Wat Buddhametta Mahamongkol

Wat Buddhametta Mahamongkol Buddhistisches Kloster der Theravada Waldtradition (Thailand)

Adresse

Tränkweg 7
Kefenrod
63699

Allgemeine Information

Übers Wat Wer wir sind: Wir sind ein Mönchskloster und gehören zur sog. Waldtradition des Theravada-Buddhismus, der seine einzige Lehrgrundlage aus dem Pali-Kanon, den heiligen Schriften des Urbuddhismus, ableitet. Die Waldtradition orientiert sich so nahe wie in unserer Zeit und Kultur möglich an den Ordensregeln des Pali-Kanon (Vinaya) und hat ihre originären Schwerpunkte in Meditation, Unterweisung in buddhistischer Lehre und Lebensführung sowie in praktischer Seelsorge. Der Name unseres Klosters, das 1991 gegründet wurde, bedeutet wörtlich "Die fünf Kräfte des Buddha" (Pali: pancabala). Unser Abt ist der Ehrwürdige Phra Adjahn Tiva Abhakaro. Woher wir kommen: Die von uns praktizierte Waldtradition ist in kultureller Hinsicht thailändisch geprägt; daher sind wir zweisprachig: all unsere Veranstaltungen, seien sie religiöser oder kultureller Natur, finden in deutscher und thailändischer Sprache statt. Wir sind jvöllig eigenständig und nicht von einem anderen Kloster abhängig. Wie wir organisiert sind: Da der Buddhismus in Deutschland nicht staatlich anerkannt (keine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts) ist, war die Gründung eines Trägervereins unumgänglich. Er trägt den Namen "Benjapon Buddhistische Gemeinschaft e.V." (Vereinsregister des Amtsgerichtes Hanau, Nr. 41 VR 1274) und ist vom Finanzamt Hanau als gemeinnützig anerkannt (Bescheid vom 24.04.2009 Steuernummer 25054020). Spendenquittungen werden gesammelt am Jahresende ausgestellt. Seit Oktober 1995 sind wir Mitglied der Deutschen Buddhistischen Union, München. Was wir tun: Unsere wichtigsten Aktivitäten in Stichworten: - Buddhistische Liturgie (Gesamtablauf): täglich Morgen- und Abendrezitation, sonntags Lehrverkündung durch einen Mönch, Rezitieren der fünf bzw. acht Selbstverpflichtungen oder Buddhistische Übungen (Pali: Panca-silam bzw. atthanga-silam) - Essensspende an die Mönche Unterweisung in der Lehre (Pali: dhamma) des Buddha - Zufluchtnahme zu Buddha, Dhamma und Sangha (Mönchsgemeinde) im Tempel - Gesprächsmöglichkeit mit den Mönchen oder unseren Helfern (Fragen aller Art - einschließlich seelsorgerischer - können jederzeit an die Mönche oder unsere Helfer gerichtet werden) - Unterweisung in buddhistischen Meditationstechniken und in Alle-Güte-Meditation (Pali: metta bhavana); die Techniken sind abhängig von den anwesenden Mönchen - Monatlich ein Meditationswochenende in Thai und deutsch - Mobile Seelsorge (Mönche besuchen die buddhistische Diaspora, d. h. die zerstreut lebende Minderheit), meist samstags - Buddhistische Familienfeiern wie Hochzeiten o. ä., einschl. Trauerfeiern oder Begräbnissen -Veranstaltung buddhistisch-thailändischer Feste - Pflege und Unterhaltung des Tempels - Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Führung von Schulklassen) Was wann stattfindet: Morgen- und Abendrezitation (Thai: Suatmon) täglich um 10.00 bzw. 19.00 Uhr Essensspende: täglich im Anschluss an die Morgenrezitation Segen (Thai: Rapon) immer nach der Essenspende Sonntags Dhamma-Unterweisung durch einen Mönch, Rezitieren der fünf bzw. acht Selbstverpflichtungen oder Tugendregeln ab 10.00 Uhr Was zu beachten ist: Da wir nicht ganzjährig geöffnet haben und in der Woche einschl. samstags die Mönche zu Einladungen Familien- und auch Trauerfeiern unterwegs sein können, bitten wir Sie, vor einem Besuch kurz anzurufen, um sicher zu sein, dass auch Mönche da sind. Meditationskurse gibt es jeden Monat in Form von Meditationswochenenden. Klosteraufenthalte (Übernachtungen) und Besuche außerhalb der täglichen bzw. sonntäglichen Aktivitäten sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Nicht alle Mönche sprechen (fließend) Englisch. Falls Sie das Gespräch mit den Mönchen suchen und nicht thailändisch sprechen können, werden wir für Übersetzung sorgen. Für hochwertige