Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hannover

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hannover Wir feiern Gottesdienst:
Sonntags um 10 Uhr. Der erste Kirchenbau wurde maßgeblich von der der späteren Kurfürstin Sopie unterstützt und 1705 eingeweiht. ref.

Die Evangelisch reformierte Kirchengemeinde Hannover entstand aus dem Zusammenschluss einer hugenottischen Gemeinde, die von evangelischen Flüchtlingen aus Frankreich im Jahr 1697 gegründet wurde und einer deutschen reformierten Gemeinde, gegründet 1703. Wegen Baufälligkeit wurde fast 200 Jahre später ein Neubau nötig. Nach einem Entwurf des Königlichen Baurats Prof. Hubert Stier entstand von 1896

bis 1898 die neue Kirche. Der Turm wurde mit drei Glocken der Firma Radler aus Hildesheim bestückt. Nur eine musste nach dem Krieg nachgegossen werden. Im Oktober 1943 wurde das Kirchengebäude in einer Bombennacht fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau begann 1948 und wurde nach mehreren Phasen erst 1963 abgeschlossen. Der Bau glich, da die Umfassungsmauern erhalten geblieben waren, dem Neubau des 19. Jahrhunderts. Dabei wurde - auch mit Rücksicht auf die Baustatik - auf den Turmhelm verzichtet. Das Innere der Kirche wurde nach den Plänen von Prof. Dieter Oesterlen gänzlich neu gestaltet. Eine Zwischendecke wurde eingezogen und der Gottesdienstraum nach oben verlegt. Unten entstanden so ein großes Foyer und neue Gemeinderäume. Der Haupteingang wurde aus dem Turm an die Südseite verlegt. Die Orgel wurde von der Firma Schuke in Berlin gebaut. Heute gehören der ev. Kirchengemeinde Hannover ca. 4000 Gemeindemitgleider aus der Stadt und der Region Hannover an.

11/06/2026
WORTmeldung von Pastorin coll. Sabine Schumacher für Mittwoch, den 10. Juni Heute lade ich ein zum Mitbeten 🙏Ein Gebet z...
10/06/2026

WORTmeldung von Pastorin coll. Sabine Schumacher für Mittwoch, den 10. Juni

Heute lade ich ein zum Mitbeten 🙏
Ein Gebet zu den Bibelversen aus den heutigen Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine.
Für alle, die gerade durstig sind.

»Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser!« Jesaja 55,1

Gott, du siehst uns hier.
Du kennst unseren Durst,
der manchmal so tief ist,
dass wir kaum Worte dafür finden.
Du lädst ein: Kommt her zum Wasser.

Gott, ich glaube, du weißt, wie es mir gerade geht. Du weißt, was mir Kraft gibt und was mich herausfordert.
Und du weißt, wonach ich mich sehne.
Du sagst: Kommt her. Alle, die durstig sind.
Das bin ich.
Und ich bin froh, dass du mich so rufst.
Ohne weitere Fragen. Mit offenen Armen.

Jesus, du hast versprochen,
dass wer zu dir kommt, satt wird.
Wirklich satt. Innerlich.
Du kümmerst dich.
Das ist ein Versprechen, das ich brauche.
Heute. In meinem Leben, so wie es gerade ist.
Also bin ich hier.
Mit meiner Sehnsucht und allem, was mich bewegt.
Gib mir zu trinken. Fülle mich.
Lass mich spüren, dass du nah bist.
Du versorgst mich. Darauf vertraue ich.
Amen.

»Wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.« Johannes 6,35

PREDIGT von Pastor Johannes Dieckow  über Lukas 5,1-11 aus dm Einführungsgottesdienst am 7. Juni 2026Liebe Schwestern un...
09/06/2026

PREDIGT von Pastor Johannes Dieckow über Lukas 5,1-11 aus dm Einführungsgottesdienst am 7. Juni 2026

Liebe Schwestern und Brüder,

Will you come and follow me
If I but call your name?
Will you go where you don't know
And never be the same?
Will you let my love be shown,
Will you let my name be known,
Will you let my life be grown
In you and you in me?
Wirst du mitkommen und mir nachfolgen,
wenn ich dich bei deinem Namen rufe?
Wirst du an Orte gehen, die du noch nicht kennst,
und das Vergangene hinter dir lassen?
Wirst du meine Liebe in dir sichtbar machen,
und meinen Namen in dir bekannt machen,
und mein Leben in dir wachsen lassen,
wenn ich in dir bin und du in mir?

