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Die Taufen – Teil 7„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“  Galater 3,27Guten Morge...
27/08/2026

Die Taufen – Teil 7

„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“
Galater 3,27

Guten Morgen,

gestern Sprachen wir von der Geistestaufe, was auch gut in Apostelgeschichte 19,6 erklärt wird: „Der Heilige Geist kam auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.“ Sie waren voller Kraft und fähig, ihren Auftrag als Jünger Gottes zu erfüllen, dem Evangelium zu dienen, ihrem Herrn zu gefallen und Menschen zu diesem wundervollen Schöpfer zurückzubringen. Diese Kraft ist so übernatürlich, die dich dazu befähigt Dinge zu tun, die du nie für möglich gehalten hast.

Jetzt kommen wir zu letzten Taufe. Die Taufe in den Leib Christi, die der Heilige Geist selbst vollzieht. Vielleicht fragst du dich: Warum so viele Taufen? Jede Taufe ist ein Schritt, um das Königreich Gottes auf der Erde zu bauen, und wir dürfen lernen, die Unterschiede zu verstehen: wer tauft wen und zu welchem Zweck. Diese Taufe ist der Indikator, dass du Teil seiner Gemeinde bist. Der Heilige Geist fügt dich in den Leib Christi ein, du gehörst nun zu seiner Gemeinde, nicht nur äußerlich, sondern geistlich.

Kurze Zusammenfassung der Tage über diese Taufen. Wir haben die Wassertaufe, oder auch Taufe des Johannes, dies diente zur Vorbereitung, Sündenbekennung und Umkehr. Dann kommt Taufe vom Glaubensbekenntnis, was wir als Wiedergeburt verstehen (deine neue Schöpfung), wer tauft dich? Gott selbst tauft dich in Christus hinein. Was dann bei der dritten Taufe öffentlich bekannt wird als die Wassertaufe, dein äußeres Zeugnis der Auferstehung mit Christus. Hier taufen auch wiederum die Menschen. Dann kommt die Feuer oder auch Geistestaufe dran. Hier ist Jesus der Täufer, der mit Kraft des Heiligen Geistes über dich kommt und du als Bestätigung in verschiedenen Zungen sprichst. Und die letzte Taufe, die Taufe in den Leib Christi, die der Vater selbst macht.

Wir haben die Tage viel darüber gehört und ich hoffe, dass du ein tieferes Verständnis über das Wort Taufe bekommen hast. Nun liegt es an dir: Reicht es dir, errettet zu sein, oder möchtest du ein Jünger Jesu werden? Willst du in die volle Reife übergehen (Hebräer 6,1–2)? Gott möchte dich zurüsten und eine Gemeinde bauen, die auf der Lehre von Aposteln und Propheten gegründet ist, kein selbstständiges Menschenwerk. Ein stabiles Fundament soll entstehen, um Gottes Regentschaft auf der Erde sichtbar zu machen. Gott möchte dich zu einem Gefäß für ihn machen, golden und glänzend.

Viele denken, es muss doch reichen was ich weiß. Doch ich möchte dir eines aufs Herz legen. Wenn wir hier auf der Erde Reifestufen gibt wie, Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schule, Studium. Glaubst dann nicht, dass du das auch in deiner Gesinnung brauchst, um zu verstehen, wie du im Geist agierst und lebst? Wie man gesund Wurzeln kann. Versteh mich bitte nicht falsch, du kannst sehr viel Wissen haben, doch ein gesundes Fundament, was dich in diese Mannesreife bringt, wo Stufe für Stufe gesund dein Leben aufgebaut wird ist enorm wichtig.

Gott wünschst sich nichts mehr, dass du ihn immer mehr verstehst, von einer Nachfolge zur Reife kommst und von der Reife zu dem, wozu dich der Herr berufen hat, deinen Dienst. Denn Gott möchte dich nicht nur retten. Er möchte dich zu einem Gefäß machen, durch das sein Reich sichtbar wird. Wenn du was suchen solltest, wo du nicht persönlich hingehen kannst, sondern bequem von daheim aus machen möchtest, kann ich dir auf www.fernbibelschule.com den Grundkurs und dann die Fernbibelschule empfehlen. Die hat dazu geführt, dass ich heute diese Ehre habe, euch dieses enorme Fundament weiter vermitteln kann, die ihr durch die Andachten erfahren habt. Bewege es in dir, eins kann ich dir sagen, es rüttelt und schüttelt dich und hilft dir nicht nur dein inneres zu sauber zu waschen, sondern auch stabil für Stürme und Winde zu machen und vor allem die Geister zu Unterscheiden, wovon die Sprüche eindringlich hinweist. Vor allem am Ende der Zeit brauchen wir diese Unterscheidungen, weil alles so gleich aussieht um zu sehen was ist echt und was nicht. Wie eine Blüte (Falschgeld) vom echten Schein unterscheiden zu können.

Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir über diese Aufklärungen und bitte dich meine Sinne zu schärfen. Ich möchte von ganzem Herzen diese Geistesunterscheidung, weil ich oft Lüge und Wahrheit nicht mehr unterscheiden kann. Danke Heiliger Geist, dass du mich führst und leitest und mir persönlich zeigst, welchen Weg ich einschlagen darf. Amen.

Bist du Christ und erlebst noch nicht die Fülle Gottes, die unser Vater im Himmel, JHWH, dir durch Jesus Christus geschenkt hat? Sehnst du dich danach, in Offenbarung, Erkenntnis und Weisheit zu wachsen und suchst nach gesunder Lehre, die dein Leben fest in Christus verankert?

26/08/2026

Die Taufen – Teil 6

„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“
Galater 3,27

Guten Morgen,

wenn wir uns für Jesus entscheiden, werden wir Söhne Gottes, Geist aus seinem Geist. Die gleiche Schöpfung lebt nun in uns: der Heilige Geist. Wir sind JHWHs Schafe, wir hören seine Stimme, denn er hat uns dazu befähigt durch die Wiedergeburt. Dann gilt auch für dich: Du bist sein geliebter Sohn, an dem JHWH Wohlgefallen hat. Eine der wichtigsten Voraussetzungen: Wisse, wie sehr du geliebt bist. Allein durch diesen Akt bist du nun ein Wohlgefallen für deinen himmlischen Vater. Er hat sein Kind zurückgekauft. Wenn du das wirklich verstehst, reicht dir dann das, was du im Leben bereits erreicht hast? Oder willst du mehr? Errettet bist du bereits und geliebt.

Möchtest du die Dinge, die in der Bibel stehen, auch selbst erleben? Spürst du den Hunger danach? Ich weiß: Ich will mehr erleben von dem, was in der Bibel steht, nicht nur beobachten, sondern selbst erfahren. So kommen wir zur nächsten Taufe, und das ist die Taufe des Heiligen Geistes.

Das Zeichen des Heiligen Geistes: Wenn der Heilige Geist auf dich kommt, wirst du in neuen Sprachen sprechen. Es geht nicht ums Hoffen, sondern um Glauben. Wenn du dich mit einem Pastor oder anderen Gläubigen verbindest, vereint ihr euren Glauben und bestätigt: Das, was im Wort steht, ist JETZT wahr – ohne Zweifel. Dann empfängst du auch genau das Sprachengebet.
Jetzt fragst du dich vielleicht, wozu brauchst du das Sprachengebet überhaupt. Es hat verschiedene Gründe. Ich möchte dir die Gründe gerne aufzählen.

Es baut deinen Tempel auf – deine Seele/deinen Körper. Wenn du traurig bist, richtet der Heilige Geist dich durch sein Wort wieder auf. Gott wirkt durch dich, und du erlaubst ihm, mehr in dir zu tun, was er für dich vorgesehen hat. Du weißt nicht, was deine Seele gerade braucht, aber der Geist weiß es, und das beruhigt enorm. Er spricht durch dich genau die Worte, die deine Seele gerade benötigt.
Das Sprachengebet hilft auch enorm für andere, wenn du nicht weißt, was du beten sollst. Die Sprache kann sich plötzlich verändern, je nachdem, was Gott gerade braucht. Du gibst ihm damit die Möglichkeit, zu wirken, auch wenn du nicht weißt, wie oder was du beten sollst. Er betet ja durch dich.

„Wer in einer Zunge redet, der redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht es, sondern im Geist redet er Geheimnisse.“ Du hast vielleicht nicht die richtigen Worte, aber Gott weiß, was derjenige gerade braucht. Das erleichtert ungemein. Sei es Antworten, was du gerade brauchst.

