Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf

Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf Evangelisch zwischen Krückau, Elbe und Stör.

Im Wewelsfleth gibt es einen Dorfkrug, eine Grundschule und sogar einen Sportboothafen - woran es aktuell fehlt ist aber...
09/06/2026

Im Wewelsfleth gibt es einen Dorfkrug, eine Grundschule und sogar einen Sportboothafen - woran es aktuell fehlt ist aber ein Pastor.

Im Wewelsfleth gibt es einen Dorfkrug, eine Grundschule und sogar einen Sportboothafen - woran es aktuell fehlt ist aber ein Pastor.

06/06/2026

Wort zum Sonntag // 😇 Gott lässt sich nicht festlegen. „Alle guten Dinge sind drei“, sagt man ja. Die drei Fragezeichen. Die drei Musketiere. Drei Versuche, bis der Sonnenschirm endlich steht. Und manchmal braucht es auch drei Anläufe, bis man versteht, worum es eigentlich geht. Letzten Sonntag feierten Christen Trinitatis – das Fest der Dreieinigkeit. Die Bibel erzählt von Gott auf unterschiedliche Weise: Da ist Gott als Schöpferkraft – wie der warme Wind, der durch die Felder streicht, wie das Licht am frühen Morgen, wie das Leben selbst. Da ist Jesus – Gott mit Haut und Haaren, einer, der Menschen berührt, mit ihnen isst, lacht, weint und ihre Geschichten ernst nimmt. Und da ist der Heilige Geist – unsichtbar und trotzdem spürbar. Wie Rückenwind. Wie ein guter Gedanke. Wie Mut, der plötzlich da ist. Drei unterschiedliche Bilder. Drei Erfahrungen. Und doch immer ein und derselbe Gott. Vielleicht wollten die Menschen der Bibel damit sagen: Gott lässt sich nicht festlegen. Nicht in eine einzige Schublade, nicht in eine Definition, nicht einmal in ein einziges Bild. Gott ist größer. Beweglicher. Überraschender.
Ich mag diesen Gedanken. Gerade jetzt im kommenden Sommer. Denn auch der Sommer selbst lässt sich nicht festhalten: Er riecht mal nach Sonnencreme und mal nach Regen auf heißem Asphalt. Er schmeckt nach Erdbeeren, Freibadpommes und Abendluft. Manchmal laut und voller Leben, manchmal still und golden. Und wer weiß, vielleicht ist Gott genau dort zu finden: im Lachen auf dem Balkon, im Wind am Meer, im Schatten eines alten Baumes, im Gespräch nach einem langen Tag. Vielleicht auch in den kleinen Momenten, die wir fast übersehen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Gott auf die Spur kommen, etwas erahnen, was das bedeutet: „Alle guten Dinge sind drei“ und die Freiheit von Gottes Vielfalt darin erkennen.

Pastorin Miriam Pietzsch, Elbmarschen-Süd

✨ Hallo & ich bin neu hier! ✨Ich darf mich vorstellen: Ich bin Madita Hansen, neue Religionspädagogische Referentin im K...
02/06/2026

✨ Hallo & ich bin neu hier! ✨
Ich darf mich vorstellen: Ich bin Madita Hansen, neue Religionspädagogische Referentin im Kirchenkreis Rantzau-Münster. 💛

Mit viel Freude begleite ich Kitateams in ihrer religionspädagogischen Arbeit – mit Impulsen, Beratung, Fortbildungen und Raum für Austausch und persönliche Stärkung. 

Jetzt starten auch meine ersten Fortbildungsangebote:
👉 für neue Ideen im Kita-Alltag
👉 für gemeinsames Nachdenken über Glauben
👉 für stärkende Teammomente

Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen, mit euch ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Glauben lebendig werden zu lassen. 😊

teamarbeit kitainspiration gemeinsamunterwegs

Die Kirchengemeinde Stellau feierte am Wochenende 20 Jahre Wiedereröffnung des Alten Pastorats (Bild 1 und 2). Stolze 32...
01/06/2026

Die Kirchengemeinde Stellau feierte am Wochenende 20 Jahre Wiedereröffnung des Alten Pastorats (Bild 1 und 2). Stolze 320 Jahre gibt es das denkmalgeschützte Haus schon, das den Pastoren vergangener Zeiten nicht nur als Wohnhaus, sondern als Wirtschaftshof diente. Die integrierten Stallungen sind noch zu sehen - auch wenn z.B. der Schweinetrog inzwischen Ablagefläche für den Grill ist. Das Gebäude wird gern für Veranstaltungen, z.B. Hochzeiten, genutzt. Der Förderverein Kirchhof zu Stellau kümmert sich liebevoll um Erhalt und Vermarktung. Zu dem wunderschönen Ensemble gehören auch die Feldsteinkirche (Bild 3) und das neue Pastorat (Bild 4). Der Friedhof (Bild 5) gliedert sich gleich an die großzügige Anlage an.

