St. Josef Kamp - Lintfort

St. Josef Kamp - Lintfort Informationen und Impulse aus der katholischen Kirchengemeinde in Kamp-Lintfort

23/05/2026

Aufgrund eines Zahlendrehers haben wir schon in dieser Woche einen Impuls zum Dreifaltigskeitssonntag gelesen- mea culpa. Aber: Was für eine Vorfreude! Zu Pfingsten soll es natürlich dennoch ein Wort für die Woche geben, denn unser Glaube lebt nun wahrlich nicht nur in der Zukunft, sondern wird in der Gegenwart getragen von der Vergangenheit mit der Hoffnung auf eine gute Zukunft.

Evangelium: Die Sendung des Geistes
Das Evangelium nach Johannes

Fenster auf, Geist rein! – Der göttliche Frühlingsputz

Heute ist der Geburtstag der Kirche! Aber wie fing es an? Nicht mit einer großen Gala, sondern mit Angst. Die Jünger sitzen hinter verschlossenen Türen. Sie haben Panik vor der Außenwelt. Ihr Herz ist eine Festung. Und dann passiert Pfingsten.

1. Der Atem Gottes

Jesus kommt durch die verschlossenen Türen. Er sagt nicht: „Warum hattet ihr keinen Mut?“ Er sagt: „Friede sei mit euch!“ Und dann haucht er sie an. Pfingsten ist wie Mund-zu-Mund-Beatmung für eine tote Hoffnung. Der Heilige Geist ist der „Wind Gottes“, der den Staub der Resignation wegpustet. Er macht aus ängstlichen Versteckern mutige Zeugen.

Und dabei wirkt der Geist manchmal wie auf einem himmlischen Bahnhof: Alle reden durcheinander, einer versteht „Pfingsten“ als „Pfinzigsten“, der andere verwechselt die 12 Apostel mit „21 hochmotivierten Ehrenamtlichen“ – und trotzdem kommt am Ende genau die richtige Botschaft an. Vielleicht ist das das eigentliche Wunder: Gott kann sogar aus unserem heiligen Durcheinander noch Verständigung wachsen lassen.

2. Verstehen ohne Vokabeln

An Pfingsten verstehen sich plötzlich alle, obwohl sie verschiedene Sprachen sprechen. Das ist das Wunder der Liebe. Liebe ist die einzige Sprache, die kein Wörterbuch (oder einen Taschenrechner) braucht. Geben aus Liebe heißt: Den Geist wirken lassen. Wenn du einem Fremden hilfst, wenn du Vorurteile abbaust, dann ist Pfingsten. Dann weht der Wind Gottes durch unsere Betonwüsten.

Manchmal fühlt sich das Leben eher wie der Turmbau zu Babel an: Jeder redet, keiner hört zu, und am Ende sucht jemand verzweifelt „Lied Nummer 37“, obwohl wir längst bei „73“ sind. Doch genau da hinein platzt der Geist Gottes – nicht mit perfekter Ordnung, sondern mit lebendigem Feuer. Pfingsten heißt eben nicht: alles geschniegelt und sortiert. Pfingsten heißt: Gott findet seinen Weg sogar durch unsere Zahlendreher, Missverständnisse und das Chaos im Kopf.

Ein Gedanke für die Woche

Reiß die Fenster deines Herzens auf! Lass den Geist mal ordentlich durchlüften. Er will dich nicht verändern, damit du jemand anderes wirst, sondern damit du endlich der Mensch wirst, als den Gott dich gedacht hat: voller Feuer und Leben. (KB)

Kennen Sie eigentlich den Quartiersbummel?2022 wurde das "Projekt Quartiersbüro" der Caritas eingesetzt, und damit auch ...
19/05/2026

Kennen Sie eigentlich den Quartiersbummel?
2022 wurde das "Projekt Quartiersbüro" der Caritas eingesetzt, und damit auch das Projekt Quartiersbummel.
Es geht dabei darum, gemütlich durch einen Teil der Stadt zu bummeln, vielleicht Neues zu entdecken und im Anschluss bei einer Tasse Kaffee mit anderen ins Gespräch zu kommen.

