Kirchenkreis Hameln-Pyrmont

Kirchenkreis Hameln-Pyrmont Hier veröffentlicht der Kirchenkreis Hameln-Pyrmont Informationen aus dem Kirchenkreis, Veranstaltungen, Einladungen, Impulse.

Im reizvollen Weserbergland sind die 31 Kirchen- & 2 Kapellengemeinden zum Kirchenkreis Hameln-Pyrmont zusammengeschlossen. Die Verantwortlichen unseres Kirchenkreises suchen Wege zu den Menschen. Die Menschen von heute sollen Gottes Botschaft erfahren. Deshalb muss die Kirche so reden und handeln, dass sie heute verstanden wird. Der Auftrag jedoch bleibt unverändert: Das Wort Gottes den Menschen

nahe bringen - durch Predigt und Gemeindearbeit ebenso wie durch die Nächstenliebe, die in unseren diakonischen Einrichtungen in die Tat umgesetzt wird. Die Einrichtungen unseres Kirchenkreises beraten und unterstützen viele Menschen. Insgesamt gehören etwa 51.000 evangelische Christen zum Kirchenkreis Hameln-Pyrmont. Die Zusammenarbeit von Kirchengemeinden hilft, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. In unserem Kirchenkreis gibt es insgesamt sechs Regionen, in denen jeweils etwa 9.000 bis 11.000 Gemeindeglieder leben. Die Formen der Zusammenarbeit sind je nach den Gegebenheiten unterschiedlich.

Manche Schlüssel können verloren gehen - andere nicht, erinnert Pastor Christof Vetter auf radio aktiv:
08/09/2026

Manche Schlüssel können verloren gehen - andere nicht, erinnert Pastor Christof Vetter auf radio aktiv:

Über verlorene Schlüssel macht sich Pastor Christof Vetter auf radio aktiv Gedanken:

Ich hatte wieder einmal den Kopf voll und war angespannt. Bei einem Treffen wollte ich klar meine Meinung sagen. Ich überlegte, wie ich es freundlich und bestimmt machen könnte. Die ganze Nacht hindurch. Am Morgen packte ich alles zusammen, was ich brauchte, und schnappte im Vorübergehen noch schnell den Schlüssel.
Stunden später stellt sich mir die Frage, wo ist der Hausschlüssel? Ich erinnerte mich, ihn eingesteckt zu haben, aber er war nicht mehr zu finden. Auf dem Nachhauseweg habe ich alles abgesucht, aber der Schlüssel war unauffindbar. Die Nachbarin, bei der ein Schlüssel hinterlegt ist, war für längere Zeit abwesend – so stand ich vor der verschlossenen Haustür ohne Schlüssel. Auf der anderen Seite der Tür unser Hund, der gern mal ein paar Stunden allein bleibt, aber nicht für ewig.
Also musste ich den Schlüsseldienst anrufen: das Schloss soll aufgebohrt und ein neuer Schlüsselzylinder eingebaut werden. Während ich vor dem Haus sitze und auf den Schlüsseldienst warte, zähle ich mir innerlich auf, wie oft ich schon einen Schlüssel verloren oder verlegt habe. Immer wenn ich mit den Gedanken wo ganz anders bin, gehen Schlüssel verloren. Natürlich nehme ich mir vor, was ich dagegen machen kann.
Plötzlich huscht ein Lächeln über mein Gesicht: Ich freue mich, dass ich nicht Petrus bin. Petrus hat von Jesus die Schlüssel des Himmels bekommen: „Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.“ Das hat Jesus zu Petrus gesagt. Diese Schlüssel hätte ich wahrscheinlich auch noch verloren, schimpfe ich mit mir selbst. Über den Gedanken musste ich lächeln, denn dieser Schlüssel war ja kein Schlüssel für ein Sicherheitsschloss, sondern die Botschaft befreit und geliebt leben zu können – und die kann sich in jedem Herzen sicher festsetzen. Ich war froh, dass der Schlüsseldienst in diesem Moment ankam und ich nicht weiter überlegen musste, wie die Schlüssel des Himmels aussehen, erinnert sich Pastor Christof Vetter aus Aerzen.

