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29/03/2026
Sind voller Vorfreude auf TRUESTORY nächste Woche in Gochsen.Generation Z ist auf der Suche nach dem, was dieses Leben ü...
11/03/2026

Sind voller Vorfreude auf TRUESTORY nächste Woche in Gochsen.
Generation Z ist auf der Suche nach dem, was dieses Leben übersteigt. Wir möchten Gelegenheiten schaffen, das Jugendliche Jesus kennenlernen.

30/12/2025

Öffentliches Schreiben des katholischen Priesters Zvonko Tolic bezüglich der im Fernsehen übertragenen Christmette aus Stuttgart:

Öffentliches Schreiben:

Als katholischer Priester, der über Jahre hinweg in Stuttgart für die Seelsorge der kroatischen Gläubigen verantwortlich war, wende ich mich mit tiefer persönlicher Betroffenheit an die Öffentlichkeit. In meinem priesterlichen Dienst habe ich jedoch stets erfahren, dass der Glaube der Kirche die Grenzen von Sprache, Herkunft und Nation übersteigt. Gerade deshalb kann und darf ich nicht schweigen, wenn sich viele Katholikinnen und Katholiken – unabhängig von ihrer Herkunft – in ihrem Glauben verletzt fühlen.

Die im Fernsehen übertragene Christmette aus Stuttgart hat mich und zahlreiche Gläubige tief getroffen. Was – zusammen mit der Osternacht – zu den heiligsten Nächten des kirchlichen Jahres gehört, wurde in einer Weise gestaltet, die von provokativen Inszenierungen, sexuellen Anspielungen und Elementen geprägt war, die als Blasphemie wahrgenommen werden mussten. Dies alles geschah unter Berufung auf einen vermeintlichen künstlerischen Ausdruck.

Ich erhebe dagegen ausdrücklich Einspruch.

Ich habe in Stuttgart Menschen begleitet – getauft, getraut, beerdigt, mit ihnen gebetet, gehofft und gelitten. Unter ihnen waren Kroaten, Deutsche und Gläubige anderer Nationen. Für sie alle ist die Christmette kein kulturelles Ereignis, sondern ein heiliger Raum der Begegnung mit Gott. Dass gerade dieser Raum zur Bühne der Provokation wurde, empfinde ich als schweren Missbrauch liturgischer und geistlicher Verantwortung.

Aus theologischer Sicht ist Weihnachten die Feier der Menschwerdung Gottes.
„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ (Joh 1,14).
Dieses Geheimnis verlangt Ehrfurcht. Liturgie ist kein ästhetisches Experimentierfeld und keine Projektionsfläche persönlicher Botschaften, sondern Dienst am Glauben der ganzen Kirche. Wo dieses Mysterium verfremdet wird, verliert der Gottesdienst seinen inneren Wahrheitsanspruch.

Aus moralischer Sicht gilt: Künstlerische Freiheit entbindet nicht von Verantwortung. Freiheit endet dort, wo sie verletzt. Die bewusste Missachtung religiöser Überzeugungen ist kein Zeichen von Mut oder Fortschritt, sondern Ausdruck von Rücksichtslosigkeit. Eine pluralistische Gesellschaft lebt vom gegenseitigen Respekt – auch und gerade gegenüber dem Heiligen des anderen.

Als Priester sehe ich mit besonderer Sorge die Verletzung des christlichen Verständnisses menschlicher Würde.
„Gott schuf den Menschen als sein Bild“ (Gen 1,27).
Jesus Christus hat den Menschen niemals erniedrigt, sondern aufgerichtet. Er hat nicht provoziert, sondern geheilt; nicht verspottet, sondern geliebt. Wer in seinem Namen feiert, trägt Verantwortung für dieses Zeugnis.

Mit allem Ernst erinnere ich an die Worte Jesu:
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, man hängte ihm einen Mühlstein um den Hals“ (Mt 18,6).

Diese Worte sind mir als Priester Mahnung und Gewissensprüfung.

