Kreuzau/ Nideggen Pfarrbezirk der Evangelischen Gemeinde zu Düren

Kreuzau/ Nideggen Pfarrbezirk der Evangelischen Gemeinde zu Düren Evangelisches Gemeindehaus
Heribertstraße 5
52372 Kreuzau Herr Gaevert ist zuständig für den Bezirk Kreuzau-Nideggen (Gemeindebezirk III).

Gemeindearbeit wird bei uns Groß geschrieben! Dazu gehören:
Bergheim, Bilstein, Bogheim, Broich, Drove, Kreuzau, Stockheim, Langenbroich, Leversbach, Obermaubach, Winden, Abenden, Berg, Brück, Embken, Muldenau, Nideggen, Rath, Thuir, Wollersheim, Zerkall

Anschrift:
Scharnhorststr. 29
52351 Düren
Tel: 02421/ 2620689
Mail
Gemeindehaus:
Heribertstr. 5
52372 Kreuzau
Tel: 02422/ 8187

Losung für Donnerstag, den 18. Juni 2026Als der Pharao sah, dass Regen, Donner und Hagel aufhörten, versündigte er sich ...
18/06/2026

Losung für Donnerstag, den 18. Juni 2026

Als der Pharao sah, dass Regen, Donner und Hagel aufhörten, versündigte er sich weiter und verhärtete sein Herz.
2. Mose 9,34

Manchmal können wir die Zeichen nicht lesen. Wir verstocken unser Herz. Der Pharao sieht Donner, Hagel und Regen und weil es eine Atempause gibt, handelt er nicht. Er wartet auf noch größere Katastrophen, die Gott herbei führt, um sein Volk unter Zeichen und Wundern aus Ägypten und der Sklaverei zu führen. Der Pharao ist unfähig angemessen zu handeln, um schlimmeres zu verhindern. Sein Herz wird hart. Während das Gehirn im biblischen Hebräisch gar nicht vorkommt, vereint das Herz viele Funktionen, so auch den Verstand , gefühl und den Willen, welche unbedingt zusammenwirken müssen, um eine Veränderung herbeizuführen. Der Verstand versteht vieles, aber daraus folgen noch lange keine Handlungen. Wir kennen das auch, wenn uns die Wissenschaftler dringend warnen, dass wir unseren Lebensstil ändern müssen, um unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Erde weiterzugeben. Die Wissenschaft appelliert an unseren Verstand, dass wir schnell weg müssen von fossilen Brennstoffen, um die weitere Erwärmung der Welt zu stoppen, dass wir den Raubbau der Natur beenden, um die Artenvielfalt zu erhalten, die wir selbst zum Leben brauchen, dass wir die Plastikfluten in der Produktion stoppen, um uns, die Tiere und die Pflanzen davor zu schützen. Aber unser Herz ist verhärtet, Verstand, Gefühl und Wille reagieren nicht, sondern schlafwandeln weiter auf den gewohnten Wegen. Ganz wie der Pharao, der die letzten Wetterkatastrophen schnell wieder vergisst und seinen Unrechtsweg weiter geht. Gott hat uns Verstand und Wille geschenkt, ein Herz das auch fühlt und berührbar ist,. Wir sollten es nutzen, um Wege aus der Klimakrise, der Krise der Artenvielfalt und der Plastikvermüllung zu finden. Wegschauen und Kopf in den Sand stecken, wie der Pharao, ist nicht der richtige Weg.

Viele Grüße
Pfarrer
Martin Gaevert

Losung für Mittwoch, den 17. Juni 2026Ich, der HERR, bin dein Heiland, und ich, der Mächtige, dein Erlöser.Jesaja 60,16D...
17/06/2026

Losung für Mittwoch, den 17. Juni 2026

Ich, der HERR, bin dein Heiland, und ich, der Mächtige, dein Erlöser.
Jesaja 60,16

