Orthodoxe Kirche Autenried

Orthodoxe Kirche Autenried Orthodoxe Kirchengemeinde - Entschlafung der Allheiligen Gottesgebärerin Maria. Gegündet 1959 von S.E. S.E.

Ehrenmetropolit von Deutschland, Erzbischof Boris Rothemund+ 1959 gegründet, als es noch nicht allerorts Kirchengemeinden der verschiedenen orthodoxen Landeskirchen gab, war Autenried einst Zentrum und Anlaufstelle für viele Orthodoxe Gläubige, unterschiedlichster Juristriktionen, die an diesem Ort gemeinsam die vertraute Liturgie mitfeiern konnten. Heute ist die Orthodoxe Gemeinde in Autenried gr

iechisch – orthodox geprägt, aufgrund ihrer Geschichte als Diasporagemeinde jedoch offen für die Angehörigen aller orthodoxen , orientalischen und katholischen Kirchen, sowie aller christlichen Gemeinschaften. Der entschlafene Gründer unterstellte sich der Metropolie von Aquileia und Westeuropa, der die Gemeinde bis heute untersteht. Die Verbundenheit zur Metropolie blickt auf eine lange Tradition zwischen Deutschland und Italien zurück und wird durch gegenseitige Besuche am Leben erhalten. Angeschlossen an die Kirche sind die Klöster in Autenried und Hofberg, die heute mehr oder weniger nur noch formal bestehen, da sowohl die Grabstätte des entschlafenen Erzbischofs und Priestermönches, als auch die Appartments S.E: Boris und des jetzigen Gemeindeleiters, Archimandrit Jakobus Puckett, noch bestehen. Zeitweise lebten mehrere Mönche in den jeweiligen Klöstern. Heute leben noch zwei Mönche der Metropolie in Deutschland. Archimandrit Jakobus aufgrund seines Alters aktuell im Seniorenheim, der zweite Mönch geht in München einer regulären Arbeit nach. Boris rief zwei Vereine ins Leben: Zum einen das Slawische Institut München e.V., Eigentümer der Schlösser und des Ikonenmuseums, sowie eine Orthodoxe Priesterkongregation. Diese wurde bereit 1955 gegründet und ist Träger und Mieter der Kirche. Aktuell wird damit begonnen, die Priestergemeinschaft wieder zu reaktivieren, wobei anzumerken ist, das schon seit der Gründung der Verein auch offen für Laien ist.

Diese Ikone k*m 1800 30,6x24, 6cm) ist eins der Stücke, die beim Diebstahl in den 1970ern gestohlen wurde.Hinweise zum V...
26/06/2026

Diese Ikone k*m 1800 30,6x24, 6cm) ist eins der Stücke, die beim Diebstahl in den 1970ern gestohlen wurde.

Hinweise zum Verbleib gern an [email protected]

26.6.Gedächtnis der Erscheinung der Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin von Tichvin.Eines der schönsten und meistvereh...
26/06/2026

26.6.
Gedächtnis der Erscheinung der Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin von Tichvin.

Eines der schönsten und meistverehrten Ikonen.
Sie war fester Bestandteil der Kirche und wurde zum "Axion estin" mit Weihrauch inzensiert.
Heute ist die Ikone in der Metropolia Ortodossa di Aquileia

1796, datiert
russisch
88,3x67, 7cm

Die „Gottesmutter von Tichwin“ (Tichwinskaja) ist eine der meistverehrten wundertätigen Ikonen der russisch-orthodoxen Kirche. Der Legende nach erschien das Urbild im Jahr 1383 über dem Fluss Tichwinka. Dargestellt wird Maria, die auf das segnende Jesuskind auf ihrem linken Arm deutet. Gläubige beten vor ihr besonders für die Gesundheit von Kindern.

Typische Merkmale der Ikonendarstellung

Haltung: Maria ist leicht dem Kind zugewandt und weist mit ihrer rechten Hand auf den Christusknaben.

Bein des Kindes: Charakteristisch ist das untergeschlagene rechte Bein des segnenden Jesuskindes, wodurch die nackte Fußsohle sichtbar ist.

Symbolik: Christus hält in der linken Hand meist eine kleine Schriftrolle.

Das Original galt jahrhundertelang als Schutzpatronin Nordrusslands und wurde im gleichnamigen Tichwiner Marienkloster aufbewahrt. Nach einer bewegten Geschichte im 20. Jahrhundert und der Flucht ins Ausland kehrte die Originalikone im Jahr 2004 feierlich nach Tichwin zurück.

