Männerarbeit der EKD

Männerarbeit der EKD Für Männer - für die Gesellschaft - für die Kirche

02/10/2024
„Mann mit Eigenschaften. Erkundungen im Spannungsfeld Männlichkeit – Religiosität – Kirche – Gesellschaft“ – eine Tagung...
15/07/2024

„Mann mit Eigenschaften. Erkundungen im Spannungsfeld Männlichkeit – Religiosität – Kirche – Gesellschaft“ – eine Tagung vom 17.-19. Oktober 2024 in der Ev. Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg. Wir laden herzlich ein!
Das Verhältnis von Männern zur Kirche ist komplex. Die große neue Männer-Studie, die auf der Tagung präsentiert wird, stellt anhand soziologischer Daten die aktuelle Situation von Männern in religiösen und gesellschaftlichen Kontexten dar und wirft einen Blick in die Geschichte dieser speziellen Beziehung seit der Reformation bis heute. Ein wichtiger Beitrag für Diskussionen über die Kirche von morgen.
Die Tagung ist ein Kooperationsprojekt der Männerarbeit der EKD, des Fachbereichs ev. Männer des Ev. Zentrums Frauen und Männer und des Studienzentrums für Genderfragen der EKD sowie der Ev. Akademie Sachsen-Anhalt.
Anmeldungen unter: https://ev-akademie-wittenberg.de/core_event/?event-id=2024-32
Wir laden herzlich ein!

Zum Internationalen Frauentag entbietet die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland den Vorkämpferinnen für...
08/03/2024

Zum Internationalen Frauentag entbietet die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland den Vorkämpferinnen für Geschlechtergerechtigkeit ihre solidarischen Grüße!
Viele geschlechtsspezifische Gaps sind noch abzubauen. Viel emanzipatorische Arbeit ist noch zu leisten – für immer bessere gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen, um Lebensentwürfen folgen zu können, die von alten einengenden Leitbildern befreit sind.
Und es sind neue Ziele zu entwerfen, die von den Logiken abweichen, die traditionell auf Männer gemünzt waren: Dominanz, Konkurrenz, Kampf. Wir sind gemeinsam auf dem Weg!

29/01/2024

Hinsehen und geschlechtersensibel reagieren
Statement der Männerarbeit der EKD zur Veröffentlichung der ForuM-Studie

Die am 25. Januar vorgestellte ForuM-Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie stellt viele Fragen an das kirchliche Selbstverständnis, legt sensible Punkte offen und muss alle in der Kirche aufrütteln. Die Ergebnisse und Analysen der ForuM-Studie machen zwingend nötig, sexualisierte Gewalt in kirchlichen Kontexten endgültig besprechbar zu machen, nach ihren Ursachen und Ermöglichungsstrukturen zu fragen und organisatorisch, strukturell und theologisch alles dafür zu tun, die Kirche zu einem gewaltfreien Ort zu machen.

Als evangelische Organisation, die sich besonders männlichen Perspektiven verpflichtet weiß, schauen wir insbesondere darauf, wo Jungen und Männer nicht geschützt sind. Die ForuM-Studie legt dar, dass unter den ihr zugänglichen bekannten Fällen nahezu zwei Drittel der Betroffenen von sexualisierter Gewalt männlich sind, in Heimkontexten spricht sie von über 80 % der Betroffenen. Dieser Befund deutet darauf hin, dass männliche Kinder und Jugendliche als weniger vulnerabel gelten und in Bezug auf sie noch weniger Schutzmaßnahmen greifen. Zugleich fällt auf, dass männliche Betroffene die ertragene Gewalt noch viel später ansprechen. Dies könnte an spezifischen Bewältigungsstrategien von Männern sowie bestimmten befürchteten Stigmatisierungen liegen.

Uns scheint dringend angeraten, gendersensible Perspektiven zu entwickeln und zu etablieren, die bei der Analyse dieser Gewalttaten und ihrer strukturellen Hintergründe sowie für die Aufarbeitung und für die Bewältigung der Gewaltfolgen hilfreich sind. Prävention und Beratung müssen so ausgerichtet sein, dass in ihnen die jeweiligen Bedarfe von Mädchen und Frauen, Jungen und Männern und Menschen jeglichen Geschlechts bewusst sind.