Die Zweifel blieben in Jerusalem auch nach der Heimkehr der Exilierten aus Babylon, ob Gottes Macht reicht, ob die Macht der fremden Götter nicht größer ist. Jerusalem lag noch immer danieder und die aus Babylon heimkommenden fanden die Stadt im erbärmlichen Zustand, gegenüber der Größe und macht Babels. Nichts funktionierte gut, überall waren noch die Spuren des Kriegs zu sehen, Armut war verbreitet und die öffentliche Ordnung lag noch in Scherben. Räuberbanden bedienten sich nach Belieben, an dem wenigen, das da war. Jesaja spricht gegen dieses Missverständnis an. Gottes heil geht nicht an ihnen vorbei, denn Gott bedient nicht einfach Wünsche. Gott segnet den Wiederaufbau der Israeliten in Jerusalem und ermutigt sie für ein besseres Leben einzutreten. Er hat die Großmacht der Perser darin bestärkt, den Israeliten den Freiraum zu lassen, alles wieder aufbauen zu dürfen. Und so geht die Erlösung Gottes nicht an dem Volk vorbei, ohne sie einzubeziehen. Gottes Gnade wirkt in uns und macht uns mutig für das Gute einzutreten und unser Leben aufzubauen und für Frieden einzutreten. In diesem Sinne ist unser Heiland, der Mächtige und Erlöser! Das Wort Erlösung kommt vom Freikauf aus der Sklaverei. Gott schenkt uns die Freiheit zu leben und unser Leben selbst zu gestalten. Er schenkt uns dazu auch die Regeln der Liebe, nach denen wir leben können. So sind wir durch ihn empowert, ermutigt und haben Orientierung, unser Leben in Freiheit zu gestalten. Das ist doch viel mehr, als wenn Gott unser Diener wäre, der wie der Flaschengeist in Aladin und die Wunderlampe, einfach alle Wünsche erfüllt, ohne, dass wir daran beteiligt wären. Das Ziel Gottes für uns, ist ja kein sorgenfreies Leben in Reichtum und Schwelgerei, sondern ein Leben voller Liebe und Leidenschaft für das Leben. Darum gilt, was Jesaja sagt ja noch viel mehr: "Ich, der Herr, bin Dein Heiland, und ich der Mächtige, dein Erlöser."

Viele Grüße
Pfarrer
Martin Gaevert

Losung für Dienstag, den 16. Juni 2026Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung.Sprüche 14,26Unser Weg scheint vo...
16/06/2026

Losung für Dienstag, den 16. Juni 2026

Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung.
Sprüche 14,26

Unser Weg scheint vor uns oft im Nebel zu liegen, Unsicherheit über die Zukunft wächst in unserem Herzen, Müdigkeit über das, was jetzt als nächstes zu tun ist, wächst in uns an. Wenn wir uns auf Gott ausrichten, finden wir eine klare Sicht und gewinnen Sicherheit, was unsere Zukunft angeht, und verschwindet die Müdigkeit, neue Herausforderungen anzugehen. Wir richten unsere Herzen aus nach der Liebe, die Gott uns schenkt, sein Geist uns erfüllt und uns mit Mut erfüllt und festigt in dem, was wirklich wichtig ist, uns den Weg ins Leben weist. Darum können wir uns alle Morgen neu auf Gottes Wort besinnen, um innerlich fest zu werden, gehalten zu sein. Dann ist Gott uns eine sichere Festung, die uns schützt auf unseren Wegen ins Leben!

Viele Grüße
Pfarrer
Martin Gaevert

Losung für Montag, den 15.06.2026Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf de...
15/06/2026

Losung für Montag, den 15.06.2026

Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
Jesaja 60,2

Ein schwarzes Bild entsteht beim Lesen der Losung vor meinen Augen - symbolisch für Schwierigkeiten, schlimme Nachrichten oder Probleme. Scheinbar unlösbar und hoffnungslos.
🍃
Das Gefühl der Niedergeschlagenheit überwiegt und verschleiert den Blick für mögliche Lösungen oder Hoffnungsschimmer .
💫
Es scheint kein Licht am Ende des Tunnels zu sein und das Herausfinden aus schwierigen Situationen aus eigener Kraft garnicht mehr möglich
🍃
Doch dann nehmen die Worte eine Wendung und im Gefühl der dunkelsten Momente keimt Hoffnung auf, ein kleines Licht wird größer , eine von Gott geschenkte Erlösung ist in Sicht
💫
Ermutigen möchte die Losung und Hoffnung geben, dass am Ende eines noch so dunklen Tunnels immer ein Licht scheint.

