Ökoconsult Projekt- und Ökomanagement

Ökoconsult Projekt- und Ökomanagement Erstellung und Begleitung von EU-Förderprojekten aus EFRE-, Klimaschutz- und ESF Mitteln der europ?

30/07/2017

Politische Geisterfahrt der Industrienationen und der G20 in der Weltwirtschaft und Flüchtlingspolitik: Die Politik der letzen 10 Jahre in der Krisenbewältigung, Wirtschaftspolitik und dem Welthandel gleicht einem Schwertransporter,der als Geisterfahrer unterwegs ist. Krisen wurden immer militärisch gelöst und somit auch nicht. Die Erkenntnis, dass nach den Militäreinsätzen auch noch ein Plan B kommen muss ist nicht gereift und das Verständnis,dass im Welthandel sich die Grundlagen in den Rohstoffpreisen ändern müssen auch nicht. Die G20 hat sich als das Problem gezeigt und nicht als die Lösung und in den EU-Ländern, vor allem den Führungsnationen wie Deutschland, Frankreich und den Beneluxstaaten nichts getan. Griechenland und Italien sind überfordert und werden allein gelassen. Was nun notwendig ist, das ist ein genereller und radikaler Wechsel von Entwicklungs-, Handels- und Wirtschaftspolitik und keine miliitärische Lösung und Abschottung

08/05/2017

Bildung als Grundlage für Fluchtursachenbekämpfung und ökonomische Entwicklung
(Studie und Ergebnis der Afrikanischen Entwicklungsbank)

Bildung als Wachstum und Entwicklung bedeutet effektiv die erfolgreichste Bekämpfung von Fluchtursachen. Unterentwickelte Länder leiden zuerst an mangelnder Bildung der Kinder und Erwachsenen und in direkter Linie an mangelndem Umweltschutz und technologischer Entwicklung in der Versorgung. Bildung für Basis von beruflicher Bildung bis zu Hochschulausbildungen wird langfristig der Kitt sein zu friedlichen Gesellschaften und wachsenden ökologisch ausgerichteten Volkswirtschaften. Bildungsgesellschaften fördern die ökonomisch-ökologischen Arbeitstiefen und führen zu ökologisch wachsenden Volkswirtschaften. Ökologische Energie- und Versorgungssysteme dezentral ausgerichtet führen zu einem dynamischen Wachstum.

Multilaterale Wirkung von Bildung, Ausbildung und Wissensgesellschaft:
• Bildung und Wachstum
• Bildung und ökologie
• Bildung und Beschäftigung

A. Bildung und Wachstum – Wachstum in multilateraler Sicht :
a. Wachstum auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft und der Wirtschaft:
1. Wachstum im staatlichen, kommunalen und sozialen Versorgungsbereich
2. Wachstum in der Basisproduktion – Versorgung und Ernährung
3. Ökonomische und industrielle Verarbeitungstiefe
4. Nationaler und globaler Handel
** Langfristige Wachstum und Beschäftigungssicherheit mit Klimaschutz und sozialer Zukunft (Produktion, Versorgungs- und soziale Systeme)

b. Bildung und Ökologie – Bildung, technische Entwicklung und Klima- und Umweltschutz. Ziel dieser Symbiose muss sein, dass über Resourceneinsparung, Klimaschutz und ökologische Technologien langfristig Umwelt und Lebensgrundlagen erhalten bleiben.
c. Bildung und Wachstum jedoch auch Fluchtprävention bedarf finanzieller Ressourcen. Diese finanziellen Ressourcen generieren eine hohe gesellschaftliche und ökonomische Rendite.

Berufliche Entwicklung und Bildung als Beschäftigungsgrundlage – Mikroökonomische Entwicklung
Qualifikation und Ausbildung ist ein Faktor in der Entwicklung einer sozio-ökonomischen Gesellschaft um Wissen und Beschäftigung zu fördern und somit einem gesellschaftlichen breiten Wohlstand zu generieren. Wohlstand, Umwelt – und Klimaschutz und Nachhaltigkeit müssen als Gesamtziel betrachtet werden. Ein schulisches berufliches Bildungswesen mit breiter Alphabetisierung und Bildung fördert Wachstum und Beschäftigung.
Defizite durch mangelnde Primärschulen und fehlendem Sekundäraufbau führt dazu, dass 30% aller Kinder in Afrika nie eine Schule besuchen. (Erhebung Afrikanische Entwicklungsbank ADB 2017)

