Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland

Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland Die Stiftung KiBa fördert die Erhaltung evangelischer Kirchen in ganz Deutschland. http://www.stiftung-kiba.de
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Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) wurde 1997 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und ihren Gliedkirchen gegründet. Ziel der Stiftung KiBa ist es, möglichst viele Kirchen in Deutschland instand zu halten, sodass sie als Orte des Gebets und der Gemeinschaft, der Kultur und Geschichte von vielen Menschen erlebt und genutzt werden können. Die Instandsetzung der Kirche erfüllt oft ganze Dorfgemeinschaften mit neuem Leben.

Unser Selbstverständnis: Wir erhalten Kirchen!Ein Herz für große und kleine Kirchen in ganz DeutschlandWir brauchen Räum...
20/03/2026

Unser Selbstverständnis: Wir erhalten Kirchen!
Ein Herz für große und kleine Kirchen in ganz Deutschland

Wir brauchen Räume, um leben zu können. Sie schützen vor Wind und Wetter und begrenzen den Trubel um uns herum. Was die Wohnstätte für den Menschen ist, das sind für Dörfer und Städte noch immer ihre Kirchen. Wie Wächter thronen sie oft über dem Ort oder schmiegen sich in seine Mitte.

Kirchen waren schon immer Zufluchtsorte. Auch in Friedenszeiten gewähren Kirchenräume Menschen Schutz. Sie bleiben es auch in einer zunehmend digitalen Welt. Mit ihrer Stille. Mit ihrer Erhabenheit. Es sind die Gebete, die Musik und die Worte Gottes, die hier zu Hause sind. Die Frohe Botschaft wohnt ihn ihnen und schafft Trost und Zuversicht für die Menschen, die in den Gotteshäusern danach suchen. Kirchen schaffen durch ihre äußere und innere Architektur die Gegenwelten zu unseren Alltagsräumen und zu unserem Alltagserleben. Kirchen sind keine toten Steine oder starre Denkmäler, sondern lebendige Räume der Gemeinschaft, die über Generationen hinweg Verbindungen schaffen.

Kirchen erzählen spannende Geschichten. Sie sind steinerne Zeitzeugen. Kirchen sind Orte der Stille und der Einkehr – aber auch touristische Ziele sowie Horte kultureller Schätze. Sie können Theater oder Konzerthallen sein und sind zudem oft architektonische Meisterwerke.

Kirchen sind feste und vertraute Wegmarken in unserem Land und unserer Kultur. Seit Jahrhunderten prägen sie als verlässliche Begleiter unsere Gesellschaft. Deutschland ohne seine Kirchen? Das ist undenkbar. Ein unschätzbares Merkmal der eigenen Identität wäre unwiederbringlich verloren. Kirchen stiften Heimat. Kirchen sind Heimat. In ihnen kommen wir zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, um zu beten und zu singen. Trauer, Freude, Ängste, Hoffnung oder Verzweiflung – die festen Kirchenmauern haben all das schon gehört. Durchbetete Räume hat man sie schon genannt, Rastplätze für die Seele, Kraftstationen für eine unruhige Zeit.

Und jede Kirche ist einzigartig. So wie die Menschen, die in ihr eine Heimat gefunden haben, hat sich das Bauwerk über die Zeiten verändert. Es ist gereift, hat Rissen und Kanten und wurde doch immer wieder instandgesetzt. Weil es den Menschen vor Ort am Herzen lag. Weil sie ihr Inneres nicht verlieren wollten. Gott selbst braucht keine Kirchen. Wir Menschen brauchen Kirchen. Räume, in denen wir leben und in denen wir uns Gott nah fühlen können. Kirche – das ist Leben.

✨ Auf eine kleine  -Zeitreise: 2012 haben wir die Dorfkirche in Märkisch Wilmersdorf (Trebbin) im Kreis Teltow-Fläming (...
19/03/2026

✨ Auf eine kleine -Zeitreise: 2012 haben wir die Dorfkirche in Märkisch Wilmersdorf (Trebbin) im Kreis Teltow-Fläming (Brandenburg) zum ersten Mal gefördert…

Das Gotteshaus aus dem 18. Jahrhundert ruht auf einem Grundmauerwerk aus steinernen Findlingen aus dem 13. Jahrhundert. 1756 erweiterte man die barocke Patronatskirche um einen klassizistischen Gruftanbau zur Grablege der Grafen von Schwerin. Das Wappen an der Stirnseite erinnert noch heute an die Schwerins aus der Wilmersdorfer Linie.

