Parkfriedhof Ohlsdorf

Parkfriedhof Ohlsdorf Dieses ist eine private Seite zum Parkfriedhof Ohlsdorf in Hamburg. Neuere Anlagen sind unter anderem Schmetterlingsgräber, Kolumbarien und Paar-Anlagen.

Der Friedhof Ohlsdorf (früher Hauptfriedhof Ohlsdorf, seit 1995 Anstalt des öffentlichen Rechts) im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf wurde am 1. Juli 1877 eingeweiht und ist mit 391 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Über das gesamte Areal verteilen sich 235.000 Grabstätten. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof haben seit seiner Gründung über 1,4 Millionen Beisetzungen stattgefunden - zum Vergleich: auf

dem Wiener Zentralfriedhof ruhen über 3 Millionen Verstorbene. Die Anlage ist bestimmt durch den Parkcharakter mit einigen hundert Laub- und Nadelgehölzarten sowie Teichen und Bächen und einer Landschaft, die sich durch eine Mischung aus historischen Bauten, Gartendenkmälern und modernen Themengrabstätten auszeichnet. Der Friedhof wird zudem vielfach von Touristen besucht, besonders zur Rhododendrenblüte Ende April bis Mitte Mai. Der Ohlsdorfer Friedhof hat eine Fläche von 391 Hektar, streckt sich in West-Ost-Richtung über eine Länge von 3,5 Kilometer und von Nord nach Süd mit durchschnittlich 1,5 Kilometern bei einer längsten Ausdehnung von 2,2 Kilometern. Sein Umfang beträgt 11,5 Kilometer. Er verfügt über vier Einfahrten, neben der Haupteinfahrt Fuhlsbüttler Straße im Westen, über Borstels Ende im Norden, Einfahrt Bramfeld im Osten und Seehof im Süden. Zusätzlich gibt es fünf Fußgängereingänge, den Eingang Bahnhof Ohlsdorf und den Nebeneingang am Krematorium, beide an der Fuhlsbüttler Straße, den Eingang Kleine Horst sowie den Eingang Hoheneichen im Norden und den Eingang Eichenlohweg im Süden. Das Gelände ist durch ein für den Kraftfahrzeugverkehr zugelassenes Straßennetz von insgesamt 17 Kilometern erschlossen, die weiteren Erschließungswege haben eine Gesamtlänge von 80 Kilometern. Durch den nahe gelegenen Bahnhof Hamburg-Ohlsdorf ist der Friedhof an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Zudem verkehren zwei Buslinien des Hamburger Verkehrsverbundes innerhalb des Friedhofs, die Linien 170 und 270, sie haben zusammen mehr als 20 Haltestellen. Auf dem Friedhofsgelände befinden sich insgesamt zwölf Kapellen, deren offizielle Benennung laufende Nummern sind. Diese verdeutlichen annähernd die Reihenfolge, in der sie oder ihre Vorgänger erbaut und die ihnen zugehörigen Bereiche im Laufe der Friedhofserweiterungen erschlossen wurden. Die Kapellen 1 bis 4 stehen dabei im älteren Friedhofsteil. Kapelle 5 brannte 1940 nieder und wurde nicht wieder aufgebaut, sie stand dort, wo Kapellenstraße, Ostring und Krieger-Ehrenallee sich treffen. Die Kapellen 6 bis 8 befinden sich im nördlichen Waldbereich, die Kapelle 10 am Ende der Cordesallee und die Kapellen 9 sowie 11 bis 13 im östlichen Teil. Die Nummer 11 war für eine dritte Notkapelle freigehalten worden und wurde erst 1950 erbaut, die 1 und die 10 haben Vorgänger und die allererste Kapelle stand auf dem Gebiet des Verwaltungsgebäudes und wurde vor dem Bau von Kapelle 4 abgerissen. Bereits 1892 wurde der erste Friedhofsplan herausgegeben, um Besuchern eine Orientierungshilfe zu geben. Dabei legte man ein bis heute gültiges Koordinatennetz an.[1] In der Anlage deutlich unterscheidbar sind der ältere Cordesteil, mit dem geschwungenen Wegenetz eines Landschaftsgartens, und die Linneteil genannte Erweiterung mit der klaren, geometrischen Wegführung. Die Hauptverkehrsachse von West nach Ost bildet vom Haupteingang bis zur Kapelle 10 die Cordesallee, führt von dort als Mittelallee zunächst in einem Bogen, dann weiter in gerader Linie nach Osten bis zur Kapelle 13. Die Benennung der Straßen im Cordesteil richtet sich in der Regel nach den topographischen Gegebenheiten, wie unter anderem Bergstraße, Talstraße, Teichstraße aber auch Norderstraße, Westring oder Kapellenstraße. Im Linneteil sind die Wege meist nach den Baumarten benannt, mit denen sie am Rand bepflanzt sind, wie unter anderem Eichenallee, Eschenallee oder Kirschenallee. Auch die Sorbusallee ist entsprechend benannt, aber mit dem lateinischen Namen der Baumart. Im offiziellen Plan sind 22 Straßennamen verzeichnet, davon nur 6 im Linneteil, 3 im Bereich der Grenze zwischen den beiden Teilen und 13 im Cordesteil. Die Parkpflege sowie die Grabanlagen sind Aufgaben von acht Gärtnermeistereien, die über das Gelände verteilt jeweiligen Kapellenrevieren zugeordnet sind. Sie haben ihre Standorte an den Kapellen 1, 4, 7, 9, 10, 11, 12 und 13. An der Einfahrt Bramfeld ist zudem ein Gärtnerischer Betriebshof eingerichtet. Die Wasserversorgung erfolgt über 120 Kilometer Wasserleitungen und 700 Schöpfbrunnen. Zudem stehen in der Gesamtanlage 2800 Sitzbänke. Quelle: Wikipedia

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Dienstag 08:00 - 21:00
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