Landeskirche Hannovers
Kirchenkreis Hameln-Pyrmont

Bild: aufgebohrter Schlüsselzylinder, fotografiert von Christof Vetter

Menschenwürde und Nächstenliebe sei der richtige Maßstab für Äußerungen im Internet und beim Wählen, erläutert Pastor Ch...
07/09/2026

Menschenwürde und Nächstenliebe sei der richtige Maßstab für Äußerungen im Internet und beim Wählen, erläutert Pastor Christof Vetter auf radio aktiv:

Nächstenliebe muss zum Maßstab werden, wie wir uns äußern und wie wir wählen, meint Pastor Christof Vetter heute auf radio aktiv:

Ich erschrecke immer wieder, wenn ich im Internet lese, was Menschen über andere schreiben. Leute, die anders denken oder anders aussehen, werden „Untermenschen“ oder „Ungeziefer“ genannt. „Kann weg“, schreiben dann manche, oder manchmal lese ich sogar „kann man vergasen.“ Rassistische und menschenverachtende Ansichten sind immer weiter verbreitet.
Mich erschreckt das. Es macht mir große Sorgen. Gleichzeitig freue ich mich, wie viele Menschen sich immer noch für Menschenwürde und Mitgefühl einsetzen. Wer kommenden Sonntag wählen geht, sollte sich bewusst überlegen: Was will ich unterstützen? Welches Menschenbild will ich wählen?
Es klingt banal. Doch es ist schon längst nicht mehr selbstverständlich: Das christliche Menschenbild sieht Menschenwürde und Menschenrechte für jeden Menschen vor. Nicht nur für Deutsche. Nicht nur für Europäer. Sondern für jeden Menschen auf dieser Erde. Weil jeder Mensch Gottes Geschöpf und Gottes Ebenbild ist. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. So steht es auch am Anfang unseres Grundgesetzes.
„Ich habe Mitleid mit den Menschen!“ Die Bibel erzählt, dass Gott immer wieder sein Mitleid mit den Menschen ausdrückt. Mit Menschen in Not. Etwa als die Sklaven in Ägypten nichts mehr zu lachen, aber so viel zu leiden hatten. Da hat er Mose beauftragt, sie durch die Wüste zum gelobten Land zu bringen. Oder – viel später – als Jesus tagelang zu Vielen gesprochen hatte und sah, dass sie Hunger hatten. Er hat seine Jünger gebeten, dafür zu sorgen, dass alle Brot und Fische bekamen.
Gott hat immer wieder Menschen gefunden, die geholfen und unterstützt haben. Am Anfang stand: Mitleid mit leidenden Menschen. Das könnten wir uns doch auch für unsere Äußerungen im Internet und in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung vornehmen. Dann könnten wir alle öfters Sätze lesen wie: „Es tut mir leid, was dir passiert ist!“ oder „Ich hoffe, diese Menschen bekommen Hilfe!“ oder „Jeder Mensch hat Würde!“ Das wäre doch ein Anfang, meint Pastor Christof Vetter aus Aerzen.

Landeskirche Hannovers
Kirchenkreis Hameln-Pyrmont

06/09/2026
⛪ VISITATION IN HAMELNEin sechsköpfiges Visitationsteam ist bis Ende September in Hameln unterwegs. Besucht werden die S...
05/09/2026

⛪ VISITATION IN HAMELN

Ein sechsköpfiges Visitationsteam ist bis Ende September in Hameln unterwegs. Besucht werden die Stadtkirchengemeinde mit Marktkirche und Münster, St. Annen in Wangelist, Am Ohrberg und Zum Heiligen Kreuz.

🤝 Was bedeutet Visitation?
Visitation heißt so viel wie „Besuch“ und gehört zu den ältesten Aufgaben der Kirche. Heute geht es vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, das Gemeindeleben wahrzunehmen, zu ermutigen und gemeinsam nach vorne zu schauen.

„Die Visitation ist ein geschwisterlicher Besuchsdienst, bestimmt durch Wertschätzung und Ermutigung“, sagt Superintendent Dr. Stephan Vasel.

👀 Das Team schaut dabei ganz genau hin: Kita-Andachten, Konfirmandenunterricht, Senioren- und Frauenkreise gehören ebenso dazu wie Gespräche mit Haupt- und Ehrenamtlichen.

