ProPresbyterium

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Initiative für selbstständige Kirchengemeinden mit starken Presbyterien durch Erhalt des Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche).

FAZ-Bericht vom 6.4.26  über die   in der Evangelischen Kirche in Deutschland am Beispiel der Vorreiter braunschweigisch...
02/06/2026

FAZ-Bericht vom 6.4.26  über die in der Evangelischen Kirche in Deutschland am Beispiel der Vorreiter braunschweigische bzw. pfälzische Landeskirche:

"Die Kirchengemeinden sollen ein Konto mit begrenztem Verfügungsrahmen erhalten, damit sie „Bastel- und Spielmaterial, Kerzen, Knabbereien, Kaffee und Tee“ bezahlen können.

Diese Gemeinden sollen ihr gesamtes Vermögen laut den Planungen der Landeskirche abgeben, sofern es nicht explizit zweckgebunden ist.

Schwetje scherzt: „Das Vermögen ist ja nicht weg, es gehört dann einfach allen“ – und für einen kurzen Augenblick steht im ehemaligen Zonenrandgebiet der wieder lebendig vor der Tür.

Diese Gemeinden wittern die Gefahr, durch den Verlust ihres Körperschaftsstatus einer ausgeliefert zu werden, in der auf der regionalen Ebene viele Schwache über wenige Starke herrschen und ihnen am Ende das Geld und das Personal wegsaugen.

„In der Praktischen Theologie gibt es eine mindestens fünfzigjährige Delegitimierung der Kirchengemeinden“, erzählt Wegner. „Man hat gesagt: Die Ortsgemeinden haben keine emanzipatorische Kraft, denn dort sammelt sich das ressentimentgeladene Bürgertum.“

Wenn sich aber vor Ort kaum noch etwas bewegen lasse, weil man sich nur noch Kekse kaufen dürfe, führe das zu Frustration und Rückzug. „Solche Strukturen machen die Leute passiv.“

Wegner rät deshalb dazu, der Basis nicht weniger, sondern mehr Freiheiten zu geben

Die geplanten Reformen wie in Braunschweig oder der Pfalz deutet Wegner vor allem als den Versuch der „strukturerhaltenden Kräfte“, trotz sinkender Finanzkraft weiter Kontrolle über das System ausüben zu können."

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/kirchenreform-in-den-ortsgemeinden-formiert-sich-widerstand/ar-AA20fgkC?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=69d3ba1f6a034da1a5e9b23f2fe50571&ei=12

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"Hoos weiß um die Schwierigkeiten der Kirchen, die Strukturreformen nötig machen. Aber mit der Neukonzeption ist er nich...
30/05/2026

"Hoos weiß um die Schwierigkeiten der Kirchen, die Strukturreformen nötig machen. Aber mit der Neukonzeption ist er nicht einverstanden. Der frühere Leiter des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) in Mußbach warnt vor einer großen Distanz zwischen Kirche und Gläubigen. Daraus ergebe sich ein Dilemma, warnt er: „Die Presbyter vor Ort sollen weiter Verantwortung tragen. Aber dafür müssen sie auch Gestaltungsmöglichkeiten haben."

https://www.rheinpfalz.de/lokal/neustadt_artikel,-so-k%C3%A4mpfen-protestanten-in-lachen-speyerdorf-um-die-gemeindearbeit-vor-ort-_arid,5893850.html?utm_source=website&utm_medium=sharing

Die Evangelische Kirche gedenkt heute des treuen Glaubenszeugen Hieronymus von Prag. Vor 610 Jahren starb er den Märtyre...
29/05/2026

Die Evangelische Kirche gedenkt heute des treuen Glaubenszeugen Hieronymus von Prag. Vor 610 Jahren starb er den Märtyrertod. Seine letzten Worte lauteten:

‚Vater, allmächtiger Gott, erbarme dich meiner, vergib mir meine Sünden, du weißt ich habe deine Wahrheit aufrichtig geliebt‘.

Nach einem Impuls von Pfr. Dr. U. Kronenberg

Transformation der Ev. Kirche der PfalzDie Stärkung der Gemeinden wäre ein mutiges SignalDeutsches   - Heft 5/2026von Ma...
27/05/2026

Transformation der Ev. Kirche der Pfalz

Die Stärkung der Gemeinden wäre ein mutiges Signal
Deutsches - Heft 5/2026

von Martin Schuck

Reformation statt Transformation:
Schreibt die pfälzische Landeskirche gerade Kirchengeschichte – oder steuert sie auf ein Desaster zu? Dr. Martin Schuck kommentiert die Reformpläne in der . Seine These: Die EKD schaut gespannt auf uns. Geht das Experiment gut, folgen andere; geht es schief, sind die Pfälzer blamiert.

Vom Priestertum aller Gläubigen zur ?
Die geplante bricht fundamental mit dem presbyterial-synodalen Grundverständnis, nach dem sich die Kirche historisch „von unten nach oben“ aufbaut. Anstatt das reformatorische Erbe – das Priestertum aller Gläubigen – zu stärken, bewege sich die Landeskirche hin zu einer bürokratischen mit episkopalen (bischöflichen) Zügen.