Dank Gott 💫

Eure
Gabriele Muries

Losung für Sonntag, den 14.06.2026Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin.Je...
14/06/2026

Losung für Sonntag, den 14.06.2026

Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin.
Jeremia 24,7

Es gibt Tage, da spüren wir besonders, wie sehr unser Herz Halt braucht.
Ein Herz, das nicht hart wird durch Sorgen.
Ein Herz, das nicht müde wird vom Alltag.
Ein Herz, das offen bleibt für Gott, für die Menschen um uns und für das Gute, das er uns schenken möchte.

Gott sagt uns zu:
Ich gebe euch ein Herz, das mich erkennt.

Was für ein liebevolles Versprechen.
Gott wartet nicht darauf, dass wir alles allein schaffen. Er kommt uns nahe. Er berührt unser Innerstes und schenkt uns neu Vertrauen, Hoffnung und Liebe.

Auch in unseren Familien und in unserer Gemeinde brauchen wir genau dieses Herz:
ein Herz, das zuhört, verzeiht, mitfühlt und füreinander da ist.
Ein Herz, das sieht, wenn jemand leise geworden ist.
Ein Herz, das Freude teilt und Lasten mitträgt.

Möge Gott uns ein Herz schenken, das seine Nähe spürt, die Menschen um uns liebevoll sieht und mit Vertrauen in das geht, was vor uns liegt. ❤️

Einen gesegneten und behüteten Sonntag euch allen. 🙏🌿

Ihre
Martina Stiller

Losung für Samstag, den 13. Juni 2026Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den ...
13/06/2026

Losung für Samstag, den 13. Juni 2026

Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden.
Jesaja 40,30-31

Ein wunderbares Wort der Ermutigung, das köstlich ist auswendig zu lernen. "Die auf den Herrn harren, bekommen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden!" Die Lebenskraft ist keine Frage der Sportlichkeit, keine des Alters, keine Frage des optimierten, gesunden Lebenswandels, sondern eine Frage des Vertrauens in das Leben, das Gott schenkt! Kein Ratgeber kann unsere Lebensgeister wecken, kein Mentaltrainer uns motivieren, kein Urlaub so erquicken wie es das Vertrauen in Gott kann. Wenn wir Gottes Gnade genug für uns sein lassen, uns der Liebe vergewissern, die er uns in Jesus gezeigt hat, dann finden wir immer wieder neu Kraft, Zuversicht und ziehen unseren Straße fröhlich weiter. Dieses Geschenk will empfangen werden und auch nicht auf Vorrat, sondern immer wieder neu, damit wir uns nicht auf uns selbst, auch unsere Weisheit und unseren Fleiß verlassen, sondern allein auf Gottes Gnade. Das können wir im Rückblick bezeugen, dass er uns aus jedem finsteren Tal herausgeführt hat und mit neuer Kraft und Lebensmut ausgestattet hat. So lasst uns als weiter gehen und auf Gott harren.

Ihr
Pfarrer
Martin Gaevert

Losung für Freitag, 12.06.2026Der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Quellen sind ...
12/06/2026

Losung für Freitag, 12.06.2026

Der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Quellen sind und Wasser in der Tiefe.
5. Mose 8,7

