Evangelische Kirchengemeinde Gladbeck

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03/09/2026

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Nach den Sommerferien erleben wir Tage mit boomenden Gottesdiensten: die Einschulungsgottesdienste. Gegen den Trend erfreuen sie sich steigender Beliebtheit. Mancherorts sprechen die Verantwortlichen sogar von einem „Heiligabendgefühl“.

Die genauen Besucherzahlen werden nicht offiziell erfasst - weder vom Schulministerium noch von der Kirche. Klar ist aber: Eingeschult wurden nach den Sommerferien in NRW 170.000 Erstklässler. Erfahrungsgemäß nimmt die überwiegende Mehrheit der Kinder und deren Familien das Angebot eines ökumenischen oder interkulturellen Gottesdienstes an – unabhängig von der eigenen Kirchenmitgliedschaft. Geht man von rund 80 % der Familien aus, betrifft dies etwa 135.000 Schulkinder. Die Kinder kommen nicht allein. In der Regel werden sie von den Eltern (meist zwei Personen) begleitet. Sehr häufig kommen noch Geschwister, Großeltern oder Paten hinzu. Im Schnitt kann man mit drei bis vier Begleitpersonen pro Kind rechnen. Dazu kommen Lehrkräfte oder höhere Klassen der Schule, die den Gottesdienst mitgestalten. Schätzungsweise haben also 500.000 bis 600.000 Personen an den Einschulungsgottesdiensten in ganz NRW teilgenommen.

Ein typischer ökumenischer Einschulungsgottesdienste wurde in der St.-Josef-Kirche in Gladbeck gefeiert. Mit gut dreihundert Teilnehmenden war sie bis auf die letzte Bank gefüllt. Die Gartenarbeit wurde als ein Beispiel genommen, was vor den Kindern liegt: In jeden und jede hat Gott Talente wie Samenkörner hineingelegt. Sie sollen aufgehen, wachsen und einmal gute Früchte tragen. Mitgestaltet wurde der Morgen vom Schulchor, und die Erstklässler wurden einzeln gesegnet. Das Schlusslied mit Bewegungen fasste das Anliegen des Gottesdienstes zusammen: „Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag. Halt' die Hände über mich, was auch kommen mag..."

Predigtreihe: Der kleine PrinzGladbeck. Der kleine Prinz. Das berührende Werk des französischen Autors Antoine de Saint-...
30/07/2026

Predigtreihe: Der kleine Prinz

Gladbeck. Der kleine Prinz. Das berührende Werk des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry erzählt von einer fiktiven Begegnung eines abgestürzten Piloten mit einem kleinen Prinzen in der afrikanischen Wüste. Jener scheint von einem anderen Planeten zu stammen und setzt sich mit verschiedenen menschlichen Verhaltensmustern auseinander. Dieses Kleinod der Weltliteratur steht in einer dreiteiligen Predigtreihe im Mittelpunkt.

Presbyterin Erika Ellenbeck macht mit ihrer Stimme Abschnitte aus dem Werk hörbar und Pfarrerin Helene Kerkhoff greift verschiedene Facetten auf, um sie mit biblischen Impulsen zu verbinden. Am kommenden Sonntag - also am 02.08 um 10 Uhr in der St. Stephani-Kirche in Zweckel heißt das Thema: „Vom Loslassen“.

Herzliche Einladung dazu.

Die hervorragende Resonanz gibt der Kantorei Zweckel recht. Wenn die Kantorei zum Sommersingen einlädt, dann ist St. Ste...
29/07/2026

Die hervorragende Resonanz gibt der Kantorei Zweckel recht. Wenn die Kantorei zum Sommersingen einlädt, dann ist St. Stephani in Zweckel voll. Das Programm ist eine bunte Mischung aus Volksliedern, Schlagern und Kirchenliedern zum Mitsingen. Offensichtlich ein Erfolgsrezept!

Neben der Kantorei Zweckel und dem Posaunenchor trat diesmal auch der Kinderchor der Musikschule Gladbeck unter der Leitung von Stephanie Lotz auf. Einfach schön zu sehen, wie Musik Generationen zusammenbringt.

Den Abschluss bildete – wie in den letzten Jahren – „Glückauf, Glückauf, der Steiger kommt“. Was dann zu hören war, könnte auch heißen: „Du meine Kehle, singe!“, denn alle haben nach Kräften mitgesungen. Gefördert wurde danach aber nicht mehr Kohle, sondern am üppigen Kuchenbuffet. So soll es sein.