Dringende Maßnahmen: Förderung des gesamten Bildungssystems für berufliche und hochschulische Bildung – Defizite müssen langfristig ausgeglichen werden. Wachstum als Binnen- und globales Wachstumspotential (Bildungskonzept muss umfassend sein)

Förderung und Finanzierung von Bildung und Wissensgesellschaft als Wachstumskomponente:
„Bessere Bildung und Ausbildung ist nicht umsonst zu bekommen“ – dies kann als Grundtenor der Bildungskonferenz der Afrikanischen Entwicklungsbank genommen werden und ist der Ansatz an dem begonnen werden muss. Das Wachstums – und Bildungsproblem sind unsere Probleme der Fluchtbewegung und deshalb muss dieses Problem an seinen Grundfesten angepackt werden.

Schulinvestitionen und investive Maßnahmen in die Lehrerausbildung sind eine der Grundfragen und Grundaufgaben, die die Bildungsdefizite bekämpfen und beheben können. Die Tatsache, dass 30 % aller Kinder nie eine Schule besuchen können, weil die Eltern nicht einmal das Schulgeld für die ersten 3 Jahre aufbringen können und dass ein weiterer Teil nicht die Sekundärstufe besuchen kann ist die größte Wachstumsbremse der afrikanischen Wirtschaft. Sie bremst ebenso Umwelt und Klimaschutz auf einem von Klimawandel und Katastrophen betroffenen Kontinent. Dass diesen Kontinent nur eine breit gefächerte Bildungs- und Wissensgesellschaft mit beruflicher und akademischer Bildung weiter bringt ist unstrittig, was aber auch voraussetzt, dass über ökonomisch – ökologische Entwicklungen und einem entsprechenden Aufbau eines Sozialsystems Beschäftigung für die junge Generation und Zukunft erfolgen muss.

Folgen für die europäische und atlantische Industriegesellschaft:
1. Grund- und Rohstoffpreise müssen auf den Prüfstand und gerecht bewertet werden
2. Produktion und Verarbeitung, sowie eigene Märkte in gerechten Ausgleich gebracht werden .
3. Handelsverträge und Handelsstrukturen neu verhandelt werden in Bi- und multilateralen Verträgen
4. Regionen müssen entwickelt und krisenresistenter gemacht werden, um Mikro- und Makroökonomie (Nationale und globale Märkte) ausgeglichen.

08/05/2017

Pariser Klimaziele, Entwicklung, Versorgung und Fluchtursachenbekämpfung

Analyse von Notwendigkeiten und Defiziten:
• Der Klimawandel und klimatisch-ökonomische Veränderungen als Fluchtursachen im weiten Sinne, sind neben Krisen und Kriegen der Hauptgrund
• Sozio-ökonomische Probleme lösen Bildungsblockaden aus und fördern den Stillstand von Wachstum und Veränderung - unzureichende schulische und berufliche Ausbildung als ökonomischer Fluchtgrund (Zukunfts- und Existenzprobleme)
• Kommunal – ökonomische Probleme der Versorgung mit öffentlichen Gütern wie Wasser, Energie und sozialen Leistungen wie Gesundheitsleistungen, Bildungseinrichtungen (Schulen, Berufsschulen und Hochschulen) und öffentliche Verkehrsstrukturen zu Märkten
• Bevölkerungsentwicklung und Infrastruktur verbunden mit sozialer Gerechtigkeit

