Redewerkstatt Ralf Bent / Trauerredner in OWL

Redewerkstatt Ralf Bent / Trauerredner in OWL Trauerreden, Gedenkfeiern und mehr...

07/11/2022

Auf der Messe finden Sie Hilfe um für sich und für Ihre Angehörigen den letzten Lebensabschnitt so schön und angenehm wie möglich zu gestalten. Auf der Messe geht es unter anderen um den Lebensabend, Carpe Diem, Testament, Begleitung, Abschied, Bestattung, Vorsorge, Pflege, Angehörigenhilfe, mit den Tot umzugehen, das Leben.

Am Stand 115/116 (Podest im EG) ist Redewerkstatt vertreten. Sa+So je ca. 14.30 h findet ein Vortrag zum Thema:"Trauerredner sind keine Traurig-Redner" statt. Ihr seid herzlich willkommen.👋

Ein großer TBV-Fan und Künstlerin hat sich verabschiedetWenn jemand, wie Karin Friese eine Fan-Legende des TBV war, sie ...
07/09/2022

Ein großer TBV-Fan und Künstlerin hat sich verabschiedet

Wenn jemand, wie Karin Friese eine Fan-Legende des TBV war, sie zudem auch noch eine herausragende Malerin gewesen ist, darf eine Trauerfeier auch unter diesen Vorzeichen stehen.

Eine Bildergalerie ihrer Werke, ein TBV-Schal und das Einspielen der Vereinshymne erzeugten Gänsehautmomente bei diesem Abschied. Viele ihrer Bilder können im St. Loyen weiterhin angesehen werden. Ich danke der Familie, die mir das Vertrauen für diese Abschiedsfeier geschenkt hat.

Bilder des Lebens sind nicht nur Gemälde, vielmehr können auch kleine Dinge, wie ein Schal, die Verstorbenen würdigen und Erinnerungen wecken. Auch https://www.kampe-bestattungen.de lassen sich immer wieder auf individuelle Dekorationen ein.

Engement und Begeisterung von Karin Friese würdigte die LZ in ihrer Ausgabe vom 12.06.2021 (https://www.lz.de/sport/23029440_Karin-Friese-bittet-zur-TBV-Party-in-St.-Loyen.html, mit frdl.Genehmigung: Sebastian Lucas/Sport.-Red. LZ)

03/12/2021

Der Tod gehört zum Leben und das Trauern gehört zum Tod. Doch Corona erschwert auch das. Nicole Rinder des Bestattungsinstituts AETAS in München über menschliche Tragödien von Tod und Abschied während der Pandemie.

Ich liebe die Stille, die Mystik und das Geheimnisvolle im Friedwald. Ich habe auch keine Angst vor Trauerfeiern. Dennoc...
02/12/2021

Ich liebe die Stille, die Mystik und das Geheimnisvolle im Friedwald. Ich habe auch keine Angst vor Trauerfeiern. Dennoch kriege ich immer wieder kalte Füße.

Feste Schuhe und warme Kleidung im Herbst sind zwar Grundausstattung für jeden Redner, aber ich denke immer wieder: 30 Min. hältst du auch so aus. Es kann so kalt dort sein, der Wind pfeift um jeden Baum.💨 Anstatt Trauercafe ist dann heißes Bad angesagt. 🛀

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche Ihnen allen eine friedliche und freudige Adventszeit. Vielleicht kann de...
01/12/2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich wünsche Ihnen allen eine friedliche und freudige Adventszeit.

Vielleicht kann der Weihnachtsgedanke für einige Stunden die Pandemiesorgen verdrängen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Fest und für das Neue Jahr schon jetzt neben allen guten Vorsätzen auch die Hoffnung: „Es kann noch alles gut werden“.

„Mögen Engel dich begleiten, auf dem Weg, der vor dir liegt. […] Flügel müssen sie nicht haben, nur ein freundliches Gesicht“. Auch mit Maske kann man lächeln, man sieht es an den Augen.