Zehn Jahre Friedensgebet in Gladbeck: Gemeinsam für Frieden, Menschenwürde und VerständigungIm Arbeitskreis „Hand in Han...
29/07/2026

Zehn Jahre Friedensgebet in Gladbeck: Gemeinsam für Frieden, Menschenwürde und Verständigung

Im Arbeitskreis „Hand in Hand für Frieden“ engagieren sich seit 2016 Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Prägung. Regelmäßig lädt der Kreis zu Friedensgebeten in die Propsteikirche St. Lamberti ein. Seit zehn Jahren steht das Friedensgebet für ein offenes und verbindendes Miteinander von Menschen verschiedener Religionen, Kulturen und gesellschaftlicher Hintergründe. In einer Zeit weltweiter Krisen, gesellschaftlicher Spannungen und wachsender Verunsicherung möchte der Arbeitskreis ein sichtbares Zeichen für Frieden, Versöhnung und gegenseitigen Respekt setzen.

Die Ansprache hielt Pastoralreferent Thomas Halagan, der Teil des Arbeitskreises ist. Er erzählte von seinen Erfahrungen als Schulseelsorger: „Ich erlebe so viel Schönes! Kinder, die sich freuen – sich freuen, Freundinnen und Freunde zu treffen, in die Schule gehen zu dürfen, zu lernen und zu spielen, sich interessieren zu können und Dinge gemeinsam herauszufinden. Und ich erlebe Lehrerinnen und Lehrer, die engagiert sind, voller Ideale stecken und den Kindern und Jugendlichen so viel geben, wie sie nur können.“

Aber er erlebe auch das Gegenteil: „An einem Tag lese ich mit einem Kind in einem Buch über die Welt, über die Länder, von besonderen Regionen unserer Erde. Die Seite Israels ist herausgerissen. Ich frage es, warum das jemand gemacht hat. Es antwortet: ‚Weil das nicht gut ist. Es ist böse.‘“

Der Weg zur Versöhnung ist lang. Am Ende wurde festgehalten: „Wir sind heute nicht hier, um Euch Antworten auf diese Fragen zu geben, sondern dafür, gemeinsam zu beten. Zu beten, weil wir hoffen, dass Gott uns so sehr liebt, dass es anders wird – dass die Gerechtigkeit hergestellt wird, dass die Liebe füreinander stärker ist als aller Hass, der in dieser Welt verbreitet wird: in der Politik, den Medien und in unseren Familien.“

Musikalisch gestaltet wurde das Friedensgebet durch die „One World Band“ unter der Leitung von Norbert Gerbig – einem Ensemble, das aus der Flüchtlingsarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde hervorgegangen ist. Zu hören war auch Mehmet Akif Ergün auf der Ney, einer traditionellen, orientalischen Schilfrohrflöte, die zu den ältesten Musikinstrumenten der Welt gehört. Sie ist fester Bestandteil der klassischen persischen, arabischen und türkischen Musik.

Im Anschluss an das Friedensgebet waren alle Teilnehmenden zu einem kleinen Imbiss eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Begegnungen zu ermöglichen und das Zeichen gelebter Verständigung zu vertiefen

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29/07/2026

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Stundenpläne von Logodor & Melissa

Ein besonderes Geschenk gab es jetzt für alle Kita-Kinder in den Ev. Kirchenkreisen Gladbeck-Bottrop-Dorsten und Recklinghausen, die ihre Kita verlassen und nach den Sommerferien zur Schule gehen. Das Kunterbunte Dingsda beschenkte alle „Schulis“ mit einem eigens gestalteten Kunterbunten Stundenplan.

Leider konnten Logodor & Melissa nicht alle Einrichtungen persönlich besuchen. Stellvertretend machte sich Logodor in der vergangenen Woche auf den Weg zur Ev. Kita Friedenskirche Welheim und zur Ev. Kita Kirchhellen. Dabei wurde er in beiden Einrichtungen freudestrahlend und mit großen Kinderaugen begrüßt. Und die mitgebrachten Stundenpläne fanden reißenden Absatz bei den kleinen und großen Fans.

