Quartiersmanagement Soziale Stadt Kitzingen-Siedlung

Quartiersmanagement Soziale Stadt Kitzingen-Siedlung Rechtlich ist das Programm in §171 des Baugesetzbuchs verankert. Ziele für die Entwicklung eines Quartiers können z.B. Vinzenz und Friedenskirche, die ev.

Der Stadtteil Kitzingen-Siedlung wurde im Frühjahr 2009 von der Regierung von Unterfranken in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt aufgenommen

Hintergrund des Programms
1996 initiierte die Ministerkonferenz der ARGEBAU die Gemeinschaftsinitiative „Soziale Stadt“, „um der drohenden sozialen Polarisierung in den Städten Einhalt zu gebieten“ (Quelle: Bundestransferstelle Soziale

Stadt). 1999 nahm die Bundesregierung die Gemeinschaftsinitiative als eigenständiges Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“ in die Städtebauförderung des Bundes und der Länder auf. Die Initiative ist ein nationales Aktionsprogramm zur Entwicklung von Quartieren mit baulichen, städtebaulichen, sozialen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Handlungsfeldern. Das Programm gilt Stadt- und Ortsteilen, deren Wohn- und Lebensqualität als Folge einer sozialräumlichen Segregation negativ beeinflusst wird. Gemeinsames Kennzeichen dieser Gebiete hinsichtlich ihrer Bewohnerschaft ist ihr häufig hoher Anteil an Sozialhilfeempfängern, Senioren, Jugendlichen und Ausländern. Optisch weisen diese Quartiere häufig Mängel im baulichen Bestand sowie Defizite im Stadtbild und Wohnumfeld auf. Ziel des Programms
Ziel des Förderprogramms Soziale Stadt ist es, vor allem auch durch städtebauliche Maßnahmen eine soziale Aufwärtsentwicklung einzuleiten oder präventiv einer Abwärtsentwicklung vorzubeugen. Die Stadtsanierung hat zwar bisher schon wichtige Beiträge zur sozialen Aufwertung problematischer Stadtteile geleistet, aber sie ist heute vor Aufgaben gestellt, die umfassendere Strategien verlangen. Die „Soziale Stadt“
ist, wie die traditionelle städtebauliche Erneuerung, eine Querschnittsaufgabe, aber mit deutlich erweiterten Handlungsfeldern. So stehen Beschäftigung, Soziales und auch Ökologie gleichberechtigt neben baulichen und städtebaulichen Aufgaben. Im Sinne der Gemeinschaftsinitiative soll durch eine besondere Organisation der
Maßnahmen vor Ort und eine weit reichende Bündelung mit anderen Förderbereichen – mit der Städtebauförderung als Leitprogramm - eine ganzheitliche Erneuerung und Stabilisierung der Quartiere erreicht werden. Es soll ein Entwicklungsprozess in Gang gesetzt werden, welcher der sozialräumlichen Segregation entgegenwirkt und den Quartieren eine positive Zukunftsperspektive in Aussicht stellt. sein, die Qualität der Wohnverhältnisse, das Wohnumfeld und die ökologische Situation zu erhöhen, die kulturelle und soziale Infrastruktur, insbesondere für junge Menschen und bestimmte Problemgruppen aufzuwerten, Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrs und der Aufenthaltsqualität im Öffentlichen Raum durchzuführen, die Bürger aktiv zu beteiligen und mehr Leben ins Quartier zu bringen. Akteure

Bürgerkreis-Siedlung
Aus der Planungswerkstatt ging der Bürgerarbeitskreis hervor, der sich in die Arbeitsgruppen: Handel, Öffentlichkeit und Soziales sowie Umwelt und Verkehr gliedert. Die engagierten Mitglieder der einzelnen Arbeitsgruppen treffen sich je nach Anliegen und Projekten regelmäßig. Die Sitzungen des Bürgerkreises finden alle 8 Wochen im Quartiersbüro statt. Sie haben die Möglichkeit, sich persönlich durch Aktions- und Projektideen, sowie durch Mitarbeit in den Arbeitskreisen des Bürgerkreises einzubringen und Ihre Meinung zu äußern und somit ihren Lebensraum nachhaltig aufzuwerten. AG Soziale Stadt
Das Gremium „AG Soziale Stadt“ ist die Lenkungsgruppe für die Umsetzung des Programms Soziale Stadt in Kitzingen-Siedlung. Es besteht aus dem Oberbürgermeister, einem Stadtrat aus jeder Fraktion sowie jeweils einem Stellvertreter, den städtischen Sachgebieten Stadtjugendpflege und Bauamt, der Stabstelle des Oberbürgermeisters, der Kitzinger Bau GmbH, dem zuständigen Mitarbeiter bei der Regierung von Unterfranken und dem Quartiersmanagement. Das Gremium trifft sich regelmäßig um Projekte und Vorgehensweisen abzustimmen. Akteure in der Stadtverwaltung
Innerhalb der Stadtverwaltung sind mehrere Sachgebiete mit der Abstimmung und Durchführung der Projekte des Programms Soziale Stadt zuständig. Dazu gehört die Stabstelle des Oberbürgermeisters zur Abstimmung der Vorgehensweisen, das Bauamt für alle Belange der baulichen Maßnahmen, das Hauptamt für alle bürokratischen Belange, die Stadtjugendpflege sowie die Familienarbeit im Bereich Kinder, Jugendliche und Soziales und die Kämmerei für den Bereich Finanzierung und Förderungen. Beteiligte Einrichtungen und Vereine
Um Projekte initiieren zu können benötigt man Kooperationspartner. In Kitzingen-Siedlung beteiligen sich unterschiedliche Einrichtungen und Vereine am Prozess des Programms Soziale Stadt. Dazu gehören die Grund- und Hauptschule-Siedlung, die Kindergärten AWO Sonnenschein, St. Friedenskirche, die kath. Kirche St. Vinzenz sowie die Freie Christengemeinde und die Erziehungsberatung (AWO). Mehrere Vereine bringen sich ein: Siedlervereinigung, Burschenschaft Siedlerknörz, Spielraum e.V. und NaturFreunde Kitzingen

Adresse

Königsbergerstr. 11
Kitzingen
97318

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 12:00
Donnerstag 15:00 - 12:00
Freitag 10:00 - 12:00

Telefon

0932138231120

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