Der der
Schuck warnt eindringlich vor der Verschiebung von Kompetenzen und Rechten weg von den lokalen Gemeinden hin zu anonymen Riesen-Kirchenbezirken. Erfahrungen aus der kommunalen Verwaltung zeigen: Zentralisierungen funktionieren selten gut. Die erhofften Einsparungen verpuffen meist schnell durch den enormen bürokratischen der neuen Verwaltungsebene.

Ein echtes, mutiges
Anstatt dem „phantasielosen Weg“ der Zentralisierung zu folgen, fordert Schuck einen radikalen Kurswechsel: Die der vor Ort!

1️⃣ Autonomie sichern: Gemeinden müssen die behalten, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln.
2️⃣ Bürokratie abbauen: Die mittlere und obere Ebene der Kirchenleitung muss verschlankt werden, anstatt an der Basis das Licht auszuknipsen.
3️⃣ Reformation wagen: Die Vitalität der Kirche entscheidet sich an den Menschen vor Ort, nicht am grünen Tisch der Verwaltung.

Sein Fazit: Nicht „Transformation“ durch Anpassung an ökonomische Zwänge sollte der Leitgedanke sein, sondern eine echte „Reformation“, die der Gemeinde vertraut.

💬 Was meint ihr? Braucht die Kirche starke Gemeinden vor Ort oder retten uns nur noch Großstrukturen? Diskutiert mit! 👇

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https://www.pfarrerverband.de/pfarrerblatt/aktuelle-beitraege?tx_pvpfarrerblatt_pi1%5Baction%5D=show&tx_pvpfarrerblatt_pi1%5Bcontroller%5D=Item&tx_pvpfarrerblatt_pi1%5BitemId%5D=6163&cHash=e0569dc01f7878a156185b1ab15db7ce

... Teil 2 der Pfingstaktion ...  – das Fest des Heiligen Geistes, Geburtstag der Kirche, Zeit für ehrliche & klare Wort...
25/05/2026

... Teil 2 der Pfingstaktion ...
– das Fest des Heiligen Geistes, Geburtstag der Kirche, Zeit für ehrliche & klare Worte. Möge Pfingsten bei uns einkehren - jeder verstehe jeden, auch wenn verschiedene Sprachen gesprochen werden!
In der Initiative „Pro Presbyterium!“ haben sich zahlreiche haupt- und ehrenamtlich in der Evangelischen Kirche der Pfalz tätige Menschen aus vielen Kirchengemeinden zusammengefunden, die aufgrund der absehbaren negativen Auswirkungen der vorgeschlagenen Verfassungsänderung kritisch gegenüberstehen.
In ihrer letzten Sitzung im November 2025 hat die Landessynode den Entwurf einer neuen Kirchenverfassung auf den Weg gebracht, der die Struktur und Arbeitsweise der evangelischen Kirche radikal verändern wird. Alle Presbyterien und Bezirkssynoden der Landeskirche sind aufgefordert, im Lauf dieses Jahres Stellungnahmen zu dem Verfassungsentwurf (31.10.26) und zu mehreren begleitenden Kirchengesetzen (31.7.26) abzugeben.
Der neue Verfassungsentwurf sieht vor, den Kirchengemeinden den Status der Körperschaft des öffentlichen Rechtes zu entziehen sowie die Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse der Presbyterien stark einzuschränken. Als Folge soll der gesamte Gebäude- und Grundbesitz, wie z.B. Kirchen, Gemeindehäuser, Pfarrhäuser sowie ein Großteil der finanziellen Rücklagen von den Kirchengemeinden an die neu zu bildenden vier Super-Dekanate (statt bisher 15) übergehen. Weiterhin sollen künftig Pfarrerinnen und Pfarrer in sogenannten „Regioteams“ arbeiten und nicht mehr einer Gemeinde zugeordnet und nicht mehr Mitglied des jeweiligen Presbyteriums sein.
Das darf so nicht umgesetzt werden! Nicht, wenn es eine gedeihliche Entwicklung der Kirche in der Zukunft geben soll und der Mitglieder- und Bedeutungsschwund unserer Kirche nicht noch weiter befördert werden soll. Wir brauchen starke, lebendige Gemeinden, engagierte Menschen, die verantwortlich mitarbeiten; und zwar vor Ort. Das ist wichtiger als eine zentral gesteuerte Kirchenorganisation, wie sie jetzt landeskirchlich geplant ist.
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Pfingstaktion der Initiative „Pro Presbyterium!“:   – das Fest des Heiligen Geistes, Geburtstag der Kirche, Zeit für ehr...
25/05/2026

Pfingstaktion der Initiative „Pro Presbyterium!“:

