Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie

Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie Unserer Mission seit 2014: MAKING TRIGGERPUNKT DISCUSSABLE - Geschlechtlichkeit als Rand- und Reizthema für die Kirche „besprechbar“ machen

KLEINER REMINDER 📣Ihr seid aus der Sommerpause zurück, habt neue Energie und Lust auf Brainfood und Empowerment? Dann me...
27/08/2026

KLEINER REMINDER 📣

Ihr seid aus der Sommerpause zurück, habt neue Energie und Lust auf Brainfood und Empowerment? Dann meldet Euch noch schnell zu unserer Online-Reihe „Don’t Panic – Organize! Zusammen gegen Antifeminismus“ an.

Los geht’s schon nächsten Montag, 31. August, mit einem einführenden Vortrag von Wiebke Eltze von der Amadeu Antonio Stiftung. 🎤

Am 7. September folgt eine Session mit interaktiven Workshops zu spannenden Konfliktfeldern und der Frage, was auf ihnen zu tun ist. 💪

Mit dabei dann auch unsere Kolleg*innen:
Lucas Schucht zu „Männer/Männlichkeit und Antifeminismus“
Ruth Heß zu „(Generationen-)Konflikte im progressiven Lager“

Weitere Infos und die Möglichkeit, Euch anzumelden, findet Ihr unter dem Link in den Kommentaren. Wir freuen uns auf Euch!

Evangelische Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

SFG UNTERWEGSWeiterbildung zum Väterpädagogen🧑‍🧒 Immer mehr Väter wollen eine aktive Rolle in der Kindererziehung überne...
30/07/2026

SFG UNTERWEGS
Weiterbildung zum Väterpädagogen

🧑‍🧒 Immer mehr Väter wollen eine aktive Rolle in der Kindererziehung übernehmen. Wie können sie dabei unterstützt werden, die Beziehungen mit ihren Kindern zu stärken? An dieser Frage orientiert sich die mehrmonatige „Weiterbildung zum Väterpädagogen“, an der unser Kollege Lucas Schucht, Referent für Männlichkeitsperspektiven am Studienzentrum, teilnimmt. Im Rahmen der Weiterbildung sammelt er Eindrücke zu den Lebenswirklichkeiten von Vätern und lernt die Praxis der Väterarbeit kennen.

Seminar am Niederrhein
🏡 Die Weiterbildung wird gemeinsam vom Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Erwachsenenbildungsstätte Nordrhein und der Evangelischen Hochschule Bochum durchgeführt. Anfang Juli fand ein viertägiges Präsenzseminar in der Jugendbildungsstätte Forsthaus Hasenacker am Niederrhein statt.

Biographischer Zugang zum Thema
👴Ziel der Fortbildung ist es, die Teilnehmer dazu zu befähigen, moderne und vätergerechte Angebote zu entwickeln und durchzuführen. Das Programm des intensiven Lehrgangs bot eine bunte Abwechslung aus Praxis und Theorie. Der Einstieg erfolgte über persönliche Themen und die Beziehung zum eigenen Vater – dabei zeigte sich direkt zu Beginn wie vielfältig die Beziehungen zum eigenen Vater sind und wie unterschiedlich auch die Rolle als Vater gelebt wird. Die Teilnehmer erzählten von biologischen und sozialen Vätern, abwesenden Erzeugern, liebevollen Stief- und Großvätern.

Gesellschaftliche Anforderungen an Männer
♂️ Der Referent Prof. Dr. Thomas Viola Rieske (Evangelische Hochschule Bochum) gestaltete einen Workshoptag, der auf besonders große Resonanz stieß. Im Workshop vermittelte er praxisrelevante Hintergründe aus der Männlichkeits- und Väterforschung. Er zeigte unter anderem auf, wie schädlich der gesellschaftliche Anspruch an Männer ist, stets souverän sein zu müssen. Die Erwartung, alles immer unter Kontrolle haben zu müssen, keine Schwäche zu zeigen und nicht um Hilfe bitten zu können, kannten alle Teilnehmer aus eigener Erfahrung.