Wir brauchen genauso wie damals die Israeliten auf ihrer Wanderung durch die Wüste die Zuversicht, dass Gott uns zu einem guten Ziel leitet. Was für eine Verheißung für diejenigen, die durch die Trockenheit und Kargheit der Wüste gehen: Bäche, Quellen und Wasser aus der Tiefe. Es wird an allem reichlich da sein, was jetzt am meisten fehlt. Da fällt uns auch reichlich ein, was uns heute fehlt, persönlich und als Gesellschaft. Bei dem, was mir selbst fehlt, wo ich fehle, fallen mir viele Dinge in und ich brauche die Hoffnung, dass Gott mir aufhilft und ich im Guten wachse und nicht meine Fehler mehre. In der Gesellschaft sind wir alle voller Sorge, dass so viel Hass und Gewalt in Wort und Tat unter uns ist, ja die Gemeinschaft immer mehr schrumpft, immer weniger miteinander geredet wird und immer mehr übereinander. Wie viel Technik auf unser Leben und Denken Einfluss nimmt und immer weniger Bereitschaft da ist in persönlichem Kontakt eigenen Gedanken auszutauschen. Es scheint fast als ob wir ganz auf das Konsumieren und Produzieren beschränkt werden, jetzt wo wir mit der Künstlichen Intelligenz sogar das Denken und die Kreativität im Alltag per einfachem Mausklick einkaufen können. Was kommt da auf uns zu? In den Grundschulen sind die größten Förderklassen, die eingerichtet werden, nicht mehr die für Deutsch und Mathe, sondern die für Sport. Die Kinder bewegen sich nicht mehr über den Handykonsum. Es fallen mir so viel sorgenvolle Gedanken ein: So viele, dass ich noch dringender auf die Hoffnung auf die Leitung Gottes aus der Wüst in das mit lebendigem Wasser gesättigte, fruchtbare Land angewiesen bin. Und so stimme ich sehnsuchtsvoll in die Hoffnungsbitte des Vaterunsers ein: Dein Reich komme, Dein Wille geschehe! Denn von diesem Willen und diesem Reich weiß ich, dass es von Liebe getragen ist.

Ihr
Pfarrer
Martin Gaevert

Losung für Donnerstag, den 11. Juni 2026Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt?Josua 1,9Sei getrost! Sei ...
11/06/2026

Losung für Donnerstag, den 11. Juni 2026

Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt?
Josua 1,9

Sei getrost! Sei getröstet über alles, worüber Du Dir Sorgen machst und was Dich herunterzieht! Die deutsche Wurzel des Wortes Trost ist treu und kommt von dem Bild: Fest wie ein Baum werden. Das passt auch gut zu unserem alttestamentlichen Text. Bäume sind standhaft und zugleich biegsam im Wind. Sie widerstehen den Stürmen und halten Stand. So soll Josua nach dem Tod Mose auch getrost sein und standhaft bleiben, wenn er jetzt auf einmal so viel Verantwortung tragen soll. Er wird nicht alleingelassen bei den Herausforderungen, die ihm begegnen. Er soll sich nicht ängstigen vor den Völkern, die noch in Palästina wohnen, denn Gott wird ihm einen Weg zeigen. Sei mutig und gewiss, allen Herausforderungen zum Trotz! Das Bild des so lebendigen Baums, dass deutsche Wort Trost beinhaltet, ist für mich schön und sprechend. Der Baum hält allen Stürmen stand und bleibt doch beweglich im Wind. Gott wird uns bei allem, was uns heute und in Zukunft erwartet diese Lebendigkeit schenken, dass wir den Halt nicht verlieren und den Schwierigkeiten trotzen können, die uns ja auch erwarten. Wir werden nicht müde und resignieren nicht, sondern bleiben lebendig durch unsere Wurzeln verbunden mit der Liebe, die Gott uns schenkt, für heute und für morgen und für die kommenden Tage.

Ihr
Pfarrer
Martin Gaevert

Losung für Mittwoch, 10.06.2026Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser!Jesaja 55,1Es gibt Tage, da spür...
10/06/2026

