Katholische Pfarrei Landstuhl Heiliger Namen Jesu

Katholische Pfarrei Landstuhl Heiliger Namen Jesu Deine katholische Kirche vor Ort in Landstuhl, Landstuhl-Atzel, Bruchmühlbach,/Vogelbach, Hauptstuh Geist
- Landstuhl, St. Andreas
- Landstuhl, St. Hl.

Deine katholische Kirche vor Ort in und um Landstuhl:

Hier wollen wir Dich informieren über:
• aktuelle Veranstaltungen in unserer katholischen Pfarrei “Heiliger Namen Jesu” in den folgenden zugehörigen Gemeinden :
Landstuhl, Hl. Markus mit Krankenhauskapelle St. Johannis
- Mittelbrunn, St. Josef
- Kindsbach, Mariä Heimsuchung
- Haupstuhl, St. Ägidius
- Bruchmühlbach, St. Maria Magdalena mit Filialkirche St. Philippus und Jakobus in Vogelbach
• Gottesdienstzeiten vor Ort
Darüber hinaus gibt es Nachrichten aus der Pfarrei und regelmäßige Impulse. Die Kirchen unserer Pfarrei mit den festen Gottesdienstzeiten findest Du hier, außer in der Hauptkirche Hl. Geist in Landstuhl wechseln die Zeiten am Wochenende:
Landstuhl:
• Kirche Hl. Geist, Luitpoldstraße 6, Werktagsmesse dienstags um 18:00 Uhr (Unterkirche) und Sonntagsmesse um 10:30 Uhr (Hauptkirche)
• Kirche St. Andreas, Kirchenstraße 55, i.A. Messe sonntags um 18:00 Uhr
Landstuhl Atzel:
• St. Johannes Krankenhauskapelle, Nardinistraße 30, Hl. Messe Montag bis Samstag (ausser Dienstag) um 17:30 Uhr, Sonntag um 9.00 Uhr
• St. Markus, Sonnenstraße 43, Werktagsmesse mittwochs um 19:00 Uhr, Sonntag um 10.30 Uhr, am ersten Sonntag im Monat um 9.00 Uhr
Bruchmühlbach und Vogelbach:
• Kirche Kirche St. Maria Magdalena, Kaiserstraße 26, Werktagsmesse donnerstags 18:30 Uhr (im Winterhalbjahr im Pfarrheim), am Wochenende wechselnde Zeiten
• Vogelbach, Simultankirche St. Philippus und St. Jakobus, Dorfstraße 15, Werktagsmesse im Sommerhalbjahr dienstags um 19:00 Uhr
Hauptstuhl:
• Kirche St. Ägidius, Kirchenstraße 11, Werktagsmesse freitags, 18:00 Uhr
Kindsbach:
• Kirche Mariä Heimsuchung, Eisenbahnstraße 14, Werktagsmesse mittwochs, 18:00 Uhr, am Wochenende wechselnde Zeiten
Mittelbrunn:
• Kirche St. Josef, Hauptstraße 14, samstags um 18:00 Uhr Vorabendmesse

12/09/2026

Vergebung statt Rache

Es ist ein beliebtes Westernmotiv. Am Anfang geschieht ein schlimmes Verbrechen, ein Überfall mit Mord. Der Sohn der Ermordeten schwört Rache und nimmt die Verfolgung auf, um dann am Ende des Filmes die Rache zu vollstrecken und die Mörder umzubringen. Doch was hat er davon? Er bringt nur Gewalt und neues Leid.

In der heutigen Lesung aus dem Buch Jesus Sirach lesen wir: „Groll und Zorn sind abscheulich; nur der Sünder hält daran fest. Wer sich rächt, an dem rächt sich der Herr; dessen Sünden behält er im Gedächtnis. Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du betest, auch deine Sünden vergeben.“ Ähnlich äußert sich Jesus im heutigen Evangelium, wenn er zu Petrus sagt, dass er immer wieder vergeben muss und dazu die Geschichte vom unbarmherzigen Knecht erzählt.