Die anderen Einrichtungen erhielten ihre Stundenpläne durch den Kita-Verbund Recklinghausen bzw. den Kita-Leitungsgremien in Gladbeck-Bottrop-Dorsten. Wer auch einen Stundenplan haben möchte, kann sich die Vorlage als PDF-Dokument HIER downloaden: https://www.kirchenkreis.org/themen/oeffentlichkeitsarbeit

Foto: Kita-Leiterin Petra Kahnert (rechts) und ihr Team freuten sich über den Besuch von Logodor.

https://www.facebook.com/ev.kirchenkreis/posts/pfbid0dE2gg5mvZ6qoSq4W5N5kzJfLD5MJ48tUzoYcNK2FvSWzD1UMKMAVD19RWt7W3kPKl
29/07/2026

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Rassismuskritik und Vielfalt

Der Evangelische Kirchenkreis Gladbeck–Bottrop–Dorsten startet ein neues Projekt zur Stärkung von Vielfalt und Rassismuskritik. Anlass ist eine jetzt veröffentlichte Stellenausschreibung: Gesucht wird eine Referentin oder ein Referent für Rassismuskritik und Vielfalt. Mit der auf zwei Jahre angelegten Projektstelle will der Kirchenkreis Antworten auf eine zentrale Zukunftsfrage entwickeln: wie Kirche in einer pluralen und migrationsgeprägten Gesellschaft glaubwürdig und diskriminierungssensibel handeln kann.

Hier geht es zur Stellenausschreibung:
https://www.kirchenkreis.org/uploads/SeRstVZI/StellenausschreibungRassismuskritik.pdf

„Mit der Ausschreibung eröffnen wir bewusst einen Raum für Lernen und Entwicklung“, sagt Superintendent Steffen Riesenberg. „Wir wollen uns als Kirchenkreis ehrlich mit unseren eigenen Strukturen auseinandersetzen und zugleich konkrete Schritte gehen, die Vielfalt sichtbar machen und stärken.“

Die Stelle ist als Pilotprojekt angelegt und soll über die Region hinaus Impulse geben. Ziel ist es, rassismuskritische Perspektiven stärker in der kirchlichen Praxis zu verankern, neue Formate zu erproben und die Erfahrungen so aufzubereiten, dass sie auch für die Landeskirche nutzbar werden.

Zu den Aufgaben gehört es, Fortbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche zu entwickeln, Gemeinden zu beraten und Modellprojekte anzustoßen – etwa in der Bildungsarbeit, in der interkulturellen Begegnung oder in der Arbeit mit jungen Menschen. Gleichzeitig soll die Projektstelle Netzwerke mit migrantischen Gemeinden, ökumenischen Partnern und zivilgesellschaftlichen Initiativen ausbauen.

Ausgangspunkt des Projekts ist die Einsicht, dass Rassismus nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein kirchliches Thema ist. „Rassismuskritik ist für uns kein Zusatzthema, sondern gehört zum Kern unseres Auftrags“, so Riesenberg. „Die christliche Botschaft von der gleichen Würde aller Menschen fordert uns heraus, Strukturen zu verändern und Teilhabe zu ermöglichen.“

Das zugrunde liegende Konzept beschreibt die Projektstelle als Lern- und Entwicklungsort für den gesamten Kirchenkreis. In einer Aufbauphase werden zunächst Bedarfe erhoben und Netzwerke geknüpft, bevor in einer anschließenden Umsetzungsphase konkrete Angebote und Projekte entstehen. Am Ende sollen Materialien, erprobte Formate und Handlungsempfehlungen stehen, die auch anderen Kirchenkreisen zur Verfügung gestellt werden können.

Die Stelle wird großzügig aus den Sondermitteln unterstützt, die die Landessynode jedes Jahr für ökumenische Arbeit in Westfalen und bei internationalen Partner*innen zur Verfügung stellt.

Die ausgeschriebene Stelle umfasst 19,5 Wochenstunden und ist zunächst auf 24 Monate befristet. Der Start ist für den 1. Oktober 2026 oder später vorgesehen, Bewerbungen sind bis zum 31. August 2026 möglich. Mit der Ausschreibung markiert der Kirchenkreis den Auftakt eines Vorhabens, das lokale Praxis mit einer weiterreichenden Perspektive verbindet.

Hier geht es zur Stellenausschreibung:
https://www.kirchenkreis.org/uploads/SeRstVZI/StellenausschreibungRassismuskritik.pdf

Der Reiterverein Gladbeck feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Das Festwochenende begann mit einem ökumenischen Gottesdien...
11/07/2026

Der Reiterverein Gladbeck feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Das Festwochenende begann mit einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Titel: „Mit allen Geschöpfen verbunden – Schöpfung bewahren – Verantwortung leben“.