Der Quartiersbummel findet immer am 3. Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr statt. Die Anmeldung zur besseren Planung geht in der Regel über die Caritas, für den morgigen Bummel ist ausnahmsweise auch eine kurzfristige Anmeldung möglich unter [email protected]

Der Verkündigungsteil aus dem heutigen Follow Gottesdienst: Predigt: „To bond“ heißt verbinden Liebe Gemeinde, „Mein Nam...
03/05/2026

Der Verkündigungsteil aus dem heutigen Follow Gottesdienst:

Predigt: „To bond“ heißt verbinden Liebe Gemeinde, „Mein Name ist Bond. James Bond.“ Wenn dieser Satz fällt, wissen wir: Jemand hat einen klaren Auftrag. Aber wussten Sie, dass der Name des berühmtesten Agenten der Welt eigentlich ein theologisches Programm ist? Im Englischen bedeutet das Verb „to bond“ schlicht und ergreifend: verbinden. Es geht um Bindungen, um Zusammenhalt, um das, was uns über Grenzen hinweg zusammenfügt. Nun, lassen Sie uns eines direkt klarstellen: James Bond ist nicht der Messias. Er rettet die Welt zwar oft, aber er trinkt dabei deutlich zu viele Martinis, hinterlässt zu viel Blechschaden und sein Beziehungsstatus ist – gelinde gesagt – „kompliziert“. Wir setzen 007 also keineswegs mit der Kirche gleich. Aber wir können viel von der Art und Weise lernen, wie Bond über die Jahrzehnte dargestellt wurde. Denn die Entwicklung der Bond-Darsteller ist wie ein Spiegelbild dafür, wie wir versuchen, die Botschaft Christi in der Welt sichtbar zu machen. Gehen wir auf eine Zeitreise durch die „Agenten-Theologie“. 1. Sean Connery: Der raue Aufbruch und das Konzil Es war das Jahr 1962. Während Sean Connery in Dr. No zum ersten Mal die Leinwand füllte, passierte in Rom Weltgeschichte: Das Zweite Vatikanische Konzil begann. Beides war ein Paukenschlag. 5
Man wollte die Fenster öffnen, den Staub abschütteln, das „Aggiornamento“ (das Heutig-Werden) wagen. Interessanterweise war Bond-Schöpfer Ian Fleming anfangs entsetzt von Connery. Er hielt ihn für einen „ungehobelten Schotten“, viel zu grob für seinen literarischen Helden. Doch Connery bewies: Man kann den Kern einer Botschaft bewahren, auch wenn man die Form radikal verändert.

Die Lektion: Manchmal erschrecken wir in der Kirche vor neuen Formen. Aber wie Connery zum Inbegriff des Bonds wurde, so braucht auch der Glaube immer wieder neue Gesichter, um Menschen überhaupt noch zu erreichen. 2. George Lazenby: Schauspieler oder Darsteller? Dann kam George Lazenby. Er blieb nur für einen Film (Im Geheimdienst Ihrer Majestät). Das Problem war nicht sein Aussehen, sondern seine Einstellung. Man sagt, er habe sich am Set aufgeführt wie der größte Star – Allüren ohne Ende. Er wollte den Ruhm genießen, fand sich selbst wichtiger als die Rolle, die er ausfüllen sollte. Hier liegt eine Gefahr für uns alle:

Ein Schauspieler verstellt sich. Er setzt eine Maske auf, damit die Leute ihn bewundern. Wenn wir als Christen „schauspielern“, dann geht es uns um unser frommes Image, um die moralische Pose – aber unser Herz ist gar nicht im Dienst.