Verzicht auf Rache heißt aber nicht, immer nachgeben, sich alles gefallen lassen oder gar dauerhaftes Unrecht gutheißen. Wir brauchen die Polizei und wir brauchen auch Gefängnisse. Wenn wir Verbrecher ins Gefängnis sperren, dann aber nicht aus Rache, sondern um die Gesellschaft vor weiteren Verbrechen zu schützen. In einigen Fällen bin ich sogar für strengere Gesetze. Zum Beispiel würde ich einen Arzt, der ungeborene Kinder im Leib der Mutter tötet, ins Gefängnis sperren, um andere Ungeborene vor ihm zu schützen.

Christsein heißt nicht, sich alles gefallen lassen oder gar Unrecht zulassen. Es heißt aber, nicht nachtragend sein, den anderen nicht endgültig ablehnen, ihm immer wieder eine Chance lassen, einen Weg öffnen, stets bereit sein zu verzeihen und zu vergeben. Denn wer nicht vergibt, der kann auch selbst keine Vergebung erwarten. Im Vater Unser beten wir immer wieder: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

Pfarrer Andreas König

05/09/2026

correctio fraterna

„Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht.“ (Mt 18,15) So hören wir im heutigen Sonntagsevangelium. Da keiner immer alles richtig macht, brauchen wir diese gegenseitige Korrektur, die correctio fraterna, wie es im Fachbegriff heißt. Das ist aber gar nicht so einfach, beides, sowohl den anderen korrigieren als auch sich selbst kritisieren bzw. korrigieren lassen.

Wenn ich einen anderen kritisiere – und jeder kritisiert ständig andere – will ich ihn dann fertig machen und mich selbst als besser hinstellen oder tue ich es aus Liebe zu ihm bzw. um des größeren Ganzen willen? Kann ich es ertragen, dass ein anderer etwas besser kann als ich? Ja, kann ich mich sogar darüber freuen, wenn es dem Aufbau der Gemeinde nützt?

Gar nicht so einfach ist es, andere konstruktiv zu kritisieren. Manche meinen, sie machen keine Fehler und lehnen von vorneherein jede Kritik als ungerechtfertigt ab. Andere empfinden jeden sachlichen Einwand als persönlichen Angriff. Schnell ziehen sie sich beleidigt zurück und machen gar nichts mehr oder sie werden so unsicher, dass sie noch mehr Fehler machen. In all diesen Fällen hat der gut meinende Kritiker genau das Gegenteil erreicht. Er hat sich unbeliebt gemacht, den anderen verunsichert oder gar vergrault.

Unser Professor für Moraltheologie hat immer wieder gesagt, man soll dem anderen die Wahrheit nicht wie einen nassen Waschlappen um die Ohren hauen, sondern wie einen offenen Mantel hinhalten, dass er bequem hineinschlüpfen kann.

Von unserem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer ist folgendes Bonmot überliefert: Ein Politiker der Opposition hat ihm vorgeworfen: „Herr Bundeskanzler, vor ein paar Wochen haben Sie genau das Gegenteil von dem behauptet, was Sie jetzt gerade gesagt haben.“ Darauf erwiderte Adenauer: „Was hindert mich daran, klüger zu werden und etwas dazu zu lernen?“

Correctio fraterna – gegenseitige brüderliche Korrektur, die natürlich auch schwesterlich sein kann – sollte geradezu ein Kennzeichen einer christlichen Gemeinschaft sein.

Pfarrer Andreas König

04/09/2026
29/08/2026

„opiso mou“

„Gleicht euch nicht dieser Welt an!“ So hören wir in der heutigen Lesung aus dem Römerbrief. Eine Kirche, die sich allzu sehr dieser Welt anpasst, die macht sich selbst überflüssig. Oder umgekehrt gesagt: Die Kirche wird da am meisten gebraucht, wo sie eine Botschaft hat, die über diese Welt hinaus geht, wo sie auch dann und gerade dann noch etwas zu sagen hat, wenn diese Welt verstummt und mit ihrer Weisheit am Ende ist, also besonders bei den Themen Leid, Tod und Auferstehung.