Wir müssen ebenso zur Kenntnis nehmen, dass Täter sexualisierter Gewalt weit überwiegend männlich sind. Diese Tatsache erfordert gleichfalls eine geschlechterreflektierte Bearbeitung, etwa indem sozialisierte Stereotypen, Selbstverständnisse und Einstellungen zu Machtausübung und zur Sexualität dringend zu hinterfragen sind.

Die Männerarbeit der EKD muss sich auch selbst kritisch befragen: Wie viel Rechenschaft haben wir uns darüber abgelegt, was Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Kirche und in der Gesellschaft an sexualisierter Gewalt angetan wurde und wird? Haben wir Räume geschaffen, in denen Männer im Vertrauen untereinander über ihre erlittenen Gewalterfahrungen sprechen konnten? Was bedeuten die Ergebnisse und Analysen der ForuM-Studie für die zukünftige Gestalt von Männerarbeit?

Mit der Veröffentlichung ist die Arbeit mit der Studie noch längst nicht erledigt. Neben neuen Regelungen und Maßnahmen ist vor allem eines nötig: einen Haltungs- und Bewusstseinswandel zu beginnen. Dazu gehört es, genau hinsehen zu wollen, Tabuisierungen zu durchbrechen, die vielgestaltigen Abwehrreflexe zu überwinden und offen miteinander zu kommunizieren. Hier haben die evangelische Kirche und die evangelische Männerarbeit noch einen weiten Weg vor sich.

Geschäftsführender Vorstand der Männerarbeit der EKD
Hannover, 29.01.2024

Die Männerarbeit der EKD „leuchtet“ wieder. Am Stand auf der Synode der EKD in Ulm. „Männlichkeit – Religiosität – Kirch...
14/11/2023

Die Männerarbeit der EKD „leuchtet“ wieder. Am Stand auf der Synode der EKD in Ulm.
„Männlichkeit – Religiosität – Kirche“ – unter diesem Titel wird auf die bald kommende Studie zum Kirchenbezug von Männern aufmerksam gemacht: in einem schicken Schuber, mit großem Screen, gut bestücktem Büchertisch und sympathischer Ansprache durch die Kooperationspartner*innen, das Studienzentrum für Genderfragen der EKD und die Männerarbeit der EKD (bzw. dem Fachbereich Männer des Ev. Zentrums Frauen und Männer gGmbH).
Die Synode beschäftig sich seit Sonntag mit der Sprach- und Handlungsfähigkeit des Glaubens. Genau dafür wird die „Männlichkeiten-Studie“ wichtige Hinweise geben.

Das Evangelische Zentrum Frauen und Männer lädt ein zur Fachkonferenz „Braucht der Krieg das Patriarchat? Protestantisch...
02/11/2023

Das Evangelische Zentrum Frauen und Männer lädt ein zur Fachkonferenz „Braucht der Krieg das Patriarchat? Protestantische Perspektiven auf die Wechselwirkungen von Krieg und Geschlecht“ am 27.11.2023 in Kassel.
Programm und Anmeldung: www.krieg-und-geschlecht.de.

In gegenwärtigen Diskussionen zu militärischen Konflikten leben alte Stereotype auf, die eigentlich überwunden schienen. Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Geschlechterbildern und Krieg – in medialen Inszenierungen, öffentlichen Debatten um im theologischen Denken?

Kooperationspartner der Veranstaltung des Ev. Zentrums Frauen und Männer gGmbH sind die Ev. Akademie Hofgeismar und die Erwachsenenbildung der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

11/06/2023

Das war der Deutscher Evangelischer Kirchentag in Nürnberg. Die Männerarbeit der EKD ist auf dem Rückweg in ihre jeweiligen Landeskirchen. Unser Kurzfazit: Stand und die Beteiligung am Zentrum Geschlechter und Regenbogen waren ein Erfolg. Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2025 in Hannover.