✨ HIGHLIGHTS DER VISITATION

📅 6. September | 10 Uhr
Auftaktgottesdienst in Heilig Kreuz

☕ 10. September | 15 Uhr
Besuch des Café 50 im Ökumenischen Zentrum Am Ohrberg

💬 16. September | 18–19.30 Uhr
Gesprächsmöglichkeit mit Superintendent Dr. Stephan Vasel im Gemeindehaus Heilig Kreuz

🎉 19. September | 17 Uhr
Jubiläums-Festgottesdienst „50 Jahre Ökumenisches Kirchenzentrum Klein Berkel“ in St. Vizelin, Am Ohrberg

🎶 20. September | 15 Uhr
Orgelkonzert für Familien in Heilig Kreuz

🔥 20. September | 17 Uhr
Lagerfeuer-Gottesdienst mit Grundschulchor in St. Annen

⛪ 27. September | 11 Uhr
Regionalgottesdienst zum wiedererstellten Münsterturm

✨ 25. September | 18.30 Uhr
Turmfest „ “ im Münster

Die Visitation soll vor allem eines sein: ein wertschätzender Blick auf das, was unsere Gemeinden bewegt – und ein gemeinsamer Blick auf das, was vor ihnen liegt.

Gottesdienste im Kirchenkreis vom 05. bis 11.09.2026in der REGION SÜDAerzenGottesdienst in der MarienkircheDn. NehlsSo. ...
04/09/2026

Gottesdienste im Kirchenkreis vom 05. bis 11.09.2026
in der REGION SÜD

Aerzen
Gottesdienst in der Marienkirche
Dn. Nehls
So. 06.09.26 | 10:00

Friedensgebet in der Marienkirche
S. Foreman
Do. 10.09.26 | 19:00

Groß Berkel
Gottesdienst
Ln. Vogt
So. 06.09.26 | 10:00

Bad Pyrmont
Frauengottesdienst in der Christuskirche
Team
So. 06.09.26 | 10:30

Hemeringen
Begrüßungs-Gottesdienst der neuen Konfirmanden & Taufe mit Bläserkreis Segelhorst-Fischbeck
P. Riesener
So. 06.09.26 | 9:30

St. Christophorus Tündern
Gottesdienst
Ln. Lindert
So. 06.09.26 | 9:30

Hämelschenburg
Gottesdienst in Welsede
Ln. Lindert
So. 06.09.26 | 11:00

St. Georg Afferde & Hastenbeck-Voremberg
Gottesdienst im Verbundenen Pfarramt in Hastenbeck/
So. 06.09.26 | 9:30

Börry
Gottesdienst mit Jubiläum SC Börry
P. Jahnke
So. 06.09.26 | 11:00

Grohnde
Gottesdienst im Pfarrgarten
P. Jahnke
So. 06.09.26 | 17:00

Ohsen
Jubiläumskonfirmation mit Abendmahl
P. Fabiunke
So. 06.09.26 | 10:00

Kindergottesdienst
So. 06.09.26 | 10:00

Gottesdienste im Kirchenkreis vom 05. bis 11.09.2026in der REGION NORDStadtkirchengemeinde HamelnMusikalische Andacht mi...
04/09/2026

Gottesdienste im Kirchenkreis vom 05. bis 11.09.2026
in der REGION NORD

Stadtkirchengemeinde Hameln
Musikalische Andacht mit Teilnehmenden des Kirchenmusikjahreskonvents
Landesposaunenwart M. Schilling, Popkantor M. Knichala & Kirchenkreiskantor S. Vanselow & P. Herbold in der Marktkirche
Sa. 05.09.26 | 18:00

St. Annen-Hameln & Am Ohrberg & Zum Heiligen Kreuz Hameln
Auftaktgottesdienst zur Visitation in der Kirche Zum Heiligen Kreuz
Pn. Glaubitz u.a.
So. 06.09.26 | 10:00

Martin-Luther Hameln & St. Aegidien Holtensen
Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche
L. Lamberg
So. 06.09.26 | 10:00

Taizé-Gottesdienst in Holtensen
Ehepaar Gettmann
So. 06.09.26 | 17:00

An der Hamel
Gottesdienst in der Kapelle Rohrsen
P. Fortmann
So. 06.09.26 | 9:15

Gottesdienst im Paul-Gerhardt-Haus
P. Fortmann
So. 06.09.26 | 10:30

Bad Münder
Gottesdienst – Lieder-30jähriger Krieg
Supn.i.R. Goldhahn-Müller & P.i.R. Müller
So. 06.09.26 | 10:00

