17/06/2026
In unserem monatlichen Format stellen wir theologische Denker*innen aus Geschichte und Gegenwart vor.
Diesen Monat: Paul Tillich (1886–1965).
Seine Frage: Wie können wir mit Vergänglichkeit, Verlust und der Erfahrung leben, dass nichts bleibt, wie es ist?
Seine Antwort: Mut zum Sein.
Für Tillich bedeutet das nicht, keine Angst zu haben. Sondern das eigene Leben anzunehmen – trotz Unsicherheit, Endlichkeit und Zweifel.
Dieser Mut entsteht dort, wo Menschen darauf vertrauen, dass ihr Leben auf mehr gründet als auf das, was vergeht. Dieses „Mehr“ nennt Tillich Gott.
Braucht der Mensch etwas, das größer ist als er selbst?