Troparion, 4. Ton:
Heute erstrahlte, o Herrin, deine hl. Ikone * wie eine hellerglänzende Sonne hoch über uns in den Lüften; * mit ihren Gnadenstrahlen erleuchtet sie die Welt, * das große Russland aber nimmt sie wie ein Göttliches Geschenk von oben fromm entgegen, * verherrlicht dich, o Gottesmutter und Gebieterin des Alls, * und preiset hoch vor Freude XC unsern Gott, * Ihn aber bitte, Herrin, Königin, Gottesgebärerin, * dass Er uns’re Städte und Gemeinden vor allen Nöten und Gefahren unversehrt bewahre * und dass alle Er errette, die da gläubig * vor Seinem Göttlichen und deinem hehren Bilde niederfallen, ** o du unvermählte Jungfrau.

Kondakion, 8. Ton:
Lasset uns ziehen, ihr Menschen zur Jungfrau, zur Gottesgebärerin und Königin * und lasset uns Dank sagen XC unserm Gott * ihre wundertätige Ikone aber lasst uns ergriffen betrachten * und lasst uns niederfallen und also zu ihr rufen: * O Gebieterin Maria, die du dieses Land * durch die wunderbare Erscheinung deines heiligen Bildes heimgesucht * rette in Frieden und Wohlstand alle Christen * und erweise sie als Erben des himmlischen Lebens * denn zu dir rufen wir voll Vertrauen: ** Sei gegrüßt, o Jungfrau, du Heil der Welt!

24. Juni   Hochfest der Geburt des Hl. und gerühmten Propheten, Vorläufers und Täufers JohannesTroparion, 4. Ton: Prophe...
23/06/2026

24. Juni Hochfest der Geburt des Hl. und gerühmten Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes

Troparion, 4. Ton:
Prophet und Vorläufer der Ankunft XCti, * dich würdig zu preisen vermögen wir nicht, * die wir in Liebe dich ehren. * Durch deine glorreiche und verehrungswürdige Geburt * wird die Unfruchtbarkeit der Mutter * und die Stummheit des Vaters gelöst ** und der Welt die Fleischwerdung des Sohnes Gottes angekündigt.

Kondakion, 3. Ton, nach: Die Jungfrau:
Die vorher Unfruchtbare gebiert heute den Vorläufer XCti * ihn, der die Erfüllung aller Prophezeiung ist; * denn den die Propheten vorherverkündeten * auf ihn legt Johannes im Jordan seine Hand; ** fürwahr: Erschienen ist der Prophet des Gotteswortes, sein Künder und sein Vorläufer

Heute begehen wir das Fest der Gottesmutter von Wladimir, auch Wladimirskaja genannt.Eine der vielen sogenannten "Lukasi...
23/06/2026

Heute begehen wir das Fest der Gottesmutter von Wladimir, auch Wladimirskaja genannt.

Eine der vielen sogenannten "Lukasikonen"

Ikonografie:
Sie entstand im späten 11. oder frühen 12. Jahrhundert und gilt als Urbild des Eleusa-Typs (Gottesmutter der Zärtlichkeit)

Das Christuskind schmiegt sich eng an die Wange seiner Mutter und umarmt sie. Maria hält es im rechten Arm und neigt ihr Haupt liebevoll zu ihm. Ein wichtiges Erkennungszeichen ist der abgebogene linke Fuß des Kindes, bei dem die Ferse sichtbar ist.

Geschichte: Die Ikone wurde 1155 nach Wladimir gebracht. Seit 1395 befand sie sich in Moskau, wo sie als Schutzpatronin der Stadt verehrt wurde.

Heute befindet sich das Orginal als Teil der Sammlung in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau.

Troparion, 4. Ton:
Heut ist festlich geschmückt Moskau, die ruhmvolle Stadt * da sie deine wundertätige Ikone * wie einen Sonnenstrahl, o Gebieterin, empfangen; * auch wir kommen jetzt zu ihr gezogen * und bitten dich und rufen also: * o allwunderbare Gebieterin, Gottesgebärerin! * bitt XC unsern Gott * der aus dir Sein Fleisch annahm * dass Er uns und alle Christen * vor allen Angriffen des Feindes * unversehrt bewahre * und in Seiner Barmherzigkeiten ** uns alle errette!

Kondakion, 8. Ton

Der siegreichen Herzogin als Siegespreis * weihen dies glänzende Fest der Begegnung mit dir * wir, deine Diener, dir, Gottesgebärerin; * denn wir werden vom Übel befreit durch die Ankunft * deines hehren Bildes, o Gebieterin; * und so rufen wir dir wie immer zu: ** sei gegrüßt unvermählte Braut!

Christus - Das gütige SchweigenUm 1850zentralrussisch31,5x 27cm
22/06/2026

Christus - Das gütige Schweigen
Um 1850
zentralrussisch

31,5x 27cm

Das wohl bekannteste Motiv.Bei der „Goldene Madonna“ (auch bekannt als die Gottesmutter Andronikowskaja) aus Autenried h...
22/06/2026

Das wohl bekannteste Motiv.