So richtig weiß ich gar nicht, wie ich darauf antworten soll. Die Worte, die Fragen, die wir gerade vorhin in dem Lied gesungen haben, überwältigen mich. Es ist ja nicht wenig, wovon dieses Lied handelt. In jedem Vers spüre ich den Ernst, mit dem er mir gegenüber tritt und den Anspruch, den er an mich und auch an andere erhebt.
....und hier geht es zur ganzen Predigt:
https://hannover.reformiert.de/lk-5-1-11-pastor-johannes-dieckow.html

VorWORT zum Einführungsgottesdienst von Pastor Johannes Dieckow am Sonntag, den 7. Juni 2026 um 14:30 UhrFürchte Dich ni...
06/06/2026

VorWORT zum Einführungsgottesdienst von Pastor Johannes Dieckow am Sonntag, den 7. Juni 2026 um 14:30 Uhr

Fürchte Dich nicht. Von jetzt an wirst du Menschen fischen. (Lukas 5.10)

Wir freuen uns und laden herzlich, ein mit uns zu feiern beim Gottesdienst und anschließendem Empfang in der Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hannover, Lavesallee 4, am Waterloo

Was  glaubst Du denn?Lust, mehr über christliche Hintergründe zu erfahren?Lust auf Fragen über Leben und Gemeinschaft?Lu...
05/06/2026

Was glaubst Du denn?
Lust, mehr über christliche Hintergründe zu erfahren?
Lust auf Fragen über Leben und Gemeinschaft?
Lust auf Konfirmation 2028? Und 12 oder 13 Jahre alt?

Dann komm mit Eltern doch einfach morgen um 10:00 Uhr zum Schnuppertag für unseren neuen Konfirmationskurs, der nach den Sommerferien startet.

Infos gerne auch bei Pastor Johannes Dieckow Johannes.dieckow@reformiert de oder im Gemeindeblatt auf Seite 6:https://hannover.reformiert.de/files/Hannover/dokumente/Gemeindeblaetter/GB%202026-04-05-web.pdf

WORTmeldung von Predigerin  i. Ehrenamt, Dr. Birgit Hoffmann, für Mittwoch, den 3. Juni 2026Ab jetzt werden die Sonntage...
03/06/2026

WORTmeldung von Predigerin i. Ehrenamt, Dr. Birgit Hoffmann, für Mittwoch, den 3. Juni 2026

Ab jetzt werden die Sonntage wieder mit „ x-ter nach Trinitatis“ gezählt. Trinitatis:„Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist“. Kein biblisches Fest, sondern päpstlich eingeführt vor 1000 Jahren, um eine Ansicht zu manifestieren.

Kurt Marti, reformierter Schweizer Pastor und Schriftsteller, hat mich damit versöhnt.
Er sieht es so::

„Dreieinigkeit?
Ein Männerbund empören sich die Frauen.
Zu Recht.
Zu Recht.

Und dennoch:
entwarf diese Denkfigur
die unausdenkbare Gottheit nicht
als Gemeinschaft, vibrierend, lebendig
beziehungsreich?
Kein einsamer Autokrat jedenfalls,
schon gar nicht Götze oder Tyrann!
Eine Art Liebeskommune vielmehr,
einer für den andern,
»dreifach spielende Minneflut«

Mich stellt’s jedenfalls auf,
Gott als Beziehungsvielfalt zu denken,
als Mitbestimmung, Geselligkeit,
die teilt, mit-teilt, mit anderen teilt:
»die ganze Gottheit spielt
Ihr ewig Liebesspiel.«
Und insofern:
niemals statisch,
nicht hierarchisch,
actus purus,
lustvoll waltende Freiheit,
Urzeugung der Demokratie.“
Ein geselliger Gott – Urzeugung der Demokratie,
eben ein Bild von Gott und ein Vorbild für unsere Gesellschaft."
(Aus: Kurt Marti, Die gesellige Gottheit)

Greift man das auf, so wird die Dreieinigkeit ganz sympathisch: quasi ein dreigeteilter Arbeitsauftrag. Oder, wie es heute ganz modern heißt, ein multiprofessionelles Team aus „Gott Vater, Sohn und heiliger Geist“.

Und sogar ziemlich divers: das Bild von Gott, nach dem er schuf, war Mann wie Frau. Der Geist, der Ruach, ist im Hebräischen weiblich. Und ein Sohn ist eben ein Sohn. Da wird aus Dreieinigkeit Diversität. Oder wie es Marti sagt: Beziehungsvielfalt.

Und dann der Führungsstil: Herrscht einer, so gibt es nur die eine Perspektive, leiten mehrere gemeinsam, kommt die Tiefenschärfe ins Bild. Auch gerät weniger aus dem Blick. „Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist“:…..Ganz klar: Gott ist Teamplayer.

Fast wie Gemeindevertretung, Presbyterium und ein Vorsitz obendrein. Keiner leitet hier allein.

Dann kommt glatt der Verdacht auf: Könnte sich in die Dreieinigkeit etwa ein reformierter Geist hineingemogelt haben?

