KjG Diözesanverband Hamburg

KjG Diözesanverband Hamburg Katholische junge Gemeinde im Erzbistum Hamburg. Die KJG setzt sich ein für Kinderrechte und -mitbestimmung. Für Gerechtigkeit und Frieden, hier und in der Welt.

Die Katholische Junge Gemeinde (KJG) ist ein großer demokratischer Kinder- und Jugendverband in der Katholischen Kirche. Für die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern. Für eine lebenswerte Umwelt. Für den Dialog der Religionen und Kulturen. Und für eine offene und moderne, bunte und lebendige Kirche, in der Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Erfahrungen u

nd ihrem Glauben zu Hause sein können. So versteht sich die KJG als Kirche in der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die KJG unterstützt sie darin, ihr Leben verantwortlich zu gestalten und eigene Lebensperspektiven zu entwickeln. Sie begleitet sie bei der Suche nach tragfähigen Lebensentwürfen und nach Orientierung. Sie ermöglicht ihnen einen Zugang zum christlichen Glauben und ermutigt sie zu einem selbst verantworteten religiösen Leben. Die KJG fördert sie auf vielfältige Weise, soziale, pädagogische und politische Verantwortung zu übernehmen und unterstützt die Entwicklung ihrer persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Die KJG ist demokratisch verfasst und verwirklicht Kindermitbestimmung auf allen Ebenen. Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene, KJGlerinnen und KJGler, bestimmen selber, was sie sagen und tun wollen. Die KJG vertritt ihre Interessen wie die Interessen aller Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegenüber Kirche, Politik und Gesellschaft auf den verschiedenen Ebenen (Pfarrei, Bezirk/Region, Diözese, Bundesgebiet). Mit anderen katholischen Jugendverbänden ist die KJG im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zusammen­geschlossen. Gegründet wurde die KJG 1970 mit dem Zusammenschluss der Katholischen Frauenjugendgemeinschaft (KFG) und der Katholischen Jungmännergemeinschaft (KJG). Schon seit dem gemeinsamen Bundestreffen von KFD und KJG 1968 in Münster, wo das Zusammengehen der Verbände beschlossen wurde, ist das Logo der KJG im Einsatz: der Seelenbohrer. Als ihren Schutzheiligen hat die KJG Thomas Morus (1478-1535) gewählt: „Nie hätte ich daran gedacht, einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen gewesen wäre.“ Thomas Morus bezahlte diesen Grundsatz mit seinem Leben. Diese Haltung spricht aus, was der KJG wichtig ist. Impressum
Katholische junge Gemeinde
Lange Reihe 2
20099 Hamburg

Fon: +49 40 227216-23
Fax: +49 40 227216-33
E-Mail: buero(at)kjg-hamburg.de
Internet: www.kjg-hamburg.de

Vertretungsberechtigter Vorstand: Stephen Holway, Nikol Mlynski

Als KjG Diözesanverband erklären wir uns solidarisch mit Outinchurch.Als KjG verstehen wir uns als Kirche die allen Mens...
24/01/2022

Als KjG Diözesanverband erklären wir uns solidarisch mit Outinchurch.

Als KjG verstehen wir uns als Kirche die allen Menschen Raum bietet, ungeachtet von Herkunft, Geschlecht oder Sexualität.

Daher unterstützen wir die 7 Forderungen und machen uns gegen jede Form von Diskriminierung innerhalb und außerhalb der Kirche stark.

Gemeinsam mit Outinchurch treten wir ein für eine Kirche ohne Angst!

In unserem Verband stehen wir für Vielfalt und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung ein.
Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt sowie sexuelle Vielfalt sind für uns in der KjG seit langem wichtig und gelebte Praxis. Daher unterstützen wir als KjG sehr gerne die Initiative - für eine Kirche ohne Angst. Mehr Infos über die Kernaussagen der Initiative findest du unter www.outinchurch.de

Der KjG Diözesanverband Hamburg wünscht allen frohe und gesegnete Weihnachten und das all Eure Weihnachtswünsche in Erfü...
24/12/2021

Der KjG Diözesanverband Hamburg wünscht allen frohe und gesegnete Weihnachten und das all Eure Weihnachtswünsche in Erfüllung gehen!