Bei der „Goldene Madonna“ (auch bekannt als die Gottesmutter Andronikowskaja) aus Autenried handelt es sich um eine berühmte Porzellan-Ikone, die als limitierte Sammleredition herausgegeben wurde. Sie entstand unter der Schirmherrschaft des Ikonenmuseums Schloss Autenried anlässlich dessen 25-jährigen Jubiläums.

Hier sind die wichtigsten Details zu diesem Kunstwerk:

Das historische OriginalUrsprung:
Das historische, originale Gnadenbild hat byzantinische bzw. griechische Wurzeln.Geschichte: Griechische Mönche machten die wertvolle Ikone im 18. Jahrhundert dem russischen Zaren zum Geschenk.

Die Jubiläums-Edition von Schloss AutenriedHerstellung: Die edle Porzellan-Replikation wurde von der Drache Studio Collection (in Zusammenarbeit mit bekannten Porzellanmanufakturen wie der Königlich privilegierten Porzellanmanufaktur Tettau) für das Museum angefertigt.

Limitierung: Es existiert eine weltweit streng limitierte Auflage von 1500 Exemplaren.
Veredelung: Jede Ikone wurde aufwendig von Hand mit feinstem Emaille-Dekor verziert. Die reiche, teilweise mehrschichtige Vergoldung besteht aus purem Feingold, während die Perlenoberflächen mit reinem Platin staffiert sind.

Die Ikone des Museums stammt aus Russland, Anfang 20 Jdht.
Maße: 31x 26,5cm

Bild ©Verena Fabekovec

Fast drei Jahre ist es nun her, seit unser geliebter Vater, Archimandrit Jakobus entschlafen ist.Schon vor zwei Jahren w...
20/06/2026

Fast drei Jahre ist es nun her, seit unser geliebter Vater, Archimandrit Jakobus entschlafen ist.

Schon vor zwei Jahren wurde die Kirche aufgelöst und der Bestand nach Mailand, in den Sitz der Metropolia Ortodossa di Aquileia übergeben.

Mittlerweile ist das Schloss verkauft und der Eigentümer des Museums, das Slawische Institut e. V. hat die Ikonen eingelagert.

Eine Tatsache, die mich, sooft ich daran denke betrübt.

Die Ikonen, so war es auch der Wunsch des entschlafenenen Archimandriten und seines verehrten Vorgängers sollten sicher nicht irgendwo lagern, sondern vielmehr den Gläubigen zur Verehrung und Interessierten zugänglich gemacht werden.

Ebenso die anderen musealen Gegenstände, Paramente und liturgischen Geräte.

Einst war das Ikonenmuseum das größte außerhalb des slawischen Raumes. Auch heute noch umfasst die Sammlung einige Stücke von internationalem Rang.

Leider steht es nicht in meiner Macht, den Nachlass im Sinne der Gründer weiterzuführen, dies ist die Verantwortung des Vereins.

Da ich seinerzeit jedoch die Katalogisierung zu Ende geführt und teilweise digitalisiert habe, habe ich mich nun dazu entschlossen, in diesem begrenten Rahmen die Ikonen nach und nach vorzustellen.

So sind sie, wenn auch nur digital trotzdem weiter "präsent".

Nach wie vor fehlen vom Diebstahl in den 70er Jahren einige Stücke.
Auf diesem Weg bitte ich alle, sich mit mir in Verbindung zu setzen, sollte je ein Stück in einer Auktion angeboten werden.
([email protected])

Die katalogisierte Sammlung umfasst über 600 Exponate, sie beschränkt sich überwiegend auf Ikonen.
Nicht erfasst sind ein Großteil der liturgischen Geräte, Paramente, Gemälde, Brozen und Inkuabeln, sowie die umfangreiche antiquarische Bibliothek.

Ein Großteil der Reliquien konnte ich Gott sei Dank für die Kirche erkämpfen. Diese sind nun in der Metropolie, einige Stücke - überwiegend katholischer Heiligen sind als Dauerleihgabe des Bischofs Ioan Bica Teil der Sammlung von Michael Hesemann

Teilweise sind nur schwarz weiss Fotografien vorhanden., da zum Zeitpunkt der Katalogisierung schon ein großer Teil im Schlosseigenen Archiv verpackt lagerte.

So werde ich beginnen, in unregelmäßigen Abständen einige Bilder hier zu präsentieren.

Ihn ehrendem Gedächtnis an S. E. Erzbischof Boris und S. E. Archimandrit Jakobus Jem Puckett
Memory eternal

U. I. O. G. D.
(ut in omnibus glorificetur deus)

Verena.fabekovec, ehemalige administrative Verwalterin der Kirche

Adresse

Bräuhausstrasse 1
Ichenhausen
89335

Öffnungszeiten

10:30 - 17:00

Telefon

+4915207711235

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Orthodoxe Kirche Autenried erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Orthodoxe Kirche Autenried senden:

Verknüpfungen

Teilen