Mein Heldenstein

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23/02/2020

Kommunalwahlen in Heldenstein
Was wird sich ändern? Prognose: Nichts!

Liest man die Wahlversprechen der Bewerber, liest man lediglich Zitate deren Parteien. Konkrete Versprechen, die eingelöst werden können sucht man vergebens. Badeweiher, ländliche Entwicklung, lebenswerter Wohnraum und EDEKA. Alles Themen, die schon seit Jahren mit mäßigem Erfolg und im Schneckentempo vorangetrieben werden.

Doch wo drückt eigentlich der Schuh?
Thema: Bevölkerungswachstum:
Sieht man in die Statistiken, so stagniert das Bevölkerungswachstum seit vielen Jahren. Es sind kaum wesentliche Zuwächse bei Bevölkerung und Gewerbe zu verzeichnen.
Thema: Flächenversiegelung.
Die extreme Flächenversiegelung durch billige Mietswohnungen, die kaum Grünflächen für junge Familien und deren Kinder aufweisen ist katastrophal. Bauanträge werden genehmigt, ohne sich vorher ein Bild davon zu machen, welche nachhaltige Lebenssituation dadurch entstehen wird.
Thema : Naherholung.
Die fehlende Infrastruktur im Naherholungsbereich ist ebenso fraglich. Möchten sich unsere Kinder mit Freunden aus den Nachbargemeinden treffen, so müssen sie sich auf durch die Landwirtschaft genutzte Feldwege plagen. Radwege - Fehlalarm.
Thema: lebenswerter Wohnraum.
Heldenstein entwickelt sich immer mehr zum Verkehrsknotenpunkt. Wer Sonntag nachmittags auf seinem Balkon sitzt, kann lärmbedingt die Autos auf der A94 zählen. Eine klare Absichtserklärung, dass die B15n nicht über die Trasse Heldenstein an die alter B12 angebunden wird gibt es nicht.
Thema: Gemeindeverbund fördern.
Aufgrund der hohen Fördermöglichkeiten wird eine Mehrzweckhalle angestrebt. Was ist mit den Investitionen, die bereits in den "Alten Wirt" geflossen sind?
Thema: ländliche Entwicklung.
Aufgrund des hohen landwirtschaftlichen Drucks auf die letzten verbleibenden Wildflächen wird das Umland der Gemeinde primär geprägt von Monokulturen. Zusätzliche Biotopflächen sind ein Dorn im Auge und entstehen nicht.

Deshalb der Aufruf an die Bewerber: Sollte der Wunsch vorhanden sein wirkliche Veränderungen herbeizuführen, informiert die Bevölkerung über konkrete Vorhaben und Realisierungsansätze.

Wer hat es gewusst?
30/12/2019

Wer hat es gewusst?

Heldenstein - Ein Ort, an dem sich Helden zum Austausch über ihre Taten trafen - Steckt hinter dieser Vermutung wirklich etwas Wahres oder verbirgt sich hinter dem Gemeindenamen ein völlig anderer Ursprung?

Erhöhter LKW Verkehr im Ortsbereich Heldenstein.
26/01/2019

Erhöhter LKW Verkehr im Ortsbereich Heldenstein.

Landkreis Mühldorf am Inn - Aufgrund des Abbaus des Gerüstes der neu eingerichteten Brücke über die A94 bei Heldenstein musste am Freitagabend ab 20 Uhr die B12/A94 zwischen Haus und Ampfing Mitte/ Waldkraiburg in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. 

16/09/2018

Revolution in Heldenstein. Der mobile Bäcker mach gutes Geschäft. Klar, ist auch normal, dass eine Gemeinde einen Bäcker hat. Aber warum muss das lokale etablierte Geschäft erst schließen damit eine Notlösung gut ankommt. Was plant die Gemeinde, damit die Infrastruktur für die Einwohner wieder attraktiv wird?