Maßnahmen und Entwicklungen über ökologisch – klimatisch orientierte Planungen

• Energie und Wasser als Wachstumsfaktor Nummer eins (Versorgung und Lösungen) (Village and Islandsituation for energy suppliement in communal and population hands) (Ort und Insellösungen für die Energieversorgung in kommunaler und öffentlicher Hand) Kommunale Energieversorgung als Insellösung mit regenerativen Energien und der Wasserversorgung in kommunaler Hand und Beteiligung der Bevölkerung erspart in unterentwickelten Regionen hohe Infrastrukturkosten und schafft finanzierbare Lösungen. (Konzernlösungen führen oft zu Schäden und hohen Kosten auf Grund von Großanlagenlösungen)
• Grünes Wachstum mit regenerativen Energien (Klimaschutz und ökonomisches Wachstum und kreativen Insellösungen schafft auch die Entwicklung von Wohlstandsgrundlagen in ländlichen Räumen und führt zu Effizienz und Beschäftigung (Grund für Fluchtursache /Perspektivlosigkeit der jungen Generation)
• Steuerung von Bildung, Ausbildung, Technisierung und Beschäftigung (maximale Rationalisierung ist kontraproduktiv): Technisierung und Produktion in Bezug auf Arbeit und Produktivität muss als angepasste Maßnahme erfolgen und als Motor der Beschäftigung dienen. Technisierung und Versorgung muss in der Prävention und Bekämpfung von Fluchtursachen, sich daran ausrichten, dass angewandte Technologien nicht noch mehr Beschäftigungslosigkeit bedeuten, sondern Beschäftigung generiert und nationale, regionale Märkte fördert, ohne global abgehängt zu werden. Stabile nationale Ökonomien und sozio-ökonomische Gesellschaften mit einer Versorgung mit öffentlichen Gütern führen dazu, dass Wachstum, Innovation und politisch stabile Strukturen entstehen. Förderziele müssen regionale, nationale Produktionsstrukturen verbessern, verbunden mit Güterdistribution und Handel. Entwicklung und Beschäftigung sind zudem an sozialer Gerechtigkeit und der Vermeidung von Korruption und Ausbeutung auszurichten. Wertschöpfung national und international muss sich messen lassen an „Fair Trade“ und Sozialstandards, die dazu führen müssen Klima- und Wirtschaftsflucht wirksam zu verhindern. Die Europäische Förderung von Beschäftigung über das Rabatabkommen mit dem Ziel der Minderung der Fluchtursachen und des Resettlement von Binnenflüchtlingen kann somit nur funktionieren, wenn die Hilfen der Europäischen Union sich an einer angepassten Förderstrategie mit den Lehren aus den Regionenförderungen in der EU entwickelt werden. Die Förderung einer Bildungs- und Wissensgesellschaft muss sich an den Europäischen ESF-Programmen orientieren, um Kindern langfristig Zugang zu Bildung und ökonomischer Entwicklung zu ermöglichen. Der Feuerwehrfond der Europäischen Union (EDF –European development fund for Africa) muss zielgerichtet sein auf: Kurzdefinition: Ziel der europäischen Programme zur Bekämpfung von Fluchtursachen muss sein, Krisenländer und unterentwickelte Länder durch sozio-ökonomische und sozial – ökologische Programme so zu fördern über Maßnahmen, die durch Evaluierung ihres Erfolges, so gesteuert werden, dass eine nachhaltige Bildungsgesellschaft entsteht, die mittel-und langfristig mikro- und makroökonomische Strukturen schafft mit effizientem Klimaschutz.“
• Klimaziele und der Vertrag von Paris aus dem Jahr 2015 sind bindend und notwendig um eine weitere Fluchtentwicklung aus klimatisch sensiblen Regionen zu verhindern. (Bericht Europäische Union aus „roots of flight/Migration)
• Voraussetzung und Komplexität von sozio-ökonomischen und ökologischen Steuerungssystemen zur Bekämpfung von Flucht und Migration: Strukturelle mikro- und makroökonomische Entwicklung von Ländern der Dritten Welt ist eine ist eine komplexe und vielschichtige Aufgabe, in der regionale, nationale und globale Netzwerke so gestaltet werden müssen, über koordinierte Maßnahmen von Einzel– und Netzwerkbereichen der gesellschaftlichen Aufgaben.
• Grundprobleme: 1. Interne Krisenflucht 2. Migration 3. Immigration aus Krisengebieten 4. Versorgungsprobleme/Struktur- und Bildungsprobleme
• Lösungsansätze:
• Ansatz von komplexen Struktur- und Entwicklungsprogrammen: Analog der Entwicklung der Gesellschaft in der Europäischen Union ist es möglich und notwendig mit verzahnten, ökonomischen und sozio-ökonomischen Maßnahmen, Versorgung, soziale Entwicklung und Wachstum zu fördern. Defizitanalyse und Kompetenzansätze mit Maßnahmensteuerung müssen multilateral in ein verzahntes Konzept einfließen. Nachhaltige Strukturveränderungen sind zu planen mit sozialen Verbesserungen, Bildung und regional ökonomischer Kompetenz. Die unabdingbare Vernetzung von Bildung, Entwicklung und ökonomisch – ökologischen Strukturen ist Basis für eine nachhaltige Fluchtursachenbekämpfung und ökonomische Unabhängigkeit. Soziale und ökonomisch-ökologische Strukturen sind die Basis zur Fluchtursachenbekämpfung und führen zu einer Win-Win-Situation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
• Zusammenhänge von Entwicklung und Flucht:
• A. Ökonomische und humanitäre Krisen
• B. Friedens- und Stabilitätsrisiken
• C. Klimarisiken und Umweltprobleme, die Lebensräume nachhaltig negativ verändern
• D. Ökonomische und ökologische Defizite (strukturelle Probleme durch Globalisierungsfehler)
• E. Bildungsdefizite und Ausbildungsdefizite (Wachstumsbremse für Zukunftsarbeitsplätze)

