08/05/2017
Pariser Klimaziele, Entwicklung, Versorgung und Fluchtursachenbekämpfung
Analyse von Notwendigkeiten und Defiziten:
• Der Klimawandel und klimatisch-ökonomische Veränderungen als Fluchtursachen im weiten Sinne, sind neben Krisen und Kriegen der Hauptgrund
• Sozio-ökonomische Probleme lösen Bildungsblockaden aus und fördern den Stillstand von Wachstum und Veränderung - unzureichende schulische und berufliche Ausbildung als ökonomischer Fluchtgrund (Zukunfts- und Existenzprobleme)
• Kommunal – ökonomische Probleme der Versorgung mit öffentlichen Gütern wie Wasser, Energie und sozialen Leistungen wie Gesundheitsleistungen, Bildungseinrichtungen (Schulen, Berufsschulen und Hochschulen) und öffentliche Verkehrsstrukturen zu Märkten
• Bevölkerungsentwicklung und Infrastruktur verbunden mit sozialer Gerechtigkeit
Maßnahmen und Entwicklungen über ökologisch – klimatisch orientierte Planungen
• Energie und Wasser als Wachstumsfaktor Nummer eins (Versorgung und Lösungen) (Village and Islandsituation for energy suppliement in communal and population hands) (Ort und Insellösungen für die Energieversorgung in kommunaler und öffentlicher Hand) Kommunale Energieversorgung als Insellösung mit regenerativen Energien und der Wasserversorgung in kommunaler Hand und Beteiligung der Bevölkerung erspart in unterentwickelten Regionen hohe Infrastrukturkosten und schafft finanzierbare Lösungen. (Konzernlösungen führen oft zu Schäden und hohen Kosten auf Grund von Großanlagenlösungen)
• Grünes Wachstum mit regenerativen Energien (Klimaschutz und ökonomisches Wachstum und kreativen Insellösungen schafft auch die Entwicklung von Wohlstandsgrundlagen in ländlichen Räumen und führt zu Effizienz und Beschäftigung (Grund für Fluchtursache /Perspektivlosigkeit der jungen Generation)
• Steuerung von Bildung, Ausbildung, Technisierung und Beschäftigung (maximale Rationalisierung ist kontraproduktiv): Technisierung und Produktion in Bezug auf Arbeit und Produktivität muss als angepasste Maßnahme erfolgen und als Motor der Beschäftigung dienen. Technisierung und Versorgung muss in der Prävention und Bekämpfung von Fluchtursachen, sich daran ausrichten, dass angewandte Technologien nicht noch mehr Beschäftigungslosigkeit bedeuten, sondern Beschäftigung generiert und nationale, regionale Märkte fördert, ohne global abgehängt zu werden. Stabile nationale Ökonomien und sozio-ökonomische Gesellschaften mit einer Versorgung mit öffentlichen Gütern führen dazu, dass Wachstum, Innovation und politisch stabile Strukturen entstehen. Förderziele müssen regionale, nationale Produktionsstrukturen verbessern, verbunden mit Güterdistribution und Handel. Entwicklung und Beschäftigung sind zudem an sozialer Gerechtigkeit und der Vermeidung von Korruption und Ausbeutung auszurichten. Wertschöpfung national und international muss sich messen lassen an „Fair Trade“ und Sozialstandards, die dazu führen müssen Klima- und Wirtschaftsflucht wirksam zu verhindern. Die Europäische Förderung von Beschäftigung über das Rabatabkommen mit dem Ziel der Minderung der Fluchtursachen und des Resettlement von Binnenflüchtlingen kann somit nur funktionieren, wenn die Hilfen der Europäischen Union sich an einer angepassten Förderstrategie mit den Lehren aus den Regionenförderungen in der EU entwickelt werden. Die Förderung einer Bildungs- und Wissensgesellschaft muss sich an den Europäischen ESF-Programmen orientieren, um Kindern langfristig Zugang zu Bildung und ökonomischer Entwicklung zu ermöglichen. Der Feuerwehrfond