Evangelische Paulusgemeinde Halle

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Am Internationalen Frauentag denken wir an Frauen, die Ungerechtigkeit widersprechen – leise oder laut, sichtbar oder un...
08/03/2026

Am Internationalen Frauentag denken wir an Frauen, die Ungerechtigkeit widersprechen – leise oder laut, sichtbar oder unsichtbar.

Schon auf den ersten Seiten der Bibel begegnen wir zwei solchen Frauen: Schifra und Pua, Hebammen in einer gefährlichen Zeit. Der Pharao sieht, dass das Volk Israel zahlreicher wird. Er bekommt Angst vor Konkurrenz, Angst, seine Macht zu verlieren. Und aus dieser Angst heraus ordnet er etwas Grausames an: Die neugeborenen Jungen sollen sterben. Doch Schifra und Pua handeln anders.
Die Bibel sagt: „Die Hebammen aber fürchteten Gott und taten nicht, was der König ihnen befohlen hatte.“ (Exodus 1,17) Sie schützen das Leben mit ihrer Erfahrung und ihrem Mut, sie widersetzen sich still und klar, finden eine kluge Ausrede für den Pharao und folgen ihrem Gewissen statt der Angst. Und dann heißt es: „Weil die Hebammen Gott fürchteten, segnete er ihr Tun.“ (Exodus 1,20–21)

Mit hat mal jemand gesagt, Mut ist Angst plus der nächste Schritt. Mut verändert hier etwas: Kinder leben. Gewalt wird unterbrochen. Zwei unscheinbare Frauen setzen eine Geschichte des Lebens fort.

Mut beginnt im Alltag – mit Entscheidungen, die niemand sieht. Mit einem „Nein“, das das Leben schützt. Mit einer Haltung, die stärker ist als Angst und Macht.
Gott sieht diesen Mut. Damals. Heute. Morgen.

Du willst mehr Frauen aus der Bibel kennenlernen? Dann schau mal bei den Evangelischen Frauen Mitteldeutschland vorbei. Im Adventskalender 2025 gab es 24 Türchen dazu.

An welche mutigen Frauen denkst du heute?

Am Aschermittwoch ist alles vorbei! Die Faschingsfröhlichkeit, die Bierseligkeit und was die fünfte Jahreszeit noch so a...
18/02/2026

Am Aschermittwoch ist alles vorbei! Die Faschingsfröhlichkeit, die Bierseligkeit und was die fünfte Jahreszeit noch so ausmacht. Denn nun beginnt die siebenwöchige Fastenzeit, die bis zum Osterfest dauert. Eine Einkehrzeit, eine Bußzeit, in der wir an das Leiden und Sterben Jesu denken. Und an das, was wir selbst besser machen können, damit es weniger Leid und Ungerechtigkeit in der Welt gibt. Früher wurde Bußwilligen ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet. So war für alle sichtbar: Diese Menschen wollen etwas ändern in ihrem Leben, und sie hoffen, dass Gott ihnen dabei hilft.

Ich selbst will Chips und Erdnüsse und Schokolade am Abend fasten. Ich will freier werden von der Gier, die mich manchmal überfällt. Und ich schließe mich der Fastenaktion der Evangelischen Kirche an: „Sieben Wochen ohne Härte“. Mich nicht panzern. Mich nicht abschotten von fremdem Leid. Gefühl und Mitgefühl zulassen. Meine Mitmenschen wird es freuen und mich selbst am Ende vielleicht auch.

Nein, es ist gar nicht alles vorbei. Es fängt nur etwas Neues an. Und ich bin gespannt, wie die Bilanz zum Osterfest ausfällt. Fasten ihr mit?

Foto: Annika Gordon, Unsplash

Da hast du nen Freund und er geht mit dir mit, und du denkst, das wird immer so sein.Doch plötzlich, da hält er mit dir ...
29/01/2026

Da hast du nen Freund und er geht mit dir mit, und du denkst, das wird immer so sein.
Doch plötzlich, da hält er mit dir nicht mehr Schritt und er schlägt einen andern Weg ein.
Da findest du jemand, der fest zu dir hält, der`s ehrlich und gut mit dir meint.
Und schon zieht ihr beide hinaus in die Welt, weil euch eure Freundschaft vereint.
Vielleicht hat ja Gott etwas Anderes vor, mit dem Leben, das er dir geschenkt.
Und jemand hat vor das verschlossene Tor nur ein „Durchgang verboten“ gehängt.
Mach auf diese Tür, denn der Weg, der ist frei für dein Leben, das gut zu dir passt.
Bleib offen für Neues, sei fröhlich und frei, und dankbar für das, was du hast!
Gott geht auf andern Wegen, doch er lässt dich niemals allein.
Und du wirst unter seinem Segen wohlbehütet und sicher sein.
(aus dem Musical: „Paulus-der Aussteiger“ von Friedhelm Kasparick und Andreas Mücksch)