Vielfältige Lebensrealitäten
🤝Auch die vielfältigen Lebensrealitäten von Vätern fanden Eingang in den Workshoptag – von alleinerziehenden Vätern, über trans Männer, die ihr Kind selbst ausgetragen haben, bis hin zu Vätern in hohem Alter. Die Teilnehmer entwickelten Ideen für pädagogische Angebote, in denen sie die unterschiedlichen Bedürfnisse und Herausforderungen berücksichtigen können.

Aktivierende Spiele und Erlebnisgestaltung
🏓🎶 Praktische Aktivitäten und Spiele, die auch in der Arbeit mit Vätern und Kindern verwendet werden können, lockerten das Programm immer wieder auf – vom vertrauensbildenden blinden Führen durch einen Hinderniskurs über aktivierende Schwungtuchspiele bis hin zu gemeinsamem Singen und Tanzen. Die Weiterbildungsleiter Jürgen Haas und Christian Brocks zeigten den Teilnehmern zudem, wie sich gemeinsame Väterrunden produktiv leiten lassen.

🎓 Die Tage am Niederrhein bilden die Basis für die weiteren Module, in denen unter anderem die Prävention sexualisierter Gewalt, die Hospitation bei einem Vater-Kind-Wochenende und eine Abschlussarbeit auf dem Programm stehen. Die Teilnehmer können hier wichtige Impulse mitnehmen, um Väter in den Beziehungen mit ihren Kindern zu stärken und eine stärker gleichberechtigte Partnerschaft zu ermöglichen. Die Weiterbildung schließt im März 2027 mit einer Abschlusspräsentation und einem Zertifikat ab. Die hier gesammelten Anregungen und Perspektiven fließen künftig auch in unsere Forschung und Arbeit am Studienzentrum ein.

💡Lucas Schucht nimmt vor allem die folgenden Impulse mit:
• Das Sprechen über eigene Erfahrungen mit Männlichkeitsanforderungen kann Widerstände abbauen bei der Reflexion von Rollenbildern für Männer, Väter und Jungen.
• Väterarbeit bietet einen lebensweltnahen und niederschwelligen Zugang für eine geschlechtersensible Arbeit mit Männern, die andernfalls schwer zu erreichen sind.
• Väterrollen sind genau wie Männlichkeitsentwürfe vielfältig – diese Vielfalt sollte gefördert werden.

Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen

Save the DateOnline-Reihe: „Don’t Panic. Organize! Zusammen gegen Antifeminismus“ ✊Viele stellen sich derzeit Fragen wie...
01/07/2026

Save the Date
Online-Reihe: „Don’t Panic. Organize! Zusammen gegen Antifeminismus“ ✊

Viele stellen sich derzeit Fragen wie:
💬 „Stehen wir vor einem Rückschlag?“
💬 „Die politischen Entwicklungen beunruhigen mich.“
💬 „Was kann ich, was können wir tun?“

Denn antifeministische Positionen werden lauter – in politischen Debatten ebenso wie im Alltag, im beruflichen Umfeld oder online.
Rückzug, Panik oder Verstummen sind jedoch keine Optionen.

👉 Die Reihe setzt bewusst einen anderen Zugang: Informiertheit, Austausch, Resilienz und gemeinsames Handeln. Es geht darum zu verstehen, was Antifeminismus ausmacht, welche Konfliktfelder besonders umkämpft sind und wie tragfähige Strategien und Bündnisse entstehen können.

📅 31. August | Vortrag und Diskussion:
Was heißt überhaupt „Antifeminismus“?
Mit der Politikwissenschaftlerin Wiebke Eltze (Amadeu Antonio Stiftung)

📅 7. September | Workshops:
Konfliktfelder – was es über sie zu wissen und auf ihnen zu tun gibt
Mit dabei aus unserem Team:
🔹 Dr. Ruth Heß: (Generationen)Konflikte im progressiven Lager
🔹 Lucas Schucht: Männer*/Männlichkeiten und Antifeminismus

Die Reihe ist eine Kooperation des Studienzentrums der EKD für Genderfragen mit der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen- und Gleichstellungsarbeit der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und der EEB Niedersachsen.

