Pfarrei Sankt Elisabeth Kassel

Pfarrei Sankt Elisabeth Kassel Hier entsteht die Seite der neuen Gemeinde St. Elisabeth in Kassel, die sich am 1.1.16 gründet.

Bonifatiusfest: Bischof Ge**er deutet Loslassen als Weg zur Sendung der Kirche – auch Pilgergruppe aus der Pfarrei Sankt...
07/06/2026

Bonifatiusfest: Bischof Ge**er deutet Loslassen als Weg zur Sendung der Kirche – auch Pilgergruppe aus der Pfarrei Sankt Elisabeth in Fulda ---- Was bleibt, wenn Erfolg, Wirksamkeit und vertraute Formen wegbrechen? Beim Bonifatiusfest auf dem Fuldaer Domplatz hat Bischof Dr. Michael Ge**er am Sonntag kirchliche Verlusterfahrungen als geistliche Herausforderung gedeutet. Gerade dort, wo Menschen und Kirche Liebgewonnenes loslassen müssen, könne neu sichtbar werden, was ihren innersten Kern ausmacht. Die christliche Botschaft über den Menschen laute: „Mensch, du bist wertvoll, nicht, weil du dies und jenes leisten kannst“, betonte Ge**er. „Mensch, du bist wertvoll, weil du bist.“ Bischof Dr. Michael Ge**er hat am Sonntag auf dem Fuldaer Domplatz die diesjährigen Bonifatius-Wallfahrten eröffnet. In seiner Predigt beim Pontifikalamt legte er die Lesung aus der Apostelgeschichte im Blick auf die gegenwärtigen Veränderungen in Kirche und Gesellschaft aus. Paulus und der heilige Bonifatius stünden für Glaubenszeugen, die Phasen großer Wirksamkeit, aber auch Grenzen, Rückschläge und Erfahrungen scheinbarer Unfruchtbarkeit gekannt hätten.

Grenzen der Wirksamkeit

Ge**er verband diese biblische und historische Erfahrung mit der Sorge vieler Menschen um die Zukunft kirchlichen Lebens. Als Beispiel nannte er die Begegnung mit einem älteren Gottesdienstbesucher am Vorabend des Pfingstfestes. Dieser habe ihn mit Blick auf die Zusammenlegung von Pfarreien gefragt: „Herr Bischof, da müssen wir doch etwas machen, wenn der Glaube und das kirchliche Leben Jahr für Jahr so viel schwächer wird.“
Diese Sorge beschäftige derzeit viele, sagte Ge**er, ohne dass es einfache Lösungen gebe. Entscheidend sei jedoch, wie Christinnen und Christen damit umgehen. Naheliegend seien der Versuch, Aktivitäten weiter zu verstärken, die Suche nach Schuldigen oder, wenn beides nicht weiterführe, Resignation und Zynismus.
Wert vor Leistung
Paulus reagiere anders, sagte Ge**er. Er entdecke gerade in der frustrierenden Erfahrung das Wirken des Heiligen Geistes. „Mit dem Verweis auf das Wirken des Heiligen Geistes redet sich Paulus die Situation aber nicht einfach schön“, stellte der Bischof klar. Auf der Ebene des unmittelbaren Erlebens sei die Situation dramatisch. Genau dort stelle sich die Frage, die auch Bonifatius gegen Ende seines Lebens beschäftigt habe: „Wer bin ich, angesichts all dessen, was ich erleben muss, was mir nicht gelingt?“ Die Antwort darauf liegt für Ge**er im Zentrum der christlichen Botschaft. Paulus habe in seiner Begegnung mit dem Auferstandenen vor Damaskus begriffen, „was uns das Evangelium grundlegend über den Menschen aussagt“. Ge**er fasste diese Botschaft, die ein Zuspruch Gottes ist, so zusammen: „Mensch, du bist wertvoll, nicht, weil du dies und jenes leisten kannst. Mensch, du bist wertvoll, weil du bist.“
Paulus und Bonifatius hätten diese Botschaft nicht nur mit Worten verkündet, sondern dadurch, „wie sie dieses Wort durchleben und durchleiden“. Wo menschliche Leistung an Grenzen komme, könne Raum für Gottes Handeln entstehen, so Ge**er: „Wo dein Leben unfruchtbar zu sein scheint, da lass zu, dass der Auferstandene dir sein neues Leben schenkt.“

