Kreuzau/ Nideggen Pfarrbezirk der Evangelischen Gemeinde zu Düren

Kreuzau/ Nideggen Pfarrbezirk der Evangelischen Gemeinde zu Düren Evangelisches Gemeindehaus
Heribertstraße 5
52372 Kreuzau Herr Gaevert ist zuständig für den Bezirk Kreuzau-Nideggen (Gemeindebezirk III).

Gemeindearbeit wird bei uns Groß geschrieben! Dazu gehören:
Bergheim, Bilstein, Bogheim, Broich, Drove, Kreuzau, Stockheim, Langenbroich, Leversbach, Obermaubach, Winden, Abenden, Berg, Brück, Embken, Muldenau, Nideggen, Rath, Thuir, Wollersheim, Zerkall

Anschrift:
Scharnhorststr. 29
52351 Düren
Tel: 02421/ 2620689
Mail
Gemeindehaus:
Heribertstr. 5
52372 Kreuzau
Tel: 02422/ 8187

Losung für Mittwoch den 09.09.2026Unser Gott wandte den Fluch in einen Segen.Nehemia 13,2Alle sagen: Wenn wir einen Nied...
09/09/2026

Losung für Mittwoch den 09.09.2026

Unser Gott wandte den Fluch in einen Segen.
Nehemia 13,2

Alle sagen: Wenn wir einen Niederschlag erleben, müssen wir wieder aufstehen! Wir dürfen uns nicht dem Schicksal ergeben und uns und das, woran wir glauben, aufgeben. Diese allgemeine menschliche Wahrheit stimmt und gilt auch in unseren Zeiten. Aber die Losung spricht davon, dass Gott den Fluch in einen Segen wandelt. Ja, wir sollen uns nach bösen Zeiten und Tagen, an denen wir schwer zu tragen haben, nicht aufgeben, sondern wieder aufrichten und unser Leben wieder aufbauen. Aber wir vertrauen darauf, dass Gott unserem Tun und Handeln seinen Segen gibt und das Schwere zum Guten wandeln kann. Unser Handeln und unsere Anstrengungen sind unentwirrbar verbunden mit Gottes Segen. Wir dürfen vertrauen, dass wir mit unserem Handeln in der Liebe zugleich Gottes Gefäße der Liebe sind, er in und mit uns wirkt durch seinen Segen. So dürfen wir zu Zeugen und Boten seiner Gnade werden, gerade dann, wenn so viel in die falsche Richtung geht, wenn die Tage dunkler werden. Wir stehen wieder auf und treten für die Liebe Gottes ein und vertrauen darauf, dass er den Fluch in einen Segen verwandeln kann. Wir aber werden so nicht nur zu Botschaftern der Liebe, sondern auch der Versöhnung, die weitergeben, was sie selbst empfangen haben: Lasst Euch versöhnen mit Gott!

Viele Grüße
Pfarrer
Martin Gaevert

Losung für Dienstag, 08.09.2026Wer auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.Psalm 32,10Der Gottlose hat viel plag...
08/09/2026

Losung für Dienstag, 08.09.2026

Wer auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.
Psalm 32,10

Der Gottlose hat viel plage; wer aber auf den Herrn hoffet, den wird Güte umhüllen.
Liebe und Güte brauchen wir zum Leben wie das lebensspendende Wasser. Wenn und wo wir Liebe und Güte geschenkt bekommen, können wir uns einhüllen, wie in einer kalten Nacht in eine warme Decke. Wir werden eingehüllt und umfangen von Wärme mitten in der kalten Welt. Denn uns kann, wie dem Psalmbeter frostig werden angesichts der Gottlosigkeit, die sich breit macht: Wenn in Deutschland wieder Menschen an die politische und gesellschaftliche Macht streben, die glauben, Menschenrechte, Solidargemeinschaft, Nächstenliebe könnte man beschränken und es wäre eine nationale, gar eine völkische Maßeinheit. Sie haben nicht begriffen, dass Liebe unteilbar ist und dass das Modell nicht funktioniert, Liebe und Hilfsbereitschaft nach innen zu beschränken und Hass und Härte nach außen zu leben. So baut sich kein Vertrauen auf, sondern Misstrauen, denn die Kälte und Härte werden auch nach innen abfärben. Immer werden Menschen sich fragen, gehöre ich wirklich noch zu den Privilegierten oder bin ich der Nächste,, der ausgegrenzt wird. Die Härte und Kälte, mit der man Menschen im vermeintlichen Außen begegnet, werden sie ganz sich auch nach innen tragen. Liebe und Güte sind unteilbar und niemand kann davon ausgeschlossen werden. Und nur wenn wir in diesem Vertrauen auf die schrankenlose Liebe und Güte Gottes leben, werden wir uns unserseits vertrauensvoll in sie einhüllen und einschmiegen können. Aber das verstehen die Gottlosen nicht.