Das sagt die Jahreslosung für 2026: Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“ – Und da ist es schon, das neue Jahr. Se...
01/01/2026

Das sagt die Jahreslosung für 2026: Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“ – Und da ist es schon, das neue Jahr. Sehr laut oder besonders leise wurde es begrüßt. Aber es ist nichts neu an diesem neuen Jahr: Die Krisen kennen keine Jahresgrenze. Sie gehen einfach weiter. Im zweiten Teil des Bibelwortes wird dem Verfasser noch gesagt: „Schreibe, denn diese Worte sind treu und wahrhaftig.“ Er soll sie festhalten, weil sie verlässlich sind – zum Nachlesen und Überprüfen. Dabei grummelt im Untergrund aller Krisen das zerrissene Vertrauen, die ungültig gewordene Verlässlichkeit. Auf Verabredungen zwischen Staaten und Völkern, auf schwer erarbeitete Ergebnisse langer diplomatischer Arbeit, ist kein Verlass mehr. Jeder Vertrag, jede Verabredung wird gebrochen, wenn das passt. Leidtragende sind die, die geschützt werden sollten: Egal. Auf Worte und Nachrichten, von Freunden weitergegeben, ist kein Verlass mehr. Sehr leicht sind Lügen daruntergemischt. Und Aufstacheln und Verunglimpfungen zu verbreiten, scheint mehr Spaß zu machen, als verlässlich und sorgfältig und vertrauenswürdig Nachrichten weiterzugeben. Leidtragende sind die Unschuldigen: Egal. Leidtragende sind die, die zur Verantwortung, zum Arbeiten für die Allgemeinheit bereit sind: Egal. Aber die Macht der Lügner wird immer mächtiger, wenn sie auch noch gefüttert wird. Wie soll die Zusage durchdringen: „Diese Worte sind treu und wahrhaftig“? – Es ist da, das neue Jahr, und behauptet sich: Die Amseln werden wieder nachts zu singen anfangen. Die Knospen für das nächste Frühjahr sind nicht verschwunden. Die Menschen sind am Leben, denen ich ganz und gar vertrauen kann. Und die Menschen leben auch, die sich auf mich verlassen möchten. Es gibt das Vertrauen und die Verlässlichkeit, sie sind nicht für immer zerstört. Wie aber wird die Jahreslosung wahr werden, dass Gott „alles neu“ macht? Sie ist schon wahr. Weil sie sich in vielen zurückliegenden Jahren schon bestätigt hat: Es war eine furchtbare Zeit, als sie zum ersten Mal verkündet wurde. Es war nicht klar, ob die christlichen Gemeinden im Land das nächste Jahr überhaupt überleben werden. Sie haben es überlebt.

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Warum ist mir Weihnachten so wichtig. Dieses Fest bringt die Menschen zusammen: die Familien, die Eltern und Kinder, Gro...
26/12/2025

Warum ist mir Weihnachten so wichtig. Dieses Fest bringt die Menschen zusammen: die Familien, die Eltern und Kinder, Großeltern und Enkel, Verwandte und Bekannte.
An der Weihnachtskrippe sind es die Hirten mit den Königen, die Armen mit den Reichen, die Obdachlosen mit den Abgesicherten, die Skeptiker mit den Hoffnungsvollen.
Weihnachten ist auch für unsere Gesellschaft gut. Wir sollten uns mehr begegnen, statt aus dem Wege zu gehen. Und das Schöne dabei ist: Dieses Kind in der Krippe wird uns umsonst geschenkt. Wir müssen es uns nicht erarbeiten oder verdienen. Alles eine gesegnete Weihnacht!

Die Feiertage stehen vor der Tür – und mit ihnen unsere besonderen Gottesdienste von Heiligabend bis Epiphanias. 🕯️✨In d...
17/12/2025

Die Feiertage stehen vor der Tür – und mit ihnen unsere besonderen Gottesdienste von Heiligabend bis Epiphanias. 🕯️✨

In den Slides dieses Beitrags findet ihr alle Termine, Orte und Infos kompakt zusammengefasst. Speichert sie gern ab oder leitet sie weiter, damit niemand die schönsten Momente verpasst!

