Schamanische Augenblicke

Gesichter der Geister.
30/05/2026

Gesichter der Geister.

Die Hexe als SchamaninIch möchte euch hier etwas über die Verbindung des Schamanismus und dem Hexenkult aufzeigen. Es gi...
28/05/2026

Die Hexe als Schamanin

Ich möchte euch hier etwas über die Verbindung des Schamanismus und dem Hexenkult aufzeigen. Es gibt dabei eine Elementare Verbindung zum Schamanismus und diese wollen wir uns einmal näher anschauen. Aber woher kommt der Begriff Hexe eigentlich? Der Begriff der Hexe wurde im Jahr 400 n. Chr. Von Augustinus im Rahmen einer Theologischen Arbeit erschaffen. Und von Thomas von Aquin im Jahr 1266 noch mal explizit hervorgehoben, in seinen Schriften über die Gefahr von Zauberei und Hexerei. Im Jahr 1419 wurde der Begriff Hexe erstmals für eine spezifische Personengruppe genutzt, die nach Ansicht der Kirche, so gefährlich war, dass Sie eine akute Bedrohung für Staat und Kirche darstellte. Was sich in der beginnenden Hexenverfolgung manifestierte. Ein anderer Beweggrund war aber auch die Domestizierung einer Gruppe von starker und selbstbewussten Frauen, die den Kirchlichen Rollen Bild einer Frau zuwiderlief. Die Frau hatte sich den Mann unterzuordnen-wie in dem Bibelspruch mach Dir die Erde zum Untertan geschrieben wurde. Mit Erde ist am Ende einfach nur die Frau gemeint. Interessant ist dabei auch das in dem Zeitraum der Hexenverfolgung eine kleine Eiszeit in Europa vorherrschte. Der Frühling begann später, der Winter kam eher, viele Niederschläge, niedrigere Temperaturen. Die Folge waren Missernten und Hungersnöte, der Ausbruch der Pest. Dieser Umstand wurde gerne ausgenutzt, man fand einen Schuldigen für diese Situation und entledigte sich einer Gruppe, um die eigenen Macht Strukturen zu Zementieren. Wie es später die Nationalsozialisten bei den Juden im dritten Reich praktiziert haben. Der Begriff Hexe ist also nur eine Klassifizierung der Kirche für Frauen die mit Magie und den Geistern des Waldes Vertraut und verbunden waren. Den Göttinen der alten Zeit in Zeremonien gehuldigt haben, der Ursprünglichen Spirituellen Kultur Europas. Im Alt- Nordischen gab es den Begriff Hexe nicht, die sogenannte Hexe war eine Hagazussa – Hagatusjo – Haga bedeutete Hecke oder Umzäunung und tusjo – Geist, Elfe, Dämon, Sitzerin oder Reiterin. Eine auf der Hecke sitzende Zauberkundige Frau. Wobei die Hecke Symbolisch für die Grenze zwischen der alltäglichen und Nichtalltäglichen Wirklichkeit steht. Im Schamanismus spricht man von einem Zaunreiter, ein Wandler zwischen den Welten. Der Ritt auf dem Besen ist eher Symbolisch gemeint und steht für den Seelenflug die Schamanische Reise in die Nichtalltäglich Wirklichkeit. Man sagt der Schamane reitet auf dem Rücken seines Krafttiers in die Anders Welt. Der Stab/ Besen auf dem die Hexe reitet, steht auch in Verbindung mit dem Weltenbaum. Auf dem die Sibirischen Schamanen in Ihrer Schamanischen Reise in die anderen Welten kletterten. Um von dort Informationen aus der Nichtalltäglichen Wirklichkeit zu bekommen. In der Moderne arbeiten die Hexen mit Weissagungen, Astrologie und Karten um etwas über die Zukunft vorauszusagen. Dazu gibt es eine Interessante Verbindung in der Nordischen Mythologie. Die Wikingerhexe Völva, die eine große Seherin und Prophetin war. Es wird berichtet das Sie in einem speziellen Ritual ihre Prophezeiungen erhielt. Es wurde ein heiliger Kreis gebildet in dem Mädchen für Sie sangen und die Völva verfiel in Trance und erhielt Ihre Visionen. Dies ist die Beschreibung eines klassischen schamanischen Rituals, in der sich der Schamane in Trance begibt um in der Anderswelt nach Antworten zu suchen.
Die Göttinen der Alten Zeit wie Freya – Frau Holle – Göttin der Fruchtbarkeit und des Winters, Skadi – Göttin der Jagd und des Winters – Eir die Heilende Hand waren Magische Wesen die über die Natur und die Jahreszeit herrschten. Die Verehrung dieser Göttinen in Ritualen und Zeremonien ist ein Jahrhunderte Alter Kult.
Der Begriff Kult bezeichnet im Ursprung einen Ritus eine Verehrung einer Gottheit durch eine Gemeinschaft. Im Christlichen Kontext war es ein Hexenkult der die verehrten kurzerhand zu Teufeln und Dämonen erklärte. Da die Frauen oder sogenannten Hexen im Normalfall aber Kräuterkundige waren, ging Ihre Verehrung eher auf die Naturgeister und Göttinen der alten Zeit zurück. Um über diese Verbindung Unterstützung und Wissen über die Heilkraft der Pflanzen oder Weissagungen zu erhalten. Woher auch sonst sollten Sie auch Ihr Umfangreiches Wissen über die Heilkraft und Wirkungsweise der Pflanzen erhalten haben? Die Verehrung der Naturgeister, die Arbeit mit Ihnen war für Sie also Elementar. In alten Zeiten war der ganze Europäische Kontinent von Wald bedeckt, von Norwegen bis an die Atlantikküste Frankreichs war alles ein riesiger Wald. Dies war nicht die Welt der Menschen, sondern der Elfen, Zwerge, Feen und Trolle. Und mit diesen bestand eine natürliche Verbindung, Sie waren Nachbarn Freunde und manchmal aber auch Feinde. Die Verehrung der Naturgeister war in der Nordischen Kultur fest verankert. Die Verbindung zur Magie und den Geistern war damals Alltag. Versucht man das Wirken eines Schamanen zu definieren, ist es jemand der sich mittels eines veränderten Bewusstseinszustandes mit der Geisterwelt in Verbindung setzt. Die Kommunikation der Hexe funktioniert am Ende ähnlich. Sie spricht mit den Geistern der Pflanzen und des Waldes, um zu erfahren welche Kräuter es braucht um Heiltrank herzustellen, oder einen Zauber zu bewirken oder eben eine Vision über die Zukunft zu bekommen.
Zusammenfassend lässt sich sagen das die Wurzeln des Hexenkultes in Uralten Kulten liegen, in der Verehrung und Verbindung zu Göttinen und Naturgeistern. Zauberkundige Frauen die das Wissen über Rituale, Weissagungen und Pflanzenmedizin von den Geistern erhalten haben. Ihre Werkzeuge all dies zu bewirken entspringen uralten Schamanischen Techniken, wie Sie seit tausenden in allen Teilen der Welt praktiziert wurden.