Viele Grüße
Pfarrer
Martin Gaevert

Losung für Montag, den 7. September 2026 aus Psalm 30,2:Ich preise dich, HERR; denn du hast mich aus der Tiefe gezogen.I...
07/09/2026

Losung für Montag, den 7. September 2026 aus Psalm 30,2:

Ich preise dich, HERR; denn du hast mich aus der Tiefe gezogen.

Ich möchte heute weniger auf den konkreten Psalmvers eingehen, sondern den Blick etwas generisch auf Gottes aktives Handeln lenken. Gott zieht Menschen aus der Tiefe (hier eben David), denen es selbst unmöglich ist sich aus ihrer Situation selbständig zu befreien.
Als ich den Vers las, fielen mir hierzu sofort verschiedene weitere Bilder ein:
Josef der in der Zisterne hock oder auch später im Gefängnis und beide Male unerwartet dem Tod entrinnt. Schließlich wird er zu einer der einflussreichsten Menschen der damaligen Zeit.
Daniel in der Löwengrube oder Jona verschlungen Wal können ihren prophetischen Auftrag fortführen.
Menschen, die Jesus begegnen, werden von Krankheiten geheilt oder aus ihrer sozialen Isolation herausgeholt.
Gott erweist in diesen und vielen anderen Beispielen nicht nur eine besondere Gnade sondern er gibt diesen Menschen oder durch sie dem ganzen Volk eine neue Lebensperspektive. Die furcht um Leib und Leben, das gleichgültige Dahinvegetieren im Alltag, das Ertragen von Schmähungen und Ausgrenzung, all diese Dinge haben ein Ende.
Es ist immer eine Art von Gerechtigkeit, die Gott mit und unter den Menschen herstellt. Oft geht es bei den biblischen Erzählungen um gerade solche Menschen, mit denen er weiterführende Pläne hat, die Gottes Wort weiter verkünden, die es weitertragen und so zur Verbreitung eben dieser Gerechtigkeit und der Liebe Gottes beitragen.
Mit Jesus befreit Gott auch uns aus der Tiefe, streckt uns nicht nur die Hand entgegen, sondern hebt uns aus ihr empor und besiegelt damit eine ewig währende Gemeinschaft mit ihm.

Herzliche Grüße
Bernd Roscher

Losung für Sonntag, den 6. September 2026 aus dem Prophetenbuch Jesaja 51,7: Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute sc...
05/09/2026

Losung für Sonntag, den 6. September 2026 aus dem Prophetenbuch Jesaja 51,7:

Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen!

Wir hören immer häufiger von Mobbing, hetze, Schmähungen und Bloßstellungen, verbaler Gewalt, die auch die körperliche Gewalt wahrscheinlicher, möglicher macht, den Weg bereitet. Die Anonymität der Handykommunikation hat die Verschärfung befeuert, die öffentliche Hassreden von Politikern, die Schmähung hoffähig gemacht. Wir sind vielleicht noch gar nicht so weit, dass wir selbst betroffen sind, aber die Atmosphäre ist schon vergiftet und die Nachrichten voll von Berichten. Wie sollen wir damit umgehen. Mit Rückzug? Mit Verstecken und kleinmachen, um nicht betroffen zu werden? Aber wir wissen, dass Ängstlichkeit die Menschen besonders anzieht, die ihre Aggressivität loswerden wollen. Ängstliche Menschen sind besonders dankbare Opfer. Darum ruft auch Gott auf sich nicht zu entsetzen und mutig zu bleiben und aufzutreten. Gott schätzt uns nicht klein ein, sondern traut uns zu für das Gute einzutreten, selbstbewusst zu sein. Er stärkt uns dazu den Rücken. Wir überlassen den Hetzern nicht das Feld sondern führen den Diskurs der Liebe Gottes, wirbeln Polarisierungen durcheinander und machen die vielfältigen Unterschiede sichtbar, die Gott von allem Anfang an gewollt hat. Fürchtet Euch nicht, wenn Euch die Leute schmähen und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen!

Viele Grüße
Pfarrer Martin Gaevert

Losung für Samstag, den 5. September 2026 aus dem Psalm 25,3: Keiner wird zuschanden, der auf dich harret; aber zuschand...
04/09/2026

Losung für Samstag, den 5. September 2026 aus dem Psalm 25,3:

Keiner wird zuschanden, der auf dich harret; aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.

