarkt 4
Limburg An Der Lahn
65549

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