Beber
Gottesdienst mit Abendmahl
P. Lassan
So. 06.09.26 | 10:00

Nettelrede
Gemeindefest
Pn. Wieland
Sa. 05.09.26 | 14:00

Um Himbeereis, Katzen und dem Großen Da-Sein, geht es heute Morgen bei Diakonin Sophie-Marie Kabuß auf radio aktiv Kenne...
04/09/2026

Um Himbeereis, Katzen und dem Großen Da-Sein, geht es heute Morgen bei Diakonin Sophie-Marie Kabuß auf radio aktiv

Kennen Sie das: Sie schlagen ein Kinderbuch auf – und plötzlich sind Sie mitten in einer ganz großen Frage.
In meinem Alltag als Diakonin in den Kitas erlebe ich das immer wieder. Kinder fragen Dinge, über die wir Erwachsenen manchmal ganz schön lange nachdenken.
Neulich habe ich den Kindern ein Buch gezeigt. Auf dem Cover: ein Mädchen mit blonden, lockigen Haaren, einem Blümchen Kleid und einem pinken Eis in der Hand.
„Was glaubt ihr, welche Eissorte ist das?“
„Erdbeere!“
„Kirsche!“
Und dann: Himbeereis.
Das Mädchen im Buch heißt Anna. Und Anna liebt Himbeereis. Gemeinsam mit ihrer Mutter spricht sie darüber, wie Gott ist. Und dabei kommt eine ganz besondere Vorstellung auf: Gott ist wie alles was dich glücklich macht. Für Anna ist damit ganz klar: Gott ist wie Himbeereis. Und so heißt auch das Buch geschrieben von Simone Stracke.
Nicht, weil Gott rosa ist oder süß schmeckt. Sondern wegen dieses Gefühls im Bauch, wenn man etwas richtig Leckeres gegessen hat. Dieses warme, glückliche Gefühl: Das tut gut. Ich bin gerade einfach glücklich.
Kennen Sie das?
Ich kenne es. Bei mir könnte es zum Beispiel ein Salat mit Granatapfelkernen und Ziegenkäse sein. Ich esse den ersten Bissen – und muss lächeln.
Vielleicht kann sich Gott manchmal genauso anfühlen. Ganz nah. Gut. Warm. Ein kleines Stück Himmel mitten im Alltag.
Die Kinder waren fasziniert von den vielen Ideen, wie Gott sein kann. Und während wir weiterblätterten, entdeckten sie noch etwas anderes: eine Katze.
Auf jeder Seite war sie irgendwo zu finden. Mal hinter dem Sofa, mal zwischen den Blumen. Und natürlich wurde irgendwann nicht mehr nur gefragt: „Wie ist Gott?“, sondern vor allem: „Wo ist die Katze?“
Und wissen Sie was? Im Nachhinein fand ich genau das wunderbar.
Denn in dieser Geschichte war für jeden etwas dabei. Für manche war es die Frage nach Gott. Für andere das Himbeereis. Und für wieder andere die Katze, die auf jeder Seite irgendwo versteckt war.
Und vielleicht ist das auch ein schönes Bild für unseren Glauben: Gott muss nicht immer im Mittelpunkt stehen, damit er da ist.
Auch wenn in dem Buch niemand sagt: „Gott ist wie eine Katze“ – die Katze ist trotzdem auf jeder Seite.
Und vielleicht ist Gott manchmal genauso.
Wir sehen ihn nicht immer. Wir reden nicht ständig über ihn. Aber er ist da.
Auf unserer Seite.
Mitten im Alltag.
Und vielleicht fühlt sich das manchmal sogar ein bisschen an wie Himbeereis.