Pfarrer Dietmar Chudaska erinnerte daran, dass Christen bewusst von Schöpfung reden und nicht von Umwelt. Schöpfung beinhaltet, dass dahinter ein Schöpfer steht. „Der Auftrag Gottes an die Menschen, den wir auf den ersten Seiten der Bibel finden, gilt bis heute: Wir sollen bebauen und bewahren.“ Chudaska erinnerte an den „Erdüberlastungstag“. Das ist das Datum, ab dem die Natur nicht mehr in der Lage ist, die verbrauchten Ressourcen wieder selbstständig zu regenerieren. In Deutschland lag dieser Tag Anfang Mai. Bewahrung der Schöpfung bedeutet, so zu leben, dass dieses Datum möglichst weit nach hinten in den Kalender wandert.

Zur Schöpfung gehören auch die Tiere. „Gott kann Tiere gebrauchen, um Menschen im Herzen zu berühren.“ Hunde und Katzen sind für viele unverzichtbare Begleiter. Mit Blick auf die Pferde erinnerte Chudaska daran: „Sie haben das Talent, menschliche Gefühle zu erahnen sowie die Herzfrequenz und Körpersprache der Reitenden in Echtzeit zu reflektieren. Der Umgang mit den Pferden ist hier für viele Jugendliche ein Weg, um Verantwortung und Verbindlichkeit zu lernen. Beim Reiten oder Voltigieren entwickeln Kinder und Jugendliche ein gutes Körpergefühl.“ Dazu kommt, dass im Miteinander des Vereinslebens Gemeinschaft erlebbar wird. Mit dem Gottesdienst wurde Gott dafür Dank gesagt. Für die musikalische Begleitung sorgte die Band "Zwischenklang".

Der Höhepunkt war sicherlich der abschließende Segen. Die Pferde wurden in die Halle geführt. Chudaska betete für die Teams von Menschen und Tieren und sprach ihnen den Segen Gottes zu.

Bei einem Gemeindehaus ist es so wie bei einer eigenen Wohnung: irgendetwas zu reparieren gibt es immer. Glücklicherweis...
10/07/2026

Bei einem Gemeindehaus ist es so wie bei einer eigenen Wohnung: irgendetwas zu reparieren gibt es immer. Glücklicherweise haben wir ein Handwerkerteam, das sich um den Einbau neuer Schließzylinder, die Auswechslung von Glühbirnen, die Beschneidung von Büschen, die Anbringung von Halterungen, die Auffüllung von Heizungswasser u.v.m. kümmert. Danke für Euren Einsatz heute am Gemeindehaus in Zweckel.

Einmal im Monat feiern wir in Gladbeck Gottesdienste in den Seniorenhäusern der Diakonie. Im Marthaheim begleitet Herr U...
07/07/2026

Einmal im Monat feiern wir in Gladbeck Gottesdienste in den Seniorenhäusern der Diakonie. Im Marthaheim begleitet Herr Ulrich Schumacher seit Anfang des Jahres die Andachten an der Orgel. In dieser Woche hatte er eine Überraschung mit dabei: sein „goldenes“ Instrument – ein Saxophon. Der tolle Klang durchzog das gesamte Marthaheim, rührte Herzen an und lud zum Träumen ein. Am Ende gab es reichlich Applaus.

Vertrauen erleben in der ThomasmesseDie Thomasmesse ist ein Gottesdienst, der auch kreative Mitmach- und Erlebniselement...
02/07/2026

Vertrauen erleben in der Thomasmesse

Die Thomasmesse ist ein Gottesdienst, der auch kreative Mitmach- und Erlebniselemente enthält. „Vertrauen“ lautete die Überschrift des Sonntags Ende Juni in der St.-Stephani-Kirche Zweckel. Genau dieses Vertrauen war bei den Gottesdienstbesuchenden gefragt, wenn sie in verdeckte Kästen fassten und auf etwas Kaltes stießen oder mit verbundenen Augen durch einen Parcours über manche Hindernisse geführt wurden.

Über die Eingabe per Handy entstand eine digitale Wortwolke, es wurden Vertrauensschilder für die Kühlschranktür gebastelt und viele Anwesende schrieben gemeinsam an einer Vertrauensgeschichte. Natürlich blieb auch genug Zeit, um sich mit anderen auszutauschen. So wurde Vertrauen in dieser Thomasmesse auf vielfältige Weise erlebbar.

Der Kirchenchor Rentfort untermalte den Gottesdienst musikalisch. Am Ausgang konnte jede und jeder einen kleinen Anker mit nach Hause nehmen. Dieser erinnert daran, dass wir in Gott fest verankert sind – denn ihm können wir absolut vertrauen.

Adresse

Mittelstraße 25
Gladbeck
45964

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