Josef Höpfinger, Landwirt und Ortsobmann des Bauernverbands, hatte sich dort besorgt nach den Plänen für einen neuen Bru...
18/11/2017

Josef Höpfinger, Landwirt und Ortsobmann des Bauernverbands, hatte sich dort besorgt nach den Plänen für einen neuen Brunnen erkundigt und die Befürchtung geäußert, dass Haigerloh, Etzham und Niederheldenstein damit zum Wasserschutzgebiet würden und eine landwirtschaftliche Nutzung nicht mehr möglich wäre.

Die Stadtwerke planen 2018 in der Nähe von Haigerloh Probebohrungen für einen neuen Trinkwasserbrunnen. Dieser soll den bestehenden Brunnen IV ersetzen. Das bestätigt auf Anfrage Geschäftsführer Herbert Lechner. Entschieden sei aber noch nichts, betont er.

An "Burtina" grenzte ein Wald mit drei Höfen. Einer davon lag direkt am Ort. Die beiden anderen, "Chunoheim" (Küham) und...
11/11/2017

An "Burtina" grenzte ein Wald mit drei Höfen. Einer davon lag direkt am Ort. Die beiden anderen, "Chunoheim" (Küham) und "Heltinstein" (Heldenstein), befanden sich außerhalb. Wer jetzt glaubt, an dem dritten Ort seien viele Helden gewesen, die sich möglicherweise noch an einem Stein trafen, der irrt: "Helid" als althochdeutsches Stammwort für "Held" stand damals für "Hirten", die das Vieh rund um die Uhr gegen die Gefahren der Wildnis schützten. "Stein" bezeichnete ein steinernes Haus...

Heldenstein - Ein Ort, an dem sich Helden zum Austausch über ihre Taten trafen - Steckt hinter dieser Vermutung wirklich etwas Wahres oder verbirgt sich hinter dem Gemeindenamen ein völlig anderer Ursprung?

Ein sogenannter Vorbescheidsantrag für ein Grundstück gegenüber der Kirche hat den Heldensteiner Gemeinderat in seiner j...
22/07/2017

Ein sogenannter Vorbescheidsantrag für ein Grundstück gegenüber der Kirche hat den Heldensteiner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Bislang steht dort unter anderem ein Lebensmittelgeschäft. Nun gibt es Pläne, auf dem Grundstück in der Kirchstraße zwei Mehrfamilienhäuser zu bauen.
Noch bevor Antragsteller eine Kommune um eine Baugenehmigung ersuchen, können sie einzelne Fragen rechtsverbindlich über einen Vorbescheidsantrag klären lassen. Den Heldensteiner Gemeinderäten lagen Pläne vor, die ein Grundstück mitten im Ort betreffen. Die derzeit dort befindlichen Gebäude sollen nach dem Willen der Antragsteller abgerissen werden, und durch zwei Mehrfamilienhäuser mit zwölf bis 14 Wohneinheiten und Carports ersetzt werden. Diese Frage sollte das Gremium in der Sitzung grundsätzlich entscheiden.
Darüber hinaus waren aber auch detailliertere Fragen im Vorbescheidsantrag: etwa über die Dachform, die Möglichkeit Dachgauben zu errichten, ob drei Vollgeschosse und eine Erschließung des Grundstückes möglich seien. Die Räte diskutierten lange über die Carports, so etwa, ob sie an einem derart zentralen Platz optisch tragbar seien oder, von wo die Zufahrt erfolge.
Insbesondere Gerhard Grochowski und Klaus Neßler (beide UWG) waren kritisch in Bezug auf die Parkplatzsituation, die sich durch die Zahl der Wohneinheiten ergebe. Es könne nicht sein, dass Menschen, die in Zukunft dort wohnten, ihre Autos beim „Alten Wirt“ parkten, weil die Zahl der Parkplätze auf dem Gelände nicht ausreiche. Grochowski stellte auch mit Bedauern fest, dass das Vorhaben das Ende des einzigen verbleibenden Ladens im Ort bedeute. Zuvor hatte er in Zweifel gestellt, ob offene Loggien in ein Dorf passten.
Andrea Deißenböck (W-E-W) fragte nach, ob die Gebäude so weit entfernt von der Straße lägen, dass das Grundstück komplett von einem Gehweg umgeben sein könnte. Bislang steht ein Gebäude so nah an der Straße, dass dort der Gehweg quasi unterbrochen ist. Bürgermeister Helmut Kiermeier (CSU) antwortete, dies sei in der Tat so und auch ein Anspruch an die Planung vonseiten der Gemeinde.
Aus der UWG-Fraktion kam der Vorschlag, in den Beschluss des Gemeinderates auch eine ausreichende Zahl von Stellplätzen zur Bedingung zu machen.
Für diesen Zusatz fand sich im Gremium jedoch keine Mehrheit. Der Vorbescheidsantrag insgesamt dagegen schon – mit zwei Gegenstimmen.