• Punkte der Veränderung und Verbesserung über Struktur- und Förderansätze

• Entwicklung einer Basis- und Kommunalversorgung (Wasser, Energie, Verkehr) als Motor einer Volkswirtschaft

• Bildungs- und Ausbildungsprogramme für die Förderung einer Wissensgesellschaft (auch Erwachsenen- und Berufsbildung)

• Regionalisierung und Globalisierungsnetzwerke nach dem Erfolgskonzept der EU (Europäische Sozialfonds - Bildung, Ausbildung, soziale Strukturen ) mit EDF-Strukturfond (EDF) für Afrika zur Bekämpfung der Fluchtursachen über sozio – ökonomische und ökologische Entwicklungs- und Fördermaßnahmen (Entwicklung und Beschäftigung)

• Regional, National und globalausgewogene Handelsbeziehungen (Fairtrade, gerechte Rohstoffpreise und keine Kinderarbeit) (Diversifikation und Verarbeitungstiefe auf nationaler Ebene muss gestärkt werden)

• Gez. Wilhelm Christian Epp Diplom-Betriebswirt

31/08/2016

Was ist die Entwicklung eines globalen Marshallplanes?
Der globale Marshallplan muss ein lernendes, integratives Konzept sein, das auf den Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft agiert und ökonomische und soziale Differenzen mit dem Hauptziel Klimaschutz und Fluchtursachen weltweit vernetzt agiert. (Neue weltwirtschaftliche Gerechtigkeit. )

31/08/2016

Soziale Marktwirtschaft als Entwicklungskonzept für die Dritte Welt

Grundsätze:
1. Soziale Marktwirtschaft als Faktor für Wohlstand und Beschäftigung der Bevölkerung
2. Soziale Marktwirtschaft als Basis für Klima- und Umweltschutz
3. Grundlagen für soziale Güter
4. Versorgung mit öffentlichen Gütern und Leistungen (Verkehr, Infrastruktur, Wasser)
5. Soziale Marktwirtschaft als Friedenswirkung durch sozialen Ausgleich
6. Regionale und globale Entwicklung steuern über soziale Marktwirtschaft und Entwicklungsmaßnahmen
7. Bildung einer Mittelschicht als Wachstumsmotor und Beschäftigungs- und Markteffekt

Soziale Marktwirtschaft als grundlegende Konzeption:
Philosophie und Idee für Entwicklungsländer:
In Anlehnung an die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland über den Länderfinanzausgleich und der Europäischen Union über die Regional- und Sozialfonds der Förderung, können Entwicklungsländer wie Burkina Faso in ihrer Struktur wesentlich verbessert werden und ein nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung generiert werden. Ressourcen und Grundlagen sind so zu nutzen, dass sie eine nationale und produktive Wirtschaft und Märkte entstehen lassen, die langfristig eine sozio-ökonomische Entwicklung unter Berücksichtigung des Klimaschutzes hervorrufen.