(Nebenbei gesagt: Ich habe dieses Jahr so viele Krankensalbungen wie noch nie, seit ich Priester bin, erstaunlich in einer Welt, wo die Kirchenbindung rapide zurückgeht. Aber wenn jemand im Sterben liegt, gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Gott oder nichts.)

Die Jünger mussten erst mühsam lernen, dass Jesus so ganz anders ist. Im heutigen Sonntagsevangelium kündigt Jesus sein Leiden, sein Sterben und seine Auferstehung an. Petrus macht ihm Vorwürfe und sagt: „Das darf nicht mit dir geschehen.“ Wir würden wohl ganz ähnlich reagieren, wenn ein geliebter Mensch Anfang/ Mitte 30 von seinem bevorstehenden Tod spricht. Doch Petrus wird von Jesus scharf zurechtgewiesen.

Die neue Einheitsübersetzung übersetzt diesen Vers (Mt 16,23): „Tritt hinter mich, du Satan! Ein Ärgernis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“ Im griechischen Original stehen die beiden Worte „opiso mou“, die hier mit „hinter mich“ übersetzt werden. Die gleichen beiden Worte „opiso mou“ finden sich auch in Mt 4,19 bei der Berufung der ersten Jünger, die alles stehen liegen lassen und Jesus nachfolgen. Dort werden sie mit „mir nach“ übersetzt, dem Titel eines bekannten Kirchenliedes.

Jesus will, dass wir uns nicht dieser Welt angleichen, sondern versuchen Gottes Willen zu erkennen und ihm nachfolgen.

Pfarrer Andreas König

22/08/2026

„Wie unergründlich sind Gottes Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt?“ (Röm 11, 33f) So hören wir in der zweiten Lesung des heutigen Sonntags.

Im Evangelium hören wir die klassische Bibelstelle von der Vorrangstellung des Petrus und seiner Nachfolger, der Päpste: „Du bist Petrus – der Fels -, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Mt 16,18) Es ist unsinnig diese Stelle nur auf Petrus selbst beziehen zu wollen und nicht auch auf seine Nachfolger. Denn eine Verheißung, dass die Mächte der Unterwelt die Kirche nicht überwältigen, würde keinen Sinn machen, wenn sie nur bis zum Tod des Petrus etwa im Jahr 67 gelten würde. Wenn sie aber auch für alle seine Nachfolger gilt, dann erweist sich darin jetzt schon nach 2000 Jahren eine göttliche Weisheit, die alle menschlichen Gedanken und Pläne weit übersteigt. Wir wissen nicht einmal, was morgen sein wird. Wie könnten wir für 2000 Jahre oder gar noch länger planen?

Unser Lesungstext, der die Weisheit Gottes, seine unergründlichen Entscheidungen und seine unerforschlichen Wege preist, bezieht sich aber eigentlich auf ein ganz anderes Thema: die Frage nach der bleibenden Heilsbedeutung des Volkes Israel. Es war und ist damals wie heute ein theologisches Problem, dass sich die Mehrheit der Juden, also von Gottes erster großer Liebe, nicht zu Jesus bekennt. Das Judentum ist die Wurzel des Christentums. Fast 80% der Bibel ist Altes Testament. Die Eucharistie, aus der die Kirche täglich lebt und sich nährt, ist im Manna und im Pascha vorgebildet. Man kann das Christentum nur verstehen, wenn man die fast 2000 Jahre Vorgeschichte kennt.

Die Bedeutung des Papsttums für die Kirche sowie die bleibende Heilsbedeutung des Volkes Israel sind nur zwei von unendlich vielen Gedanken Gottes, die menschliches Planen und menschliche Weisheit weit übersteigen. Wir verstehen bei weitem nicht alles, was Gott vorhat, aber wir dürfen stets darauf vertrauen, dass er es gut mit uns meint. Das gilt auch für die beiden großen Nachrichten dieser Woche: den Rücktritt unseres Bischofs verbunden mit dem Warten auf einen neuen Bischof und den Tod meines Kurskollegen Pfarrer Wolfgang Emanuel von Zweibrücken.