Ein sogenannter Vorbescheidsantrag für ein Grundstück gegenüber der Kirche hat den Heldensteiner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Bislang steht dort unter anderem ein Lebensmittelgeschäft. Nun gibt es Pläne, auf dem Grundstück in der Kirchstraße zwei Mehrfamilienhäuser zu bauen.

In zweieinhalb Jahren soll die Autobahn A94 Richtung München fertig sein. Im Isental sind die Arbeiten bereits unüberseh...
29/04/2017

In zweieinhalb Jahren soll die Autobahn A94 Richtung München fertig sein. Im Isental sind die Arbeiten bereits unübersehbar, auch im Landkreis Mühldorf geht es voran. Ein Besuch auf der Baustelle.
Es scheint, als ende die Busfahrt zur Besichtigung der Autobahnbaustelle auf dem Friedhof. Etwas orientierungslos hält der Fahrer vor der Mauer in Schwindegg. Doch schnell wird klar: Die falsche Routenwahl kann kein Symbol mehr für den Autobahnbau sein. Denn nur wenige Kilometer hinter Schwindegg arbeiten große Bagger, jagen Dutzende schwere Lastwagen auf der Schotterpiste hin und her, die in 900 Tagen die Autobahn sein soll. Es staubt gewaltig.
900, das ist die Lieblingszahl von Oliver Lauw. Er wiederholt sie vor den Besuchern vom Verein „Ja zur A 94“ gleich mehrfach. 900: In so vielen Tagen sollen Autos und Lastwagen vierspurig und ohne Unterbrechung von München bis Burghausen fahren können, spätestens Ende Oktober 2019.
Im Besucherzentrum, das inmitten einer kleinen Stadt aus Bürocontainern am Rande Dorfens entstanden ist, strahlt der kaufmännische Geschäftsführer der „Isentalautobahn GmbH“ Zuversicht aus. Das erste Jahr war gut, alles ist im Zeitplan, es gibt keine unangenehmen Überraschungen. Mit anderen Worten: Es läuft.
Auch an der Isentalbrücke, der längsten der 58 Brücken. Sie duckt sich in die flache Talsenke zwischen Isen und Lengdorf, nur 13 Meter hoch, dafür 600 Meter lang. Sie ist einer der Versuche, die Zerstörungen der Natur durch die Autobahn so gering wie möglich zu halten.
„Wir brauchen keine Diskussionen mehr.“ Günther Knoblauch
Bei einigen Mitfahrern stoßen die Maßnahmen auf wenig Verständnis: Wenn Vögel vor Baubeginn aufwendig vertrieben werden müssen, damit sie nicht auf der Trasse brüten; wenn ein Schwarzstorch samt Nachwuchs zur Unterbrechung der Arbeiten führt; oder wenn eine Talsenke mit einer großen Brücke überspannt werden muss.
Ausgerechnet Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch bremst ein. Der Mann, der sich wie kaum ein Zweiter seit über 30 Jahren für die Autobahn eingesetzt hat und dem Verein „Ja zur A 94“ vorsteht, sagt: „Es ist müßig, darüber zu streiten. Wir brauchen keine Diskussionen mehr.“
