Galgenkippel Diedenbergen

Galgenkippel Diedenbergen Der Galgenkippel liegt gegenüber der Speedwaybahn, der Heimat des MSC Diedenbergen, und neben dem Sportplatz, der Heimat der SG Nassau Diedenbergen.

Der Heidenkippel, 1100 nördlich des Ortes, auch kleiner Galgenkippel, moderne Kanzel genannt,
tritt mit einigen Bäumen besetzt aus der „Gericht“ genannten Feldfläche vor den Wald vor,
neben ihm sind von einem Manöver her Schützengräben eingeschnitten. Er durfte als ein bekannter Aussichtspunkt nicht untersucht werden. An ihm vorüber führt die
Heidenchaussee nordwärts durch den Wald nach Langen

hain und Eppstein. Auf ihr, vom
Heidenkippel 390 Schritt weiter gehend, liegt 60 Schritt links der Straße der „große Galgenkippel“. Am kleinen Galgenkippel sollen früher einmal Hinrichtungen stattgefunden haben. Vielmehr ist diese gut zwei Meter hohe Erhebung einem Hügelgrab zu verdanken. Das Hügelgrab am kleinen Galgenkippel ist wie viele der anderen bis heute nicht erforscht. Und selbst Oberst von Cohausen, der den gleichnamigen Tempel am Steinberg
in Hofheim gestiftet hat, durfte 1893 im Unterschied zu vielen anderen Stellen in der Diedenbergener Gemarkung am kleinen Galgenkippel nicht graben, weil das damals
ein beliebter Aussichtspunkt war. Denn auf dieser Kanzel, die damals wesentlich weniger bewaldet war als heute durch die vielen Abholzungen für die Fachwerkhäuser,
muss man vor gut 100 Jahren nicht nur eine gute Sicht auf Frankfurt und den Odenwald gehabt haben.Man soll vom kleinen Galgenkippel sogar so eine gute Rundumsicht
gehabt haben, dass man sogar die Germania am Rhein gesehen haben soll.

Adresse

Wildsachsener Straße
Hofheim In Taunus
65719

Webseite

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