"JETZT ist die Zeit für evangelische Männerarbeit"Tolle Atmosphäre und gute Begegnungen rund um das PAPAmobil auf dem St...
09/06/2023

"JETZT ist die Zeit für evangelische Männerarbeit"
Tolle Atmosphäre und gute Begegnungen rund um das PAPAmobil auf dem Stand der Männerarbeit der EKD in Nürnberg!

Männerarbeit der EKD hat neuen Vorstand„Männer sollen ihre Belange, ihre Themen, Fragen, Probleme und Hoffnungen in der ...
09/05/2023

Männerarbeit der EKD hat neuen Vorstand

„Männer sollen ihre Belange, ihre Themen, Fragen, Probleme und Hoffnungen in der Kirche wiederfinden. Dafür brauchen sie Räume, Orte und Gelegenheiten, die wir als kirchliche Männerarbeit in großer Vielfalt zur Verfügung stellen“, sagt Martin Treichel nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland am 3. Mai auf der Haupttagung des Verbands in Barhöft.

„Wie Geschlechter verstanden werden und wie darüber debattiert wird, befindet sich derzeit in einem enormen Wandel, der grundlegende gesellschaftliche Entwicklungen nachvollzieht. Wir wollen unsere Perspektiven in diesen gesellschaftlichen Diskurs einbringen“, so Martin Treichel. „Umso wichtiger ist es, auch personelle und finanzielle Ressourcen für diese Arbeit zur Verfügung zu stellen, damit sich im kirchlichen Kontext Männer am Ringen um Geschlechtergerechtigkeit aktiv einbringen.“ Optionen dafür zu schaffen, sei immer wieder neu der Anspruch der Männerarbeit der EKD.

Der neu gewählte Vorstand sehe sich vor der Herausforderung, ab 2025 erstmals seit fast 80 Jahren ohne eine zugeordnete Geschäftsstelle für die Belange von Männern in Kirche und Gesellschaft zu wirken.

Der 55-jährige Landespfarrer für Männerarbeit der Ev. Kirche von Westfalen und Leiter des Fachbereichs „Frauen, Männer, Vielfalt“ im Institut für Kirche und Gesellschaft der Landeskirche folgt in seinem Amt Pfr. Gerd Kiefer, Leiter der Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft der Ev. Kirche der Pfalz, der mit großem Dank nach 12 Jahren als Vorsitzender verabschiedet wurde.

Auf der Haupttagung der Männerarbeit der EKD, die vom 02.-04. Mai 2023 auf Einladung des männerforums der Ev.-luth. Kirche in Norddeutschland an der Ostsee stattfand, wählte die Mitgliederversammlung des Verbandes der Einrichtungen für Männerarbeit in den evangelischen Landeskirchen einen neuen Vorstand. Neben Martin Treichel gehören ihm an: als stellvertretender Vorsitzender Dr. Holger Gemba (Vorsitzender der Männerarbeit der Ev. Kirche von Westfalen im Ehrenamt), Silvio Hermann-Elsemüller (Landesobmann der Männerarbeit in der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im Ehrenamt), Pfr. Günter Kusch (Referent für Männerarbeit der Ev.-luth. Landeskirche in Bayern), Pfr. Dr. Erik Panzig (Leiter der Erwachsenenbildung der Ev.-luth. Landeskirche Sachsens), Manuel Schittenhelm (Geschäftsführer des Ev. Männer-Netzwerkes Württemberg) und Pastor Ralf Schlenker (männerforum der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland).

Zu Beginn der Tagung hatten der Bischof des Sprengels Mecklenburg und Pommern Tilmann Jeremias und Susanne Bowen, Staatssekretärin für Kultur des Bundeslandes, auf einem Podium zu virulenten Fragen von Vernunft und Vertrauen in Politik und Kirche gesprochen. Tilmann Jeremias betonte, angesichts von Fake News werde umso mehr ein nüchterner, vernünftiger Blick in den gesellschaftlichen Herausforderungen gebraucht. Susanne Bowen formulierte als eine Hauptaufgabe von Politik, ein Umfeld des Vertrauens zu schaffen, um die Veränderungen in der Gesellschaft mutig zu gestalten.

Adresse

Berliner Allee 9-11
Hanover
30175

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