Knoblauch schwelgt während der Fahrt in Autobahngeschichten, kann die Historie seit den 1970er-Jahren samt wichtiger Meilensteine beinahe minutiös herunterbeten. „Und jetzt ist es endlich so weit“, sagt er gerührt, als der Bus an den vielen einzelnen Arbeitsstellen vorüber fährt.
Ökologische Eingriffe nicht schwerwiegend
GmbH-Geschäftsführer Oliver Lauw ist kaum so alt, wie die Geschichte der A 94 währt. Er begegnet dem Großvorhaben mit sachlicher Einschätzung. Dazu zählt auch der gelassene Umgang mit den vielen ökologischen Vorgaben: „Sie sind da, also richten wir uns danach.“ Planfestgestellt und vom obersten bayerischen Verwaltungsgericht mithilfe des Europäischen Gerichtshofs ins Recht gesetzt, überprüft und bestätigt vom Bundesverwaltungsgericht: Die Eingriffe ins Ökosystem der FFH-Gebiete können durch technische Maßnahmen so reduziert werden, dass der Bau der A 94 möglich ist.
Die Zeit des Streitens ist mit dem rasanten Baufortschritt offensichtlich vorbei, Lauw nennt die Situation rund um die Baustellen friedlich, Widerstand spürt er kaum mehr. „Es kommt drauf an, mit wem man spricht“, entdeckt Lauw ein „West-Ost-Gefälle“: Während es zwischen Dorfen und Pastetten noch kritische Stimmen gebe, herrsche im Landkreis Mühldorf die einhellige Meinung, dass die Autobahn dringend nötig sei. Knoblauch erinnert an Briefe zur Raumordnung vor vielen Jahren. 15 000 hätten sich damals für die Autobahn durch das Isental ausgesprochen, nur 5000 dagegen.
33 Kilometer ist der Abschnitt zwischen Heldenstein und Pastetten lang, auf dem gearbeitet wird. Baustraßen durchziehen die Hügel, in vielen Bereichen ist der Verlauf der A 94 bereits als braun-staubiges Band zu erkennen. Brückenskelette schieben sich über die Isen und ihre Nebenflüsse, der Erdberg am Autobahnende bei Pastetten verschwindet.
35 000 Kubikmeter Erde bewegen die Lastwagen und Bagger täglich, um Hügel abzutragen und Täler aufzufüllen. Das ist der Aushub für 70 Einfamilienhäuser, sagt Alfred Stangassinger, der als technischer Geschäftsführer für die Isentalautobahn GmbH tätig ist – zusammen mit mehr als 450 Menschen auf den Baustellen und in den Planungsbüros.
Einige heimische Firmen arbeiten mit den Autobahnbauern zusammen, das sind Lohnunternehmer aus dem Bereich der Landwirtschaft mit ihren großen Traktoren, das sind Kies- und Betonhersteller. Die Kapazität des mobilen Betonwerks, das die Konsortiumsfirma Berger kurz vor Dorfen errichtet hat, reicht nicht, wenn Brücken betoniert werden müssen.
Nur wenige Arbeiter aus der Region