WORTmeldung von Pastor Johannes Dieckow für Mittwoch, den 27. Mai 2026„Denn wie der Leib einer ist, doch viele Glieder h...
27/05/2026

WORTmeldung von Pastor Johannes Dieckow für Mittwoch, den 27. Mai 2026

„Denn wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus.“ (1. Kor. 12,12)

Dieser Vers ist als Bibelwort für den Pfingstmontag vorgeschlagen. Er gibt ein Beispiel dafür, wie die Bibel über Diversität spricht.
Vielfalt ist seit den Anfängen des Christentums ein wichtiges Thema in den Gemeinden. Weil sich Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen religiösen Lebensgeschichten den Gemeinden anschlossen, gab es auch diverse Lebensstile und Überzeugungen. Mit dem Bild vom Leib, der viele Glieder hat, führt die Bibel bis heute vor Augen, dass Diversität keine Gefahr darstellt, sondern eine Bereicherung sein kann, wenn Menschen zusammenleben und sich ergänzen. Dass dies „im Geist Gottes“ geschieht macht den Bibelvers zu einem Bild für Pfingsten. Denn an Pfingsten feiern Christinnen und Christen, dass der Geist Gottes unter uns lebendig ist.

Diversität und Gemeinschaft ist auch ein Thema über christliche Gemeinden hinaus. Am Sonnabend vor Pfingsten wurde in Hannover der Christofer Street Day gefeiert. Mehr als zehntausend Menschen sind in einem bunten Zug durch die Innenstadt gezogen. Es gab viel Musik, und es wurde getanzt. Menschen mit unterschiedlichen Orientierungen und Lebensstilen waren willkommen. Jede Person durfte einfach das sein, was sie ist. Eine Gemeinschaft, die auf gegenseitiger Achtung und Wertschätzung beruht.
Natürlich sind der Christopher Street Day und Pfingsten nicht dasselbe. Aber die Regenbogenfahne und die Taube, die als Symbol für Pfingsten steht, haben viele Gemeinsamkeiten. Beide können ein Beispiel dafür geben, wie Zusammenleben gelingt, wenn es auf gegenseitiger Achtung und Respekt gegründet ist. Es sind viele Kräfte, aber es ist ein gemeinsamer Geist.

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PREDIGT von Pastor Dr. Achim Detmers zu PfingstenLiebe Gemeinde,Sie werden sich beim Hören des Predigttextes erneut gefr...
25/05/2026

PREDIGT von Pastor Dr. Achim Detmers zu Pfingsten

Liebe Gemeinde,
Sie werden sich beim Hören des Predigttextes erneut gefragt haben: »Was hat diese Geschichte vom Turmbau zu Babel mit dem Pfingstfest zu tun?« Ist sie doch irgendwie das genaue Gegenteil der Pfingstgeschichte. Pfingsten ist die Geburtsstunde der Kirche. Babel das Ende einer Stadt. Zu Pfingsten kommt der Geist Gottes über die Menschen, sie haben Gemeinschaft und verstehen sich trotz fremder Sprachen. In Babel verwirrt Gott die Sprache; die Gemeinschaft bricht auseinander, die Menschen werden zerstreut.
Die Geschichte vom Turmbau zu Babel ist also das Gegenstück zur Pfingstgeschichte. Das, was in Babel auseinandergebrochen ist, wird zu Pfingsten wieder zusammengeführt. Das ist der Grund, weswegen dieser Text für Pfingsten als Predigttext vorgeschlagen wird.
III.
Die zweite Frage, die Sie sich vielleicht stellen, ist, ob es tatsächlich einen solchen Turmbau gegeben hat.
Wir wissen das nicht mit Sicherheit, aber es gibt eine geschichtliche Begebenheit, die an den Turmbau zu Babel erinnert. In biblischen Zeiten wollte der assyrische Großkönig Saragon II. eine neue Hauptstadt bauen. Das war 700 Jahre vor Christus. Eine riesige Stufenpyramide sollte in seiner Hauptstadt errichtet werden. Auf dem Grundstein hatte der größenwahnsinnige König folgende Widmung einmeißeln lassen:
»Sargon, der Statthalter von Babylon, (...) der König der Weltgesamtheit; nach meinem Wunsch baute ich eine Stadt (...) oberhalb von Ninive und nannte sie Dur Scharrukin. Ich baute darin einen Palast aus Elfenbein, Ebenholz, (...) Zeder, (...) Wacholder und Terpentinbaum für meine königliche Wohnung. Untertanen aus den vier Weltrichtungen, mit fremden Sprachen, (...) die ich im Namen meines Gottes Assur mit der Macht meines Zepters erbeutet habe, ließ ich dort wohnen und zwang sie zur Integration.
...und hier geht zur ganzen Predigt:
https://hannover.reformiert.de/1-mose-11-1-9-pastor-dr-achim-detmers.html

Bildnachweis: Von Martin Luther - Wittenberg-Bibel, Bild-PD-alt, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=5578504

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