27/06/2026
Gedanken zum Sonntag.
Kernaussage
„Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Wer sein Leben in die Nachfolge Jesu stellen will, wird dies nicht im Stillen und Verborgenen tun, sondern seinen Glauben auch vor anderen bezeugen.
Das Augsburger Bekenntnis, in dem Philipp Melanchthon die reformatorische Position 1530 vor dem Reichstag zusammenfasste, unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt von den voraufgegangenen christlichen Bekenntnissen:
Waren diese meist darauf ausgerichtet, bestimmte Ansichten auszuschließen, zielte die Confessio Augustana (CA) auf das Einvernehmen der Protestanten mit der alten Kirche.
Auch heute noch ist die CA das wichtigste Grundlagendokument für die ökumenischen Gespräche zwischen römischen Katholiken und Lutheranern.
Auch alle sieben Gliedkirchen der Vereinigten Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) sowie die 151 Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes (LWB) berufen sich auf die CA, deren 500. Jubiläum 2030 gefeiert wird.
Nicht nur auf Sportgeräten wie der Slackline suchen wir Balance.
Auch im Leben brauchen wir oft genug Halt, um nicht zu straucheln.
Viele Menschen stützen sich in Beziehungen ab. Manche davon lassen sich durch ein Bekenntnis bekräftigen, etwa durch ein Trauversprechen. Woran halten Sie sich fest, wenn die innere Balance bedroht ist?
Der Glaube an den liebenden Gott, der sich im Menschen Jesus Christus offenbart hat, ist eine starke Stütze, die schon Milliarden von Christinnen und Christen durchs Leben geführt hat.
Herzliche Grüße
Karsten