Bauarbeitern aus der Region bieten die Baustellen dagegen nur wenige Arbeitsplätze. Die Baufirmen brächten ihre eingespielten Teams mit, sagt Stangassinger. Die Autos auf den Parkplätzen entlang der Baustellen tragen Nummernschilder aus Berlin, München, Euskirchen oder Frankfurt. Die meisten von außerhalb haben für die kommenden Monate Unterkunft in umliegenden Gasthäusern oder Wohnungen gefunden.
Nicht nur dadurch hinterlässt die Autobahn Spuren auch an Orten, die nicht unmittelbar an der Trasse liegen. Straßen sind gesperrt, Umleitungen ausgeschildert, neue Bahnübergänge geschaffen. Der Garser Bürgermeister Norbert Strahllechner berichtet über beschädigte Gemeindestraßen, die unter den vielen Kieslastern gelitten hätten. Das sei jetzt vorbei, ist er zufrieden, ein oder zwei Anrufe bei der Isentalautobahngesellschaft hätten gereicht, seitdem benutzen die Lastwagenfahrer überörtliche Straßen.
Oktober 2019 – schneller geht es nicht
All denjenigen, die auf eine Beschleunigung der Arbeiten gehofft haben, weil ein Privatunternehmen baut, kann Geschäftsführer Stangassinger nicht helfen: Der Termin Ende Oktober 2019 stehe im Vertrag, sei knapp kalkuliert und damit das Ziel, das die GmbH mit ihren Partnern anstrebe. „Daran ändern auch die eher geringen Bonuszahlungen nichts.“ Qualität geht vor Schnelligkeit.
Stangassinger spricht von Nachhaltigkeit, wenn es um die Qualität von Brückenbewehrungen oder den Unterbau der Fahrbahn geht. Es sei im vorrangigen Interesse der Isentalautobahn GmbH, eine hochwertige Straße abzuliefern. Die drei Baufirmen, die das Konsortium tragen, stehen schließlich auch für den Betrieb der 77 Kilometer langen Autobahn zwischen Forstinning und Marktl in den nächsten 30 Jahren. Bau, Nutzung und Erhalt sind Verpflichtung und Erlösmöglichkeit für das Konsortium. Je höher die Qualität der Straße ist, desto geringer seien die Instandhaltungskosten, sagt Stangassinger. 440 Millionen Euro zahlt der Bund an die Isentalautobahn GmbH für den derzeit laufenden Bau, insgesamt fließen 1,1 Milliarden Euro aus der Lkw-Maut innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte für den Betrieb der A 94.
Autofahrer müssen sich also gedulden, die Gäste des Vereins „Ja zur A 94“ dürfen schon einmal dem Autobahnfahrgefühl nachspüren. Auf der fast fertigen Lappachtalbrücke biegt ihr Bus von der Baustraße auf die A 94 ein. Vorsichtig schleicht er zwischen Baggern, Bauarbeitern und Lastwagen in Richtung Mühldorf. Fast jedes Handy ist in Betrieb, um das erste Foto von der ersten Fahrt zu schießen. Günther Knoblauch ist euphorisch. Er glaubt: „So langsam fahren wir nie wieder über diese Autobahn.“

