Interessenkreis Heimatgeschichte Frankenbach (Heilbronn)

Interessenkreis Heimatgeschichte Frankenbach (Heilbronn) Historisches - Informatives - Kulturelles über Heilbronn - Frankenbach Wir führen ein Archiv, auch online: www.Geschichte-Frankenbach.de.

Sammeln da Schriften, Karten, Berichte etc., eigentlich alles was bisher über Frankenbach publiziert wurde. Wir versuchen so alles was bisher bekannt ist auf einer Stelle zusammenzuführen. Des Weiteren sammeln wir zusammen mit dem Stadtarchiv Heilbronn Fotos und Ansichtskarten, sowie schriftliche Dokumente aus Frankenbach. Erforschung und Dokumentation der Biografie einzelner Personen von öffentli

chem Interesse. Desweiteren befassen wir uns mit einzelnen Sparten wie Vereine, Handwerk und Handel, Industrie, Kirche, Landwirtschaft, Neubürger, Gebäude, Kleindenkmale etc. Da Frankenbach ein Heilbronner Dorf war erforschen wir auch den Kontext Heilbronn, die Zusammenhänge nach Bad Wimpfen, den Hipfelhof, und weitere Hintergründe der Geschichte die hier auch wichtig sind.

Frankenbacher Flohmarkttag
24/06/2025

Frankenbacher Flohmarkttag

24/11/2024

Schuhsohlen und Schweinsohren

Den Jahresabschluss bildete ein Treff im Cafe.

Überraschend waren Schweinsohren und Schuhsohlen im Angebot.
Kindheitserinnerungen, wer hat sie damals nicht geschätzt ?
Allerdings fallen sie ,der heutigen Zeit angepasst, größer aus
und sind mit Schokoguss verziert. Immer noch ein Genuss.

Allen die die Arbeit des Interessenkreis unterstützt haben herzlichen Dank.

H.Sch.

01/11/2024

Beerdigungen in den 1930er Jahren in Frankenbach

Leichenbeschauer in Frankenbach war August Gmelin
Leichenfrauen waren Frau Schwarz (Schwarze Resie) und Frau Gmelin.

Als es noch keine öffentlichen Leichenhäuser gab, mussten die Toten zuhause aufgebahrt werden. Fand die Beerdigung statt, versammelten sich die Familienangehörigen, Verwandten, Freunde und Trauergäste vor dem Haus.
Daraus entstand der Leichenzug.

Die Abwicklung verlief dann nach folgendem Ritual:

Der Leichnam wurde aus dem Haus getragen und auf den Schemeln, die die
Leichenfrau dabei hatte, abgestellt. Danach formierte sich der Zug. Die Träger, in der Regel 6 Mann, nahmen den Sarg mit dem Toten auf. Träger waren Angehörige, Verwandte, Freunde, Vereinskameraden oder bestellte Träger.
Nun setzte sich die Leichenfrau an die Spitze des Zuges und der letzte Gang nahm seinen Anfang. Nach dem Sarg kam als erster der Pfarrer, dann die Familienangehörigen, Verwandte und Leidtragende. War der Weg bis zum Friedhof lang, musste der Leichnam mehrmals auf den Schemeln abgestellt werden, um den Trägern eine Verschnaufpause zu geben. Befand sich der Trauerzug auf der Hauptstraße, war es üblich, dass der Ortsbüttel (Friedrich Schmid), dem Zug voraus ging und für freies Geleit sorgte. Solang der Zug zum Friedhof unterwegs war, läuteten die drei Kirchenglocken. Dies war nicht einfach, denn die Vorwärtsbewegung konnte von der Kirche aus nicht eingesehen werden. So war es üblich dass Posten aufgestellt wurden, in Frankenbach benötigten wir bei der damaligen Größe 5 Mann, in der Regel Schüler der letzten Schulklasse, die mit dem Winken ihrer Taschentücher die entsprechenden Zeichen gaben. So war es keine Seltenheit, dass die 6 Schüler der 8. Klasse, die die 3 Glocken läuteten, gut 15 Minuten in Aktion waren. War der Leichnam vor seiner letzten Ruhestätte abgestellt, wurde das Läuten eingestellt.

Nach der Beerdigung war es damals üblich, dass Brot und Käse an die Träger und gute Bekannte ausgetragen wurde.

Auch die Worte „Es war wirklich eine schöne Beerdigung “ hörte man kaum.

Friedrich Wieland

200 Jahre Frankenbacher Friedhof, ein Ort mit langer Geschichte. 1824 wurde der Friedhof von der Südseite der Kirche auf...
13/10/2024