– das Fest des Heiligen Geistes, Geburtstag der Kirche, Zeit für ehrliche & klare Worte. Möge Pfingsten bei uns einkehren - jeder verstehe jeden, auch wenn verschiedene Sprachen gesprochen werden!
In der Initiative „Pro Presbyterium!“ haben sich zahlreiche haupt- und ehrenamtlich in der Evangelischen Kirche der Pfalz tätige Menschen aus vielen Kirchengemeinden zusammengefunden, die aufgrund der absehbaren negativen Auswirkungen der vorgeschlagenen Verfassungsänderung kritisch gegenüberstehen.
In ihrer letzten Sitzung im November 2025 hat die Landessynode den Entwurf einer neuen Kirchenverfassung auf den Weg gebracht, der die Struktur und Arbeitsweise der evangelischen Kirche radikal verändern wird. Alle Presbyterien und Bezirkssynoden der Landeskirche sind aufgefordert, im Lauf dieses Jahres Stellungnahmen zu dem Verfassungsentwurf (31.10.26) und zu mehreren begleitenden Kirchengesetzen (31.7.26) abzugeben.
Der neue Verfassungsentwurf sieht vor, den Kirchengemeinden den Status der Körperschaft des öffentlichen Rechtes zu entziehen sowie die Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse der Presbyterien stark einzuschränken. Als Folge soll der gesamte Gebäude- und Grundbesitz, wie z.B. Kirchen, Gemeindehäuser, Pfarrhäuser sowie ein Großteil der finanziellen Rücklagen von den Kirchengemeinden an die neu zu bildenden vier Super-Dekanate (statt bisher 15) übergehen. Weiterhin sollen künftig Pfarrerinnen und Pfarrer in sogenannten „Regioteams“ arbeiten und nicht mehr einer Gemeinde zugeordnet und nicht mehr Mitglied des jeweiligen Presbyteriums sein.
Das darf so nicht umgesetzt werden! Nicht, wenn es eine gedeihliche Entwicklung der Kirche in der Zukunft geben soll und der Mitglieder- und Bedeutungsschwund unserer Kirche nicht noch weiter befördert werden soll. Wir brauchen starke, lebendige Gemeinden, engagierte Menschen, die verantwortlich mitarbeiten; und zwar vor Ort. Das ist wichtiger als eine zentral gesteuerte Kirchenorganisation, wie sie jetzt landeskirchlich geplant ist.
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24/05/2026
Pfingsten 2026: Lasst die Kirche im Dorf!
24/05/2026

Pfingsten 2026: Lasst die Kirche im Dorf!

Der Verlust der Nähe – Die Krise der evangelischen Kirche 📉⛪️Christoph Bergner analysiert im Deutschen Pfarrerinnen- und...
23/05/2026

Der Verlust der Nähe – Die Krise der evangelischen Kirche 📉⛪️

Christoph Bergner analysiert im Deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrerblatt die tiefe Krise der EKD. Sein bitteres Fazit: Jahrzehntelange Reformen haben die Kirche nicht geheilt, sondern zu einem systematischen Verlust der Nähe geführt, der ihre Existenz bedroht.

Die zentralen Krisensymptome 🔍

Verlust der Diskursfähigkeit: In großen Debatten (Krieg, Pandemie, assistierter Suizid) bleibt die Kirche oft stumm oder flüchtet sich in belanglose Plattitüden.

Administrative Lähmung: Trotz Modernisierungsversprechen regiert die Ineffizienz. In der EKHN fehlen seit Jahren Bilanzabschlüsse, während massive Finanzlücken bei Versorgungsansprüchen das System belasten.

Entfremdung von den Mitgliedern: Durch anonyme Großstrukturen bricht der persönliche Kontakt ab. Hochbetagte bleiben ohne Besuch, Beerdigungen werden wegen Überlastung abgelehnt.

Nachwuchsmangel: Das Interesse am Theologiestudium ist auf einem historischen Tiefstand – ein Problem, das jahrelang ignoriert wurde.

Die Ursachen: Ökonomie statt Theologie ⚙️ Die Reformen behandelten die Kirche wie ein Unternehmen oder eine NGO. Die Folge: Eine enorme Hierarchisierung, bei der Ressourcen in die Zentralen fließen, während die Gemeinden personell ausbluten. Bergner diagnostiziert eine „Theophobie“ – die Angst, überhaupt noch von Gott zu sprechen. Stattdessen dominieren soziologische Kennzahlen. Diese Selbstsäkularisierung verdrängt das Ehrenamt durch bürokratische Hürden und Großdekanate. „Nähe durch Papier“ (wie Werbepost an Mitglieder) kann echten Kontakt nicht ersetzen.

Lösungsvorschläge des Autors 💡

1 Gemeinden stärken: Zurück zur Eigenverantwortung vor Ort und radikaler Abbau künstlich aufgeblähter Verwaltungsstrukturen.

2 Stopp des Immobilienverkaufs: Erhalt von Pfarrhäusern, um die Präsenz in der Fläche und Wohnraum für Mitarbeiter zu sichern.

3 Verantwortung einfordern: Klare personelle Konsequenzen bei Missmanagement in der Kirchenleitung.

Weitere Informationen:
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