Wir freuen uns auf gemeinsame Stunden mit euch – ob zum Innehalten, Feiern oder einfach nur, um zusammen zu sein.
Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr! 🎄

Wit haben eine neue Andachtsreihe. Mit kurz&heilig gibt es ein- bis zweimal im Monat kleine Texte zum Kirchenjahr. Zu Be...
01/12/2025

Wit haben eine neue Andachtsreihe. Mit kurz&heilig gibt es ein- bis zweimal im Monat kleine Texte zum Kirchenjahr. Zu Beginn des Kirchenjahrs starten wir mit dem Advent.

Der Weihnachtsmarkt hat längst geöffnet. Weihnachtmusik tönt aus allen Lautsprechern. Weihnachtsartikel gibt es allerorten zu kaufen. Die halbe Welt ist weihnachtlich dekoriert. Dabei beginnt das große Fest erst am Abend des 24. Dezember.

Jetzt ist Adventszeit, vier Wochen lang. Nach kirchlicher Tradition ist das eine Buß- und Fastenzeit, die weniger nach Glühwein und Plätzchen schmeckt als nach In-sich-gehen und Einkehr. Und warum?

„Advent“ heißt „Ankunft“. Jesus kommt an in der Heiligen Nacht. Gottes menschgewordene Liebe wird hineingeboren in unsere Welt und in mein Leben. Wer will, kann sich darauf vorbereiten mit einer Art innerer Inventur: Was ersehne ich mir? Was fehlt mir? Wo habe ich Gottes Liebe besonders nötig? Diese Frage geht weit über alle käuflichen Geschenke hinaus. Und sie kann wehtun, rührt sie doch an eigenen, manchmal tief vergrabenen Schmerz. Aber sie öffnet mich auch. Macht mich empfänglich. Sie macht mein Herz weit und das Fühlen groß.

Adventszeit ist Sehnsuchtszeit. Wartezeit. Hoffnungszeit. Sie rechnet damit, dass sich etwas ändern kann, dass sich etwas ändern wird in meinem Leben, wenn ich nur bereit bin dafür. Halten wir das Warten aus, auch wenn so viele schon munter drauflosfeiern?

Ich will es versuchen und Ausschau halten nach dem Weihnachtspäckchen, dass Gott gerade für mich zusammenstellt. Was da ankommen wird?

20/11/2025

Was ist das? 🚮
Agnes von den Konfis macht im Rahmen ihres Gemeindepraktikums mit diesem Video auf einen großes Problem auf dem Paulusberg aufmerksam. Was denkt ihr darüber? Schreibt's in die Kommentare

🌳✨ Familienzeit pur! ✨🌳Vom 7.–9. November geht’s nach Eisenach – zu unserer Familienfreizeit mit Wandern, Basteln, Gemei...
01/10/2025

🌳✨ Familienzeit pur! ✨🌳

Vom 7.–9. November geht’s nach Eisenach – zu unserer Familienfreizeit mit Wandern, Basteln, Gemeinschaft und einem bunten Programm für Kinder jeden Alters!

🔹 Für Familien, die mal rauswollen – entspannt, inspirierend, gemeinsam
🔹 Freunde mitbringen? Gerne! Alle sind willkommen.
🔹 Anmeldung bis 5. Oktober – Plätze sind begrenzt!

👉 Mehr Infos & Anmeldung: paulusgemeinde-halle.de/familienfreizeit

📩 Fragen? Schreibt uns gerne!

22/06/2025

So beginnt das Gebet, das uns diese Woche begleiten möchte. Der Wochenpsalm ist eine wunderbare Möglichkeit, mit einem Gebet eine Woche lang unterwegs zu sein. Dabei lasse ich die alten und doch so nahen Worte auf mich wirken. In dieser Woche ist es Psalm 34, der auf mich wartet, entdeckt zu werden. Ein Psalm, der mich herausfordert: Gott allezeit loben, einfach mal nur danken und auf das schauen, was gut ist. Aber ich will es ausprobieren. Denn ich hoffe insgeheim, dass ich dann bei Vers 9 von ganzem Herzen mitbeten kann: „Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist.“ Oder in einer anderen Übersetzung spricht es mich noch mehr an: „Fühlt und seht, wie gütig die Ewige ist.“
Also, beten wir gemeinsam, alle an ihrem jeweiligen Ort, zu einer passenden Tageszeit, dass wir in dieser Woche Gott einfach mal nur danken für all das Gute, was uns geschenkt ist?

Adresse

Robert-Blum Straße 11a
Halle
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