Losung für Mittwoch, 10.06.2026

Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser!
Jesaja 55,1

Es gibt Tage, da spüren wir: Unsere Seele ist durstig.
Durstig nach Ruhe, nach Frieden, nach einem guten Wort, nach Nähe, nach Verständnis und nach neuer Kraft.
Gott ruft uns mit diesem Vers ganz liebevoll zu: Kommt her zum Wasser.
Er lädt uns ein, so wie wir sind. Mit allem, was uns bewegt. Mit unseren Sorgen, mit unserer Müdigkeit, mit unseren Fragen, aber auch mit unserer Dankbarkeit und Freude.
Gerade in unserer Familie, unter Freunden und in unserer Gemeinde dürfen wir füreinander solche „Wasserstellen“ sein. Ein freundliches Wort, ein offenes Ohr, ein Gebet, ein Besuch, eine Umarmung oder einfach ein stilles Dasein kann für einen anderen Menschen wie frisches Wasser sein.
Wie wertvoll ist es, wenn wir Menschen an unserer Seite haben, die merken, wenn es uns nicht gut geht. Menschen, die nachfragen, die mittragen, die nicht gleich urteilen, sondern da sind. In der Familie, im Freundeskreis und auch in unserer Gemeinde dürfen wir einander stärken und daran erinnern: Du bist nicht allein. Gott sieht dich.
Gott selbst ist die Quelle, die nie versiegt. Bei ihm dürfen wir auftanken, wenn uns die Kraft fehlt. Bei ihm finden wir Trost, wenn das Herz schwer ist. Bei ihm dürfen wir neu anfangen, wenn wir müde geworden sind.
Lasst uns heute mit offenen Herzen durch den Tag gehen. Vielleicht braucht jemand in unserer Nähe gerade ein gutes Wort, ein Gebet oder einfach das Gefühl, gesehen zu werden. Und vielleicht dürfen auch wir selbst neu an Gottes Quelle kommen und uns von seiner Liebe erfrischen lassen.

Möge Gott unsere Familien, unsere Freunde und unsere Gemeinde segnen.
Möge er uns stärken, verbinden und uns immer wieder zeigen, wo wir füreinander da sein können.

Ihre
Martina Stiller

Losung für Dienstag, den 9. Juni 2026Jakob zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes.1. Mose 32,2Jakob bege...
09/06/2026

Losung für Dienstag, den 9. Juni 2026

Jakob zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes.
1. Mose 32,2

Jakob begegnet Engeln kurz bevor er sich mit seinem Bruder Esau trifft, mit dem er sich versöhnen will. Jakob hat ihn um sein Erstgeburtsrecht betrogen und hat nun große Angst, dass sein Bruder sich an ihm rächen will. Er will aber die Versöhnung versuchen. Auf diesem Weg begegnen ihm Engel und er empfindet diese Begegnung als Mut machend. Denn den ersten Schritt zur Versöhnung zu machen, braucht eine Menge Mut! Wir verdrängen solche Fragen lieber, sprechen lieber nichts an, was an alte Verletzungen erinnert oder meiden ganz den Kontakt mit dem Menschen, dem wir Unrecht getan haben. Oftmals gelingt uns die Verdrängung so gut, dass wir sie ganz vergessen und für uns leben, ohne uns einem alten Konflikt mit einem einmal lieben und nahestehenden Menschen zu stellen. Eine große räumliche Distanz, wie sie bei Jakob und Esau lange zwischen beiden gelegen hat, hilft bei der Verdrängung. Aber es ist klar: Die Versöhnung ist wichtig und hilft uns selbst, wieder innerlich ruhiger und glücklicher zu werden. Vor allem ist es ein Auftrag Gottes und so schickt Gott Jakob Engel, die ihn für seinen Versöhnungsweg stärken. Es wird Jakob gelingen, diese schwere Last der Vergangenheit loszuwerden und Esau wird ihm nichts nachtragen. Gott wird zwischen beiden die Gemeinschaft wieder herstellen, die Verbundenheit, die für uns so wichtig ist. Wir können nicht abgetrennt von Gott und den Menschen, ja auch nicht von der Schöpfung leben. Es gehört zutiefst zu unserer Lebendigkeit, dieses Gefühl der Verbundenheit zu spüren. Darum lasst uns nachdenken und in uns gehen, wo liegen Beziehungen in Trümmern, wo haben wir Verbindungen regelrecht gekappt, beendet, weil wir unsere Fehler und unsere Bosheit nicht mehr sehen wollten? Wo haben wir jemanden Unrecht getan und verletzt und es nicht offengelegt und besprochen, uns entschuldigt? Versöhnung ist wichtig, um wieder in Verbindung mit dem Leben zu kommen, das Gott uns schenken will. Gott selbst schickt uns dafür Engel, die uns ermutigen , die ersten Schritte zu gehen.

Ihr
Pfarrer
Martin Gaevert

Adresse

Heribertstraße 5
Kreuzau
52372

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Kreuzau/ Nideggen Pfarrbezirk der Evangelischen Gemeinde zu Düren erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Kreuzau/ Nideggen Pfarrbezirk der Evangelischen Gemeinde zu Düren senden:

Teilen