Sommerfest! Die Mitarbeitenden des Kirchenkreises sind zu Gast in der Pastoratsscheune der Kirchengemeinde Stellau. Past...
29/05/2026

Sommerfest! Die Mitarbeitenden des Kirchenkreises sind zu Gast in der Pastoratsscheune der Kirchengemeinde Stellau. Pastorin Gritta Koetzold (Bild 3) sorgte mit einem Auftritt als „historische Pastorin“ für Unterhaltung. Neben gemeinsamem Essen und Spiel & Spaß verabschiedete die Belegschaft die langjährige Mitarbeiterin Ute Preuß (Bild 5)

27/05/2026

Neun Gemeinden, eine Woche, viele Begegnungen: Vom 30. Mai bis 7. Juni öffnen die Gemeinden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK Elmshorn) ihre Türen – mit Gottesdiensten, Musik, Gesprächen, Aktionen und stillen Momenten. Das Programm: www.ack-elmshorn.de . https://www.kk-rm.de/aktuell/neuigkeiten/

23/05/2026

Wort zum Sonntag // 😇 Geschenke zu Pfingsten

Was wünschen Sie sich für Ihr Leben? Liebe? Sicherheit? Zuversicht? Genug Geld? Trost? Arbeit? Sinn? Begeisterung? Erfolg? Freunde? Kräfte, um Krisen zu bewältigen? Sie könnten sicherlich eigene Wünsche ergänzen. Manche dieser Bedürfnisse können aus eigener Kraft erreicht werden mit Ausdauer und positivem Denken. Manche dieser Wünsche erfüllen sich durch gute Fügungen oder Zufall oder Glück? Für mein Empfinden sind viele Umstände in meinem Leben Geschenke. Pfingsten ist ein Fest, an dem wir uns gegenseitig nichts schenken, aber wer möchte, kann sich von Gott beschenken lassen. Die Anhängerinnen und Anhänger von Jesus zogen sich nach seinem Tod und der Auferstehung (wer konnte das schon glauben, dass ein Toter aufersteht?) zurück in ein Haus. Sie waren mutlos. Wie sollte es weitergehen in ihrem Leben nach diesem schweren Einschnitt? Der, der ihnen Kraft gegeben hatte, war nicht mehr da. Fünfzig Tage nach Ostern erleben sie, wie ein „Brausen vom Himmel“ kommt und „sie alle erfüllt wurden von dem heiligen Geist“... (Apostelgeschichte, Kapitel 2, Verse 2 und 4). Sie spüren neue Kräfte, neuen Antrieb. Dadurch finden sie den Mut, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und anderen Menschen von ihrem Glauben, von ihrem neu erwachten Vertrauen in Gottes Möglichkeiten zu erzählen. Nun braust es in unserem Leben eher selten so gewaltig. Darum ist es gut, aufmerksam zu sein für jedes kleine Lüftchen, das in unserem Leben etwas bewegt: das Gefühl, geliebt zu sein von Gott und von Menschen; neue Zuversicht im Schwerem; innerer Frieden mit den eigenen Grenzen; Güte; Geduld; Gemeinschaftsgefühl; Vertrauen, dass Gott da ist; Hoffnung auf Ewiges Leben. Für mich sind das Geschenke für meinen Geist von Gottes Geist. Und für Sie?

Pastorin Maren Schlotfeldt, Krankenhausseelsorgerin im Klinikum Elmshorn ‚WortzumSonntag