Harren, intensives warten, das ist kein Ausdruck, den wir noch gut kennen. Der Bauer wartet in der Dürre intensiv auf den Regen, vielleicht die Kinder in der Schule auf den Schulgong und die Erwachsenen auf den Feierabend und auf den Urlaubsbeginn? Harren, ausharren, intensiv erwarten, dafür braucht es eine innere Anspannung, eine innere Kraft, die etwas will, sich auf etwas ausrichtet. Das scheint uns zu viel verlangt mit Blick auf Gott. Gott soll für uns eher wie eine beruhigende Begleitmusik sein, die das Gleichmaß unseres Lebens und unsere Beschäftigung untermalt wie die Kaufhausmusik den Einkauf. Der Glaube als ein beständiger Fluss an Sinnsprüchen, der uns begleitet wie das Rauschen des Baches beim Wandern. Das Harren erzählt von einem sich ausrichten, mit Wunsch und Wille! Ich empfinde das auch als eines der spannenden Rätsel des christlichen Glaubens, wie die Sorgenfreiheit, die Jesus auf dem Berg predigt und zugleich diese intensive Leidenschaft für den Glauben eigentlich zusammenpassen. Einerseits sollen wir eben keine Mönche werden, die das natürliche Leben abschreiben, um sich in leidenschaftlicher Frömmigkeit allein auf Gott auszurichten und andererseits sollen wir aber doch auf Gott harren und uns leidenschaftlich ausrichten in dem, was wir tun. Martin Luther hat empfohlen zum Beispiel den Beruf als Ausübungsfeld unseres Glaubens zu verstehen, dort besonders auf die Nächstenliebe zu achten, uns eben gerade in diesem Alltag an Gott auszurichten, Kraft darein zu geben, unseren Glauben dort wirklich zu leben und jede Gelegenheit zu nutzen, Freundlichkeit, Zuversicht, Hilfsbereitschaft zu leben, weil wir genau dort auf Gott harren, ihn erwarten. Unser Vertrauen auf Gott als innere Anspannung in unserem Leben, die Angebote Gottes zur Liebe zu nutzen und auch da seine Nähe zu finden. Dann müssen wir das Harren, das intensive Erwarten Gottes in unserem Alltag lernen. "Keiner wird zuschanden, der auf dich harret!"

Viele Grüße
Martin

Losung für Freitag, den 4. September 2026 aus dem Psalm 113,3: Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet...
03/09/2026

Losung für Freitag, den 4. September 2026 aus dem Psalm 113,3:

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Ich sehe mich am Meeresstrand, erinnere mich an schöne Sonnenauf- und -untergänge, die ich am Meer schon erlebt habe. Die Weite und die vielen Farben am Himmel und im Wasser. Ein tiefes Durchatmen. Den weiten Blick wirken lassen. Schön! Dann ist es oft leicht gewesen, zu denken, was für ein schöner Morgen und sich auf den Tag zu freuen, das Beste anzunehmen oder am Abend über den vergangenen Tag nachzudenken und froh darüber zu sein. Die Weite des Horizontes, Licht und Farben helfen uns auch innerlich die Weite zu haben für Hoffnung und für Rückschau. Und so weit können wir innerlich mit dem Lob Gottes auch werden, das uns zur Ruhe kommen, die Weite des geschenkten Lebens wahrnehmen lässt. Da ist viel mehr Weite als in den Blasen, in denen wir uns bewegen, sonst da ist. Wie schnell wird mit Klagen und Schimpfen, abgrenzen und einordnen die Welt zusammengeschrumpft, klein genug gemacht, damit wir sie zu beherrschen meinen, wenn auch nur mit Worten. Die Welt, die Gott bereitet hat, in der wir leben dürfen ist so viel weiter, bunter und größer als das, was wir erfassen. Das zu wissen und in uns zuzulassen ist wichtig für unser Leben. In Lob und Dank können wir das erleben und uns innerlich tief Durchatmen und am Morgen zu hoffen und am Abend zu danken. Hier ist Platz für mich zu leben.

Viele Grüße
Pfarrer Martin Gaevert

Losung für Donnerstag, den 3. September 2026 aus dem Psalm 141,8: Auf dich, HERR, sehen meine Augen; ich traue auf dich,...
02/09/2026

Losung für Donnerstag, den 3. September 2026 aus dem Psalm 141,8:

Auf dich, HERR, sehen meine Augen; ich traue auf dich, gib mich nicht in den Tod dahin.

