Synagoge Lichtenfels

Synagoge Lichtenfels Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Synagoge Lichtenfels, Synagoge, Judengasse 12, Lichtenfels.

1798 errichtet, war die Lichtenfelser Synagoge bis zur Schändung 1938 Gottesdienstraum. 2010/11 grundlegend saniert, dient sie als Kunst-, Kultur- und Veranstaltungsstätte.

30/12/2025

In den letzten Tagen ist eine neue Monografie des CHW erschienen – mit einem bedrückenden Thema. Manfred Brösamle-Lambrecht hat detailliert das Schicksal der jüdischen Menschen vom Obermain erforscht, die im April 1942 mit dem Deportationszug Da 49 verschleppt wurden. Die insgesamt rund tausend Insassinnen und Insassen des Zugs wurden nach einem Aufenthalt in einem Ghetto schließlich in Sobibor ermordet.

Die Mitglieder des CHW erhalten das 120seitige Buch in diesen Tagen per Post. Weitere Interessenten können es durch eine Mail bestellen: [email protected]

Der Buchhandelspreis beträgt 20 Euro. Besteller erhalten es in Deutschland portofrei zugesandt.

ISBN 978-3-945411-08-7

19/02/2024

Online-Vortrag von Prof. Dr. Günter Dippold am 17. Februar 2024

07/04/2021

Neues Internet-Angebot der Stadt zum Schicksal der vom NS-Regime verfolgten Juden: Schüler des Meranier-Gymnasiums präsentieren ihre Forschungen.

31/03/2021

Online-Veranstaltung zum Abeschluss des Projektseminars „Stolpersteine Lichtenfels“ am 25. März 2021

19/02/2021

Online-Vortrag von Elisabeth Singer-Brehm M.A. am 15. Februar 2021

16/02/2021

Online-Vortrag von Dr. Wenzel Maximilian Widenka am 14. Februar 2021

06/02/2021

Online-Vortrag von Prof. Dr. Günter Dippold am 6. Februar 2021

05/02/2021
28/01/2021

Am Holocaust-Gedenktag erinnerte auch der Bezirk Oberfranken an die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns. „Wir sind verpflichtet, die Erinnerung wachzuhalten“, betonte Bezirkstagspräsident Henry Schramm. „Der Bezirk Oberfranken hat erst kürzlich durch eine Gedenktafel für Schloss Hartheim bei Linz die oberfränkischen Opfer der T4-Aktion geehrt, die zum großen Teil aus der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Kutzenberg deportiert wurden.“ Die zehn jüdischen Patientinnen und Patienten der späteren Bezirksklinik Obermain waren die ersten Behinderten, die durch die Nationalsozialisten ermordet wurden. 🙏😔

Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold erinnerte daran, dass die Verbrechen gegen Jüdinnen und Juden in Oberfranken bereits in der Heimat stattfanden. „Schon in der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 wurden nicht nur Häuser geplündert und Synagogen geschändet, sondern auch Menschen erschlagen und in den Suizid getrieben“, berichtete Dippold. Im November 1941 begannen die Deportierungen der oberfränkischen Juden, die bis in den September 1942 andauerten. Mehrere tausend Menschen wurden in Güterwaggons in die Vernichtungslager geschafft. Das Grauen des Holocaust überlebten nur Wenige von ihnen. 😥💐

„Umso mehr können wir froh sein, dass es heute wieder jüdisches Leben in Oberfranken gibt“, stellte Bezirkstagspräsident Schramm heraus und verwies auf die aktiven Kultusgemeinden in Bamberg, Bayreuth und Hof. 👍🙂



Foto: Stolperstein für die Lichtenfelser Lehrersfrau Sofie Seliger, die in der Pogromnacht 1938 zu Tode gebracht wurde

09/11/2020

Vortrag von Prof. Dr. Günter Dippold

12/04/2020

Das CHW bleibt aktiv! Von heute an können Sie Vorträge und Führungen online erleben.

Wir gehen mit drei Vorträgen und zwei Führungen an den Start. Eine Übersicht finden Sie unter https://vimeo.com/showcase/6974052.

Dieses Programm wird laufend erweitert (und bleibt natürlich langfristig zu sehen, auch über die coronabedingten Einschränkungen hinaus).

Derzeit finden Sie fünf Beiträge: je einen von Annette Schäfer, von Robert Schäfer und von Prof. Dr. Günter Dippold und zwei vom unvergessenen Josef Motschmann (1952–2016). Da die Mitschnitte seiner Vorträge mit einfachen Mitteln erstellt sind, ist die Tonqualität nicht ideal. Ich bitte dafür um Nachsicht.

Hier kommen Sie direkt zu einzelnen Beiträgen:

Prof. Dr. Günter Dippold: Rede zum Tag der Franken 2019 – https://vimeo.com/401715033

Dipl.-Theol. Josef Motschmann (†): Hintergründe zur Kriegsbegeisterung 1914 – https://vimeo.com/405168849

Dipl.-Theol. Josef Motschmann (†): Das Kriegsende 1945 am Obermain – https://vimeo.com/404732652

Annette Schäfer M.A.: Die Helenenkapelle bei Kemmern – https://vimeo.com/404560162

Robert Schäfer M.A.: Der Schlössleshöppel bei Großbuchfeld – https://vimeo.com/405995722

Viel Freunde beim Anhören und Zuschauen!

10/04/2020

Band 5 des CHW-Jahrbuchs "Geschichte am Obermain" (1968/69) enthält zwölf Beiträge zur oberfränkischen Historie. Die zeitliche Bandbreite reicht von altsteinzeitlichen Faustkeilen aus der Umgebung von Kronach bis hin zu den Erinnerungen von Andreas Dück (1891–1968) an die Weismainer Kommunbrauerei seiner Kindheit. Heinrich Meyer, der bedeutende Lichtenfelser Heimatforscher, setzt sich mit der Geschichte der Juden in Lichtenfels auseinander, und der Kronacher Journalist und Kreisheimatpfleger Willi Schreiber widmet sich den Frankenwaldmühlen.

All diese und weitere Aufsätze sind seit vergangener Woche online nachzulesen unter https://chw-franken.de/files/02_Publikationen/datei/Geschichte_am_Obermain_5_Buch.pdf.
Man kann hier auch nach Stichworten suchen.

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Judengasse 12
Lichtenfels
96215

Telefon

09571795134

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