04/04/2021
In den letzten Wochen haben wir uns mit den verschiedensten Bereichen und Ansätzen zu Kindermitbestimmung beschäftigt. N...
30/03/2021

In den letzten Wochen haben wir uns mit den verschiedensten Bereichen und Ansätzen zu Kindermitbestimmung beschäftigt. Nun sind wir in der letzten Woche der Fastenzeit angekommen – in der Karwoche. In ein paar Tagen ist Ostern und damit das höchste Fest im Christentum. Was hat dieses besondere Fest mit Kindermitbestimmung zu tun? Mit dieser Frage wollen wir uns heute beschäftigen.

Ostern ist ein großes Fest in unserem Glauben und für unsere Spiritualität. Kinder haben ihre eigene Spiritualität oder sind auf dem Weg diese zu entdecken. Für viele Kinder bedeutet die Zeit um Ostern auch der Empfang ihrer ersten heiligen Kommunion, andere Kinder werden in der Osternacht getauft und in die Kirche aufgenommen. Meist oder oft wird das von den Eltern gewollt, unterstützt und bestimmt. Und genau da hat Spiritualität und Glaube auch etwas mit Kindermitbestimmung zu tun.
Wie immer findest Du den ganzen Beitrag und den Praxistipp hier:
https://mida.kjg.de/DVHamburg/

Wir in der KjG leben durch unsere Strukturen und das Wahlrecht aller Mitglieder Kindermitbestimmung und Partizipation. D...
24/03/2021

Wir in der KjG leben durch unsere Strukturen und das Wahlrecht aller Mitglieder Kindermitbestimmung und Partizipation. Damit wollen wir allen Kindern und Jugendlichen demokratische Strukturen und ihre Umsetzung von der Basis her erklären und beibringen. Aber neben solchen Strukturen wie in der Jugendverbandsarbeit gibt es auch noch andere, zu denen alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland Zugang haben. Und dabei können sie einen großen Teil ihres Alltags mitgestalten. Die Rede ist von Schüler*innenvertretungen und Vertretungen in Ausbildung und Studium.
Mehr dazu und auch der Praxistipp zum Thema findest Du hier: https://mida.kjg.de/DVHamburg/

In der letzten Woche haben wir uns mit Partizipation auseinandergesetzt. Heute soll der Fokus auf Jugendverbände gelegt ...
17/03/2021

In der letzten Woche haben wir uns mit Partizipation auseinandergesetzt. Heute soll der Fokus auf Jugendverbände gelegt werden. In einem Jugendverband, wie beispielsweise der KjG, der DPSG, der CAJ, der KSJ, haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit sich zu engagieren, Gleichgesinnte zu treffen, gemeinsam etwas zu unternehmen und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Unterstützt werden sie dabei von Gruppenleiter*innen, für die der Jugendverband ebenfalls eine Möglichkeit ist, Verantwortung zu übernehmen, ein Programm zu planen oder mit Kindern und Jugendlichen über verschiedene Themen ins Gespräch zu kommen.
Mehr dazu und ein Praxistipp zu Kindersprecher*innen wie immer hier: https://mida.kjg.de/DVHamburg/

16/03/2021

Gottes Schöpfungswirklichkeit kann keine Moralfrage sein

Die Glaubenskongregation des Vatikans hat sich erneut geäußert und der Segnung homosexueller Paare eine Absage erteilt. Dabei bezieht sich die Glaubenskongregation auf Argumente wie Gott könne Sünde nicht segnen, es könne keinen Segen geben für Verbindungen, die ein außereheliches Sexualleben mit sich brächten und es dürfe auf keinen Fall das Risiko entstehen, dass die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare mit dem Sakrament der Ehe verwechselt würde.

Als KjG-Bundesleitung kritisieren wir die Äußerungen der Glaubenskongregation und weisen sie entschieden zurück. Da die sexuelle Orientierung eine von Einzelpersonen tief empfundene und unveränderbare Lebens- und Schöpfungswirklichkeit ist, können die aus ihr resultierenden Wünsche bspw. nach Segnung der Beziehung nicht allein über Moralfragen, das Rezipieren von Lehrmeinung ohne erneuten theologischen Diskurs oder das grundlose Absprechen ihres Wertes geklärt werden.

