23/08/2026
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Alexander Schlueter hatte ein Bild vor Augen: eine riesengroße Schafsherde, und mitten unter den Schafen steht der Hirte. Alle Schafe schauen auf ihn und fragen sich: Wo soll es hingehen? Doch der Hirte führt seine Schafe nicht zuerst in die nächste Aufgabe, sondern in die Ruhe. In dem Bild standen die Schafe schließlich im Stall. Sie waren still, und ihr Blick war ganz auf den Hirten gerichtet. Dann begann er, jedes einzelne Schaf bei seinem Namen zu rufen. Und jedes Schaf, das er beim Namen rief, legte sich hin, ruhte aus und schlief. Jesus ist der gute Hirte, der uns immer wieder zu den Ruheorten führt. Er kennt jedes seiner Schafe ganz genau. Unser ganzes Leben ist in seiner Hand eingezeichnet – auch unser Weg, unsere Berufung und unser Dienst als Priester. Nichts ist ihm unbekannt und die Zukunft ist ein offenes Buch für Ihn. Er weiß, dass er mit uns am besten sprechen kann, wenn wir zur Ruhe gekommen sind. Vielleicht dürfen wir leise werden, um seine Stimme wieder zu hören. Seine Worte sind so zart, dass sie beinahe nur gehaucht sind. Und je mehr wir auf Jesus fixiert sind und mit ihm gehen, desto mehr lernen wir, Ihm ähnlich zu werden.
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