Pfarrer Andreas König

15/08/2026

„Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.“ (Mk 10,14)

Diesen Schrifttext haben die Eltern für die Taufe von Laurenz Paul ausgesucht, die am 16.8. in Erlenbach stattfindet. Heute leben wir in einem Land, in dem in aller Regel das Gegenteil geschieht. Vor einigen Jahren hat Eugen Bieser ein Buch geschrieben mit dem Titel „Kinder nicht um Gott betrügen“. Die meisten Kinder in unserem Land werden um Gott betrogen. Nur eine Minderheit wird noch getauft und auch von denen, die getauft werden, bekommen nur die wenigsten eine gute religiöse Erziehung.

Niemand betet mit ihnen, niemand erzählt ihnen von Gott, niemand nimmt sie mit in die Kirche und zum Gottesdienst. Wenn der Kommunionunterricht beginnt, kennen viele Kinder kein Vater Unser und kein Kreuzzeichen. In normalen deutschsprachigen Sonntagsgottesdiensten sind Familien mit kleinen Kindern selten geworden und wenn sie da sind, werden sie oft komisch angeschaut.

Vor etwa 40 Jahren war ich auf dem Franziskusfest in Sießen, einem Franziskanerinnenkloster in Südwürttemberg. Der Gottesdienst war in einem großen Festzelt, das gut mit Gläubigen gefüllt war. Hauptzelebrant war Bischof Georg Moser, der damalige Bischof von Rottenburg – Stuttgart. Er sagte: „Ich habe gehört, dass Leute gehen wollen, weil ihre kleinen Kinder etwas unruhig sind. Die Leute mit den Kindern sollen bleiben. Es sollen die Leute gehen, die sich an den Kindern stören.“ Er erhielt tosenden Applaus.

Ich wünsche mir Gemeinden und Gottesdienste, in denen Kinder willkommen sind, und ich wünsche mir Familien mit Kindern, die in die Kirche kommen, so dass ihre Kinder nicht um Gott betrogen werden. „Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.“ Das hat immerhin Jesus selbst gesagt.

Pfarrer Andreas König

08/08/2026

Haben Sie schon einmal neun Stunden an einem Stück gebetet? Ich bin da leider sehr weit davon entfernt. Eine Frau aus meiner früheren Pfarrei in Frankenthal hat das geschafft. Als das große Gebet noch länger war, war sie von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr durchgehend in der Kirche. Jesus schafft das öfters, zum Beispiel im heutigen Evangelium. Nach der Brotvermehrung sendet er die Jünger im Boot voraus, schickt die Leute weg und geht alleine auf den Berg, um zu beten, vom frühen Abend (etwa 18.00 Uhr) bis zur dritten Nachtwache (3.00 Uhr bis 6.00 Uhr).

Das macht er öfters. So verbringt er auch eine ganze Nacht im Gebet, bevor er aus seinen Jüngern die zwölf Apostel auswählt. Jesus hat eine ganz exklusive Gottesbeziehung, eine ganz enge Bindung an Gott seinen Vater, der auf ganz andere Weise sein Vater ist wie er unser Vater ist. Jesus ist Gottes Sohn von Ewigkeit her. Wir sind nur Kinder Gottes, weil Jesus in seiner Menschwerdung unser Bruder geworden ist.

Während Jesus allein auf dem Berg betet, sind die Jünger im Boot auf dem See bei Gegenwind. Eigentlich sind die Jünger die, die allein sind, scheinbar gottverlassen, auf dem See den Wellen ausgeliefert. Jesus ist beim Vater. Im Lateinischen steht für allein das Wort „solus“. Ein Solo ist beim Kartenspiel, zum Beispiel beim Schafkopf oder beim Doppelkopf, ein Spiel, bei dem einer allein gegen die drei anderen spielt. In der Regel hat der, der einen Solo spielt, bessere Karten als alle anderen zusammen.

