07/10/2025
Festhalten …
Lukas 1, 37 Dienstag, 7.Oktober 2025 Sabine Naegeli
Das will ich einmal festhalten : Ich bin kein Landwirt – aber ich wollte sschon immer einmal in einem Trekker fahren. Darf ihn – vom Führerschein her ! – auch fahren.
London im Oktober 2024 – wir sind unterwegs und schauen uns mit dem London-Pass die „Haupt-Sehenswürdigkeiten“ an : The Tower. Und die Tower Bridge. Und den Schlachtkreuzer Belfast aus dem 2.Weltkrieg und dem Korea-Krieg 1956. Ich liebe die HMS Belfast !
In der Tower Bridge haben sie seit November/ Dezember 2014 diese „Glass Floors“ !
( Hier erfährst du mehr darüber : https://www.towerbridge.org.uk/your-visit/glass-floor )
Ich habe es wiederholt erlebt, daß sich Besucher mit geschlossenen Augen haben durchführen lassen, sie mussten sich an der Hand eines lieben Menschen festhalten ! Kinder finden meistens diese gläsernen Böden toll – sie sitzen über der Straße und können sich oben im Spiegel über dem Walk-Way sehen !
Festhalten ! Wir brauchen Halt für unser Leben ! Gestern – während ich diese Zeilen schreibe : 27.September – war ich im Pfadfinder-Gottesdienst in Hary. Und hab den kleinen und großen Pfadfindern von Elia erzählt, dem Mann Gottes, der allein gegen alle stand – aber Halt hatte bei seinem Gott und dadurch Durchhaltevermögen besaß !
Heute in der Losung : ein kurzer Satz !
„37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ - Dieser Satz stammt von einer taffen, jungen Frau, die Halt hat in ihrem Leben ! In der NIRV ( New International Readers Version ) wird dieser kurze Satz so ausgedrückt :
„37 That’s because what God says will always come true.’“ - Der Satz begegnet uns im 1.Kapitel des Lukas-Evangelium. Erräts du, wer dies gesagt hat ? Eine taffe, junge Frau ?
Es ist Maria, die Mutter von Jesus, das kostbare Gefäß für den heranwachsenden Gottes- und : Menschen-Sohn ( Daniel 7, 13 + 14 ! ).
Ein kostbares Gefäß – aus dem 12.Jahrhundert – dieser Abendmahlsbecher steht im Tower. Über Maria berichtet Lukas 1 :
„26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,
27 zu einer Jungfrau, die vertraut[1] war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?
30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. 31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben.
32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß?
35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, sie, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. 37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.“
Was für eine Begegnung ! „Der Erzengel Gabriel [ Gabriel (Deutsch „Mann/Kraft/Held Gottes“ als Übersetzung von hebr. גַּבְרִיאֵל (Gavri'el, „Mein Mann/Held/Meine Kraft ist Gott“) ] gilt als Erklärer von Visionen und als Bote Gottes. Nach christlicher und jüdischer Auffassung kann er auch den Cherubin und Seraphin übergeordnet gedeutet werden.
Gabriel (arab. جبريل, Ǧibrīl) nimmt auch im Islam eine wichtige Rolle ein, indem er die Offenbarungen an Mohammed übermittelt.“ ( Wikipedia )
Gott nähert sich der Maria – in Engelgestalt. Gabriel verkündet der jungen Frau aus Bethlehem, was kommen, was passieren wird. Die einfache und für mich überzeugende Antwort der Maria :
„Siehe: ich bin des Herrn Magd. Mir geschehe, wie du gesagt hast !“ Diese junge Frau hat einen Halt in ihrem Leben : ihren Glauben an den himmlischen Vater, ihre Glaubens-Disziplin.
Von Sabine Naegeli finden wir heute noch ein Wort in der Losung :
„Herr, ich möchte mich festhalten an deinem Wort, aber meine Hände sind kraftlos geworden. Jetzt muß dein Wort mich festhalten.“
Dieser Satz stammt aus ihrem Buch „Du hast mein Dunkel geteilt“ © 2020 im Herder Verlag erschienen.
Von Sabine Naegeli habe ich zuletzt am 31.Mai diesen Jahres berichtet :
Antje Sabine Naegeli lebt in St. Gallen/Schweiz und arbeitet dort in eigener Praxis als Logotherapeutin (sinnorientierte Psychotherapie).
Sie ist im deutschsprachigen Raum eine gefragte Referentin. Zahlreiche Veröffentlichungen zu spirituellen und psychologischen Themen.
Geboren: 1948 (Alter 77 Jahre) in Itzehoe.
Danke, Vater ! Du gibst uns Halt. An dir will ich …festhalten !