Ich weise entschieden zurück, dass Respektlosigkeit gegenüber dem christlichen Glauben als zeitgemäß oder notwendig gerechtfertigt wird. Wahre Kunst sucht Wahrheit. Wahre Freiheit kennt Grenzen. Wahre Humanität achtet das Gewissen des anderen.

Dieses Schreiben ist kein Angriff, sondern ein Zeugnis.
Kein Ausdruck von Hass, sondern von Verantwortung.
Kein Ruf nach Zensur, sondern nach Ehrfurcht.

Wer Weihnachten entleert, raubt den Menschen Hoffnung.
Wer Christus verspottet, verletzt die Würde des Menschen.

Als Priester, der Stuttgart verbunden ist und dem die Kirche in ihrer Universalität am Herzen liegt, konnte und wollte ich dazu nicht schweigen.

Wir sind im Rückblick sehr dankbar für gelungene Holzbau-Tage am Anfang des Jahres im Gemeindehaus. So viele glückliche ...
11/03/2025

Wir sind im Rückblick sehr dankbar für gelungene Holzbau-Tage am Anfang des Jahres im Gemeindehaus. So viele glückliche Gesichter!

Hallo zusammen, wir sind beim Fundraisining-Wettbewerb Chrismongemeinde.de mit dem Projekt Holzbau-Tage (Winterspielplat...
11/03/2025

Hallo zusammen, wir sind beim Fundraisining-Wettbewerb Chrismongemeinde.de mit dem Projekt Holzbau-Tage (Winterspielplatz mit 25.000 KAPLA-Steinen dabei.

Vielen Dank, wenn Ihr für uns eine Stimme da lasst:
https://chrismongemeinde.de/projekte/67c70cce93b32c83ef191b4f

Wir fördern Kirchengemeinden mit 23.000 Euro

Im Frühjahr haben wir sie im Leitungsgremium beschlossen.Im Sommer haben sie Ehrenamtliche eingebaut.Jetzt, im Herbst, s...
21/11/2021

Im Frühjahr haben wir sie im Leitungsgremium beschlossen.
Im Sommer haben sie Ehrenamtliche eingebaut.
Jetzt, im Herbst, sind wir unendlich dankbar für diese Entscheidung. Wir hätten uns nie vorstellen können, dass wir sie im Winter brauchen werden:
Unsere Video-Anlage mit Gottesdienst-Streaming.

Was für ein Vorrecht, als Pfarrer mit dieser Gemeinde unterwegs zu sein!

Übertragung des Evang. Gottesdienst aus der Kirche in GochsenPredigt: Pfr. Andreas NiepagenSpendenkonto:DE16 6205 0000 0010 9023 49Kreissparkasse HeilbronnVe...

Noch immer beschäftigt mit das Thema Glaubenskurse - auch auf Distrikts- oder Kirchenbezirks-Ebene. Die letzten Tage erh...
15/11/2021

Noch immer beschäftigt mit das Thema Glaubenskurse - auch auf Distrikts- oder Kirchenbezirks-Ebene. Die letzten Tage erhielt ich Post von einer Kollegin, die in der Erwachsenen-Bildung engagiert ist. Hier gibt es evtl. interessante und bereichernde Kooperationen!

Unter anderem bin ich auf eine Studie zu diesem Thema gestoßen: https://www.wbv.de/shop/geistes-und-sozialwissenschaften/erwachsenenbildung/shop/detail/name/_/0/1/6004454/facet/6004454///////nb/0/category/1738.html

Die Zusammenfassung der Ergebnisse habe ich heute erhalten - sehr interessant! Noch immer geht es um die Wortlastigkeit von Kursen; so werden gewisse Milieus schon im vorhinein ausgeschlossen.

Was ist gut? Was ist dran? Was ist machbar? Und wo kommt auch das Konzept der Glaubenskurse - egal, ob kirchennah oder kirchenfern - an seine Grenzen?

Die Studie erhebt Anzahl und Durchführungsart religiöser und theologischer Bildungsangebote für Erwachsene und Kurse zum Glauben in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Erstmals wird damit eine landeskirchenbezogene Auswertung der Angebote...