Wenn Jesus im stunden- oder gar nächtelangen Gebet sich mit dem Vater verbindet, dann sind in der Sprache des Kartenspiels gesprochen alle hohen Trümpfe in seiner Hand oder theologisch formuliert, dann kommt es zu einem Hereinbrechen der göttlichen Wirklichkeit in unsere menschliche Welt. Im heutigen Evangelium erweist sich die Göttlichkeit Jesu darin, dass er auf dem See geht, weil die Gesetze dieser Welt für ihn schlichtweg nicht mehr gelten.

Durch Jesus kommt Gottes Wirklichkeit in unsere Welt hinein, auch heute noch. Dafür wollen wir uns öffnen, auch wenn wir es nicht schaffen, neun Stunden am Stück zu beten.

Pfarrer Andreas König

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst in Bruchmühlbach 👣☀️
05/08/2026

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst in Bruchmühlbach 👣☀️

01/08/2026

Das heutige Evangelium passt gut in die Urlaubs- und Ferienzeit. Jesus fährt mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Ein verständlicher Wunsch für einen begnadeten Redner und gesuchten Wunderheiler, der immer von Menschenmassen umgeben ist. Das griechische Wort eremos, das im Originaltext steht, erinnert an das deutsch Fremdwort Eremit. Ein Eremit ist ein Mensch, der sich in die Einsamkeit zurückzieht, um ganz für Gott zu leben, fernab von den Verlockungen und Ablenkungen dieser Welt.

Ein ganzes Leben in solcher Einsamkeit zu verbringen, dazu sind nur ganz wenige berufen. Aber bestimmte Zeiten des Rückzugs, der Stille, Zeiten für Gott, für das Gebet, für die Schriftlesung und Betrachtung, solche Zeiten tun jedem Menschen gut. Jesus selbst sucht oft diese Einsamkeit bzw. besser gesagt die Zweisamkeit mit Gott, seinem Vater, besonders in den Nächten. Darin liegt auch eine Chance für Menschen, die sich in einem negativen Sinne einsam fühlen, diese negative Einsamkeit umzuwandeln in eine positive Zweisamkeit mit Gott bzw. mit Jesus. Zumindest den Versuch dazu sollten wir immer wieder starten.

Auch im heutigen Evangelium ist dieser Versuch Jesu gründlich schief gegangen, da ihm viele Menschen gefolgt sind. In die heutige Zeit übertragen kann man dabei an so manchen Ort denken, der durch Massentourismus seinen ursprünglichen Charakter verloren hat.

Abschließend noch einen Gedanken zur zweiten Lesung, in der Paulus die rhetorische Frage stellt: „Was kann uns scheiden von der Liebe Christi?“ Dann zählt er verschiedene negative Dinge auf wie Bedrängnis, Not, Verfolgung, Hunger, Kälte, Gefahr und Schwert. So paradox es klingt: Viel gefährlicher uns von der Liebe Christi zu scheiden, sind an sich eigentlich positive Dinge wie Sattsein, Luxus, Überfluss, große Auswahl an Entfaltungsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten.

Jesus, lass uns erkennen, dass allein Deine Liebe unserem Leben Glück, Sinn und Erfüllung schenkt! Lass nicht zu, dass uns irgendetwas von Dir trennt, weder Mangel noch Überfluss!

Pfarrer Andreas König

01/08/2026

Beerdigung von Blümchen jetzt doch in Landstuhl

Die Beerdigung von Michael Alexander Frimmersdorf-Schnurpheil, vielen bekannt unter dem Namen Blümchen, ist jetzt doch nicht wie ursprünglich geplant in Köln, sondern in Landstuhl, und zwar am Dienstag, 4. August, um 14.00 Uhr. Das erste Sterbeamt ist am gleichen Tag in der Abendmesse um 18.00 Uhr in der Unterkirche der Heilig Geist Kirche. So ist es für die Landstuhler einfacher, bei der Beerdigung dabei zu sein und unserem treuen Sakristan die letzte Ehre zu erweisen.

Adresse

Luitpoldstraße 10
Landstuhl
66849

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
Freitag 14:00 - 17:00

Telefon

+4963716198950

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