Ein Darsteller hingegen tritt hinter die Sache zurück. Er macht etwas sichtbar, das größer ist als er selbst. Gott sucht keine „Lazenbys“, die im religiösen Smoking nur sich selbst im Spiegel bewundern. Er sucht Menschen, die Christus darstellen – also seine Liebe durch ihr Handeln präsent machen. 3. Roger Moore & Pierce Brosnan: Die Gefahr der Glätte Roger Moore brachte Charme und Witz; Pierce Brosnan brachte die globale, technische Perfektion. Sie machten Bond weltweit erfolgreich und massentauglich. Das ist wie eine Kirche, die professionell organisiert ist und sich prächtig vernetzt. Das ist gut! Aber wir müssen aufpassen: Wenn wir zu glatt werden, zu sehr auf „Wellness-Glaube“ und Unterhaltung setzen, verlieren wir den Ernst des Auftrags. Ein Agent ohne Gefahr ist nur ein Tourist. Ein Glaube ohne das Kreuz ist nur ein Lifestyle. 4. Timothy Dalton: Der Prophet der Substanz In den späten 80ern kam Timothy Dalton. Er wollte zurück zum Kern, zum ernsten, leidenden Agenten der Bücher. Das Publikum fand das damals „zu anstrengend“ und wollte lieber wieder Witze hören. Dalton war unpopulär, weil er den Finger in die Wunde legte. Heute jedoch wird er gefeiert, weil er der Figur die Tiefe zurückgab.

Die Verbindung über Jahrhunderte: Das sind die Momente in der Kirchengeschichte, in denen unbequeme Stimmen uns an die radikale Nachfolge erinnern. Dalton lehrt uns: Es geht im Glauben nicht um Beliebtheit, sondern um Substanz. 6
Manchmal muss man gegen den Zeitgeist bürsten, um die Seele der Botschaft zu retten. 5. Daniel Craig: Die Kraft der Narben Und schließlich Daniel Craig. Er hat uns gezeigt: Ein Agent darf bluten. Er darf weinen. Er darf scheitern. In unserer heutigen Zeit ist das die einzige Sprache, die wirklich überzeugt: Authentizität. Wir brauchen heute keine „Superhelden-Kirche“, die so tut, als hätte sie auf alles eine fehlerfreie Antwort. Wir brauchen Menschen, die ihre Wunden zeigen und trotzdem weitergehen. Das verbindet uns über alle Kontinente: Schmerz ist eine Weltsprache, aber die Hoffnung, die aus Wunden erwächst, ist die Sprache des Evangeliums. Was heißt das für unser „Bonding“? „To bond“ heißt verbinden. Wir sind gerufen, uns zu verbinden: 1. Verbindung über Jahrhunderte: Wir stehen auf dem Fundament (Connery), ehren aber auch die profunden Erneuerer (Dalton). 2. Verbindung über Kontinente: Wir nutzen die Möglichkeiten der Moderne (Brosnan), um als weltweite Geschwister sichtbar zu sein. 3. Verbindung zum Nächsten: Wir hören auf zu schauspielern (Weg mit den Lazenby-Allüren!) und fangen an, Christus ehrlich darzustellen – mit all unseren Narben und Fehlern (Craig).
Liebe Gemeinde, wir sind keine Geheimagenten. Wir haben einen öffentlichen Auftrag: Die Welt mit der Liebe Gottes zu verbinden. Das ist unsere Mission. Sie ist nicht „Secret“, sie ist für jeden gedacht. Gott braucht keine perfekten Agenten. Er braucht Menschen, die bereit sind, seine Botschaft in das Heute zu übersetzen – ohne den Kern zu verlieren, aber mit dem Mut zur Veränderung. Gehen wir hinaus. Nicht im Geheimen, sondern als sichtbare Darsteller einer Hoffnung, die die Welt verändert.

