Kirche-Hamburg

Kirche-Hamburg Kirche-Hamburg.de ist der Internet-Auftritt der Ev.-Luth. Kirchen in der Metropolregion Hamburg

Ab Juli müssen Besuchende vom Kölner Dom 12 Euro Eintritt bezahlen – ausgenommen sind Menschen, die einen Gottesdienst b...
03/06/2026

Ab Juli müssen Besuchende vom Kölner Dom 12 Euro Eintritt bezahlen – ausgenommen sind Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder ein persönliches Gebet sprechen möchten. Für bestimmte Personengruppen wird es darüber hinaus Vergünstigungen geben.

Die Instandhaltung des Unesco-Weltkulturerbes kostet täglich 44.000 Euro, wie ZEIT berichtet. Der Eintrittspreis sei notwendig, um die Kosten für Schutz und Pflege der Kathedrale weiter sicherstellen zu können. Trotzdem stößt das Vorhaben unter anderem bei den Anwohner*innen nicht nur auf Verständnis.

Auch Ev.-Luth. Kirchenhäuser verlangen teilweise Eintritt, wie beispielsweise der Berliner Dom. Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, hält eine Eintrittsgebühr für große Kirchen zwar für bedauerlich, aber nachvollziehbar, wie er gegenüber der epd im Interview sagt: „Zum einen braucht es neue Finanzquellen, um diese Kirchen zu erhalten, zum anderen schadet ein nachlässiger Over-Tourismus diesen Kulturschätzen. Ich halte eine maßvolle Eintrittsgebühr für angemessen.“

Wie seht ihr das? Sind Eintrittsgelder notwendig, um wichtige Bauten wie den Kölner Dom bei der Instandhaltung zu unterstützen? Oder sollte das Verlangen von Abgaben für Orte des Gebets und der Einkehr eine Grenze sein, die wir nicht überschreiten sollten? Schreibt es in die Kommentare!

Ein Haus. Viele Generationen. Echte Begegnungen.Im Mehrgenerationenhaus Doppelfisch in Billstedt wird deutlich, was ehre...
02/06/2026

Ein Haus. Viele Generationen. Echte Begegnungen.
Im Mehrgenerationenhaus Doppelfisch in Billstedt wird deutlich, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann: Gemeinschaft, Vertrauen und ganz konkrete Unterstützung im Alltag.
Über 100 Ehrenamtliche bringen sich hier ein – mit Zeit, Ideen und offenen Ohren. Genau solche Orte braucht es heute: offen für alle, fest im Stadtteil verankert und getragen von Menschen, die füreinander da sind. Den ganzen Artikel findet ihr auf der Webseite (Link in der Bio).

📸: BMBFSFJ

Als Rahul Yadav 2022 aus Indien nach Hamburg kam, stand er im Supermarkt – und verstand erst mal gar nichts. „So many ch...
01/06/2026

Als Rahul Yadav 2022 aus Indien nach Hamburg kam, stand er im Supermarkt – und verstand erst mal gar nichts. „So many cheese", erinnert er sich heute und lacht.

Integration beginnt im Alltag: beim Einkaufen, im Gespräch mit anderen Menschen, beim Verstehen von Formularen. Integrationskurse der Diakonie Hamburg​​ helfen dabei: vier Tage pro Woche, fast ein Jahr lang.

Dort lernen Menschen nicht nur Deutsch, sondern auch, sich im Alltag zurechtzufinden. Vor allem aber begegnen sie anderen, die ähnliche Erfahrungen machen.

„You are not leaving someone behind", sagt Rahul. Niemand wird zurückgelassen.

Warum diese Kurse so wichtig sind und was sie leisten – das lest ihr jetzt auf kirche-hamburg.de.

Text und Bild: epd/Artur Fischer-Meny

31/05/2026
Am 31. Mai stimmen die Hamburgerinnen und Hamburger darüber ab, ob sich die Hansestadt erneut um Olympische und Paralymp...
29/05/2026

Am 31. Mai stimmen die Hamburgerinnen und Hamburger darüber ab, ob sich die Hansestadt erneut um Olympische und Paralympische Spiele bewerben soll.

Die Debatte wird leidenschaftlich geführt. Befürworter hoffen auf Impulse für Infrastruktur, Mobilität, Inklusion und Stadtentwicklung. Kritiker warnen vor steigenden Kosten, sozialer Verdrängung, mangelnder Transparenz und der Frage, wem solche Großereignisse am Ende tatsächlich nützen.

Im Gespräch mit Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin Katharina Fegebank l .fegebank haben wir über diese Fragen gesprochen: über Chancen und Risiken, über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Ehrenamt und die Frage, was von Olympischen Spielen langfristig bleiben könnte.

Das vollständige Interview findet ihr über den Link in der Bio.

Wie blickt ihr auf die Olympia-Bewerbung?

„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ – kaum ein evangelisches Lied ist so bekannt wie dieses.Paul Gerhardt schrieb sein...
28/05/2026

„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ – kaum ein evangelisches Lied ist so bekannt wie dieses.
Paul Gerhardt schrieb seine Texte in einer Zeit voller Krieg, Verlust und Unsicherheit. Und doch erzählen sie von Trost, Hoffnung und Vertrauen – auch unter widrigsten Umständen.