Loslassen lernen

In dramatischen Entwicklungen von Kirche und Gesellschaft könne die Führung des Heiligen Geistes auf den Kern der christlichen Botschaft verweisen, sagte Ge**er. Voraussetzung dafür sei die Bereitschaft, loszulassen: „Loslassen: so manch Liebgewonnenes; loslassen: manch eigenen Wunsch, manch eigene Vision; loslassen: so manche Form unseres kirchlichen Lebens.“
Dieses Loslassen sei kein bloßer Rückzug. Es könne vielmehr zur Quelle geistlicher Erneuerung werden. „Wo ich vieles auch gegen meinen Willen loslassen muss, werde ich neu auf den innersten Kern meines Lebens gestoßen“, sagte Ge**er. „Wo wir gemeinschaftlich diese Haltung des Loslassens leben, da kommt die Kirche tief in Berührung mit dem Kern ihrer Sendung und erneuert sich.“

Tragende Beziehungen

Ein solcher Weg könne nicht allein gegangen werden, machte Ge**er deutlich. Paulus habe seine Erfahrungen mit Weggefährten geteilt. Die Emmaus-Jünger hätten ihre entscheidende Erfahrung ebenfalls in Weggemeinschaft gemacht. Auch das Leben des heiligen Bonifatius verweise besonders in seiner geistlichen Verbundenheit mit der heiligen Lioba auf die Bedeutung tragender Beziehungen.
Bischof Ge**er knüpfte damit an sein Hirtenwort zur Fastenzeit an, in dem er Kirche als Beziehung „von Mensch zu Mensch“ und „von Herz zu Herz“ beschrieben hatte. „Wo ich einen Platz im Herzen anderer Menschen finde, da hilft das mir, gerade im Verlust jenen Kern zu entdecken, den Gott selbst in mich gelegt hat“, sagte der Bischof. Gerade im Verlust gehe es um die „Entdeckung oder Wieder-Entdeckung dessen, was im Kern das Herzensanliegen Gottes mit uns persönlich und mit uns als Kirche ist.“ Quelle / Foto: Bistum Fulda / Martin Engel

Liebe Gemeinde, hier die Vermeldungen für die kommende Woche. Am Montag, den 08.06., findet um 18.30 Uhr das ökumenische...
05/06/2026

Liebe Gemeinde, hier die Vermeldungen für die kommende Woche.

Am Montag, den 08.06., findet um 18.30 Uhr das ökumenische Stadtkloster-Gebet in der Taize-Kapelle von Sankt Familia statt. Bitte achten Sie zukünftig auf kurzfristige Ankündigungen zum Ort des Gebets, da die Stadtkloster-Bewegung auch an anderen Orten und Gemeinden in der Stadt zum Gebet einladen möchte.

Am 23. Juni referiert der Sozial- und Wirtschaftsethiker Elmar Nass über die aktuelle Enzyklika von Papst Leo XIV., auf Grundlage seines kürzlich erschienenen Buchs "Christliche KI-Ethik". Mehr Infos zu dieser Online-Veranstaltung im Newsletter.

Noch einmal laden wir herzlich zum Gemeindefest am Sonntag, 14.6.26 und zur nächsten „Mahl-Zeit“ am 17.6.26 mit Herrn Pohlner. Nähere Informationen gibt es in den ausliegenden neuen PfarreiNachrichten.

Wir danken allen, die beim Fronleichnamsfest mitgeholfen und mitgewirkt haben, für deren liturgischen Teil in diesem Jahr unsere Gemeinde verantwortlich war.

Die Kollekte ist an diesem Wochenende für den Bonifatiustag bestimmt und am kommenden Wochenende für den Bischöflichen Hilfsfond für Mütter in Not.