Die Anmeldung zur diesjährigen Firmvorbereitung ist gestartet. Alle notwendigen Informationen und Antworten auf häufige ...
28/04/2026

Die Anmeldung zur diesjährigen Firmvorbereitung ist gestartet. Alle notwendigen Informationen und Antworten auf häufige Fragen (FAQ) finden sie hier:

Firmung St. Josef Hallo! Hier findest du alle Infos zur Firmung! Die Anmeldung zur Firmvorbereitung 2026 ist nun geöffnet. Hier findest du alle Informationen: Alle Informationen zur Firmvorbereitung 2026 Anmeldung zur Firmvorbereitung 2026 FAQ News Termine Kontakt Termine Firmvorbereitung 2...

09/04/2026

Auf dem Account der Stadt Kamp-Lintfort.de gibt es heute Einblicke in unsere Abteikirche. Schaut gerne mal rein!

07/04/2026

Liebe Familien,

unser neuer Flyer mit den aktuellen Angeboten unseres Familienzentrums ist da 📄✨
Alle Informationen und Termine finden Sie in der PDF-Version hier:https://www.stjosef-kali.de/wp-content/uploads/2026/04/ProgrammFlyer-April-2026_online1.pdf

Wir wünschen viel Freude beim Durchschauen und Entdecken unserer Angebote 😊

Mit der heutigen Ernennung von Bischof Heiner Wilmer zum Bischof von Münster beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte...
26/03/2026

Mit der heutigen Ernennung von Bischof Heiner Wilmer zum Bischof von Münster beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte unseres Bistums. Wir begleiten unseren neuen Bischof von Beginn an mit unseren guten Wünschen und im Gebet.

Möge er die Menschen in unserem Bistum mit Freude und Weitsicht leiten. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm den Glauben in unserer Zeit lebendig zu halten und Zeugnis von der Frohen Botschaft zu geben.

Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ war zuletzt Bischof von Hildesheim und wurde im Februar 2026 zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Der 64-Jährige war zuvor Generaloberer der Herz-Jesu-Priester in Rom. Papst Franziskus ernannte ihn am 6. April 2018 zum Bischof von Hildesheim; die Bischofsweihe empfing er am 1. September 2018. Sein Wahlspruch lautet: „Gehilfen zu eurer Freude“. In Münster tritt er die Nachfolge des emeritierten Bischofs Felix Genn an.

Foto: ©Bistum Münster

Ob das wohl heißt, dass wir einen neuen Diözesanbischof bekommen? Lassen wir uns überraschen!
24/03/2026

Ob das wohl heißt, dass wir einen neuen Diözesanbischof bekommen? Lassen wir uns überraschen!

HERZLICHE EINLADUNG!
Am Donnerstag, 26. März, gibt es eine bedeutende Entscheidung für unser Bistum Münster.
⏰ 12 Uhr im St.-Paulus-Dom
Vorher beten wir gemeinsam um 11.55 Uhr den Engel des Herrn.
🤝 Kommt gerne in den Dom!
Die Verkündung wird auch live auf YouTube, Instagram, auf der Internetseite des Bistums und hier auf Facebook übertragen. 🌟

24/03/2026

HERZLICHE EINLADUNG!
Am Donnerstag, 26. März, gibt es eine bedeutende Entscheidung für unser Bistum Münster.
⏰ 12 Uhr im St.-Paulus-Dom
Vorher beten wir gemeinsam um 11.55 Uhr den Engel des Herrn.
🤝 Kommt gerne in den Dom!
Die Verkündung wird auch live auf YouTube, Instagram, auf der Internetseite des Bistums und hier auf Facebook übertragen. 🌟

Herzliche Einladung für alle zum Auftakt der Heiligen Woche am Palmsonntag!
23/03/2026

Herzliche Einladung für alle zum Auftakt der Heiligen Woche am Palmsonntag!

Adresse

KönigStr. 1
Kamp-Lintfort
47475

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+49284291170

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