Wir verurteilen, dass die Glaubenskongregation (und damit der Vatikan) noch immer nicht verstanden haben, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen genauso tragende, verantwortungsvolle und bewusst eingegangene Beziehungen sind wie die zwischen Mann und Frau.

Wir widersprechen dem Argument, gleichgeschlechtliche Beziehungen seien Sünde, vehement. Die aufrichtige, gleichberechtigte Liebe zweier Menschen zueinander kann für uns keine Sünde sein – egal ob in gleich- oder gemischtgeschlechtlichen Beziehungen. Wir sind der festen Überzeugung, dass Gottes geschenkte Liebe weiterzugeben nicht sündhaft sein kann.

Die Glaubenskongregation betont, eine Ungleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare würde keinesfalls die Diskriminierung homosexueller Menschen bedeuten. Wir meinen: Das tut sie sehr wohl! In der Absage von Segnungen für homosexuelle Paare zeigt sich, dass die Institution Kirche nicht willens ist, sich mit ihrer eigenen Jahrhunderte alten Tradition von Diskriminierung, Homophobie und Ausgrenzung von Homosexualität auseinanderzusetzen. Eine solche Haltung ist vor dem Hintergrund des ursprünglichen kulturellen Kontextes, der naturwissenschaftlichen Forschung sowie den daraus resultierenden heutigen theologischen Argumentationen nicht haltbar.

Wir kritisieren eine Ungleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare unter Bezugnahme auf naturrechtliche Argumentationen. Für die mit dem Naturrecht verbundenen Schwierigkeiten innerhalb der Ehe, bedient sich Kirche flexiblerer Deutungsmöglichkeiten als es im Kontext gleichgeschlechtlicher Paare auch nur ansatzweise denkbar erscheint. Diese Ungleichbehandlung stellt für uns eine bewusste Diskriminierung dar.

Wir wissen um die Heiligkeit der Ehe und wir unterstützen, dass die Ehe eine sinnhafte Institution darstellt. Wir widersprechen der Auffassung, dass andere Beziehungsformen grundsätzlich weniger wertvoll sind. Solchen bewusst und gleichberechtigt eingegangenen Beziehungen einen gewünschten Segen zu verweigern, ist für uns nicht nachvollziehbar. Die aktuelle Segenspraxis der katholischen Kirche liefert für uns keine Argumentation für den Ausschluss gleichgeschlechtlicher Paare. Mündigen Christ*innen die Fähigkeit abzusprechen, eine Unterscheidung der Segnung von der Ehe nicht leisten zu können, halten wir für absolut ungerechtfertigt.

Die Veröffentlichung stellt homosexuelle Menschen ausschließlich als hilfebedürftige Menschen dar, denen Orientierung und Unterstützung in der Kirche anzubieten sei. Unserer Überzeugung nach, sind alle Menschen mit der gleichen Würde ausgestattet und dementsprechend als gleichberechtigte Mitglieder der Kirche anzuerkennen. Dies umschließt auch eine individuelle Segnung, denn dieser Schutz Gottes gilt grundsätzlich für alle Menschen, die um ihn bitten.

Aus unserem tiefen Glauben heraus, dürfen wir auf den Zuspruch vertrauen, dass alle Menschen mit gleicher Würde und gleichen Rechten ausgestattet sind. Diesen Zuspruch müssen in der Kirche alle Menschen gleichermaßen erfahren.

Uns erschließt sich nicht, dass die Konfrontation mit homosexuellen Paaren, die sich den Segen Gottes für ihre innige Beziehung zueinander wünschen, offensichtlich Ängste schürt. Wir plädieren dafür, auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen die Liebe zueinander und die Liebe Gottes zu erkennen.

Wir fordern die Bischöfe, die Mitglieder des synodalen Forums „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ und die Mitglieder des Synodalen Weges dazu auf, entschieden gegen eine rein naturrechtliche Bewertung von Liebesbeziehungen zwischen Menschen einzustehen und sich zu aktuellen wissenschaftlichen wie theologischen Erkenntnissen zu bekennen und mit aller Kraft in der Weltkirche zu diskutieren. Wir fordern die gleichberechtigte Anerkennung gleichgeschlechtlicher Beziehungen und die Anpassung der Sexualmoral.