Viele Menschen durfte ich dieses Jahr bei dem Abschied ihrer Liebsten begleiten und die Trauerrede halten. Vielen Dank an alle Angehörigen für dieses Vertrauen. Besonders Ihnen gilt mein Wunsch nach einem Weihnachtsfest voller Hoffnung und schöner Erinnerungen.

„Danke“ auch an die Bestattungshäuser in und um Lippe herum, die ebenfalls das Vertrauen hatten, mir die Abschiedsfeiern anzuvertrauen. Wie bei vielen Berufsgruppen und Diensten am Menschen wird auch hier die Arbeit unterschätzt. Danke für Ihre Dienste an Verstorbenen und Angehörigen.

Mit Adventlichen Grüßen
Ralf Bent

Die Suche nach der Blüte im Leben...Trauerredner Ralf Bent berichtet Ehrenamtlichen aus dem Hospiz von seiner ArbeitDetm...
30/09/2021

Die Suche nach der Blüte im Leben...

Trauerredner Ralf Bent berichtet Ehrenamtlichen aus dem Hospiz von seiner Arbeit

Detmold. Dass sterbende Menschen und ihre Angehörigen sich vorher gemeinsam Gedanken machen über die Beerdigung − den Grabschmuck, die Musik, die Kleidung und selbst über die Farbe der Kerzen − kommt schon häufig vor. Aber über die Trauerrede? „Oftmals nicht“, weiß Trauerredner Ralf Bent. Der 63-jährige Lemgoer stellte seine Arbeit jetzt in der Diakonissenhauskirche beim Austauschabend der ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Stationären Hospizes vor.
Gespannt hörten die Damen zu − einige von ihnen sind neu im Hospiz, andere arbeiten seit zehn Jahren sehr gerne ehrenamtlich dort. Die Situation, dass jemand hier verstirbt, tritt oft ein. Es gibt sogar Gäste, die ziehen ein und versterben am gleichen Tag. „Dann wissen wir für die Aussegnung fast nichts. Das ist eine große Herausforderung“, sagt Antje Schmidt vom Begleitenden Dienst und stellvertretende Hospiz-Leiterin zu Beginn.

Auch Ralf Bent kennt diese Situation. Wenn er über die Bestatter in Lemgo und Umgebung empfohlen und von der Familie beauftragt wird, ist seine erste Aufgabe, sich in vertrauensvollen Gesprächen mit den Angehörigen ein möglichst umfangreiches Bild von dem Verstorbenen zu machen. „Manche Menschen hatten ein reiches Leben, über die viel erzählt werden kann. Aber das ist nicht bei jedem der Fall“, weiß er zu berichten. Doch was hätte der- oder diejenige eigentlich gerne über sich gehört? Wem vielleicht noch gedankt?
Ralf Bent, der früher viel im Außendienst eines Finanzdienstleisters unterwegs war, fand durch den Tod seiner Frau vor vier Jahren zu seiner Berufung als Trauerredner, später auch als Redenschreiber für jeden Anlass. Fremd war ihm der dichte Kontakt zu Menschen auch vorher nicht, denn in der Kirche war er bereits als ehrenamtlicher Seelsorger tätig.
Seine Gabe, gut zu beobachten und die richtigen Fragen zu stellen, helfen ihm heute beim Sammeln seiner kleinen Mosaiksteine über die Vorlieben, Hobbys und menschlichen Züge des Verstorbenen, die er später in seiner Rede akribisch zusammensetzen wird. Auch christliche Inhalte lässt er auf Wunsch mit einfließen.
Mit den familiären und intimen Einblicken, die er in den privaten Gesprächen in ganz kurzer Zeit erhält, weiß er gewissenhaft umzugehen. „Ich kann gut abschätzen, was gesagt werden sollte und was man besser weglässt“, versichert er. Viel Zeit und Herzblut investiert er dann in das Schreiben der Rede. Vier bis fünf Tage nimmt er sich Zeit dafür. Jedes Wort ist dabei wohlbedacht, jeder Satz gut formuliert. Sein Anspruch ist hoch, mit seiner Rede dem Verstorbenen wirklich gerecht zu werden, ihn in seiner ganzen Persönlichkeit optimal darzustellen. Ohne ihn zu glorifizieren.