200 Jahre Frankenbacher Friedhof, ein Ort mit langer Geschichte.

1824 wurde der Friedhof von der Südseite der Kirche auf die jetzige Örtlichkeit verlegt und immer wieder erweitert. Dies geschah 1895, 1921,1957 und 1971. Ursprünglich gelangte man zum Friedhof in dem man an der Ostseite der Kirche zwischen Chor und Stützmauer ging, dann über die Brücke.
Im 18. Jahrhundert änderte sich auch das Bild der Friedhöfe. Sie wurden von der Kirche getrennt. Ein rechtwinkliges Wegenetz führte zu einer systematischen Ordnung. Jeder Verstorbene erhielt einen klar definierten Raum zugewiesen. Die Belegung erfolgte in der Reihenfolge des Todes, daher die Bezeichnung Reihengrab.
Beerdigungsregister, Regelungen für Ordnung und Sauberkeit entstanden.
Allerdings herrschte noch eine profane Denkweise denn Grund und Boden waren wertvoll. Daher durfte der Totengräber Gras und Klee ernten. So kam es auch zum Anbau von Kartoffeln und Gemüse, was nicht immer unumstritten war.
Ab 1859 gab es "hie und da" steinerne Monumente.
Einen Grabplatz musste man kaufen. Für mittellose Tote gab es Armenbegräbnisse in einer Ecke des Friedhofs. Durch ein einfaches Holzkreuz markiert.
Alte Grabsteine sind kaum noch zu sehen. Auch auf den 50. Jahren aus denen die neueren Steine stammen sind nicht mehr ausschließlich einheimische Namen zu sehen. Wie z.B. Knobloch, Volz oder Weidenmann.
Beliebt auf den Friedhöfen waren Pflanzen welche das ewige Leben symbolisierten. So pflanzte man Lebensbäume weil diese die gefürchteten Aerosole vernichten sollten die man in der Friedhofsluft vermutete.
Im oberen Teil befinden sich die Kriegsgräber.
Auch das Ehrengrab von Emilie Steinbrenner und deren Freundin, die am 4.12.1944 in Heilbronn bei dem Luftangriff ums Leben kamen.Emilie Steinbrenner gehörte dem Mutterhaus Bethanien an und war in der Krankenpflege und im Gemeindedienst, zuletzt in Heilbronn tätig.
Ihre Freundin die zu Besuch war kam ebenfalls ums leben und wurde mit ihr bestattet.
Ganz hier in der Nähe lagen auch die ersten Urnengräber. Die Feuerbestattung war sehr umstritten. Es gab aber deutschlandweit eine Bewegung welche auch eine Zeitschrift herausgab, die Flanmme. Nachdem in Heilbronn das Krematorium gebaut war wurde auch dies möglich.
Eine besondere Persönlichkeit hatte hier ebenfalls ihre Grabstätte,
Friede von Cotta. Ihre allerletzte Ruhestätte fand sie in der Familiengruft auf dem Hipfelhof.
An den Methodistenpfarrer August Rücker, geb. 8.12.1871 in Frankenbach eine Platte auf einem Familiengrab erinnert. Er ist auf dem Heilbronner Hauptfriedhof bestattet.
An die erinnert ein Grab aus heutiger Zeit.
Auf dem Friedhof befindet sich auch eine Ehrenhalle zur Erinnerung an den zweiten Weltkrieg. 1901 als Aussegnungshalle erbaut. Die neue Aussegnungshalle von 1971 erbaute der hiesige Architekt Ruf.
Durch die wachsende Anzahl der Bevölkerung war die Erweiterung der Fläche nötig. Auch muss der Boden eine gewisse Zeit ruhen bis neue Bestattungen vorgenommen werden
Die verbleibende Fläche erhielt in neuerer Zeit eine gestalterische Aufwertung in parkartiger Form. Auch Sitzgelegenheiten laden zur Kommunikation ein.

Foto: Peter Schmelzle, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Frankenbacher Gespräche
22/09/2024

Frankenbacher Gespräche

22/06/2024

Gesprächskreis Thema: Fronleichnam

Der Interessenkreis Heimatgeschichte trifft sich am Dienstag, den 3.7.2024, im Gasthaus Mare e Monte (Sportivo) Thema: Fronleichnam.
Ab 17.30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

20/09/2023

SAVE THE DATE!!
Am 14.10. findet unsere Vereinsmeisterschaft statt, bei der ihr euch untereinander messen könnt. Genaue Infos zum Ablauf, Zeitplan, Anmeldung etc. folgen demnächst.

04/09/2023

Alter Rathausweg

Der Alte Radhausweg bleibt erhalten. Der Bewohnerin des „Alten Rathauses“ ist es zu verdanken das das historische Gässchen zwischen Backhausstraße und Stauchenstraße erhalten bleibt. Eine alte Verbindung mit besonderem Charme ,die auch besonders von den Kindern des Kindergartens genutzt wird , bleibt erhalten.

03/09/2023

Nachruf

Im Alter von 67 Jahren verstarb Bernd Gramling. Der gebürtige Frankenbacher hat sich ausführlich mit der Geschichte Frankenbachs beschäftigt. Seine Chronik war für den Interessenkreis eine wertvolle Grundlage für die arbeit mit der örtlichen Geschichte.
Wir werden ihm ein dankbares Andenken bewahren.

Nachruf

Am 24.März 2023 verstarb unser Mitglied Karlheinz Schillinger. Seit der Gründung des Interessenkreises Heimatgeschichte Frankenbach hat er sich tatkräftig für die Belange des Vereins eingesetzt. Seine umfangreiche Geschichtskenntnis war eine wichtige Stütze.
Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.

16/01/2023
50 Jahre Katholische Kirche St.Johannes ein Referrat von und mit Herrn Bühler Lange war auch Frankenbach ein evangelisch...
28/12/2022

50 Jahre Katholische Kirche St.Johannes
ein Referrat von und mit Herrn Bühler

Lange war auch Frankenbach ein evangelisches Dorf. Bis auf eine handvoll
Einwohner, Ende des 19. Jahrhunderts.
Das änderte sich nach Kriegsende und im nächsten Jahr kann die katholisch Kirche das 50. jährige Jubiläum feiern.
Über dieses Thema referiert Herr Bernd Bühler, er schildert die Begeisterung über den Kirchenneubau und wie die Menschen geholfen haben, selbst die größten Probleme zu lösen.
Zu diesem spannenden Thema sind alle herzlich eingeladen.

Am Dienstag,den 24.01.2023, im großen Saal des Bürgeramtes Frankenbach um 19.00 Uhr.

Info: H.Schillinger, 0713144240
[email protected]

Adresse

Maihaldenstraße 21
Heilbronn
74078

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