Zuerst der Kontext unseres Losungswortes: "Doch ich bete stets, dass jene Feinde mir nicht Schaden tun. Ihre Anführer sollen hinabgestürzt werden vom Felsen, ihre Gebeine werden zerstreut bis zur Pforte des Todes, wie wenn einer das Land pflügt und zerwühlt. Ja auf Dich, Herr, sehen meine Augen: Ich traue auf Dich, gib mich nicht dem Tode dahin. Bewahre mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt haben."
Ein Psalm gebetet mitten aus dem existentiellen Kampf mit den Feinden. Bedroht und zutiefst geängstigt bittet der Beter um Beistand gegen seine Feinde. Dabei wünsch er Ihnen vor Gott den Tod, wünscht Ihnen, dass sie selbst Opfer ihrer eigenen Brutalität werden und in ihrer Gottlosigkeit verloren gehen. Gott aber soll in diesem Kampf den Betenden bewahren. Das klingt anders als die Feindesliebe, die Jesus lehrt: "Liebet Eure Feinde und betet für die, die Euch verfolgen, damit Ihr Kinder Eures Vaters im Himmel seid, denn er lässt die Sonne aufgehen über Gute und Böse und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte." Und Jesu Lebenszeugnis ist überwältigend stark, ist er doch für uns gestorben, als wir noch seine Feinde waren, wie Paulus bezeugt. Auf alle Fälle brauchen wir Klarheit unserer Gedanken und Gefühle in dieser Sache. Wichtig ist, dass der Psalmbeter, sein Recht nicht selbst in die Hand nehmen will. Er bittet nicht darum zur Rache gestärkt zu werden, sondern Gott selbst soll das Recht herstellen. Zur Feindesliebe kann sich der Beter des Psalms nicht aufraffen, aber er kann seine Feindschaft abgeben, in Gottes Hand legen, sich von seinem Hass befreien und sich Gott überlassen. Die Freiheit von der Feindschaft ist also auch hier im Psalmgebet schon der Zielpunkt! Darin sind Jesu Aufruf zur Feindesliebe und das Psalmgebet schon ähnlich. Der Schritt in die Vollkommenheit, die Jesus in der Bergpredigt einfordert kann nicht einfach so gegangen werden, sondern braucht eine andere innere Stärke, eine Reflektion und Bewusstheit der eigenen Gefühle, die durch Verletzung entstehen, ein innerer Schutzschild, das einen beschützt vor der Aggression anderer und der Selbstaggression zugleich. Feindesliebe darf keine Selbstverkleinerung sein, sondern muss aus innerer Stärke und Klarheit erfolgen. Auf dem Weg zur Feindesliebe Jesu, müssen wir zuerst lernen, das Gebet des Psalmbeters mitzusprechen und unsere Gefühle der Verletzung und der Aggression offen vor Gott auszusprechen und an ihn abzugeben. Dann kann und mag der zweite Schritt kommen, so gestärkt, so bewusst und reflektiert, ja geübt zu sein, auch den zweiten Schritt der Feindesliebe gehen zu können.

Viele Grüße
Pfarrer Martin Gaevert

Losung für Mittwoch, den 2. September 2026 aus dem Prophetenbuch Sacharja 2,12: So spricht der HERR Zebaoth: Wer euch an...
01/09/2026

Losung für Mittwoch, den 2. September 2026 aus dem Prophetenbuch Sacharja 2,12:

So spricht der HERR Zebaoth: Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.

Was für ein starkes Bild engster Verbundenheit der Prophet als Gottes Wort an die Israeliten weitergibt! Mehr Verbundenheit geht nicht, wenn Gott selbst die Gefahr für uns so intensiv wahrnimmt, als ob er selbst an dieser empfindlichsten und kostbarsten Stelle des Körpers angegriffen würde. Es sind solche Verheißungen größter Nähe an das Volk Israel, die wir für uns dazugekommene in Jesus Christus erfüllt sehen. Gott selbst setzt sich in Jesus der Gefahr für uns aus, riskiert seine Unverletzbarkeit, um sich gegen das verlorene menschliche Vertrauen in das Leben, die Abwendung vom Guten, das Verlorengehen in der Sinnwüste mit seiner ganzen Liebe und Leidenschaft für das Leben zu wenden. Gottes Leiden in Jesus ist Ausdruck seiner tiefen Verbundenheit mit uns, Ausdruck, dass wer uns antastet, auch seinen Augapfel antastet. Gott lässt sich verletzen durch die Lieblosigkeit, um uns für die Liebe zu gewinnen, unser Vertrauen zurückzugewinnen, dass die Liebe Gottes die stärkste Kraft ist. Die Liebe aber ist nur in aller Freiheit möglich, sie braucht unseren Sprung ins Vertrauen, unser Loslassen des Wunsches nach absoluter Kontrolle. Diesen Sprung können wir nur wagen, wenn unser Vertrauen in Gott so gestärkt ist, durch die Wahrnehmung dieser teifen Verbundenheit Gottes mit uns. Gott selbst setzt riskiert sich für uns, um dieses Vertrauen zu gewinnen, das uns zur Liebe befreit. Mehr Verbundenheit geht nicht. Wir können den Sprung in das Vertrauen und in die Liebe wagen.