1958 wurde die Wetterfahne von 1746 durch ein vergoldetes Kreuz ersetzt. Im Turm hängen zwei Glocken, eine aus dem Jahr 1569, die andere ist von 1958.

Helfen Sie uns, Kirchen zu erhalten! Mit Ihrer Spende: www.stiftung-kiba.de/spenden

🗨 Waren Sie schon mal in Märkisch Wilmersdorf? Dann schreiben Sie es gerne in die Kommentare!

Eine unserer Förderkirchen: die Dorfkirche Potsdam Fahrland in Brandenburg – wir fördern in diesem Jahr die Dachsanierun...
17/03/2026

Eine unserer Förderkirchen: die Dorfkirche Potsdam Fahrland in Brandenburg – wir fördern in diesem Jahr die Dachsanierung!

Der einschiffige verputzte Backsteinbau in Ziegelbauweise wurde 1709 errichtet, wobei Teile einer mittelalterlichen Vorgängerkirche mit einbezogen wurden. 1740 baute man Feldsteinsockel des quadratischen Turms auf stockte ihn weiter auf. Heute trägt er ein Pyramidendach und eine Turmkugel, an der Westseite ist eine Uhr eingelassen. Ein ockerfarbener Anstrich überdeckte die Konstruktion aus Fachwerk, um den Eindruck eines massiven Putzbaus zu erzeugen.

Weil die Gemeinde weiterhin wuchs, 1770 wurde eine Hufeisenempore eingezogen – 1930 wurde sie bei Umbauarbeiten wieder gekürzt, damit die ovalen Bleiglasfenster („Ochsenaugen“) an der Ostwand wieder sichtbarer wurden. 1985 hatte sich der Turm stark in Richtung Schiff geneigt und drohte einzustürzen. Ein im Inneren eingezogene Stahlkonstruktion stellte die nötige Stabilität wieder her. Drei Glocken von 1921 aus der Glockengießerei Apolda bilden das Geläut.

Das Langhaus besitzt an jeder Seite fünf segmentbogenförmige Fenster, davon eines im Chor. Vier Epitaphe aus dem 18. Jhd. stehen an der Südseite. Im Osten ist eine Sakristei angebaut. Als Patronatsinhaber stiftete Friedrich I. die Innenausstattung. An der Ostwand oberhalb des Altars befindet sich eine spätbarocke polygonale Kanzel. Der ursprüngliche Schalldeckel wurde erst beim Umbau entdeckt und wieder über der Kanzel angebracht. Aus dieser Zeit stamm auch ein Altarblatt (heute an der Rückwand des Schiffs). Zwischen Turmvorhalle und Kirchenschiff befindet sich ein gotischer Spitzbogen, die Empore ruht auf marmorierten, toskanischen Säulen. G. F. Steinmeyer & Co schufen 1930 die Orgel auf der Westempore mit frühklassizistischem Prospekt.

Filmkulisse: Im Osten Fahrlands liegt die ehemalige Heeres-Reitschule (später Schule für Schnelle Truppen Krampnitz. Das 1994 von den sowjetischen Truppen aufgegebene Gelände wurde vom nahe gelegenen Studio Babelsberg für zahlreiche Filmproduktionen genutzt („Inglourious Basterds“, „Resident Evil“, „Operation Walküre“, „Monuments Men“, „Der Pianist“ u.v.a.) Heute entsteht hier „Potsdams neuer Norden“, ein modernes Stadtviertel für 10.000 Menschen.

