15/04/2025
Auch in diesem Jahr wurden die Osterkerzen für die Kirchen von Menschen aus unserem Pastoralverbund gestaltet. Sie schreiben dazu: "Auch in diesem Jahr durften wir die Osterkerzen für die Kirchen St. Bonifatius und St. Antonius gestalten. Eine Tradition, die uns seit einigen Jahren begleitet. Wir machen uns für jede Kerze individuell Gedanken und orientieren uns dabei an der jeweiligen Kirche.
In den vergangenen Jahren ließen wir uns bei der Gestaltung der Osterkerze für St. Bonifatius von den farbenfrohen Kirchenfenstern inspirieren. Dieses Jahr haben wir bewusst ein schlichteres Design gewählt. Die aufgehende Sonne, die blühenden Blumen und der wachsende Weizen stehen in ihrer frühlingshaften Farbgebung für Hoffnung – die Hoffnung auf ein ruhiges und friedliches Jahr, besonders in bewegten Zeiten wie diesen.
Wir wünschen uns, dass diese Kerze Mut spendet und daran erinnert: Nach dunklen Tagen geht die Sonne wieder auf, und mit dem Frühling kehrt neues Leben zurück.
Für die Osterkerze von St. Antonius haben wir erneut ein Natur-Motiv gewählt – eine Tradition, die uns durch die Nähe der Kirche zum Geithe-Wald besonders am Herzen liegt. Die Kerze stellt die tiefe Verbundenheit zur Natur in den Mittelpunkt. In diesem Jahr steht besonders die Farbe Weiß im Vordergrund. Sie symbolisiert Licht, Reinheit und neues Leben, aber auch das Gedenken an diejenigen, die nicht mehr unter uns sind. St. Antonius ist für unsere Familie seit Generationen ein besonderer Ort und ihr Licht erinnert uns an die Menschen, die wir vermissen. So soll diese Kerze nicht nur die Osterbotschaft der Auferstehung widerspiegeln, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung und des Erinnerns sein.
Mit Bedauern durften wir in diesem Jahr leider keine Osterkerze mehr für St. Michael gestalten. Der bevorstehende Verlust dieser Kirche, die für viele eine Heimat war, bewegt uns sehr.
Dennoch freuen wir uns, dass uns die Gemeinde jedes Jahr erneut ihr Vertrauen schenkt, und hoffen, auch noch viele weitere Jahre die Kerzen für den Pastoralverbund gestalten zu dürfen.
Franziska Hoppe (Studentin) und Nele Stolp (Studentin)"