Kirchengemeinden Lehengütingen Weidelbach Zwernberg

Kirchengemeinden Lehengütingen Weidelbach Zwernberg Zwischen Dinkelsbühl und Feuchtwangen an der romantischen Straße liegen die Kirchengemeinden Lehen

18/02/2025
01/01/2025

"So viel Gutes"Text (zu 1. Thess. 5,21) und Musik: Gottfried Heinzmann, Hans-Joachim Eißler© 2024 Praxisverlag buch+musik bm gGmbH, StuttgartLisa Armbruster ...

01/01/2025
20/10/2024

Aus dem Predigttext zum 21. Sonntag nach Trinitatis (Matthäus 5,38-48 ):

Gott liebt das Gießkannenprinzip. Es spielt keine Rolle, was du leistest oder was du kannst, damit die Sonne über dir aufgeht. Wer weniger nett ist, bekommt nicht weniger Licht ab, ja selbst richtig böse und ungerechte Menschen dürfen sich von der Sonne wärmen lassen. Jesus sagt: Macht es wie Gott und macht keine Unterschiede. Gießt eure Liebe über alle aus, selbst über eure Feinde. Du weißt nicht wie das gehen soll? Fang an, indem du für deine Feinde betest, ihnen Gutes von Gott wünschst!

von Frank Muchlinsky

22/09/2024

Zu dem Predigttext für den 17. Sonntag nach Trinitatis (Galater 3,26-29):

Das Christentum hat sich das religiöse Erbe des Judentums angeeignet. So war das von Anfang an. Paulus sagt es selbst.
Und wie bei kultureller Aneignung bedeutet das auch, dass das die "neuen Erben" auf ihre eigene Weise mit dem Erbe umgehen.
Das Christentum legt die Tora, die Propheten und die Schriften anders aus, eben durch die Jesus-Christus-Brille.
Das ist okay, aber lasst uns dabei um Gottes Willen behutsam bleiben! Das schulden wir dem Juden Jesus von Nazareth.

von Frank Muchlinsky

18/08/2024

Aus dem Predigttext zum 12. Sonntag nach Trinitatis (Lukas 13,10-17):

Warum wird Jesus so heftig? Weil sich jemand darüber ärgerte, dass er am Sabbat eine Frau geheilt hat. Das regt Jesus anscheinend richtig auf.
Um das ganz deutlich zu sagen: Es geht hier nicht darum, dass Jesus etwas gegen die Sabbatruhe hatte. Es geht ihm um die Verhältnismäßigkeit verschiedener Gebote.
Es ist dieselbe Scheinheiligkeit, die zum Beispiel gegen gleichgeschlechtliche Liebe wettert. Wer das tut, setzt falsche Prioritäten, weil das Liebesgebot einfach höher ist.

von Frank Muchlinsky

11/08/2024

Aus dem Predigttext zum 11. Sonntag nach Trinitatis (Galater 2,16-21):

Okay, wir müssen an Jesus Christus glauben, damit wir vor Gott als gerecht gelten. Aber was genau heißt denn "als gerecht gelten vor Gott"?
Ich denke, der wichtigste Punkt ist, dass wir eben nicht gerecht sind durch unseren Glauben, sondern dass wir vor Gott so gelten.
Das heißt: Unser Glauben macht uns nicht besser. Er ändert lediglich die Art, wie Gott uns anschaut. Darüber können wir uns freuen, am besten ein wenig leise.

von Frank Muchlinsky

21/07/2024

Aus dem Predigttext zum 8. Sonntag nach Trinitatis (Epheser 5,8-14):

An sich ist das ein guter Ansatz: Bevor du etwas tust, prüfe erst, ob es Gott gefallen würde. Das klingt wie: Erst denken, dann handeln.
Das Problem ist nur, dass Gott keine Checkliste gemacht hat, die wir abhaken können, um zu schauen, ob wir nach Gottes Willen handeln.
Auch die Gebote sind ja nicht immer eindeutig. Wer zu Beispiel lügt, um jemanden zu retten, tut, was Gott gefällt.
Darum braucht so eine "Prüfung" manchmal etwas Zeit, weil wir genau hinschauen müssen, bis wir erkennen, was Gott wohl gerade am besten gefällt.

von Frank Muchlinsky

14/07/2024

Aus dem Predigttext zum 7. Sonntag nach Trinitatis (2.Mose 16,2-18):

Okay, bitte einmal davon absehen, dass es hier um Fleisch als Nahrung geht! Und dann einmal ganz genau hinschauen und lesen!
Das Volk Israel, "rebelliert" gegen Gott, und anstatt dass Gott es dafür bestraft, bekommt es in der Wüste ordentlich was zu essen?
Ja, weil Gott nämlich genau so ist: Es geht nicht darum, still zu halten und alles zu ertragen, was wir erleiden, sondern in Beziehung zu Gott zu bleiben.
Gott will diese Beziehung und da ist es immer besser zu reden, als sich abzuwenden. Selbst wenn das Reden manchmal "rebellisch" wird.

von Frank Muchlinsky

30/06/2024

Aus dem Predigttext zum 5. Sonntag nach Trinitatis (1. Korinther 12,1-10):

Eigenlob muss manchmal sein. Zu dem Schluss kommt der Apostel Paulus, als er an seine Gemeinde in Korinth schreibt.
Aus Korinth bekommt Paulus ständig zu hören, wie wenig er doch kann, dass er im Grunde kein echter Apostel ist, dass er für Jesus nicht genügend gelitten hat und so weiter.
Bevor Paulus echte Argumente vorbringen kann, erzählt er also, was er alles Tolles für Jesus Christus getan und erlitten hat. Man merkt aber gleich, dass ihm das unangenehm ist.
Manchmal muss man wohl tatsächlich erst raushauen, wie toll man ist, wenn die anderen es dauernd infrage stellen. Ich verstehe dich, Paulus.

von Frank Muchlinsky

23/06/2024

Aus dem Predigttext zum 4. Sonntag nach Trinitatis (1. Samuel 24,1–20):

David ist der größte König, den Israel je hatte. Zumindest sieht das die Bibel so.
Viele kennen David vor allem als den kleinen Hirten, der den großen Goliath mit seiner Steinschleuder besiegte.
Aber außer, dass David ein großer Kriegsheld war, der über ein Israel regierte, das nie wieder so groß war, hat er noch eine ganz andere Qualität gehabt, die ihn groß machte:
David konnte groß-zügig sein. Er konnte sogar denjenigen verschonen, der ihm nach dem Leben trachtete, obwohl er die Chance dazu hatte. Echte Größe!

von Frank Muchlinsky

16/06/2024

Aus dem Predigttext zum 3. Sonntag nach Trinitatis (Lukas 15,1–3 und 11–32):

Das "Gleichnis vom verlorenen Sohn", oder "vom Vater und seinen beiden Söhnen" ist extrem bekannt und beliebt.
Vielleicht liegt es daran, dass man es schon im Kindergottesdienst so schön nachspielen kann. Mit Geld verprassen, mit Schweinen, mit Reue, mit Wiedersehensparty.
Dabei hat das Gleichnis einen merkwürdig offenen Ausgang. Kommt es wohl zu einer Versöhnung oder wenigstens zu einer Annäherung der beiden Söhne?
Vielleicht ist das Gleichnis genau deswegen so beliebt, weil es uns sagt: So, und nun kommst du! Wie finden wir zusammen? Lass dir was einfallen!

von Frank Muchlinsky

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