Soziale Marktwirtschaft verkörpert für Entwicklungsländer eine Möglichkeit ihre Wirtschaft mit einem Wohlstand für alle Gesellschaftsschichten zu entwickeln. Mit den Erfahrungen aus der ökonomischen Entwicklung der Bundesrepublik und der Regionalentwicklung der Europäischen Union besteht die Möglichkeit in den westafrikanischen Staaten eine sozio-ökonomische Entwicklung einzuleiten.

Soziale Marktwirtschaft in moderner zukunftsfähiger Ausprägung muss langfristig alle Klima – und Umweltkomponenten einbeziehen, um nachhaltigen Nutzen anzustreben und irrreparable Schäden vermeiden. Fortschritt, Entwicklung und Risiko sind so zu bewerten, dass eine nachhaltige Umweltschädigung minimiert und der ökonomisch–ökologische Nutzen maximiert in Kombination mit sozialem gesellschaftlichem Nutzen.

Moderne Anforderungen an soziale und ökonomische Entwicklungen auf der Basis der sozialen Marktwirtschaft, sind auszurichten an nationalen und globalen Klimaaufgaben und einer regionalen Lösung. Individuelle, kulturelle und klimatische, sowie bildungspolitische Voraussetzungen müssen als Basis eines flexiblen und komplexen Systems der Wirtschaft berücksichtigt werden.

Dem Konzept der sozialen Marktwirtschaft stehen entgegen, neoliberale Abkommen und Ansätze, die regionale Märkte hemmen, zerstören und existenzbedrohend sind. Wettbewerb um jeden Preis nach dem Prinzip des Mächtigeren zerstören sozio-ökonomische Strukturen.

Friedenswirkung von sozialer Marktwirtschaft auf Grund einer sozialen Komponente über den Ausgleich von starken und schwachen Regionen über Fördertransfers und Schaffung gleicher Lebensverhältnisse.

24/05/2016

Ökonomische Weltwirtschaftsansätze und Bekämpfung von Fluchtursachen

Weltwirtschaftliche Ansätze zur Bekämpfung von Fluchtursachen erfordern ökonomisch komplexe Systeme von Grundproduktion von Rohstoffen und agrarischen Basisstoffen in den Herkunftsländern, des globalen Welthandels und einer regionalen Produktion und Verarbeitung zur Stärkung nationaler Märkte und Förderung von Beschäftigung in den betroffenen Ländern. (Beispiel Westafrika – Baumwollgebiet, Rohstoff, Verarbeitung und nationale Bekleidungssparte)(Möglichkeiten internationaler und multilateraler Zusammenarbeit in Joint-Ventures und Startups)

Negativwirkungen durch einseitige Beziehungen:
Wirtschaftliche Fluchtursachen sind teilweise in dem sich abzeichnenden Klimawandel, jedoch vorwiegend in der mangelnden Perspektive im Herkunftsland durch einseitigen Handel im globalen Bereich und einer unterentwickelten arbeitsteiligen Wirtschaft zu sehen.
Vorhandene rohstoffliche Produktionen werden nur in niederen Produktionsstufen arbeitsteilig genutzt, in der die industriell geprägten Weltmärkte Europas und den USA Kostenvorteile sehen. Eine vollständige Arbeitstiefe mit Endfertigungsstufen in diesen Ländern erfolgt nicht und eine Importabhängigkeit in diesen Bereichen ist latent zementiert.