Wir treten für eine Kirche ein, in der Diskriminierung beseitigt und Akzeptanz gelebt wird.

Text mit Links auf der KjG-Homepage https://kjg.de/

Kindermitbestimmung im Alltag, Kinderrechte im Grundgesetz, Kinder setzen sich für andere Kinder ein. Damit haben wir un...
10/03/2021

Kindermitbestimmung im Alltag, Kinderrechte im Grundgesetz, Kinder setzen sich für andere Kinder ein. Damit haben wir uns in den letzten Wochen beschäftigt und jetzt kommt langsam die Frage auf, was Kindermitbestimmung überhaupt bringt und mit welchem Ziel Kinder mitbestimmen sollen.
Für uns ist die Antwort da sehr einfach. Je früher Kinder und Jugendliche lernen, wie Mitbestimmung funktioniert und wie wichtig es ist, die eigene Meinung vertreten zu können, desto partizipativer und demokratischer kann unsere Gesellschaft werden.
Mehr dazu und wie immer auch einen Praxistipp findest Du hier: https://mida.kjg.de/DVHamburg

Kinder haben eine eigene Meinung und haben das Recht diese zu äußern. Artikel 12 und 13 der UN-Kinderrechtskonvention be...
03/03/2021

Kinder haben eine eigene Meinung und haben das Recht diese zu äußern. Artikel 12 und 13 der UN-Kinderrechtskonvention besagen, dass die Meinung von Kindern in allen Belangen, die Kinder betreffen, berücksichtigt werden sollen. Außerdem hat jedes Kind das Recht seine*ihre eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äußern.

Wie sieht das eigentlich aus mit der Partizipation von Kindern im Alltag, in der Schule, im Kindergarten oder zu Hause aus? Kommen Kinder ausreichend zu Gehör und wird ihre Meinung ernst genommen?
Unsere Gedanken und Antworten dazu findest Du im aktuellen Beitrag zum Fastenprojekt und im Praxistipp wie immer hier: https://mida.kjg.de/DVHamburg/

„Kinder haben eine Stimme. Kannst Du sie hören?“. So lautete der Text eines Sternsinger-Liedes vor vielen Jahren. In der...
24/02/2021

„Kinder haben eine Stimme. Kannst Du sie hören?“. So lautete der Text eines Sternsinger-Liedes vor vielen Jahren. In der letzten Woche haben wir über Kinderrechte geschrieben und das Kinder und Jugendliche das Recht haben ihre Stimme für etwas zu erheben. Erwachsene und Verantwortliche sollten diese Stimmen hören, denn die Meinung von Kindern und Jugendlichen ist wichtig. Wie das praktisch funktionieren kann? Das liest Du in unserem neuen Beitrag zum Fastenprojekt: https://mida.kjg.de/DVHamburg/

Zwei Dinge von denen fast jede*r schon mal gehört hat: Unser Grundgesetz und die UN-Kinderrechte. Rechte die für jede Pe...
17/02/2021

Zwei Dinge von denen fast jede*r schon mal gehört hat:
Unser Grundgesetz und die UN-Kinderrechte.
Rechte die für jede Person in Deutschland universell gelten und Rechte, die für jedes Kind und jeden Jugendlichen gelten. Selbstverständlich gibt es da einige Überschneidungen. Jeder Mensch und damit auch jedes Kind sind gleich viel wert, haben die gleichen Rechte und sollen die gleichen Voraussetzungen haben....
Du willst mehr darüber wissen? Und Dir einen kurzen Impuls zum Thema Kindermitbestimmung holen? Dann klick Dich auf https://mida.kjg.de/DVHamburg/ und Du bekommst den ganzen Beitrag und einen Praxistipp!

13/01/2021

Nach jahrelanger Diskussion haben sich CDU und SPD auf einen Kompromiss geeinigt: die Kinderrechte sollen in Artikel 6 des Grundgesetztes aufgenommen werden. Mit dem aktuellen Stand sind wir als KjG nicht zufrieden!

Wir fordern: das Kindeswohl sollte nicht nur angemessen, sondern vorrangig berücksichtigt werden! Darüber hinaus braucht es Ausdrückliche Beteiligungsrechte für Kinder im Gesetzestext!

Und - Was ist deine Meinung?

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