In zweieinhalb Jahren soll die Autobahn A94 Richtung München fertig sein. Im Isental sind die Arbeiten bereits unübersehbar, auch im Landkreis Mühldorf geht es voran. Ein Besuch auf der Baustelle.

Wen wählen die Heldensteiner seit 1986?
09/02/2017

Wen wählen die Heldensteiner seit 1986?

05/02/2017

Zur Jahreshauptversammlung des Erhaltungsvereins „Alter Wirt“ trafen sich die Heldensteiner Gemeinderäte im Gasthaus „Alter Wirt“. Bisher konnten nur die gewählten Gemeinderäte Mitglieder im Erhaltungsverein werden. Dies sollte sich während der Versammlung jedoch ändern.
Zunächst hielt Rupert Müller einen Rückblick auf das letzte Jahr. Nach dem Rücktritt von Vorstand Helmut Kirmeier und dessen Vereinsaustritt führte er kommissarisch die Geschäfte weiter. Das Gasthaus wurde zum 1. Mai auf Entscheidung des Bürgermeisters geschlossen.
Rupert Müller drängte nach der Schließung darauf, die notwendigen Umbaumaßnahmen so schnell wie möglich durchzuführen. Planerische und fachliche Unterstützung bekam er dabei vom Architekturbüro Maierhofer aus Schönberg. Es bedurfte einiger Besuche und Gespräche im Landratsamt bis im Dezember 2016 bis zur Erteilung der Baugenehmigung.
Dann wurde angepackt und die Bauarbeiten in kürzester Zeit umgesetzt. Vom Erdgeschoss bis ins erste Obergeschoss wurde ein Treppenhaus eingebaut und Brandschutzmauern eingezogen. Nach dem Umbau sollen sowohl Gaststube, als auch der Saal wieder genutzt werden können. In den kommenden zwei Wochen sollen die Türen geliefert und eingebaut werden. Auf der Ostseite des Gebäudes muss noch eine Nottreppe errichtet werden, um auch den Saal wieder vollumfänglich nutzen zu können. Damit wäre eine Rückkehr der Adlerschützen ins Wirtshaus wieder möglich.
Rupert Müller dankte allen freiwilligen Helfern, die bis jetzt beim Umbau geholfen haben. Georg Stöckl, der trotz seines Rücktritts in den letzten Wochen die liegen gebliebene Post aufarbeitete, legte seinen Kassenbericht vor. Wegen der Schließung waren die Umsätze geringer als in den Vorjahren, trotzdem stand am Ende des Geschäftsjahres ein Plus von 653 Euro. Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie Buchhaltung und so wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
In diesem Jahr standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Thomas Axenbeck wurde zum Wahlleiter bestimmt. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis: Vorstand ist Rupert Müller, Zweiter Vorstand Bertram Häußler, Kassier ist nun Georg Stöckl, Schriftführer Stefan Erfurt und Kassenprüfer sind Bernhard Aigner und Thomas Axenbeck.
Bereits vor der Versammlung ging bei Rupert Müller ein Antrag auf Satzungsänderung ein. Dieser wünschte sich, dass sich der Verein für weitere Mitglieder öffnen solle. Der Antrag wurde angenommen und die Versammlung beschloss einstimmig, dass nun Mitglied beim Erhaltungsverein „Alter Wirt“ werden kann, wer das 18. Lebensjahr vollendet und seinen Wohnsitz in der Gemeinde Heldenstein hat.
Die Mitgliedschaft bleibt weiterhin kostenlos. Antragsformulare sind beim Ersten und Zweiten Vorstand, sowie in der Gaststätte erhältlich.
Eine erfreuliche Nachricht gab es zum Ende der Versammlung. Rupert Müller möchte die Gaststube des „Alten Wirts“ bereits am morgigen Freitag, 3. Februar, wieder öffnen. In bewährter Weise ist dann immer Montag und Freitag, jeweils von 19 bis 24 Uhr geöffnet.
Darüber hinaus können auch wieder Familienfeiern, Vereinstreffen und ähnliches stattfinden. Zunächst kann aber nur das Erdgeschoss genutzt werden. Termine können mit Eva Arnlachner unter Telefon 0 86 36/3 06 vereinbart werden.

Zur Jahreshauptversammlung des Erhaltungsvereins „Alter Wirt“ trafen sich die Heldensteiner Gemeinderäte im Gasthaus „Alter Wirt“. Bisher konnten nur die gewählten Gemeinderäte Mitglieder im Erhaltungsverein werden. Dies sollte sich während der Versammlung jedoch ändern.

Am 01.12.1840 lebten in Heldenstein 807 Menschen. Am 09.05.2011 waren es 2.417 Einwohner. Seitdem stagniert das Wachstum...
05/02/2017

Am 01.12.1840 lebten in Heldenstein 807 Menschen.
Am 09.05.2011 waren es 2.417 Einwohner.
Seitdem stagniert das Wachstum, den am 31.12.2014 sind es 2.507 Einwohner gewesen.

04/02/2017

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Die Lage von Heldenstein:
Breitengrad 48°14'29" Nord
Längengrad 12°22'3" Ost

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84431

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