👉 Link zur Anmeldung in den Kommentaren

Evangelische Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
Amadeu Antonio Stiftung

Auftakt: „Stoffsammlung  “Was bedeutet es heute, „männlich“ zu sein – in Kirche und Gesellschaft?Mit der „Stoffsammlung ...
24/06/2026

Auftakt: „Stoffsammlung “

Was bedeutet es heute, „männlich“ zu sein – in Kirche und Gesellschaft?

Mit der „Stoffsammlung “ starten wir einen neuen Infodienst für alle, die zu Männlichkeiten arbeiten, dazu forschen oder sich dafür interessieren.
Wir bündeln aktuelle Debatten, ordnen Entwicklungen ein und bereiten Inhalte aus Forschung und Praxis für kirchliche Kontexte auf.

👉 Für alle, die sich orientieren wollen – ohne selbst lange suchen zu müssen.

Die erste Ausgabe steht unter dem Schwerpunkt „Männlichkeiten im Wandel“ und fragt:
• Wie entstehen Männlichkeitsbilder – und wie verändern sie sich?
• Welche Erwartungen und Spannungen prägen Männer heute?
• Und welche Perspektiven eröffnen sich für Kirche und Gesellschaft?

In der Ausgabe finden sich u. a. Impulse zu:
• Einstellungen junger Männer zu Gleichberechtigung
• Körperbildern und Rollenbildern
• Vatersein und Beziehung
• aktuellen Konzepten der Männlichkeitsforschung
• Materialien für die praktische Arbeit

Ist euer Interesse geweckt? Dann werft gern einen Blick in die erste Ausgabe:

👉 https://tinyurl.com/3vzm9n2d

💻Wenn ihr die nächste Ausgabe bequem per E-Mail erhalten möchtet, schreibt uns einfach kurz unter [email protected].

❓Welche Fragen rund um Männlichkeiten beschäftigen euch aktuell?

REMINDERAm kommen Montag, 17:15-19:15 Uhr, findet unser nächstes GENDER LAB statt. Wir stellen wichtige Erkenntnisse aus...
13/05/2026

REMINDER

Am kommen Montag, 17:15-19:15 Uhr, findet unser nächstes GENDER LAB statt. Wir stellen wichtige Erkenntnisse aus dem „Rainbow Index of Churches in Europe“ 2025 vor und diskutieren in einer spannenden ökumenischen Runde, wie die nächsten Schritte zu (noch) mehr Queer-Inklusivität in den christlichen Kirchen aussehen könnten.

Wenn Ihr mögt, könnt Ihr Euch noch bis Sonntagabend anmelden. Den Link findet Ihr in den Kommentaren.

📍 SfG unterwegs – dieses Mal im NordenAm 25. April feierten die Evangelischen Frauen in Bremen ihr 20-jähriges Jubiläum....
06/05/2026

📍 SfG unterwegs – dieses Mal im Norden

Am 25. April feierten die Evangelischen Frauen in Bremen ihr 20-jähriges Jubiläum. Als Impulsgeberin war auch unsere Kollegin Kathrin Wahnschaffe-Waldhoff eingeladen und erlebte einen inspirierenden Tag voller feministisch-theologischer und frauenpolitischer Rück- und Ausblicke.

🎶 Neben gemeinsamem Singen, gutem Essen und vielen Gesprächen wurden in Grußwort und Tischreden zentrale Themen vertieft:

🤝 Maria Esfandiari, Präses der Bremischen Evangelischen Kirche, betonte die Bedeutung von Vernetzung und solidarischem Miteinander – gerade in Zeiten, in denen Frauenrechte wieder stärker unter Druck geraten.

📖 Pastorin i. R. Annette Niebuhr lud dazu ein, weibliche Vorbilder in der Bibel neu zu entdecken.