Melanie Dörpmund erinnert an das Kinderferienprojekt am Glut in den Sommerferien auf radio aktiv:Was haben Sie einmal al...
03/09/2026

Melanie Dörpmund erinnert an das Kinderferienprojekt am Glut in den Sommerferien auf radio aktiv:

Was haben Sie einmal als Kind als so wunderbar erlebt, dass Sie heute sagen: Das möchte ich gerne weitergeben?
Bei unseren Kinderferienprojekten am Klüt in den Sommerferien erlebe ich genau das.
Junge Menschen, die selbst viele Jahre als Kinder dabei waren, kommen in ihren eigenen Sommerferien, ihren Semesterferien oder sogar ihrem Jahresurlaub wieder – freiwillig und ohne Vergütung – um die nächste Kindergeneration zu betreuen und zu begleiten.
Und warum?
Weil sie sagen: „Wir hatten damals so eine gute Zeit. Die erste Woche der Sommerferien war eine der besten des ganzen Jahres. Das möchten wir an andere Kinder weitergeben.“

Und dabei entsteht jedes Jahr eine ganz besondere Verbindung: Junge Menschen, die im Alltag teilweise gar nichts miteinander zu tun haben, werden für diese Woche zu einer Gemeinschaft. Sie helfen einander, lachen miteinander, kritisieren sich sachlich, übernehmen Verantwortung – und gehen respektvoll und wertschätzend miteinander um. Ich glaube, so manches Erwachsenen-Team, das miteinander arbeitet, könnte sich davon eine Scheibe abschneiden.

Und ich denke mir: Wenn das kein kleines Stück vom Himmel ist, was denn dann?!

Jesus sagt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Christliches Miteinander ist manchmal ganz einfach:
Einander sehen, einander achten, füreinander da sein und dafür sorgen, dass jemand sagen kann: Hier bin ich willkommen.

Die jungen Menschen beim Kinderferienprojekt am Klüt machen genau das.
Sie geben weiter, was ihnen selbst einmal geschenkt wurde.
Und das ist auch eine schöne Aufgabe für uns alle: Nicht alles Gute bei uns enden zu lassen.
Was uns gutgetan hat, was uns getragen und glücklich gemacht hat – das dürfen wir weitergeben.
Ich glaube, genau dort beginnt Gottes Liebe: Wenn aus einem „Das habe ich bekommen“ ein „Das gebe ich weiter“ wird.

Landeskirche Hannovers

Melanie Dörpmund, Präventionsbeauftragte im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont denkt bei radio aktiv  darüber nach, dass es etw...
02/09/2026

Melanie Dörpmund, Präventionsbeauftragte im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont denkt bei radio aktiv darüber nach, dass es etwas gibt, das mit Worten nicht zu fassen ist:

vor einiger Zeit habe ich im Hamelner Münster ein Lied gesungen: „Gabriellas sång“ aus dem berührenden schwedischen Film „Wie im Himmel“.

Vorher hatte ich kurz erzählt, worum es in diesem Lied geht: um Freiheit, darum, das eigene Leben zu leben und den Mut zu haben, der Mensch zu sein, der man wirklich ist.

Und dann habe ich gesungen. Auf Schwedisch. Die meisten Anwesenden haben kein Wort von dem verstanden, was ich gesungen habe, doch dennoch war da eine ganz besondere Stille. Ich konnte spüren, wie sehr dieses Lied die Menschen berührt. Das Münster war erfüllt von einer tiefgründigen Atmosphäre.

Das hat mich selbst unglaublich bewegt. Denn scheinbar müssen wir nicht jedes Wort verstehen, damit etwas unser Herz erreicht.

Ich glaube, mit Gott ist es ähnlich. Wir verstehen nicht alles. Wir haben nicht auf jede Frage eine Antwort. Manches im Leben bleibt rätselhaft.

Aber es gibt Dinge, die wir nicht verstehen müssen, um sie zu spüren:
Liebe. Trost. Hoffnung. Gemeinschaft.
Darum singen wir, beten wir und feiern Gottesdienst.
Nicht, weil wir danach auf alles eine Antwort haben, sondern weil wir darauf vertrauen, dass da etwas ist, das größer ist als unsere eigenen Worte, etwas, das uns berührt, auch wenn wir es nicht vollständig verstehen.
Ich habe gespürt, man braucht nicht alles zu verstehen, um sich berühren zu lassen.
Und ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Tag!

Landeskirche Hannovers

Region Nord des Kirchkreises startet voll durch.  Die Zukunft will geplant werden.Benjamin Lassan & Aggie von Dewitz-Bod...
01/09/2026

Region Nord des Kirchkreises startet voll durch. Die Zukunft will geplant werden.
Benjamin Lassan & Aggie von Dewitz-Bodmann sind die neue Regionalsprecher.

Adresse

Bahnhofsplatz 1
Hameln
31785

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