Dhamma-Diskussionen müssen wir einen speziellen Übersetzer engagieren; bitte teilen Sie uns einen solchen Wunsch rechtzeitig mit. - Bei längeren Klosteraufenthalten (Übernachtungen), wird empfohlen (und erwartet), dass der Besucher / die Besucherin sich an die Acht Selbstverpflichtungen hält. Dies dient wesentlich den Erfolgen, die Sie in der Meditation erreichen werden. - Wir verkaufen keine Meditations-CDs und treiben keinen Devotionalienhandel. - Wer außer lebendigem und praktiziertem Buddhismus noch etwas anderes erwartet - wie etwa südostasiatische Architektur, wertvolle Kunstgegenstände oder exotisches Ambiente - wird von dem Tempel enttäuscht sein. Ganz im Einklang mit der Waldtradition des Theravada-Buddhismus hat man sich nämlich bewusst auf das Wesentliche, Notwendige und Pragmatische beschränkt; so ist die große Sala (Pali: Versammlungsraum) eine ehemalige Lagerhalle. Wo wir sind: Langenselbold liegt zwischen Frankfurt/M. und Gelnhausen, direkt an der A 66 Unsere Adresse: Buddhistisches Kloster Wat Puttabenjapon Felgenstraße 36, D-63505 Langenselbold Tel. 06184-3615, Fax. 06184-901095 Email: [email protected] Spendenkonto: VR Bank Main-Kinzig e. G., Kontonummer: 2614197, Bankleitzahl:506 616 39 Zu Gast im Kloster: Allgemeine Verhaltensregeln Betreten von Sakralräumen. Nach indischer und asiatischer Sitte werden beim Betreten von Tempeln die Schuhe ausgezogen. Füße / Sitzen. Beim Sitzen ist darauf zu achten, dass Fußsohlen nicht auf einen anderen Menschen oder eine Buddha-Figur zeigen. In Thailand gilt es als schwere Beleidigung, seinem Gegenüber die Fußsohlen entgegenzustrecken. Achten Sie auch darauf, wenn Sie auf dem Boden sitzen und die Beine ausgestreckt nach vorne halten, oder wenn Sie auf einem Stuhl mit überschlagenen Beinen sitzen. Grüßen. Händeschütteln ist eine europäische Sitte und andernorts ungebräuchlich. In Thailand und anderen *Theravâda-Ländern begrüßt man sich mit dem Wai. Dabei werden die Handflächen aneinandergelegt und in Brusthöhe gehalten und der Kopf leicht gesenkt. Berühren anderer Menschen. Nach altem thailändischen (nicht: buddhistischen) Volksglauben ist der Kopf der Sitz der Seele. Das Berühren des Kopfes einer anderen Person ist eine schwere Beleidigung. Das gilt auch Kindern gegenüber, denen man nicht über die Haare streichen darf. (Nicht anstößig ist dieses Verhalten nur bei Personen, die in verwandtschaftlicher oder intimer Beziehung zueinander stehen.) Umgang mit Mönchen (*Phra) und *Upâsakas / Upâsikâs. In allen *Theravâda-Ländern genießen Mönche ein hohes Ansehen. Ihnen wird mit Respekt und Zurückhaltung begegnet. Das oben Gesagte ist mit besonderer Achtsamkeit im Umgang mit den Mönchen zu beherzigen: Die Fußsohlen dürfen nicht zum Mönch hin zeigen. Mönche werden nicht berührt - weder von Männern noch von Frauen; folglich wird ihnen auch nicht die Hand zum Gruß geboten. Das gleiche gilt im Umgang mit *Upâsakas / Upâsikâs (erkennbar an der weißen bzw. schwarz-weißen Bekleidung): Männer berühren keine *Upâsikâ, Frauen keinen *Upâsaka. Eine spezifisch thailändische Sitte ist es, dass Frauen Mönchen die Essensspende (oder sonstige Dinge) nicht direkt reichen, sondern auf einem vom Mönch ausgebreiteten Tuch oder durch einen Mann darbieten. Das gleiche gilt für Männer im Umgang mit Nonnen und *Upasikas, wodurch deutlich wird, dass diese Regel/Sitte nicht frauenfeindlichen Ursprungs ist. Die Sitte, den anderen Menschen ausreden zu lassen, ist auch im westlichen Kulturkreis bekannt und gilt als ein Gebot der Höflichkeit. Da der Mönch Lehrer des *Dhamma ist, kommt ihm diese Respektsbezeugung in besonderem Maße zu: Wenn Sie keine Zeit haben, fangen Sie am besten erst gar keine Unterhaltung mit ihm an. Meditationsgäste Vorab-Informationen für einen Klosteraufenthalt: Bis auf weiteres wollen wir Meditationsgäste nur im Rahmen von Kursen annehmen. Die Termine sind jeweils auf der Termine-Seite (Termine.htm) zu finden. Andere Interessierte an der Meditation können jeden Abend um 19:00 Uhr ins Kloster kommen