Büffel Nation
29/04/2026

Büffel Nation

Gedanken zum OsterfestWenn wir in eine Zeit zurückgehen, in der Menschen nomadisch lebten, den Herden folgten und viel u...
03/04/2026

Gedanken zum Osterfest
Wenn wir in eine Zeit zurückgehen, in der Menschen nomadisch lebten, den Herden folgten und viel unmittelbarer an Jahreszeiten, Himmel und Boden gebunden waren, dann war der Frühling rund um Ostern kein dekoratives Naturerlebnis. Er war ein Einschnitt.
Nach dem Winter begann wieder die Zeit der Bewegung, der Nahrung, des Lichts, der Wege. Man las die Natur aus dem ersten Grün, dem Verhalten der Tiere, dem Wasser, dem Wind und dem Morgenhimmel.
Auch die Wortherkunft ist spannend. Das deutsche Ostern und das englische Easter sind sprachgeschichtliche Sonderfälle, weil viele andere Sprachen auf Passah/Pascha zurückgehen. Beda Venerabilis erwähnt im 8. Jahrhundert den Monatsnamen Eosturmonath und führt ihn auf eine Göttin Eostre zurück. Oft wird außerdem ein Zusammenhang mit dem germanischen Wortfeld austr / Osten / Morgenröte gesehen, also mit der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs und dem ersten Licht.
Für frühere Gemeinschaften war der Osten der Ort der Orientierung, des Tagesbeginns und der Rückkehr des Lichts. Ein Frühlingsritual könnte schlicht gewesen sein. Bei Tagesanbruch, mit Blick nach Osten, vielleicht an einer Birke als Zeichen des frühen Aufbruchs der Natur. Man hätte Wasser ausgeschüttet, Rauch aufsteigen lassen, eine Opfergabe niedergelegt und den Boden berührt. Wahrscheinlich gab es keine Trennung zwischen Alltag und Ritual.
Später wurde genau diese Zeit im christlichen Kalender mit einer neuen Bedeutung aufgeladen. Auferstehung statt Wiederkehr der Vegetation, Christus statt Frühlingsgottheit, Ostern als Sieg des Lebens über den Tod. Und gerade deshalb konnte sich das Fest so tief verankern, weil die Symbolik bereits verständlich war. Licht nach Dunkelheit, Leben nach dem Winter, Aufbruch nach der Starre. Diese Bilder funktionierten schon lange vor dem Christentum und wurden dann theologisch neu gedeutet.
Vielleicht liegt genau darin die Kraft dieses Festes. In ihm überlagern sich alte Naturbeobachtung, jahreszeitliche Symbolik und christliche Auferstehungsvorstellung. Der Frühling bleibt derselbe — nur die Sprache, in der man ihn deutet, hat sich verändert.

Tatanka
06/11/2025

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Zeit der Reife.
28/09/2025

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Geister des Waldes
25/09/2025

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Ein Kuss ❤️
25/09/2025

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