Das Sprachengebet kann von Gott auf unterschiedliche Weise gebraucht werden: Es deckt die Taktiken des Feindes auf, es unterstützt die Gemeinde, indem das Sprachengebet ausgelegt wird, das bedeutet, dass jemand die Übersetzung dafür von Gott bekommt. Gott will, dass es rauskommt. Gerade in Gemeinden ist es enorm wichtig, dass es übersetzt wird, da es sonst zu Problemen führen kann und Streit untereinander, Verwirrung etc.

Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass du mir auch heute noch Geheimnisse aufzeigen möchtest. Das Sprachengebet ist nicht ausgestorben, sondern dass du der Gleiche bist gestern wie heute. Ich bitte dich, dass du durch mich redest und mir zeigst, was gerade für mich oder andere dran ist. Amen.

24/08/2026

Die Taufen – Teil 5

„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“
Galater 3,27

Guten Morgen,

unsere Aufgabe als Jünger Jesu ist klar: „Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung“ (Markus 16,15). Erzähle von Jesus und seiner Kraft. Kraft kommt immer verbunden mit dem Namen Jesus Christus. Es ist eine frohe Botschaft, die das Alte sprengt, Gefangene befreit und innere Begrenzungen löst. Er ist dein Schuldschein.

Vers 16 sagt: „Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden.“ In welchem Namen geschieht die Rettung? Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes? Oder im Namen über allen Namen, Jesus Christus? Jesus ist der irdische Name, Christus der himmlische, und aus Nazareth gab es nur einen einzigen.

Philipper 2,9–11 bestätigt: „Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm den Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ Dieser Name gibt Kraft, dieser Name kommt in Herrlichkeit. Er heilt, befreit und macht Blinde sehend.

In Markus 16,17 steht: „Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden.“ Hier steht nicht, dass sie es irgendwann einmal tun werden, es passiert, wenn wir glauben und genau die Schritte befolgen, die Jesus uns gezeigt hat.

Leider wird hier in vielen Gemeinden vermengt, die Genauigkeit des Wortes wird nicht beachtet, und Menschen wundern sich, warum „nichts passiert“ oder nur sporadisch Heilungen geschehen. Der wichtigste Schritt ist die Sauberkeit, Genauigkeit und Präzision des Wortes und die Befolgung seiner Ordnungen. Ohne diese Ordnungen hast du nicht nur Mangel an Erkenntnis, sondern riskierst, als besiegter Christ zu leben und Gott als „Schautafel“ darzustellen: „Es funktioniert doch eh alles nicht.“

Jesus war immer mit Kraft, Zeichen, Wundern und Herrlichkeit verbunden, deshalb war er ein Magnet für Menschen. Bist du auch ein Magnet, oder versuchst du, Menschen zum Glauben zu überreden? Niemand wird „in den Himmel gekippt“. Die Entscheidung für Jesus geschieht freiwillig, durch das Verständnis, was er für dich getan hat. Psalm 110,3 sagt: „Dein Volk ist willig am Tag deiner Macht.“
Nachdem Paulus die Jünger des Johannes unterwiesen hatte, wurden sie in den Namen Jesus getauft. Sie waren nun keine Menschenanhänger mehr, sondern Jünger Jesu und seine Nachfolger. Danach kam die nächste Taufe: Apostelgeschichte 19,6 berichtet, dass Paulus ihnen die Hände auflegte und der Heilige Geist auf sie kam.

Frage: Hatten sie den Heiligen Geist nicht schon durch die Taufe, als sie sich für Jesus entschieden hatten (Wiedergeburt)? Nein – wie bei Jesus selbst geschah dies nach der Taufe in den Namen Jesus. Johannes war erfüllt mit dem Heiligen Geist, aber er war noch keine neue Schöpfung, wie Jesus es war. Nur Jesus hatte den himmlischen Samen in sich. Was passierte, als Jesus sich taufen ließ?

Der Heilige Geist kam auf ihn, der Himmel öffnete sich, und eine Stimme sprach: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,16–17). Erst danach wurden Zeichen und Wunder aktiviert. Vorher konnte Jesus sie noch nicht tun. Jesus zeigte uns diese wichtigen Schritte, damit wir seine Werke auf der Erde genauso tun können und sogar noch viel mehr. Gehe heute mit dem Bewusstsein, du bist genauso ein geliebtes Kind Gottes, an dem dein Vater im Himmel Wohlgefallen hat.