um mit den Mönchen zu sprechen. Kommen Sie, wenn Sie Meditation kennen lernen möchten oder Fragen haben. Für Deutschsprachler werden die Fragen von Herrn Klaus Bünnecke beantwortet. Sonntags haben wir von 13:00 bis max. 16:00 Meditationen im Sitzen und Gehen. Sie sind auch für Einsteiger geeignet. Bei den Kursen: Die Anleitungen der Mönche werden von ins Deutsche übertragen. Die Mönche sitzen alle Meditationen mit. Wenn tagsüber nicht möglich, werden Ihre Fragen ab 20:00 mit dem Mönchen besprochen. Bitte rechtzeitig vor dem Termin anmelden. Bitte geben Sie Namen, Adresse und Telefonnummer, Email an, damit wir Sie ggf. vorher erreichen können. Die Verpflegung erfolgt mit den Mönchen, d. h. nur einmal am Tag, gegen Abend gibt es nur etwas Bitterschokolade (keine volle Mahlzeit). ACHTUNG VEGETARIER! In unserer Tradition ist es nicht üblich, dass die Mönche nur vegetarisch essen dürfen. Vielmehr müssen sie mit dem zufrieden sein, was ihnen gespendet wird. Wir bitten um Verständnis, dass wir deshalb keine vegetarische Kost sicherstellen können. Bequeme Kleidung (Jogging-Anzug o. ä.) mitbringen, ggf. auch eigenen Schlafsack. Meditationsgäste sollten während des Aufenthalts das Klostergelände möglichst nicht verlassen, bitte vor der Ankunft alles andere erledigen. Um die Meditation schnell und erfolgreich werden zu lassen, sollte auf Telefon, Handy usw. verzichtet werden. Möglichst nichts lesen, ggf. nur unsere Heftchen. Auf dieser Homepage finden sie auch alles weitere, was sie möglichst vorher lesen sollten. (z. B. Schriftenreihe, Wat-Info) Zur Vorbereitung zu Hause können sie, wenn möglich üben längere Zeit im Schneidersitz zu sitzen, um sich bei uns Schmerzen zu ersparen. Eine halbe Stunde wäre sehr schön. Mit lieben Gedanken, das Team von Wat Puttabenjapon Regeln bei mehrtägigem Aufenthalt im *Wat 1. Besucher und Besucherrinnen, die gerne hier zum Meditieren bleiben wollen, müssen mit einem Mönch die geplante Dauer absprechen. Die maximale Dauer beträgt 7 Tage. Bis auf weiteres nur im Rahmen eines Kurses möglich. 2. Während des Aufenthaltes sollten die acht Selbstverpflichtungen (*Sîla) eingehalten werden. (Durch das Tragen schwarz-weißer oder weißer Kleidung wird auch den anderen Besuchern verdeutlicht, dass man die acht Selbstverpflichtungen einhält.) In Ausnahmefällen können Abweichungen zugelassen werden. 3. Termine für Einführungen und Einweisungen in die Meditation können mit einem Mönch individuell vereinbart werden. 4. Das Austauschen von persönlichen Erfahrungen beim Meditieren mit anderen Meditierenden ist nicht sinnvoll, da jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen macht. Auftauchende Fragen und Schwierigkeiten, die die Meditation oder den Aufenthalt im *Wat betreffen, können jederzeit mit dem Mönch besprochen werden. 5. Es gibt kein Redeverbot im *Wat. Für Meditierende ist jedoch weniger sprechen besser, weil die Meditationen dann erfolgreicher sein kann - so die Erfahrung. 6. Die Teilnahme an der Morgen-*Rezitation um 10.00 Uhr wird erwartet. Dagegen wird die aktive Teilnahme an der Liturgie (dreimaliges Verbeugen vor Buddha / vor der Buddha-Statue und den Mönchen, Mitrezitieren, ohne Stuhl sitzen etc.) von nicht-buddhistischen Meditationsgästen nicht erwartet. Die Selbstverpflichtung Nr. 6 (nach 12:00 gibt es im Wat keine Mahlzeiten mehr) ist zu beachten. Nach dem Essen sollten die Gäste ihr Geschirr selber abwaschen. 7. Während des Aufenthaltes ist das Zimmer sauber zu halten. Alle dem Kloster gehörenden Gegenstände müssen zurückgegeben werden. Das Zimmer ist vor Verlassen des Klosters zu reinigen. Beschädigtes oder verlorenes Klostereigentum muss erstattet werden. Unser Wunsch für Sie ist: Mögen Sie Ihr Glück durch die Ausübung der buddhistische Praxis, durch das Praktizieren von *Dhamma, finden!

Öffnungszeiten

09:00 - 14:30

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Wat Buddhametta Mahamongkol erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Wat Buddhametta Mahamongkol senden:

Teilen