Reformiertes Wahrzeichen wird zukunftsfitDie Instandsetzung der Christuskirche DetmoldHoch oben über dem Kaiser-Wilhelm-...
16/03/2026

Reformiertes Wahrzeichen wird zukunftsfit
Die Instandsetzung der Christuskirche Detmold

Hoch oben über dem Kaiser-Wilhelm-Platz ragt der 65,5 Meter hohe Turm der Christuskirche in den Himmel über Detmold. Der prächtige neugotische Bau hatte zuletzt mit schweren Schäden an Dach, Fassade und Innenraum zu kämpfen. Dank einer umfassenden Sanierung bleibt das Wahrzeichen der Stadt nun für kommende Generationen erhalten.

https://www.stiftung-kiba.de/aktuell/instandsetzung-der-christuskirche-detmold-10204.php

✨ Auf eine kleine  -Zeitreise: 2012 haben wir die Dorfkirche Frohnsdorf im Altenburger Land in Thüringen zum ersten Mal ...
12/03/2026

✨ Auf eine kleine -Zeitreise: 2012 haben wir die Dorfkirche Frohnsdorf im Altenburger Land in Thüringen zum ersten Mal gefördert…

Die Dorfkirche steht mitten im Straßendorf Frohnsdorf. Erbaut wurde sie ist im klassizistischen Stil nach Plänen von Friedrich August Späte Stil als Saalkirche mit eingestelltem Turm. 1839 wurde sie geweiht. Man sagt, der Einfluss von Karl Friedrich Schinkel sei in Frohnsdorf unübersehbar. Die Orgel baute die Fa. Böhme aus Zeitz 1939.

2015 und 2017 haben wir ebenfalls gefördert 😊

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🗨 Waren Sie schon mal in Frohnsdorf? Dann schreiben Sie es gerne in die Kommentare!

Ein Dorf packt anDie Dorfkirche Deetz strahlt wieder von innenDie Freude in Deetz (Sachsen-Anhalt) ist groß: Der erste B...
11/03/2026

Ein Dorf packt an
Die Dorfkirche Deetz strahlt wieder von innen

Die Freude in Deetz (Sachsen-Anhalt) ist groß: Der erste Bauabschnitt zur Instandsetzung des Innenraums der Dorfkirche wurde erfolgreich abgeschlossen. Dass dieses Projekt etwas Besonderes ist, zeigt nicht nur das enorme Engagement der Dorfbewohner, sondern auch die Anerkennung von außen: Deetz gewann 2025 die Publikumsabstimmung zur „Kirche des Jahres“.

https://www.stiftung-kiba.de/aktuell/ein-dorf-packt-an-10183.php

Eine unserer Förderkirchen 2026: die Dorfkirche Krien im Kreis Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) …Im Mittel...
09/03/2026

Eine unserer Förderkirchen 2026: die Dorfkirche Krien im Kreis Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) …

Im Mittelalter war Krien ein typisches Rundlingsdorf und die Kirche stand genau im Zentrum. Mit dem Bau begann man vermutlich Ende des 13. Jhds. unter dem Kirchenpatronat des Klosters in Stolpe. Um 1280 entstanden der zweijochige gerade geschlossene Chor mit seinem Kreuzrippengewölben und die Nordsakristei. In der Ostwand befindet sich zwischen Maßwerkblenden einer ehemalige Dreiergruppe von Fenstern. Im Süden führt ein reich ausgestattetes Portal – ehemals eine Priesterpforte – in die Südvorhalle. Das langestreckte Schiff mit im Norden und Süden gestuften Strebepfeilern ist flachgedeckt wurde im 14. Jhds. westlich an den Chor gesetzt. Alle Fenster in Schiff und Chor sind spitzbogig.

Der Sockel des barocken Westturms mit barockem Helm in Schiefereindeckung ist jünger und aus Feldstein gebaut. Im 18. Jhd. setzte man die beiden Obergeschosse in Fachwerkbauweise auf, im 20. Jhd. wurden sie mit Brettern verschalt. Eine Glocke stammt aus dem 15. Jhd.

