Kirche-Hamburg

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In unserem monatlichen Format stellen wir theologische Denker*innen aus Geschichte und Gegenwart vor.Diesen Monat: Paul ...
17/06/2026

In unserem monatlichen Format stellen wir theologische Denker*innen aus Geschichte und Gegenwart vor.

Diesen Monat: Paul Tillich (1886–1965).

Seine Frage: Wie können wir mit Vergänglichkeit, Verlust und der Erfahrung leben, dass nichts bleibt, wie es ist?

Seine Antwort: Mut zum Sein.

Für Tillich bedeutet das nicht, keine Angst zu haben. Sondern das eigene Leben anzunehmen – trotz Unsicherheit, Endlichkeit und Zweifel.

Dieser Mut entsteht dort, wo Menschen darauf vertrauen, dass ihr Leben auf mehr gründet als auf das, was vergeht. Dieses „Mehr“ nennt Tillich Gott.

Braucht der Mensch etwas, das größer ist als er selbst?

Sollten Schülerinnen und Schüler in Hamburg bereits ab Klasse 1 zwischen Religionsunterricht, Ethik und Philosophie wähl...
10/06/2026

Sollten Schülerinnen und Schüler in Hamburg bereits ab Klasse 1 zwischen Religionsunterricht, Ethik und Philosophie wählen können?

Das fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit einer aktuellen Petition. Bislang ist der Religionsunterricht in der Grundschule das gemeinsame Fach für alle.

Die GEW argumentiert, dass viele Menschen heute keiner Religionsgemeinschaft angehören und Werte sowie demokratische Grundhaltungen auch in Ethik oder Philosophie vermittelt werden können.

Damit stellt sich eine grundsätzliche Frage: Was unterscheidet Religionsunterricht eigentlich von Ethik und Philosophie?

Das Hamburger Modell verfolgt einen besonderen Ansatz. Der Religionsunterricht ist kein konfessioneller Unterricht für Angehörige einer bestimmten Kirche. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher religiöser und nichtreligiöser Prägungen lernen gemeinsam.

Dabei geht es nicht nur um ethische Fragen. Der Unterricht betrachtet große Lebensfragen aus religiöser Perspektive und eröffnet zugleich Einblicke in religiöse Traditionen, Rituale, Hoffnungen und Lebensformen.

Die Idee dahinter: In einer pluralen Gesellschaft gehört es zur Bildung, unterschiedliche religiöse und nichtreligiöse Perspektiven kennenzulernen, die eigene Haltung zu reflektieren und sich mit den Überzeugungen anderer auseinanderzusetzen.

Was meint ihr: Sollte der Religionsunterricht in der Grundschule ein gemeinsames Fach für alle bleiben – oder eine Wahlmöglichkeit neben Ethik und Philosophie werden?

Ein Blick in die Kommentare zu unseren Pride-Posts auf Facebook zeigt: Queerfeindlichkeit ist nicht abstrakt. Sie steht ...
08/06/2026

Ein Blick in die Kommentare zu unseren Pride-Posts auf Facebook zeigt: Queerfeindlichkeit ist nicht abstrakt. Sie steht da. Öffentlich. Sichtbar und dominant unter unseren Beiträgen.

Genau deshalb braucht es klare Haltung.

Wenn ihr widersprechen wollt: Tut es klar, respektvoll und ohne Menschen abzuwerten.

Setzt ein Zeichen in den Kommentaren - gegen Queerfeindlichkeit und für eine Kirche ohne Beschämung.

Pride Month.Für etwas sichtbar sein, das selbstverständlich sein sollte:Queeres Leben ist kein Randthema.Nicht in der Ge...
07/06/2026

Pride Month.

Für etwas sichtbar sein, das selbstverständlich sein sollte:

Queeres Leben ist kein Randthema.
Nicht in der Gesellschaft.
Nicht in der Kirche.

🏳️‍🌈 Der Pride Month erinnert an die Kämpfe queerer Menschen um Sichtbarkeit, Schutz und gleiche Rechte. Ein wichtiger B...
06/06/2026

🏳️‍🌈 Der Pride Month erinnert an die Kämpfe queerer Menschen um Sichtbarkeit, Schutz und gleiche Rechte. Ein wichtiger Bezugspunkt sind die Stonewall-Proteste 1969 in New York: ein Widerstand gegen Polizeigewalt, Kontrolle und die Erwartung, sich verstecken zu müssen.

Deshalb sprechen wir von Scham und Grenzen. Weil viele Grenzen lange selbstverständlich wirkten: Wer darf sichtbar sein? Wer gilt als normal? Wer muss sich erklären?

Scham sagt: Zeig dich nicht so. Lieb nicht so. Leb nicht so.

Pride widerspricht dem. Die Farben stehen nicht nur für Vielfalt, sondern auch für den Mut, sichtbar zu werden.

„Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben.“
— 2. Timotheus 1,7

Wir sagen: Nicht die Angst und die Scham dürfen bestimmen, was wir von uns sichtbar machen.

Ab Juli müssen Besuchende vom Kölner Dom 12 Euro Eintritt bezahlen – ausgenommen sind Menschen, die einen Gottesdienst b...
03/06/2026

Ab Juli müssen Besuchende vom Kölner Dom 12 Euro Eintritt bezahlen – ausgenommen sind Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder ein persönliches Gebet sprechen möchten. Für bestimmte Personengruppen wird es darüber hinaus Vergünstigungen geben.

Die Instandhaltung des Unesco-Weltkulturerbes kostet täglich 44.000 Euro, wie ZEIT berichtet. Der Eintrittspreis sei notwendig, um die Kosten für Schutz und Pflege der Kathedrale weiter sicherstellen zu können. Trotzdem stößt das Vorhaben unter anderem bei den Anwohner*innen nicht nur auf Verständnis.

Auch Ev.-Luth. Kirchenhäuser verlangen teilweise Eintritt, wie beispielsweise der Berliner Dom. Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, hält eine Eintrittsgebühr für große Kirchen zwar für bedauerlich, aber nachvollziehbar, wie er gegenüber der epd im Interview sagt: „Zum einen braucht es neue Finanzquellen, um diese Kirchen zu erhalten, zum anderen schadet ein nachlässiger Over-Tourismus diesen Kulturschätzen. Ich halte eine maßvolle Eintrittsgebühr für angemessen.“

Wie seht ihr das? Sind Eintrittsgelder notwendig, um wichtige Bauten wie den Kölner Dom bei der Instandhaltung zu unterstützen? Oder sollte das Verlangen von Abgaben für Orte des Gebets und der Einkehr eine Grenze sein, die wir nicht überschreiten sollten? Schreibt es in die Kommentare!

Ein Haus. Viele Generationen. Echte Begegnungen.Im Mehrgenerationenhaus Doppelfisch in Billstedt wird deutlich, was ehre...
02/06/2026

Ein Haus. Viele Generationen. Echte Begegnungen.
Im Mehrgenerationenhaus Doppelfisch in Billstedt wird deutlich, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann: Gemeinschaft, Vertrauen und ganz konkrete Unterstützung im Alltag.
Über 100 Ehrenamtliche bringen sich hier ein – mit Zeit, Ideen und offenen Ohren. Genau solche Orte braucht es heute: offen für alle, fest im Stadtteil verankert und getragen von Menschen, die füreinander da sind. Den ganzen Artikel findet ihr auf der Webseite (Link in der Bio).

📸: BMBFSFJ

Als Rahul Yadav 2022 aus Indien nach Hamburg kam, stand er im Supermarkt – und verstand erst mal gar nichts. „So many ch...
01/06/2026

Als Rahul Yadav 2022 aus Indien nach Hamburg kam, stand er im Supermarkt – und verstand erst mal gar nichts. „So many cheese", erinnert er sich heute und lacht.

Integration beginnt im Alltag: beim Einkaufen, im Gespräch mit anderen Menschen, beim Verstehen von Formularen. Integrationskurse der Diakonie Hamburg​​ helfen dabei: vier Tage pro Woche, fast ein Jahr lang.

Dort lernen Menschen nicht nur Deutsch, sondern auch, sich im Alltag zurechtzufinden. Vor allem aber begegnen sie anderen, die ähnliche Erfahrungen machen.

„You are not leaving someone behind", sagt Rahul. Niemand wird zurückgelassen.

Warum diese Kurse so wichtig sind und was sie leisten – das lest ihr jetzt auf kirche-hamburg.de.

Text und Bild: epd/Artur Fischer-Meny

31/05/2026
Am 31. Mai stimmen die Hamburgerinnen und Hamburger darüber ab, ob sich die Hansestadt erneut um Olympische und Paralymp...
29/05/2026

Am 31. Mai stimmen die Hamburgerinnen und Hamburger darüber ab, ob sich die Hansestadt erneut um Olympische und Paralympische Spiele bewerben soll.

Die Debatte wird leidenschaftlich geführt. Befürworter hoffen auf Impulse für Infrastruktur, Mobilität, Inklusion und Stadtentwicklung. Kritiker warnen vor steigenden Kosten, sozialer Verdrängung, mangelnder Transparenz und der Frage, wem solche Großereignisse am Ende tatsächlich nützen.

Im Gespräch mit Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin Katharina Fegebank l .fegebank haben wir über diese Fragen gesprochen: über Chancen und Risiken, über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Ehrenamt und die Frage, was von Olympischen Spielen langfristig bleiben könnte.

Das vollständige Interview findet ihr über den Link in der Bio.

Wie blickt ihr auf die Olympia-Bewerbung?

Adresse

Max-Zelck-Straße 1
Hamburg
22459

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