Auflösung der arbeitsteiligen Blockade und Vorteile der Kooperation mit nationalen Märkten der Entwicklungsländer für globale Akteure und den Klimaschutz:
• Soziale Marktwirtschaft und Regionalentwicklung in Entwicklungsländern über die analoge Anwendung der Erfahrungen und Konzepte für ein sozial ausgewogenes Europa ist eine Möglichkeit die Entwicklungsländer in ihren Standards vorwärts zu bringen und regionale Märkte in einer ökologischen Orientierung zu stärken, Wirtschaft zu vernetzen und Beschäftigung und Wohlstand zu steigern. Regionale Programme stellen auch für regionale Märkte eine gewisse Schutzfunktion dar und bringen über regionale Vermarktung auch in zweiter Linie einen Umwelt – und Klimaschutzfaktor. Regionale Produkte, kurze Wege, mikroökonomischer Beschäftigungseffekt und strukturelle Verbesserungen bei Investitionen sind weltweit eine Grundstütze für Volkswirtschaften und sind durch energieeffiziente und CO2-schonende Produktion ein Faktor im Klimaschutz.
• Globale Weltwirtschaft und national, regionale ökonomische Gestaltung sind keine Gegensätze und müssen als synergetische Mittel der Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik eingesetzt werden. Regionale, nationale und internationale Güterströme ergeben in der Summe eine ausgewogene und stabile Volkswirtschaft.
• Wirtschaftliche Bezugsgrößen und Aufhebung von Entwicklungsblockaden:
• A. Bildung und Wachstum (Einfluss der Bildung auf die Gesamtwirtschaft)
• B. Ernährung, Grundproduktion und Wachstum als Grundlage materieller Versorgungsstandards und einer Grundversorgung – Die Folge von Hunger und Armut ist: 1. Verzögerung von Entwicklung 2. Humanitäre Schäden in der Volkswirtschaft 3. Verhinderung von sozialen Strukturen und einer Zivilgesellschaft
• C. Nationale Produktion und Industrie benötigen den Kontext in einer nationalen Entwicklung

Fünf Basispunkte einer Entwicklung zur sozialen Marktwirtschaft (Parameter für Entwicklungsländer)
Sozio ökonomische ökologische Strukturen in der sozialen Marktwirtschaft
(Parameter für Entwicklungsländer)

Entwicklungs- und Wachstumsparameter:
• Entwicklung von Nahrungsmittelproduktion und Basisversorgung
• Mikroökonomische Entwicklung von Handwerk, Handel, Manufakturen und Gewerbe (Binnenorientierte Beschäftigung)
• Produktion von Grundstoffen und Verarbeitung in kleinen industriellen Einheiten für den Regionalmarkt
• Mittelstandsentwicklung und regionale Steuerung
• Globale Strukturen dürfen Schutz von regionalen Märkten nicht aufweichen /Fair Trade

01/10/2015

Bundespräsident Horst Köhler sagte 2009 in
seiner Berliner Rede: „Die soziale Marktwirtschaft
hat uns gezeigt: Solidarität ist nicht
Mitleid. Solidarität ist Selbsthilfe! Wenn das
Band zwischen Oben und Unten Halt gibt,
dann kommt Kraft in eine Gesellschaft. Und
mit ihr die Fähigkeit, auch scheinbar unlösbare
Aufgaben zu bewältigen. Das ist die
Lehre aus unserer Geschichte. Arbeit, Kapital
und Nachhaltigkeit gehören zusammen.

Beginn der Ernte in der Campfarm. Heute können auf der Farm des Flüchtlingslagers in Ouagadougou in Burkina Faso Gemüse ...
14/09/2015

Beginn der Ernte in der Campfarm. Heute können auf der Farm des Flüchtlingslagers in Ouagadougou in Burkina Faso Gemüse und Salat geerntet werden und es ist somit ein Fest für die Menschen in dieser Region aus der Not der Flucht nun ihr Leben mit mehr Würde und Achtung zu führen, es würde uns alle freuen, wenn noch mehr Menschen sich bereit finden diese wegeweisenden Projekte in der momentanen Krisen- und Flüchtlingsdiskussion zu unterstützen. Die Schule kann nun alle Kinder ohne Schulgeld unterrichten und es ist für diese jungen Menschen ein Reichtum zu Bildung und Ausbildung uneingeschränkt Zugang zu erhalten, Wir sind glücklich hier auch helfen zu können

09/09/2015

Strukturelle Entwicklungen und Problemlösungen gegen Flucht- und Vertreibung

Status quo und Zustand:
Destabilisierte Kriegs- und Bürgerkriegsregionen, mit religiösem und globalem terroristischem Hintergrund. Staatsstrukturen wurden vollständig zerstört und Leib und Leben der Bewohner sind bedroht. Andere Länder sind vom Klimawandel und damit verbundenen Missernten betroffen und wie in Mali, Niger und Eritrea oder politisch instabile von Terroristen hervorgerufene Zustände wie in Nigeria. Der weltweite ideologische islamistische Terror, auch durch äußere Einflüsse und Kämpfer aus Europa und USA, sowie illegalen Öl- und Waffenhandel am Leben gehalten verschärft die Kriegssituationen.
Korruption und Misswirtschaft, sowie Diskriminierung sind weitere Gründe für Flucht und Immigration.