Gebet:
Vater im Himmel, es ist so schön zu wissen, dass du Wohlgefallen an mir hast. Ich darf wissen, dass ich eine neue Schöpfung bin und Geist aus deinem Geist. Danke, für die Genauigkeit deines Wortes durch die Bibel und das Paulus es genau auch für mich erklärt hat, damit ich es verstehen kann. Amen.

23/08/2026

Die Taufen – Teil 4

„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“
Galater 3,27

Guten Morgen,

nachdem wir nun verstanden haben, dass unser Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, kommen wir zu einem weiteren entscheidenden Schritt. Gott möchte nicht nur, dass wir über ihn sprechen, er möchte in uns wohnen. Was im Herzen durch den Glauben geschehen ist, soll nun auch äußerlich sichtbar werden. Deshalb folgt die Wassertaufe als öffentliches Bekenntnis.
Die Wassertaufe macht sichtbar, was im Inneren bereits geschehen ist. Der Mensch bezeugt vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt, dass er zu Jesus Christus gehört. Er bezeugt, dass sein altes Leben nicht mehr seine Identität bestimmt und dass er in Christus ein neues Leben empfangen hat. Die Wassertaufe ist deshalb nicht einfach nur ein religiöses Ritual. Sie ist ein öffentliches Zeugnis. Sie ist ein Bekenntnis.

Doch hier stellt sich eine wichtige Frage: In welchem Namen wird getauft? In Apostelgeschichte 19,5 heißt es: „Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.“ Paulus lehrte nicht die Formel „Vater, Sohn und Heiliger Geist“, sondern die Taufe in den Namen Jesus.

Leider geben viele deutsche Übersetzungen nur „auf den Namen“ wieder. Wer aber den Ursprungstext betrachtet, sieht, dass die King-James-Bibel am nächsten an der ursprünglichen Aussage ist: „in den Namen Jesus“. Vielleicht denkst du jetzt, es sei egal, ob „in“ oder „auf“ – doch die Bibel ist sehr präzise. Wenn der Unterschied nicht wichtig wäre, warum ist dann der Heilige Geist „in dir“ bei der Wiedergeburt, während die Zungenrede „auf dir“ unterschiedlich erlebt wird? Siehst du, dass es wohl doch einen Unterschied machen könnte?
Gott sagt selbst: „Es darf nicht ein Jota verändert werden“ (Matthäus 5,18). Wollen wir dann nicht lieber genau hinschauen und forschen, was wirklich im Text steht? Das Alte Testament wird gerade in großer Genauigkeit neu übersetzt, nicht ohne Grund. Falsches Verständnis und unterschiedliche Übersetzungen haben oft dazu geführt, dass viele verschiedene Lehren und Gemeindeformen entstanden sind. Zu oft wird vereinfacht, statt bei der Genauigkeit der Sprache und des Wortes zu bleiben. Nur so können wir den wirklichen Inhalt erkennen, was Gott gesagt hat und nicht ein bloßes gesetzliches Verständnis.

Was sagte also Paulus? In den Namen Jesus sollst du getauft werden. Da steht nicht: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Richtig? Die Apostelgeschichte folgt nach den vier Evangelien. Als Jesus noch lebte, konnte man sich nicht in seinem Namen taufen lassen, da sein Tod und seine Auferstehung noch nicht geschehen waren. Alles, was vor seiner Auferstehung passierte, war eine Vorbereitung, eine Taufe zur Sündenbekennung, um das Leben zu reinigen und sich bewusst für ein verändertes Leben zu entscheiden.

Wenn du als Erwachsener getauft wurdest, was schon ein sehr wichtiger und guter Schritt ist, dann taufen viele Gemeinden im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, als Zeichen der Teilnahme an Tod und Auferstehung Jesu. Aber ist die Kraft wirklich im Namen des Vaters? Wie heißt dein Vater? Ist die Kraft im Sohn? Welcher Sohn? Verstehe mich bitte nicht falsch: Es wäre genauso, als würde ich sagen: „Ich glaube an Gott.“ Aber welcher Gott? Es gibt viele Götter auf dieser Erde. Unser Gott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat einen Namen: JHWH. Gott möchte, dass sein Name groß gemacht wird. Doch JHWH ist nicht ans Kreuz gegangen. Es war Jesus, Jeshua, sein Sohn, der extra auf die Erde kam, weil JHWH seine Vollmacht den Menschen gegeben hat. Nur in diesem Namen geschieht Heil, Kraft und Wunder. Jetzt frage ich dich nochmal: Welche Taufe hast du erhalten?