Wir wünschen Ihnen und Euch eine gesegnete Woche!

05/06/2026
Wir laden zur heutigen Sitzung des Pfarrgemeinderates alles Interessierten ein.
27/05/2026

Wir laden zur heutigen Sitzung des Pfarrgemeinderates alles Interessierten ein.

In diesen Tagen gibt es Hitzewarnungen, die besonders für ältere und kranke Menschen wichtig sind. Informationen zu den ...
27/05/2026

In diesen Tagen gibt es Hitzewarnungen, die besonders für ältere und kranke Menschen wichtig sind. Informationen zu den Hitzewarnungen finden sich auf der Internetseite https://www.hitzewarnungen.de. Hitzewarnungen werden dort immer für den aktuellen und den Folgetag herausgegeben. Unsere Kirchen sind zur Abkühlung offen.

Gemeinsam erinnern. Gemeinsam Haltung zeigen.Zum siebten Todestag von Dr. Walter Lübcke: Gemeinsames Gedenken am 2. Juni...
26/05/2026

Gemeinsam erinnern. Gemeinsam Haltung zeigen.
Zum siebten Todestag von Dr. Walter Lübcke: Gemeinsames Gedenken am 2. Juni 2026 um 15 Uhr an der Martinskirche

Am 2. Juni 2026 jährt sich der Todestag des ehemaligen Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke zum siebten Mal. Um 15 Uhr lädt die Evangelische Kirche Kassel gemeinsam mit Offen für Vielfalt e.V. und dem Katholischen Dekanat Kassel-Hofgeismar zu einem öffentlichen Gedenken ein.
Die Osanna-Glocke der Martinskirche läutet – als Zeichen für Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Demokratie und inneren Frieden sowie im Gedenken an Dr. Walter Lübcke und alle Opfer politischen Terrors.

Rednerin ist die Thüringer Landtagsabgeordnete Dorothea Marx. Sie spricht über mutiges Handeln und die Verantwortung für Demokratie und Vielfalt.

Im weiteren Verlauf wird das „Versöhnungsgebet von Coventry“ gesprochen und die Aktion „Love Letters statt Hate Speech“ lädt dazu ein, gemeinsam Zeichen für Zusammenhalt und gesellschaftliches Engagement zu setzen.

📍 Martinskirche Kassel
📅 2. Juni 2026
🕒 15 Uhr

31. Mai, 11.00 Uhr: Gottesdienst mit mehrchörigen Werkenvon Heinrich Schütz, Giovanni Gabrieli und Claudio MonteverdiKir...
23/05/2026

31. Mai, 11.00 Uhr: Gottesdienst mit mehrchörigen Werken

von Heinrich Schütz, Giovanni Gabrieli und Claudio Monteverdi

Kirche St. Maria, Friedrich-Ebert-Str. 140, 34119 Kassel

Und: 28. Juni, 10.00 Uhr Martinskirche,
Martinsplatz 5a, 34117 Kassel

Unter Mitwirkung der Chöre:
Große und Kleine Kantorei an St Martin, Leitung: Eckhard Manz
Collegium Vocale, Leitung: Thomas Pieper
Kinder-und Jugendkantorei Kassel und in cantico, Leitung: Gudrun Stute
Cantando, Leitung: Cordula Finke-Hölzl

In diesem Jahr laden Dekanatspräses Pfr. Mario Kawollek von der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) im Dek...
23/05/2026

In diesem Jahr laden Dekanatspräses Pfr. Mario Kawollek von der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) im Dekanat Kassel/ Hofgeismar und Michaela Tünnemann vom Bildungsforum St. Michael Kassel zu den beliebten Spirituellen Stadtspaziergängen ein! Während unserer einstündigen Spaziergänge werden wir unterschiedliche Formen der Street Art-Kunst an Plätzen und Hausfassaden in Kassel erkunden und Ihnen kunsthistorische Informationen sowie spirituelle Gedanken zur Inspiration bieten. Danach besteht noch die Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs in einem Café.

Adresse

Ihringshäuser Str. 3
Kassel
34125

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 14:30 - 17:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+49561874221

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