19/07/2026
https://www.opendoors.de/aktiv-werden/ermutigungsaktionen
Kanya* und ihr Mann Phonesay* haben eine bewegte Geschichte - mit Jesus und miteinander. Nachdem Kanya Christin wurde, wurde sie das erste Mal aus dem Dorf verstoßen. Phonesay wurde gezwungen, sich scheiden zu lassen. Doch Gott war noch nicht fertig mit den beiden. Kanya hielt am Glauben fest und erzählte Phonesay in Telefonaten immer wieder von Jesus.
Fünf Jahre später entschied sich Phonesay tatsächlich für Jesus und die beiden fanden wieder zueinander.
Voller Freude planten die beiden einen Gottesdienst in ihrem Heimatdorf, als Feier ihrer Wiedervereinigung und Zeugnis ihres Glaubens. Doch dazu kam es nicht:
Dorfbewohner umzingelten ihr Haus und rissen es gewaltsam nieder. Kurz darauf wurde das Paar mit seinen Kindern aus dem Dorf vertrieben. Sie verloren ihr Zuhause, ihre Arbeit und ihre gesamte Lebensgrundlage.
Derzeit leben Kanya und ihre Familie gemeinsam mit anderen vertriebenen Christen auf einem kleinen Stück Land mitten im Dschungel. Das Land ist kaum bewohnbar, doch sie haben ein provisorisches Lager gebaut. Ohne Strom. Ohne fließendes Wasser. Ohne Sicherheit für die Zukunft. "Ich habe mich gefragt, ob das der Plan Gottes sein kann", erinnert Phonesay sich. "Sein Plan für mich ist, meine Eltern zu verlassen und im Wald zu leben?"
Doch ihr Exil im Dschungel hatte nicht nur negative Seiten: Zum ersten Mal konnten die Christen Gott frei anbeten. "Im Wald mit den anderen Christen zu leben, hat mich so froh gemacht", sagt Phonesay. "Weil wir den gleichen Glauben haben. Der Herr hat uns Zeit gegeben, ihn anzubeten. Wir haben ihn jeden Tag angebetet."
Als unsere lokalen Partner von der Situation erfuhren, konnten sie die Christen unterstützen, einen Teil des Landes zu roden und einfache Hütten zu bauen. Eine dieser Hütten wurde zum Treffpunkt, Jesus frei anzubeten und gemeinsam als kleine Gemeinde Gottesdienste zu feiern. Unsere Partner halfen ihnen auch mit Lebensmitteln und Schulungen.
Doch die Zukunft für Kanya und ihre Familie bleibt ungewiss.
Aktuell werden sie geduldet. Doch das Land, auf dem sie leben, gehört nicht ihnen, sondern der Regierung. Sie könnten jederzeit erneut vertrieben werden. Als nicht registrierte Gemeinde leben sie außerdem in einer rechtlichen Grauzone und können ihre Gottesdienste nur feiern, solange die Behörden nicht einschreiten. Sie brauchen weiter unsere Unterstützung.
Es ist nicht oft möglich, aber in diesem Fall hast du die besondere Gelegenheit, deine Geschwister persönlich zu ermutigen!
Ermutige Kanya und ihre Familie im Glauben:
🖊️ Schreib deine Ermutigung bis zum 14. August in die Kommentare oder als persönliche Nachricht an uns.
❤️🔥 Wir leiten deine Nachricht über unsere lokalen Partner an Kanya und ihre Familie weiter.
Checkliste für deine Ermutigungsnachricht - darauf solltest du beim Schreiben achten:
🙏 Bitte Jesus zu Beginn, dir die richtigen Worte zu schenken.
🫶 Werde persönlich. Stell dich mit deinem Vornamen vor, nenn dein Alter und das Land, aus dem deine Ermutigung kommt. Achte aber darauf, dass deine Nachricht nicht zu lang wird.
🖊️ Schreib deine Ermutigung in einfachem Englisch.
📖 Füge gern einen Bibelvers hinzu.
❌ Erwähne Open Doors aus Sicherheitsgründen nicht. Gehe nicht auf politische Themen ein. Erwähne weder die Regierung noch die Opposition.
In diesen Themen kannst du Kanya, Phonesay und ihre Kinder konkret ermutigen:
👉 Ermutige die Familie im Glauben und bestärke sie, an Gottes Wort festzuhalten.
👉 Sie sind von der Erfahrung geprägt, ihr Zuhause verloren zu haben. Ermutige sie, dass Gott sie weiterhin versorgt.
👉 Kanya hat gesundheitliche Probleme. Lass sie wissen, dass du für ihre Gesundheit betest und darauf vertraust, dass Jesus Heilung schenken kann.
👉 Die Kinder von Kanya und Phonesay können nicht zur Schule gehen. Lass sie wissen, dass du dafür betest, dass Jesus ihnen einen Weg zu Bildung schenkt.
👉 Sie wurden gewarnt, ihren Glauben nicht außerhalb der Grenzen ihrer behelfsmäßigen Siedlung weiterzugeben. Ermutige sie, sich weiterhin vom Heiligen Geist leiten zu lassen und die Liebe Jesu mutig weiterzugeben.
👉 Ermutige sie, als Gemeinde in Einheit am Glauben festzuhalten und Jesus weiterhin gemeinsam zu dienen.
*Name geändert