Vielleicht denkst du: „Ist doch alles dasselbe.“ Nein, ist es nicht. Die meisten kennen nur die Taufe als Vorbereitung auf Jesus, also die Taufe des Johannes. Ja, sie ist biblisch, aber nicht die Taufe, wie Paulus sie lehrte, nachdem er alle Weisheiten und Offenbarungen direkt von Jesus empfangen hatte.

Gebet:
Vater im Himmel, ich bitte dich mir zu offenbaren, welche Taufe ich wirklich empfangen habe. Du hast gesagt gegen Ende der Zeit wird vom Reich gesprochen und du willst weitere Tiefen offenbaren. Wenn ich mich nochmal taufen lassen soll, bitte zeige es mir persönlich, denn wenn es damals so wichtig war, dann wird es heute erst recht für mich wichtig sein. Amen.

22/08/2026

Die Taufen – Teil 3

„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“
Galater 3,27

Guten Morgen,

auch Jesus selbst ließ sich von Johannes taufen. Zunächst war Johannes darüber verwundert und wollte Jesus daran hindern. Doch Jesus machte deutlich, dass es so geschehen müsse. Jesus wollte uns auch darin ein Vorbild sein. Seine Taufe war nicht Ausdruck eigener Sünde, denn Jesus war ohne Sünde. Vielmehr zeigte er einen Weg, den seine Nachfolger später ebenfalls verstehen sollten.
Als Jesus aus dem Wasser kam, geschah etwas Gewaltiges. Der Heilige Geist kam auf ihn, der Himmel öffnete sich und eine Stimme sprach: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,16–17). Hier sehen wir bereits einen wichtigen Zusammenhang. Jesus war mit dem Heiligen Geist erfüllt, und der Heilige Geist kam auf ihn. Danach begann sein öffentlicher Dienst in einer besonderen Weise. Jesus verkündigte das Reich Gottes und bestätigte seine Vollmacht durch Zeichen und Wunder.

Es gab schon vor Jesus Propheten wie Elia und Elisa, durch die Gott mächtig gewirkt hatte. Aber Jesus war einzigartig. Er war der Sohn Gottes. Deshalb sehen wir in seinem Leben eine Offenbarung, die es vorher in dieser Form nicht gegeben hatte. Jesus zeigte den Menschen das Reich Gottes und offenbarte die Kraft Gottes auf eine Weise, die sie so noch nicht erlebt hatten. Und genau hier wird verständlich, warum die Jünger in Apostelgeschichte 19 noch etwas Entscheidendes lernen mussten. Sie kannten die Taufe des Johannes. Sie hatten die Botschaft von Buße und Umkehr verstanden. Aber sie hatten noch nicht die volle Botschaft von Jesus Christus empfangen. Sie wussten nicht einmal, dass es den Heiligen Geist gibt. Paulus erklärte ihnen deshalb, dass Johannes mit einer Taufe der Buße getauft und das Volk aufgefordert hatte, an denjenigen zu glauben, der nach ihm kommen würde, nämlich an Jesus Christus (Apostelgeschichte 19,4).

Damit wird deutlich: Johannes war nicht das Ziel. Johannes war der Wegweiser. Er zeigte auf Jesus. Und nun kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte überhaupt: zur Wiedergeburt. Ein Mensch kann von Jesus gehört haben. Er kann christlich erzogen worden sein. Er kann religiös sein. Er kann die Bibel kennen und sogar regelmäßig Gottesdienste besuchen. Aber all das bedeutet noch nicht automatisch, dass in seinem Inneren eine neue Schöpfung entstanden ist.

Die Bibel spricht von Wiedergeburt. Dabei geht es nicht darum, dass ein Mensch lediglich sein Verhalten ein wenig verbessert. Es geht um eine grundlegende Veränderung seines Inneren. Paulus schreibt: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2. Korinther 5,17). Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Religion und einer wirklichen Beziehung zu Jesus Christus. Religion kann äußerliche Formen hervorbringen. Der Glaube an Jesus Christus führt zu einer inneren Veränderung.

Paulus beschreibt diesen Glauben sehr deutlich: „Wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden“ (Römer 10,9–10). Mit dem Herzen glauben und mit dem Mund bekennen gehören zusammen. Der Glaube bleibt nicht nur ein Gedanke. Er führt zu einer Entscheidung. Der Mensch entscheidet sich für Jesus und erkennt ihn als seinen Herrn an. Sein altes Wesen wird abgelegt. Das alte Leben verliert seine Herrschaft. Etwas Neues beginnt.

