25/10/2020
Mit Bedauern haben wir zur Kenntnis genommen, dass in den Räumlichkeiten unserer Gemeinde eine Geburtstagsfeier eines Mitgliedes der Jugendgruppe gefeiert wurde, die in dieser Form hätte nicht stattfinden dürfen.
Der Moscheevorstand war weder über diese Feier noch über die Coronainfektion einer der Verwandten eines Jugendlichen, der auf der Feier war, informiert. Auch wenn das betroffene Gemeindemitglied im Nachhinein versicherte, den Infizierten mehrere Tage nicht gesehen zu haben, können wir dieses unverantwortliche Handeln nicht hinnehmen. Wir möchten noch einmal versichern, dass wir die Lage als sehr ernst einschätzen und unsere Maßnahmen noch weiter verschärfen werden, damit ein solcher Vorfall sich nicht noch einmal wiederholt.
Als Konsequenz werden wir unsere Jugendlichen im Hinblick auf die Pandemie nochmals sensibilisieren und die bei der Feier Anwesenden bitten sich in selbstauferlegte Quarantäne zu begeben und auf die strengen Hygienekonzepte unserer Moscheegemeinde noch einmal deutlich hinweisen. Als Moschee nehmen wir die Hygienevorschriften seit Anfang der Pandemie sehr ernst und versuchen in diesen schwierigen Zeiten das Risiko von Ansteckung zu minimieren. Zwar sind wir als Gemeinde gegenüber dem Drang nach dem sozialen Kontakt der Jugendlichen gerade in diesen schwierigen Zeiten emphatisch, es kann jedoch nicht als Ausrede gelten, dass es sich hier um Jugendliche handelt, die in diesen außergewöhnlichen Zeiten nach sozialen Kontakten suchen und die Lage leider nicht richtig einschätzen konnten. Dieses Verhalten ist und bleibt ein Fehler und mittlerweile sollten alle mitbekommen haben, dass wir nur gemeinsam mit der AHA Regel und auf die Vorgaben unserer Bundes- und Landesregierung achtend es schaffen die Ausbreitung zu stoppen.