der Europäischen Union (EDF –European development fund for Africa) muss zielgerichtet sein auf: Kurzdefinition: Ziel der europäischen Programme zur Bekämpfung von Fluchtursachen muss sein, Krisenländer und unterentwickelte Länder durch sozio-ökonomische und sozial – ökologische Programme so zu fördern über Maßnahmen, die durch Evaluierung ihres Erfolges, so gesteuert werden, dass eine nachhaltige Bildungsgesellschaft entsteht, die mittel-und langfristig mikro- und makroökonomische Strukturen schafft mit effizientem Klimaschutz.“
• Klimaziele und der Vertrag von Paris aus dem Jahr 2015 sind bindend und notwendig um eine weitere Fluchtentwicklung aus klimatisch sensiblen Regionen zu verhindern. (Bericht Europäische Union aus „roots of flight/Migration)
• Voraussetzung und Komplexität von sozio-ökonomischen und ökologischen Steuerungssystemen zur Bekämpfung von Flucht und Migration: Strukturelle mikro- und makroökonomische Entwicklung von Ländern der Dritten Welt ist eine ist eine komplexe und vielschichtige Aufgabe, in der regionale, nationale und globale Netzwerke so gestaltet werden müssen, über koordinierte Maßnahmen von Einzel– und Netzwerkbereichen der gesellschaftlichen Aufgaben.
• Grundprobleme: 1. Interne Krisenflucht 2. Migration 3. Immigration aus Krisengebieten 4. Versorgungsprobleme/Struktur- und Bildungsprobleme
• Lösungsansätze:
• Ansatz von komplexen Struktur- und Entwicklungsprogrammen: Analog der Entwicklung der Gesellschaft in der Europäischen Union ist es möglich und notwendig mit verzahnten, ökonomischen und sozio-ökonomischen Maßnahmen, Versorgung, soziale Entwicklung und Wachstum zu fördern. Defizitanalyse und Kompetenzansätze mit Maßnahmensteuerung müssen multilateral in ein verzahntes Konzept einfließen. Nachhaltige Strukturveränderungen sind zu planen mit sozialen Verbesserungen, Bildung und regional ökonomischer Kompetenz. Die unabdingbare Vernetzung von Bildung, Entwicklung und ökonomisch – ökologischen Strukturen ist Basis für eine nachhaltige Fluchtursachenbekämpfung und ökonomische Unabhängigkeit. Soziale und ökonomisch-ökologische Strukturen sind die Basis zur Fluchtursachenbekämpfung und führen zu einer Win-Win-Situation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
• Zusammenhänge von Entwicklung und Flucht:
• A. Ökonomische und humanitäre Krisen
• B. Friedens- und Stabilitätsrisiken
• C. Klimarisiken und Umweltprobleme, die Lebensräume nachhaltig negativ verändern
• D. Ökonomische und ökologische Defizite (strukturelle Probleme durch Globalisierungsfehler)
• E. Bildungsdefizite und Ausbildungsdefizite (Wachstumsbremse für Zukunftsarbeitsplätze)
• Punkte der Veränderung und Verbesserung über Struktur- und Förderansätze
• Entwicklung einer Basis- und Kommunalversorgung (Wasser, Energie, Verkehr) als Motor einer Volkswirtschaft
• Bildungs- und Ausbildungsprogramme für die Förderung einer Wissensgesellschaft (auch Erwachsenen- und Berufsbildung)
• Regionalisierung und Globalisierungsnetzwerke nach dem Erfolgskonzept der EU (Europäische Sozialfonds - Bildung, Ausbildung, soziale Strukturen ) mit EDF-Strukturfond (EDF) für Afrika zur Bekämpfung der Fluchtursachen über sozio – ökonomische und ökologische Entwicklungs- und Fördermaßnahmen (Entwicklung und Beschäftigung)
• Regional, National und globalausgewogene Handelsbeziehungen (Fairtrade, gerechte Rohstoffpreise und keine Kinderarbeit) (Diversifikation und Verarbeitungstiefe auf nationaler Ebene muss gestärkt werden)
• Gez. Wilhelm Christian Epp Diplom-Betriebswirt