Und genau hier kommt der Heilige Geist ins Spiel. Paulus sagt, dass unser Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist (1. Korinther 6,19–20). Das bedeutet: Gott möchte nicht nur in einem Gebäude wohnen. Er möchte in seinem Menschen wohnen. Der Mensch selbst wird zum Tempel des Heiligen Geistes. Das ist eine gewaltige Wahrheit.

Gebet:
Vater im Himmel, ich habe oft bekannt und bin mir etwas unsicher. Ich möchte jetzt nochmal von tiefstem Herzen sagen und glaube, dass ich dein Kind bin, du bist JHWH mein Vater im Himmel, Gott und König und durch Jesus hast du mich frei erkauft, damit wir wieder zusammen sein können. Heiliger Geist wohne in mir und lass mich erkennen, dass du in mir wohnst. Amen.

22/08/2026

Die Taufen – Teil 2

„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“
Galater 3,27

Guten Morgen,

gestern sprachen wir davon, welche Taufe du hast? Paulus stellte den Gemeinden eine Frage, worauf seid ihr getauft worden? Genau an dieser Stelle beginnt ein tieferes Verständnis der verschiedenen Taufen.

Die Männer antworteten, dass sie auf die Taufe des Johannes getauft worden waren. Damit wird deutlich, dass sie zwar einen wichtigen Schritt gegangen waren, aber noch nicht die ganze Offenbarung verstanden hatten, die durch Jesus Christus gekommen war. Sie hatten die Lehre des Johannes empfangen. Sie wussten von Buße und Umkehr. Sie wussten, dass der Messias kommen würde. Aber sie hatten noch nicht verstanden, was durch Jesus Christus geschehen war und dass der Heilige Geist empfangen werden konnte.

Damit müssen wir zunächst verstehen, wer Johannes überhaupt war. Johannes war ein von Gott berufener Prophet und der Vorläufer Jesu Christi. Seine Aufgabe bestand darin, die Menschen innerlich auf den kommenden Messias vorzubereiten. Er kündigte an, dass derjenige kommen würde, auf den die Menschen gewartet hatten. Johannes forderte die Menschen auf, ihr Leben zu prüfen, ihre Sünden zu erkennen, Buße zu tun und umzukehren. Deshalb wird seine Taufe auch als Taufe der Buße bezeichnet (Markus 1,4).

Was bedeutet Buße eigentlich? Buße bedeutet Umkehr, kommt von Büßen, aber die richtige Bedeutung ist Metanoia (Gesinnung mit Gott). Es bedeutet, dass ein Mensch erkennt, dass sein bisheriger Weg nicht richtig war, dass er seine Sünde bekennt und sich bewusst dafür entscheidet, seinen Weg zu verändern. Johannes taufte Menschen, die diese Umkehr zum Ausdruck bringen wollten. Die Taufe war dabei ein äußeres Zeichen für eine innere Entscheidung.

Johannes predigte in der Wüste und verkündigte den kommenden Messias. Zu dieser Zeit wussten die meisten Menschen noch nicht, wer dieser Messias sein würde. Johannes selbst machte immer wieder deutlich, dass er nicht der Christus war. Seine Aufgabe bestand nicht darin, die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu ziehen, sondern auf denjenigen hinzuweisen, der nach ihm kommen würde.

Als Johannes Jesus begegnete, sagte er: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“ (Johannes 1,29). Damit wurde etwas sichtbar, was Gott schon lange vorher angekündigt hatte. Die Verheißung wurde zur Wirklichkeit. Das Lamm Gottes war gekommen. Jesus war nicht einfach nur ein weiterer Prophet. Er war der verheißene Christus, der Sohn Gottes. Was Gott lange zuvor angekündigt hatte, wurde nun sichtbar. Manche Verheißungen Gottes brauchen lange Zeit, bis ihre Erfüllung sichtbar wird. Aber wenn Gottes Zeit gekommen ist, wird aus der Verheißung Wirklichkeit.

Die Taufe des Johannes war deshalb eine Vorbereitung. Sie war auf etwas ausgerichtet, das noch kommen sollte. Johannes bereitete die Menschen auf Jesus vor. Er führte sie zur Buße und zur Umkehr und richtete ihren Blick auf den kommenden Christus. Wieso lies Jesus sich taufen, obwohl er es nicht gebraucht hätte? Morgen gehen wir genau darauf ein.