Ein barocker Altaraufsatz aus der zweiten Hälfte des 18. Jhds. zeigt im Mittelfeld eine Stadtlandschaft mit geschnitzter Kreuzigungsgruppe davor, auf dem Giebel ist der auferstandene Christus zwischen Petrus und Paulus zu sehen. In den plastisch geschnitzten Wangen mit Akanthuslaub sind Moses und Aaron dargestellt. Die reich verzierte Renaissancekanzel von 1602 ruht auf einer Säule mit Blattkapitell. Am Kanzelkorb sind Christus als Guter Hirte, die Evangelisten, Christi Taufe und das Pfingstwunder zu sehen. Dazu kommt eine Sitzmadonna mit Kind aus Eichenholz (vermutlich Anfang des 14. Jhds. in Lübeck Werkstatt gefertigt. Das Gestühl stammt aus dem 20. Jahrhundert. Die Orgel hat einen neogotischen Prospekt.

Ungewöhnlich: 1936 fand man beim Einbau der Heizung in gut zwei Metern Tiefe einen unregelmäßig geformten zylindrischen Granitstein (mind. 13. Jhd.) mit flachreliefiertem Kreuz, stilisierte Lilien und Hähnen sowie einem sechszackigen Stern. Seit 1966 dient er als Taufstein.

Wir fördern in diesem Jahr die Mauerwerkssanierung an der Dorfkirche Krien.

✨ Auf eine kleine  -Zeitreise: 2007 (das ist ziemlich lange her) haben wir die Dorfkirche Pouch im Kreis Bitterfeld (Sac...
05/03/2026

✨ Auf eine kleine -Zeitreise: 2007 (das ist ziemlich lange her) haben wir die Dorfkirche Pouch im Kreis Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) gefördert…

Die Dorfkirche Pouch ist eine im Kern romanische Saalkirche aus Feldstein. Ursprünglich war die Kirche turmlos, der heutige Turm wurde erst 1885 angebaut. Zur Ausstattung gehören ein vierflügeliger Schnitzaltar aus der Zeit um 1520, eine Renaissancekanzel von 1713 sowie eine spätgotische Sakramentsnische. Im Altarschrein ist Maria zwischen Johannes dem Täufer und dem Heiligen Wolfgang dargestellt.

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Die Johanneskirche in Halle (Saale) wurde im neogotischen Stil nach Plänen des Architekten Friedrich Fahro gebaut. Von 1...
04/03/2026

Die Johanneskirche in Halle (Saale) wurde im neogotischen Stil nach Plänen des Architekten Friedrich Fahro gebaut. Von 1892 bis 1893 stand sie zunächst auf freiem Felde. Aus der Zeit der Industrialisierung der Stadt Halle stammend, stellt sie sich als Zeugin der Stadtentwicklung im südlichen Bereich dar.

Wir fördern in diesem Jahr die Mauerwerkssanierung :-)

Der Zauber des bunten LichtsStiftungsrundbrief „KiBa Aktuell 1/2026“ erschienenZeitgenössische Glaskunst für mittelalter...
03/03/2026

Der Zauber des bunten Lichts
Stiftungsrundbrief „KiBa Aktuell 1/2026“ erschienen

Zeitgenössische Glaskunst für mittelalterliche Kirchen – darum geht es beim Projekt „Lichtungen“ der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Seit 2015 engagiert die Landeskirche dafür Kunstschaffende, darunter auch große Namen wie Johannes Schreiter oder Tony Cragg. In Nutha schuf Gerlach Bente nicht nur die Fenster, sondern auch Altar, Taufbecken, Redepult und Wandbild. Albrecht Lindemann ist Regionalpfarrer in Zerbst und Mitarbeiter in der Projektgruppe „Lichtungen“. Er sieht darin eine wunderbare Chance, Nützliches und Schönes zusammenzubringen. Begleiten Sie uns in die Dorfkirche Nutha, einem Ortsteil von Zerbst/Anhalt.

…und außerdem…

…führen wir die Reihe „Typisch protestantisch“ fort und haben eine Reihe an aktuellen Meldungen für Sie zusammengestellt. Und auf der letzten Seite finden Sie wie gehabt das KiBa-Preisrätsel, bei dem Sie attraktive Preise gewinnen können, z.B. drei Tage Kurzurlaub in Bonn mit zwei Übernachtungen für zwei Personen.