„Ich stelle bei der Trauerfeier gerne auch Gegenstände dazu, die den Menschen zu Lebzeiten in seinem Wesen auszeichneten. Fuhr jemand beispielsweise gerne zur See, so kann das ein Leuchtturm symbolisieren“, stellt der Trauerredner dar. Auch Strickwolle, Angelrute, Wanderstock oder Akkordeon organisiert er für den besonderen Moment. Selbst ein Grill für einen leidenschaftlichen Grillmeister stand schon neben der Urne.
Für Ralf Bent muss es zu dem Menschen einfach passen. Und wenn er erzählt, dass in einem Fall der Sohn einer Motorrad-begeisterten Familie die Urne seines Vaters auf seinem Bike bis ans Grab gefahren hat und die Familie anschließend sagte: „Das hätte ihm gefallen“, dann ist das so wahrhaftig. Und dann rührt das selbst Ralf Bent.
Diesen Punkt zu finden und zu treffen, ist das, wonach er bei seiner Arbeit sucht. „Ich möchte gerne eine bestimmte Stimmung erzeugen. Wenn die Angehörigen das spüren und es ankommt, dann gehe ich anschließend glücklich nach Hause“, sagt er.
Etwa eine halbe Stunde dauert seine Rede. Die Erfahrung zeigt ihm, dass dann alles Wichtige gesagt ist und die Trauergruppe nicht überfordert wird. Manchmal löst er sich auch von seinem Zettel, wenn der Zufall ihm eine spontane Situation in die Hand spielt. Neben den Worten misst Ralf Bent, der von der Organisation bis zur Technik alles liefert, der Musik eine hohe Bedeutung bei. Hier respektiert er vorbehaltlos jede Art von Musikwünschen und hat von emotionalen Live-Stimmen bis zu Heavy Metal-Klängen schon alles erlebt.

Die schönste Atmosphäre empfindet er persönlich im Ruheforst und im Friedwald, zwischen den hohen Bäumen mitten in der Natur. Für Angehörige, die nicht kommen können, bietet Ralf Bent sogar einen Video-Schnitt von der Trauerfeier an. Auch hierfür investiert er dann für eine würdige Zusammenfassung viel Mühe.
Auf die Frage, wie er eigentlich Menschen darstellt, die zu Lebzeiten nicht gerade ein `Engel auf Erden´ waren, antwortet er: „Bestimmte Einflüsse im Leben prägen die Menschen. In jedem Leben gibt es aber eine Blüte, die davon erzählt, was dieser Mensch auch gut gemacht hat. Die gilt es für mich herauszufinden und herauszustellen.“

Quelle: Text und Bild diakonis/Stiftung Diakonissenhaus
https://diakonis.de/aktuelles
https://www.lz.de/lippe/detmold/23100395_Trauerredner-Ralf-Bent-erzaehlt-von-seinen-Erlebnissen.html

Auch die Momente des Abschieds sind Erinnerungen. Wie z.B. die letzte Fahrt eines Motorradfahrers. Wenn der Sohn seinen ...
12/08/2021

Auch die Momente des Abschieds sind Erinnerungen. Wie z.B. die letzte Fahrt eines Motorradfahrers. Wenn der Sohn seinen Vater auf dessen Bike zur Ruhestätte fährt, ist das Erinnerung pur.

Befremdlich, pietätlos oder neue Wege? Die Familie und Trauergäste waren sich einig: "Das hätte ihm gefallen. So hätte er es gewollt".

Vielen Dank an das Bestattungshaus Halle&Kampe, welches immer wieder diese „neuen Wege“ mitgeht und mitgestaltet.

Adresse

Steinmüllerweg 16 A
Lemgo
32657

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Redewerkstatt Ralf Bent / Trauerredner in OWL erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Redewerkstatt Ralf Bent / Trauerredner in OWL senden:

Teilen