Vor 350 Jahren starb Paul Gerhardt. Seine Lieder werden bis heute gesungen: in Gottesdiensten, auf Beerdigungen, an Feiertagen und überall dort, wo Menschen nach Worten suchen, die tragen.

Zu seinem 350. Todestag findet am Sonntag, 31. Mai, von 17 bis 19 Uhr in der Hauptkirche St. Nikolai eine Veranstaltung zu Leben, Glauben und Liedern Paul Gerhardts statt.

„Ich bin q***r. Ich bin muslimisch. Ich bin gläubig.“Für viele klingt das wie ein Widerspruch – für Kadir ist es seine g...
26/05/2026

„Ich bin q***r. Ich bin muslimisch. Ich bin gläubig.“
Für viele klingt das wie ein Widerspruch – für Kadir ist es seine ganz normale Identität.

Sein Umfeld konnte sein Queersein lange nicht halten. Sein Glaube schon.

In einer Jugend ohne q***re Vorbilder wird das Gebet für ihn zur Psychohygiene – Gott bleibt der Gesprächspartner, bei dem alle Fragen Platz haben.

Heute sagt Kadir: „Ich bin kein Objekt für einen Exorzismus.“ Seine Identität stellt er nicht mehr zur Debatte.

Wenn er von seinem Alltag erzählt, ist das gesellschaftliche Care-Arbeit: Sichtbarkeit für q***re Religiosität. Kadirs Porträt ist Teil der Ausstellung „This is me. q***r und religiös?“ in der Dreieinigkeitskirche St. Georg–Borgfelde | ​.

Das ganze Gespräch mit ihm liest du auf kirche-hamburg.de.

📸: Kseniaa Tsymbalist, Kerstin Schomburg und privat

23. Mai: Geburtstag des Grundgesetzes - und erstmals auch bundesweiter Ehrentag. Initiiert wurde er von Bundespräsident ...
23/05/2026

23. Mai: Geburtstag des Grundgesetzes - und erstmals auch bundesweiter Ehrentag. Initiiert wurde er von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eine Gesellschaft lebt nicht nur von Regeln und Institutionen, sondern auch davon, dass Menschen sich einbringen.

Ehrenamt bedeutet oft ganz praktisch: Zeit investieren, organisieren, zuhören, helfen und Verantwortung mittragen.

Unzählige soziale und kirchliche Angebote gäbe es ohne ehrenamtliches Engagement nicht.

Danke an alle, die das jeden Tag tun - sichtbar oder leise im Hintergrund ❤️

📷: Marcelo Hernandez

Der Turmbau zu Babel und das Pfingstereignis gehören zu den bekanntesten Erzählungen der Bibel über Sprache und Verständ...
22/05/2026

Der Turmbau zu Babel und das Pfingstereignis gehören zu den bekanntesten Erzählungen der Bibel über Sprache und Verständigung.

Pieter Bruegels Darstellung des Turmbaus zu Babel zeigt nicht nur ein monumentales Bauwerk, sondern eine Welt, in der Verständigung zwischen Menschen zerfällt. Der Turm wächst immer weiter nach oben, während die gemeinsame Sprache verloren geht.

El Grecos Pfingstdarstellung erzählt dieselbe Spannung anders: Menschen unterschiedlicher Herkunft beginnen plötzlich, einander zu verstehen. Nicht weil Unterschiede verschwinden - sondern weil Verständigung trotz verschiedener Sprachen und Perspektiven möglich wird.

„Wir hören sie in unseren Sprachen von Gottes großen Taten reden.“
(Apostelgeschichte 2,11)

Die beiden Bilder erzählen damit auch von einer der ältesten Menschheitsfragen:
Ob Menschen einander überhaupt erreichen können - über Herkunft, Sprache und unterschiedliche Sichtweisen hinweg.

〰️ Veranstaltungen zu Pfingsten in Hamburg: Link in der Bio.

Farben, Collagen, Fragmente.Bei „Paint & Pray“ wird die Friedenskirche in Altona für einen Nachmittag zu Atelier, Ausste...
21/05/2026

Farben, Collagen, Fragmente.

Bei „Paint & Pray“ wird die Friedenskirche in Altona für einen Nachmittag zu Atelier, Ausstellung und offener Kreativwerkstatt zugleich. Fotografien werden zerschnitten, übermalt und neu zusammengesetzt.

Parallel dazu sind die expressiven Arbeiten des Künstlers Torsten Meyer| .meyer.art zu sehen — farbintensive Bilder zwischen Ausbruch, Kontrolle und dem „Rausch der Farben“. Initiiert wird das Projekt gemeinsam mit Jan Pentak | der sich derzeit in der Ausbildung zum Pastor befindet.

Farben, Konzentration, kreative Prozesse — zur Inspiration, zum Meditativen, aber vor allem auch zum eigenen Gestalten.

〰️Mehr zu Jan Pentak, Torsten Meyer und der Ausstellung: Link in Bio

📍 Friedenskirche Altona
🗓 Samstag, 23. Mai | 15 Uhr
🎟 kostenfrei

Adresse

Max-Zelck-Straße 1
Hamburg
22459

Telefon

+4940558220208

Webseite

http://wonderl.ink/@kirchehamburg

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