14/05/2026

Wort zum Sonntag // 😇 🪽 Liebe Leserinnen und liebe Leser, vierzig Tage nach Ostern macht sich das Wetter durch deutlich wärmere Temperaturen bemerkbar. Die Natur ist aufgebrochen und strotzt vor Leben. Wir Menschen verlassen immer häufiger unsere Wohnungen – es zieht uns hinaus, wir verlassen unsere bequemen Ohrensessel und kommen in Bewegung. Am Himmelfahrtstag erinnern wir an den Aufstieg Jesu in den Himmel. Er lässt das Irdische ganz hinter sich, sitzt zur Rechten Gottes. Seine Freundinnen und Freunde blicken ihm hinterher. Suchen ihn in der Ferne des Himmels. Erwarten, dass ihnen von dort Zeichen und Wunder geschehen – suchen Gott. Auch uns zieht es an diesem Tag hinaus. Wir feiern unsere Gottesdienste verbunden mit einem Picknick im Grünen, machen uns auf zu langen Spaziergängen und Ausflügen. Es tut gut, den Blick zu heben. Himmelfahrt erinnert uns aber vor allem daran, dass es um die innere Beweglichkeit geht. „Was steht Ihr da und blickt in den Himmel?“, fragen die weißgekleideten Gestalten der Himmelfahrtserzählung aus der Bibel uns heute genauso, wie die Menschen damals. Wo ist der Himmel – er ist da, wo echte Begegnung zwischen Menschen entsteht. Er ist da, wo wir die Augen vor dem Leid nicht verschließen, sondern miteinander aushalten und helfen. Er ist da, wo wir unsere Bequemlichkeit hinter uns lassen und erkennen, dass der Himmel nicht da oben, weit entfernt ist, sondern hier: zwischen mir und dir. Im Halten einer Hand am Krankenbett genauso, wie im freundlichen Blick eines fremden Menschen – einfach nur so.

Geske Leweke, Pastorin im Pfarrsprengel Elbmarschen-Süd

Willkommen im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, Pastor Dr. Kwangchul Kim ✨Mit seiner Einsegnung beginnt nicht nur für ih...
12/05/2026

Willkommen im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, Pastor Dr. Kwangchul Kim ✨

Mit seiner Einsegnung beginnt nicht nur für ihn ein neues Kapitel, sondern auch für die Gemeinden im Pfarrsprengel Oelixdorf. Die Freude darüber ist groß.

Propst Steffen Paar sagt:
„Er ist ein sehr feiner Mensch und Christ. Für uns, den Pfarrsprengel, die Menschen in und um Oelixdorf wie auch mich wird er eine Bereicherung sein.“

Auch richtet der Propst einen großen Dank an alle Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden und den Kirchengemeinderat, die das Gemeindeleben während der Vakanz mit viel Herz getragen haben. ❤️

Die Einsegnung fand im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes mit Bischöfin Nora Steen statt. Für Pastor Dr. Kim beginnt nun nach seinem Vikariat in Rellingen der Dienst im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf.

Wir freuen uns auf alles, was kommt — und darauf, gemeinsam Gott zum Leuchten zu bringen. ✨

nordkirche gemeinsamglaubenleben ehrenamt kirchengemeinde willkommen

09/05/2026

Wort zum Sonntag // 😇 Ich mache mir Sorgen!
Es gibt Dinge, die tragen uns, ohne dass wir es merken. Sie sind einfach da:
Gewohnheiten, Rituale, Worte, die von Generation zu Generation weitergegeben
werden. Doch nun reißt dieser Faden.
Der christliche Glaube verliert an Bedeutung. Was Eltern oder Großeltern noch
selbstverständlich gelebt haben, wird nicht mehr automatisch weitergegeben.
Auch wir als Kirche müssen uns selbstkritisch fragen: Wo haben wir die Menschen
enttäuscht? Wo sprechen wir nicht mehr ihre Sprache? Wo kümmern wir uns zu sehr
um uns selbst als Institution und zu wenig um die Sorgen und Nöte der Menschen?
Meine Hauptsorge ist: Es wächst mit unseren Kindern eine Generation heran, für die
christliche Werte oft keine Selbstverständlichkeit mehr sind. Es fehlt die Sprache
dafür, die Erfahrung, die vertrauten Bilder.
Also: Niedergang und keine Hoffnung?
Das glaube ich nicht!
Ein Blick in die Geschichte zeigt: in zweitausend Jahren Christentum gab es immer
wieder Zeiten, in denen der Glaube neu entdeckt werden musste.
Darin liegt meine Hoffnung: Die Sehnsucht nach Sinn verschwindet nicht, gerade in so
unruhigen Zeiten. Was trägt uns wirklich? Was bleibt, wenn so vieles sich ändert? Für viele
Menschen war und ist die Antwort darauf das Gottvertrauen – ein stilles, aber tief
verwurzeltes Vertrauen darauf, dass wir nicht allein sind.
Dieses Gottvertrauen ist meine Hoffnung. Gott lässt uns nicht allein, und er wird die
Menschen, die sich im Vertrauen auf ihn als Gemeinde versammeln, auch nicht im
Stich lassen. Darauf ruht alles. Nicht auf uns – Gott sei Dank!
Ihr Pastor Jens Siebmann, Wewelsfleth und Beidenfleth

Adresse

Heinrichstraße 1
Itzehoe
25524

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