Wirtschaftliche und urbane Defizite als Ursache für Flucht:
Die wirtschaftlichen Ursachen für Flucht, was vor allem die gebildeten Schichten der Entwicklungsländer betrifft liegen in den Ursachen einer fehlenden, teilweise unterentwickelten bzw. gar nicht aufgebauten Infrastruktur, die ein solches Wachstum bedingt und einer Makroökonomie, die am Weltmarkt defizitär ist. Ein Teil dieser geschädigten Strukturen ist auch dem seit Jahren sich auswirkenden Klimawandel zuzuschreiben, der sowohl Eigenversorgungsgrade, als auch einen Export unmöglich macht.

Lösungsansätze:

1. Multilaterale Konzeptionen mit differenten sich gegenseitig unterstützenden Zielsetzungen sind für eine langfristige Lösung und Problembeseitigung notwendig. t Diese Konzeptionen müssen zum Inhalt haben: A. Klimaschutzziele mit globalem Hintergrund B. Sozio – ökonomische Ziele unter mikro- und makroökonomischen Wachstumsgrößen und C. eine sichere Versorgung mit öffentlichen Gütern.
2. Bildungsprojekte und Umweltbildung sind als Zukunftsinvestitionen und eine Maßnahme zu sehen, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch langfristig ein nachhaltiges und umweltentlastendes Wachstum generiert.
3. Sozio – ökonomische Strukturen führen mittel- und langfristig zu einer gesunden und kommunalen öffentlichen Versorgung und einer friedlichen Gesellschaft, die zu öffentlichen und privaten Investitionen führt. Nachhaltige Beschäftigung und ökonomische Entwicklung mit regionalem Charakter, aber auch globaler Wirkung für eine klimatisch angepasste und ressourcenschonende Weltwirtschaft fördern das Wachstum.
4. Bildung als Terrorismusbekämpfung ist effektiver, wie die Stärkung militärischer Strukturen, während eine demokratische und humanitäre Sicherheit nicht vernachlässigt werden kann. Der Bekämpfung des Terrorismus kann nur wirksam begegnet werden, wenn religiöse, politische und herkunftsbezogene Konflikte überwunden werden und nicht als Grundlage von Konflikten dienen.
5. Flüchtlinge in der Bundesrepublik sollten aus diesen Wachstums- und Integrationsgründen einen Zugang zu Bildung erhalten und Kindern auch eine Integration in die Gesellschaft ermöglicht werden.
Gez. Wilhelm Christian Epp

Das Farmprojekt in St. Peter in Ouagadougou nimmt Formen an und es konnten schon einige Felder mit Kartoffeln, Mais  und...
13/08/2015

Das Farmprojekt in St. Peter in Ouagadougou nimmt Formen an und es konnten schon einige Felder mit Kartoffeln, Mais und Gemüse angebaut werden und den Menschen, vor allem den Müttern der Kinder, die in die Campschule gehen und von Fatima und ihren Kollegen unterrichtet werden ist ein Teil ihrer Würde zurückgegeben worden. Mit der Spende konnten werkzeuge, Saatgut und Kartoffeln und Mais in ausreichender Menge zur Aussaat gekauft werden. Die eigenen Lebensmittel zu erzeugen und den Kindern eine Zukunft zu geben ist ein Beitrag zur Integration. Wir sind als Initiatoren sehr glücklich dies erreicht zu haben

26/07/2015

Das alternative Flüchtlingsprojekt geht weiter und für die Bewohner des Flüchtlingscamps in St. Peter in Ouagadougou kann nun die Farmarbeit beginnen, um selbst vor Ort und in Eigenregie Lebensmittel anzubauen. Die Schule konnte erweitert werden und die Kinder werden mehrsprachig unterrichtet. Die Arbeit ist dank den Spenden von Freunden aus dem Bereich der Grünen, wie meinem Freund Jürgen Hirning und der Hilfe von Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der Linken möglich. Aus der Krise in eine Welt des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit und Zukunft kann nur über solche Wege funktionieren. Leider hat unsere Berliner Regierung weder das Gespür noch den Anstand um diese Erkenntnisse umzusetzen.

02/07/2015

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