⚠️ Die Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm lenkte den Blick auf Gewalt gegen Frauen und stellte Bremer Interventionsansätze vor.

🧭 Kathrin Wahnschaffe-Waldhoff griff aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf und zeigte konkrete Handlungsmöglichkeiten. Für den Umgang mit rechtspopulistischer Anti-Gender-Rhetorik benannte sie Strategien wie zum Beispiel: klare Argumente setzen, nach Beispielen fragen, Verallgemeinerungen hinterfragen – und Verbündete suchen. Denn: Ohne Allianzen kein nachhaltiges Handeln. Entscheidend ist eine klare Ausrichtung – Wen wollen wir erreichen? Und was soll sich konkret verändern?

✨ Ein gelungenes Jubiläum und eine wertvolle Gelegenheit für Austausch und Vernetzung.

📸 Bild 1 & 2 von Anne Heusmann

🌈 „Diversity erlaubt mir, ich selbst zu sein.“Diesen starken Satz aus dem Vorbereitungsteam stellte unsere Kollegin Ruth...
29/04/2026

🌈 „Diversity erlaubt mir, ich selbst zu sein.“

Diesen starken Satz aus dem Vorbereitungsteam stellte unsere Kollegin Ruth Heß über einen Inhouse-Studientag der „Wirkstatt evangelisch“, den sie kürzlich als Referentin in Nürnberg begleitet hat.

Die „Wirkstatt“ ist eine große Facheinrichtung der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern und versteht sich als Servicestelle, Ideenwerkstatt und Impulsgeberin für die kirchliche Praxis. Wie kann Vielfalt hier fruchtbar gemacht werden – nach innen für die Organisation selbst und nach außen in der Arbeit für und mit anderen?

Im Impuls von Ruth Heß wechselten sich fachliche Inputs und interaktive Schleifen ab:
✨ Wie viel Vielfalt steckt in mir persönlich – und in meinem beruflichen wie privaten Umfeld?
👣 Wie gelingt es, in den Schuhen Anderer zu laufen?
🏠 Welche differenzierten Räume braucht es, um Teilhabe zu ermöglichen, positive Erfahrungen mit Vielfalt zu schaffen, aber auch Widerständen und kritischen Stimmen zu begegnen?
📖 Welche Role Models und Mindsets aus Bibel und Tradition helfen dabei?
🛠️ Wie sehen mögliche Schritte eines Managing-Diversity-Prozesses aus?
🔄 Wie wird Intersektionalität in der Programmgestaltung konkret?

Ruth Heß plädierte dafür, Diversity als Rahmenkonzept zu verstehen: Es ersetzt nicht die Fachexpertise zu einzelnen Vielfaltskategorien wie Geschlechtlichkeit, ethnische Herkunft oder Alter, sondern steckt den Rahmen ab, in dem diese konkret werden. Denn Unterschiede sind nicht einfach selbstverständlich, sondern ihrerseits unterschiedlich. Entscheidend ist, wie sie sozial, kulturell und theologisch bedeutsam gemacht werden.

Dabei gilt: Ein bewusster Umgang mit Verschiedenheit hat es immer mit zwei Stoßrichtungen zu tun – einer kritischen (Antidiskriminierung) und einer konstruktiven (Diversitätsorientierung). Damit sie sich nicht gegenseitig blockieren, müssen sie in ein reflektiertes und produktives Verhältnis kommen – ebenso wie die unterschiedlichen Interessen beteiligter Akteur*innen: organisationale, aktivistische, wirtschaftliche, kreative.

🙏 Ein Dank geht besonders an Andrea König und die weiteren Kolleg*innen aus dem Nürnberger Vorbereitungsteam sowie an alle Teilnehmenden für den berührenden Austausch in der Runde.

❓ Ihr denkt an Euren kirchlichen Orten ebenfalls über Vielfalt nach? Was sind Eure Fragen, Erfahrungen oder Praxisbeispiele?

Adresse

Arnswaldtstraße 6
Hanover
30159

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