14/11/2024
Am Freitag, 8. November 2024 waren ca. 200 Oberstufenschüler*innen aus naturwissenschaftlichen Profilen verschiedener Hamburger Schulen (Johanneum, Niels Stensen Gymnasium, Sophie Barat Schule, St. Ansgar Schule, Struensee Gymnasium und Stadtteilschule Wilhelmsburg ) zum dritten Gesundheitsforschungstag in der Katholischen Akademie Hamburg zu Gast. Zahlreiche renommierte Fachwissenschaftler*innen boten wertvolle Einblicke in neueste medizinische Forschungsergebnisse. Themen wie KI im Operationssaal, Krebsforschung, neue Perspektiven auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkenntnisse aus der Alzheimer-Forschung standen auf dem Programm, ebenso Möglichkeiten der Palliativmedizin und Umgang mit Sterben und Tod sowie Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality in medizinischen Ausbildungsgängen. In den Abschlusspräsentationen stellten sich die Schüler*innen das Gelernte gegenseitig in kreativen Präsentationen vor: z.B. in Form einer Talkshow, Interviews und sogar einem Rap.
Einige Stimmen von Beteiligten geben Einblick in den Tag:
„Ich war in dem Workshop, in dem Tierversuche vorgestellt wurden und hatte vorher ein sehr negatives Bild darüber, dachte, geht das wirklich? Und jetzt wurde mir nochmal anders verdeutlicht, wie wichtig so etwas auch für uns ist. Es war eine total spannende Vorstellung.“ (Schülerin)
„Ich fand ganz toll, dass Schüler*innen aus verschiedenen Schulformen in den Workshops zusammengearbeitet haben. Ich fand die ganze Vorbereitung sehr gut gemacht, sehr strukturiert und dass die Schüler*innen die Möglichkeit hatten, mit so renommierten Forscher*innen zusammenzuarbeiten. Dass man wirklich sieht, wie wertvoll die Schüler*innen ihnen sind.“ (Felix Köhn, Lehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg)
„Ich habe heute Schüler erlebt, die sehr differenziert, sehr kritisch und sehr multidimensional mit den Fragen umgegangen sind“ (Prof. Dr. med. vet. Rabea Hinkel, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen)
„Die jungen Leute, wenn sie an Gesundheit denken, denken erst einmal an sich selber. Und hier weitet sich der Blick auf die gesamte Menschheit. Ich glaube, dass viele junge Leute hier raus gehen und sagen: „Ich könnte einen Unterschied machen. Ich könnte irgendwas dazu beitragen, dass es den Menschen in Zukunft besser geht.“ (Jochen Metzger, Wissenschaftsjournalist und Coach, Workshop für die Lehrer*innen)
„Die Begeisterung für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik ist heute leider nicht mehr besonders ausgeprägt und daher war es schön, das Interesse der Schülerinnen und Schüler zu sehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir etwas mehr Forschergeist und Mut zum Risiko dringend benötigen und ich finde Ihr Engagement sehr wichtig, um den Schülerinnen und Schülern diese Perspektiven aufzuzeigen!“ (Prof. Dr. Alexander Schlaefer, Institut für Medizintechnische und Intelligente Systeme, TU Hamburg)