Viele Grüße
Pfarrer Martin Gaevert

Losung für Dienstag, den 1. September 2026 aus dem Prophetenbuch Jesaja 44,24: So spricht der HERR, dein Erlöser, der di...
31/08/2026

Losung für Dienstag, den 1. September 2026 aus dem Prophetenbuch Jesaja 44,24:

So spricht der HERR, dein Erlöser, der dich von Mutterleibe bereitet hat: Ich bin der HERR, der alles schafft, der den Himmel ausbreitet allein und die Erde fest macht ohne Gehilfen.

Die Israeliten verengen in der babylonischen Gefangenschaft Ihre Sicht immer wieder allein auf Ihre Notlage, verfangen sich mit Ihrem Sorgen im klein-klein, verstärken sich in den Gesprächen untereinander gegenseitig in ihrer Hoffnungslosigkeit. Der eigene Horizont verkleinert und verdüstert sich immer schneller. Der Prophet richtet Ihren Blick auf den Schöpfer und weitet Ihre Sicht. Die Ausrichtung auf den Schöpfer, der uns nicht vergisst, ist wie der Blick auf das weite Meer und den entfernten Horizont an dem sich Himmel und Erde treffen. Unser Atem wird ruhiger, die Verengung in der Brust schwindet und alles in uns weitet sich, die Angst schwindet und innere Ruhe kehrt ein. Wir werden befreit aus der Kurzatmigkeit unserer Sorgen, die uns in die Enge führen. Gott der Schöpfer dieser Welt, hat uns von Mutterleibe an geführt und uns die Welt geöffnet. Er will nicht, dass unser Weh in die Enge der Ängste, Sorgen, des Streits und der Feindschaft wie in eine Sackgasse führt, sondern hinaus in die Weite der Liebe, in der wir uns für die Weite seiner Welt öffnen. So hat es Israel damals in Babylon erfahren, wo sie sich nicht verloren, sondern erst wahrhaftig wiedergefunden haben, durch den Blick auf den Schöpfer, dem sie ihr Leben anvertrauen.

Viele Grüße
Pfarrer Martin Gaevert

Losung für Montag den 31.08.2026Jakob gelobte Gott: Von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.1.Mose 2...
30/08/2026

Losung für Montag den 31.08.2026

Jakob gelobte Gott: Von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.
1.Mose 28,22
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Als Jakob auf der Flucht ist vor seinem Bruder Esau ist
fühlt er sich schuldig und einsam. In dieser Krise begegnet Gott ihm im Traum.
Der Himmel öffnet sich , auf einer Leiter zum Himmel steigen Engel empor und Gott steht ihm zur Seite mit dem Versprechen des Schutzes und dem Beistand auf Jakobs Reise.
Überwältigt von dem Erlebnis bedankt Jakob sich bei Gott und ehrt ihn durch den Bau eines Steinturms und dem Versprechen, Gott von allem, was er zukünftig materiell besitzen wird ein Zehntel abzugeben
🍃
Gottes Vertrauen und Zusage ist nicht an einen Ort gebunden und erreicht uns oft unerwartet in scheinbar ausweglosen Situationen.
Sein Handeln ist für uns nicht planbar oder gar vorhersehbar und zeigt uns oft neue Wege.
🍃
Bedingungsloses Geben als menschliche Handlung ist in Gottes Augen ein Handeln in Liebe .
🍃
Bestimmt haben auch Sie schon die Erfahrung gemacht, das plötzlich „woanders her“ positives zurückkommt - oft sogar multipliziert, wenn ein bedingungsloses Geben vorangeht.
🍃
Teilen von dem , was ich habe , oder abgeben für bedürftige Menschen ist in Gottes Sinne. Nicht nur materiell, sondern gerade auch Nähe, Menschliches Handeln, Hoffnung schenken, Hilfe anbieten , für einander da sein
😇
Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
2.Korinther 9,7

Eure
Gabriele Muires

Adresse

Heribertstraße 5
Kreuzau
52372

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