Endlich - heute und morgen: 2. von oben ...
26/10/2021

Endlich - heute und morgen: 2. von oben ...

"Wie kommen Erwachsene zum Glauben?" Dieses Buch ist mir wieder in die Hände gefallen. Es hilft wahrzunehmen, dass unser...
02/10/2021

"Wie kommen Erwachsene zum Glauben?" Dieses Buch ist mir wieder in die Hände gefallen. Es hilft wahrzunehmen, dass unser bisheriges Konzept von Gemeinde - vor allem - darauf aufgebaut ist, dass Menschen schon früh durch Kinderstunde, Kindergottesdienst und Jungschar, Jugendkreis sozialisiert werden.

Für einen Quereinstieg in der Mitte des Lebens wird es schwieriger, in die Gemeinde einzusteigen. Zudem durchmischt sich auch auf dem Land die Bevölkerung durch Zuzug aus dem lange Zeit atheistisch geprägten Osten Deutschlands. Und nicht zuletzt die Flüchtlingswelle der letzten Jahre stellen uns vor neue Herausforderungen.

Diese Menschen für den Glauben zu erreiche und für die Gemeinde vor Ort zu gewinnen, ist häufig auch ein Wunsch an den Gottesdienst.

Doch Termin, Kommunikation, Musik und Attraktivität fühlen zu einer starken Aussiebung, was die Zielgruppe angeht. Inwiefern das Format "Gottesdienst" hier geeignet ist, wird also vor allem die Situation vor Ort zeigen.

Weitere Angebote sind wichtig. Die Verfasser der Studie haben hier vor allem Glaubenskurse entdeckt, die in ihrer flexiblen Gestaltung, ihrer dialogischen Anlage und in ihrer thematischen Ausrichtung den Horizont größer aufreißen. DIE EKD-Initiative "Kurse zum Glauben" hatte seinerzeit den Ball aufgenommen. Gespräche mit Kollegen, die solche Kurse seit langen Jahren bereits machen, haben mich davon überzeugt, dass es sich lohnt, diesen Ball wieder ins Spiel zu bringen.

Und noch etwas:
Das Verdienst der IEEG-Studie für die 2020er-Jahre kann es werden, Glaubens-Geschichten neu in den Blick zu nehmen. Die Studie des IEEG Greifswald ›Erwachsen glauben II‹ – Arbeit mit Kursen zum Glauben in sieben Kirchenkreisen der Ev.-luth. Landeskirche Hannover (2014-2018) bringt hier evtl. noch einmal bundesweit hilfreiche Ergebnisse. Leider liegen mir Resultate der Forschung nirgendwo gefunden.

Kann hier jemand weiterhelfen?
Vielen Dank schon jetzt.

PS für die grauenvolle Darstellung des Buchcovers entschuldige ich mich schon jetzt :_)

27/09/2021

Seit 2 Jahren und fast 1 Monat bin ich Pfarrer in einer kleinen, aber feinen Landgemeinde. Seit Beginn des Jahres wird unser Dorf um ein großes Neubaugebiet erweitert: Gut 100 Bauplätze werden dafür sorgen, dass unser Ort um ein geschätztes Fünftel bis Sechstel der Bevölkerung zunimmt.

Nun stellt sich die Frage, wie man diese Herausforderung - Chance und Überforderung zugleich - gut angeht.

Einige Ideen sind: Besuchsdienst dorthin schicken - Straßenfest für die Neubürger im Neubaugebiet machen. Gemeinde-Imageflyer verteilen.

Wir merken: Die vielen, die diesen Ort noch nie in ihrem Leben für längere Zeit verlassen haben, tun sich schwer, sich in die Psyche der Neuen hineinzuversetzen.

Die übrigen werden "ihren Weg" finden müssen, um den Neubürgern adäquat zu begegnen. Aber wie sieht der in den 2020er-Jahren aus?

Adresse

BergStr. 4
Gochsen
74239

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