Gebet:
Vater im Himmel, ich verstehe immer mehr, dass es mehrere Taufen gibt. Zeige mir, in was ich getauft wurde und ob noch was fehlt. Ich möchte die komplette Fülle erleben. Amen.

20/08/2026

Die Taufen – Teil 1

„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“
Galater 3,27

Guten Morgen,

wenn wir heute das Wort „Taufe“ hören, hat jeder Mensch wahrscheinlich sofort ein bestimmtes Bild vor Augen. Für die einen ist es ein kleines Kind, das in einer Kirche über ein Taufbecken gehalten wird und dem ein Pfarrer oder Pastor Wasser über den Kopf gießt. Eltern und Paten stehen daneben, vielleicht wird gebetet, ein Vers aus der Bibel gelesen und anschließend gemeinsam gefeiert. Für viele Menschen ist die Taufe vor allem eine Tradition, ein Familienfest oder die Aufnahme eines Kindes in eine kirchliche Gemeinschaft. Andere denken bei dem Wort Taufe eher an einen erwachsenen Menschen, der sich bewusst für Jesus entschieden hat und in einem Gottesdienst vollständig im Wasser untergetaucht wird. Wieder andere verbinden Taufe mit der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Gemeinde.

Doch wenn wir wirklich verstehen wollen, was die Bibel unter Taufe versteht, müssen wir tiefer gehen. Denn die entscheidende Frage ist nicht zuerst, was Menschen unter Taufe verstehen oder welche Tradition sich in einer bestimmten Gemeinde entwickelt hat. Die entscheidende Frage lautet: Was sagt die Bibel über Taufe? Was geschieht bei einer Taufe wirklich? Wer tauft wen, worin wird getauft und zu welchem Zweck geschieht diese Taufe?

Genau deshalb ist es wichtig, nicht einfach nur das Wort „Taufe“ zu betrachten, sondern die verschiedenen Zusammenhänge, in denen die Bibel davon spricht. Denn die Bibel beschreibt nicht nur eine einzige Taufe, die immer genau dasselbe bedeutet. Es gibt unterschiedliche Zusammenhänge und unterschiedliche geistliche Wirkungen. Wenn wir diese Unterschiede nicht erkennen, kann es leicht passieren, dass wir Dinge miteinander vermischen, die in der Bibel voneinander unterschieden werden.

Darum geht es in dieser Lehre. Sie soll helfen, ein Verständnis dafür zu entwickeln, was ein sauberer Gemeindeaufbau und ein gründlicher Aufbau von Christen und Jüngern Jesu bedeutet. Ein gesundes geistliches Leben braucht ein stabiles Fundament. Wenn das Fundament nicht stimmt, kann auch das, was später darauf aufgebaut wird, nicht dauerhaft sicher stehen. Deshalb ist es notwendig, zu den Grundlagen zurückzugehen und genau hinzusehen, was das Wort Gottes tatsächlich sagt.

Jesus selbst legt großen Wert auf die Reinheit der Lehre. Auch der Apostel Paulus ging nicht einfach von Ort zu Ort und nahm jeden Menschen, der sich irgendwie gläubig nannte, ungeprüft als vollständig ausgebildeten Jünger an. Er überprüfte zunächst die Grundlage. Er wollte wissen, was diese Menschen glaubten, was sie bereits verstanden hatten und auf welchem geistlichen Fundament sie standen. Genau das sehen wir besonders deutlich in Apostelgeschichte 19.

Paulus kommt nach Ephesus und trifft dort einige Jünger. Und obwohl sie bereits als Jünger bezeichnet werden, stellt Paulus ihnen eine Frage, die uns heute vielleicht zunächst ungewöhnlich vorkommt: „Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?“ (Apostelgeschichte 19,2). Paulus wollte wissen, ob sie die geistliche Realität des Glaubens bereits erfahren hatten. Ihre Antwort war erstaunlich: „Wir haben nicht einmal gehört, dass der Heilige Geist da ist.“ Daraufhin fragt Paulus: „Worauf seid ihr denn getauft worden?“ Nun frage ich dich, worauf bist du getauft? Denke einmal darüber nach, morgen erfährst du mehr darüber.

Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass du mir ein tieferes Verständnis geben möchtest und eine saubere Lehre. Ich bitte dich um Offenbarung, Erkenntnis und Weisheit für dieses Thema. Amen.

