Aus der Geschichte des Posaunenwerkes Hannover
Das Posaunenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ist auf die Initiative des früheren Missionsdirektor in Hermannsburg, Pastor Theodor Harms, zurückführen, wodurch sich in Hermansburg und Umgebung um 1850 die ersten Posaunenchöre gründeten. 1887 wurde in Hannover das erste Landesposaunenfest gefeiert. Am 18.10. 1898 wurde der “Gesamtverband Hannoverscher Posaunenvereine”als Verband gegründet und widmete sich neben dem “Norddeutschen Männer- und Jünglingsbund” (später Nordbund /CVJM) der Jugendarbeit, die zugleich auch Männerarbeit war. Bis 1933 bestand eine Fusion zwischen beiden Verbänden. 1933/34 trennte sich das Posaunenwerk von den Landeskirchlichen Gemeindediensten und wurde durch Eingliederung in den Verband ev. Posaunenchöre gleichgeschaltet. Der Verband wurde Mitglied des Reichsverbandes für Ev. Kirchenmusik und unterstand der Reichskulturkammer. Die hannoverschen Kirchenchöre bestanden als Landesverband fort. Im Jahr 1948 fand der Landesverband unter dem Namen Posaunenwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers seinen Weg zur Kirche zurück. Nachdem das Posaunenwerk in das Lutherhaus, Hauptsitz des Amtes für Gemeindedienst, gezogen war, stellte es 1956 den Antrag auf Eingliederung in das Amt für Gemeindedienst. Zunächst wurde das Posaunenwerk nur Verwaltungstechnisch an das AfG angeschlossen, das mit der Geschäftsführung betraut wurde. Später wurde es ein Arbeitsbereich im AfG. Ab 1981 war es ein Arbeitsbereich im Haus für Gottesdienst und Kirchenmusik (Hanns-Lilje-Haus) im Amt für Gemeindedienst, später Posaunenwerk im Hanns-Lilje-Haus im Arbeitsgebiet Männerarbeit im AfG. Aufgrund von Umstrukturierungen im Haus kirchlicher Dienste (früher Amt für Gemeindedienst) wurde das Posaunenwerk abgegeben. Seit 2004 ist das Posaunenwerk ein Arbeitsbereich im Evangelischen Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster in Hildesheim. (Quelle: Wikipedia; 100 Jahre Posaunenwerk Hannover, hrsg: Posaunenwerk Hannover)