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„Wir stehen in den Startlöchern“„KiBa-Kirche des Monats März 2026“ in Berlin-HeiligenseeDie Sanierung ist bitter nötig, ...
02/03/2026

„Wir stehen in den Startlöchern“
„KiBa-Kirche des Monats März 2026“ in Berlin-Heiligensee

Die Sanierung ist bitter nötig, berichtet Pfarrer Michael Glatter: „Der Turm hat eine doppelte Fachwerk-Ausführung, die äußere davon ist stark angegriffen.“ Um die Stabilität des Bauwerks zu erhalten, ist neben der Öffnung und Reparatur der Außenwandschale auch ein Teil der Eindeckung des Turmdaches abzureißen und durch neue Schieferschindeln zu ersetzen. Zum krönenden Abschluss soll dem Turm ein frischer Anstrich gegönnt werden. 340.000 Euro hat die Gemeinde dafür veranschlagt; sollte am Ende außerdem das Kirchenschiff einen zum Turm passenden, neuen Anstrich erhalten, kämen noch einmal 100.000 Euro hinzu. Die Stiftung KiBa fördert das Projekt ihrer „Kirche des Monats März 2026“, eine Privatspende inklusive, mit 20.000 Euro.

✨ Auf eine kleine  -Zeitreise: 2009 haben wir die Dorfkirche Frauenhain im sächsischen Kreis Riesa-Großenhain gefördert…...
26/02/2026

✨ Auf eine kleine -Zeitreise: 2009 haben wir die Dorfkirche Frauenhain im sächsischen Kreis Riesa-Großenhain gefördert…

Die Kirche zählt zu den ältesten Kirchenbauten der Region, Teile des Bauwerks stammen noch aus dem 13. Jahrhundert - die heutige gotische Gestalt lässt sich auf das späte 14. Jahrhundert datieren. Die Kirche war lange Zeit das zentrale Gotteshaus der größten Landgemeinde des Großenhainer Landes und hat das Ortsbild von Frauenhain wesentlich geprägt.

Wesentliche Ausstattungsstücke wie der Flügelaltar von 1510 – vermutlich aus einer Großenhainer Werkstatt – und eine der ältesten Glocken Sachsens aus dem 12. Jahrhundert zählen zu den kunst- und kulturhistorischen Schätzen des Gebäudes.

2009-2011 lief eine umfassende Restaurierung, in deren Verlauf die Bausubstanz trockengelegt und sowohl Außenhülle, Dachstuhl als auch Innenraum und Ausstattung instand gesetzt wurden.

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Adresse

Herrenhäuser Straße 12
Hanover
30419

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Kirchen besuchen

Sie kennen die kleinen, manchmal auch verträumten Dorfkirchen auf dem Lande? Viele von ihnen wurden und werden von der Stiftung KiBa gefördert. Sie setzen sich selbst in Szene, denn der Kirchturm prägt seit Jahrhunderten das Bild des Dorfes und der Landschaft. In der Großstadt ist das anders. Eine kleine Kapelle, zumal wenn sie zu einem Friedhof gehört, muss in diesem Umfeld anders auf sich aufmerksam machen – selbst wenn sie einen Turm hat.

Dabei ist jedes einzelne Kirchengebäude etwas Besonderes. Mit ihm verbinden sich Erinnerungen und Erlebnisse einer Vielzahl von Menschen, und für diese ist es ganz selbstverständlich, dass „ihre“ Kirche den Mittelpunkt im Ort bildet. Wenn es dann um die Erhaltung geht, so ist es ein Segen, dass dies mit der Hilfe auch der Stiftung KiBa gelingt, gerade wenn die Gemeinde das allein nicht leisten kann. Ihre Spende hilft! Vielen Dank.

Jetzt im Sommer sind Sie vielleicht öfters unterwegs. Besuchen Sie doch die eine oder andere von der Stiftung KiBa geförderte Kirche. Die Kirchendatenbank im Internet zeigt Ihnen den Weg und hilft Ihnen bei der Planung: Jede einzelne ist einen Besuch wert!


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