19/08/2026

Das Predigen – Teil 7

„Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?“
Römer 10,14

Guten Morgen,

Paulus war eigentlich das Gegenteil einer „Nullnummer“: hochgebildet, ein Pharisäer, ein geachteter Lehrer. Doch er erlebte, dass Gott ihn durch Schwachheit prägte. Selbst der größte Missionar der Kirchengeschichte verstand sich als einer, der nichts aus sich selbst war, sondern alles aus Gnade. Paulus zeigt uns: Selbst wenn wir natürliche Begabungen haben, dürfen wir uns nicht auf sie verlassen. Unsere Kraft liegt nicht in uns, sondern in Christus. Und gerade unsere Schwächen sind Orte, an denen Gottes Kraft sichtbar werden kann.

Vielleicht denkst du: Das sind ja große Gestalten der Heilsgeschichte. Aber das Prinzip ist dasselbe: Gott erwählt das Unscheinbare, um seine Herrlichkeit zu zeigen. Und er tut es auch in deinem Leben, in meinem Leben, heute, im Alltag.

Lass mich dir ein paar Beispiele geben, wie das konkret aussehen kann: Am Arbeitsplatz, du musst nicht vor allen Kollegen eine Predigt halten. Aber du kannst ehrlich sein, auch wenn es dir Nachteile bringt. Du kannst einem Kollegen, der gerade eine schwere Zeit durchmacht, zuhören, ohne zu verurteilen, und vielleicht ein Wort der Hoffnung sagen: „Ich weiß nicht, wie es weitergeht, aber ich glaube, dass Gott auch in dieser Situation einen Weg hat.“ Du kannst deine Arbeit nicht nur als Pflicht tun, sondern als Dienst für Gott, mit Sorgfalt und Freude. Die Menschen um dich herum beobachten dich. Dein Leben ist eine Botschaft.

In der Familie kannst du am lautesten predigen, auch ohne Worte. Wenn du geduldig mit deinen Kindern bist, obwohl du müde bist, predigst du. Wenn du im Konflikt mit deinem Ehepartner zuerst um Vergebung bittest, statt auf dein Recht zu pochen, predigst du. Wenn du deinen Eltern mit Respekt begegnest, obwohl sie nicht perfekt sind, predigst du. Deine Familie sieht, ob dein Glaube echt ist. Du musst nicht viele Worte machen, dein Handeln spricht.

In der Nachbarschaft, kannst du dem älteren Nachbarn den Einkauf nach oben tragen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Du kannst für die alleinerziehende Mutter von nebenan ein Essen kochen. Du kannst einfach ein offenes Ohr haben. Und wenn jemand fragt, warum du das tust, kannst du sagen: „Weil Christus mich zuerst geliebt hat.“ Das ist Verkündigung im Alltag, kein großes Programm, sondern gelebte Liebe.

Vielleicht fühlst du dich in der Gemeinde zu unbedeutend, um einen sichtbaren Dienst zu tun. Aber du kannst Stühle stellen, die Kinder betreuen, die Technik bedienen, für andere beten, ohne dass es jemand sieht. Gott sieht es. Und er gebraucht gerade die treuen Diener im Verborgenen, um seine Gemeinde zu bauen. Du musst nicht vorne stehen, um zu predigen. Dein Dienst im Hintergrund ist eine Predigt.

In deiner eigenen Begrenztheit, gerade wenn du dich ungeeignet fühlst, wenn du denkst, du kannst nicht reden, du bist zu jung, zu alt, zu gebrochen, genau dann bist du in guter Gesellschaft. Mose, Gideon, David, Jeremia, die Apostel, sie alle fühlten sich ungeeignet. Und genau das machte sie brauchbar, weil sie sich nicht auf sich selbst verließen, sondern auf Gott. Du darfst beten: „Herr, ich kann das nicht. Aber du kannst. Gebrauche mich trotzdem.“ Und dann geh einen kleinen Schritt im Vertrauen.

Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass am Ende nicht zählt, wie groß dein Einfluss vor Menschen ist, sondern wie treu ich im Verborgenen war. Und Gott, du bist mein Vater, der ins Verborgene sieht und du bist es, der mich belohnen wird. Mögest du mich „Nullnummern“ gebrauchen und formen, damit deine Größe durch mich sichtbar wird. Amen.

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