02/08/2023
Am 18. Juni startete die Internationale Bahá’í-Gemeinde (BIC) die einjährige weltweite Kampagne zu Ehren des 40. Jahrestages der Hinrichtung von zehn Bahá’í-Frauen in Schiras, Iran, die alle in der Nacht des 18. Juni 1983 wegen ihres Glaubens gehängt wurden.
Die BIC und mit ihr die weltweite Bahá’í-Gemeinde widmete diesen Jahrestag und die Kampagne allen iranischen Frauen, die unabhängig ihres Glaubens und ihrer ethnischen Herkunft einen wichtigen Beitrag zur Gleichberechtigung der Geschlechter, soziale Gerechtigkeit und Freiheit in ihrem Land geleistet haben und die weiterhin unterdrückt werden, weil sie dafür einsetzen.
Der Aufruf der Kampagne, der sich auf das Prinzip der kollektiven Identität stützt, bringt den Ruf nach Einheit zum Ausdruck und fordert die IranerInnen auf, sich selbst als integralen Bestandteil eines vielfältigen, aber einheitlichen und miteinander verbundenen Ganzen zu sehen. Die eindringliche Botschaft dieser einjährigen Kampagne ist das gemeinsame Streben nach zentralen Werten und Grundsätzen, insbesondere nach der Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter und einer gemeinsamen Vision für eine prosperierende Zukunft des Iran.
Die Kampagne hat in den wenigen Wochen seit ihrem Start eine noch nie dagewesene Unterstützung erfahren und eine Reichweite von 700 Millionen Menschen in den traditionellen und sozialen Medien erreicht. Die Dynamik wurde durch eine Vielzahl von Erklärungen von Vertretern der Vereinten Nationen, hochrangigen Würdenträgern, Regierungsministern, Parlamentariern und Friedensnobelpreisträgern, Prominenten, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und sogar von Personen, die derzeit im Iran inhaftiert sind, noch verstärkt.
Berlin, 2. August 2023 - Am 18. Juni startete die Internationale Bahá’í-Gemeinde (BIC) die einjährige weltweite Kampagne zu Ehren des 40.