Orgelmusik am Dom zu Fulda

Orgelmusik am Dom zu Fulda Das ist die offizielle Facebookseite der Orgelmusik am Dom im Bistum Fulda.

Am 12. September 2026 spielt um 12:05 Uhr der im Dom zu Altenberg tätige Organist und Leiter der Dommusik Rolf Müller im...
07/09/2026

Am 12. September 2026 spielt um 12:05 Uhr der im Dom zu Altenberg tätige Organist und Leiter der Dommusik Rolf Müller im Rahmen der Orgelmatinee die große Orgel des Fuldaer Doms.
Sein Programm ist eine Reise durch die Barockzeit und Klassik hinein in die Romantik:
Angefangen bei Buxtehude mit seinen Magnificat primi toni, über Johann Sebastian Bach mit seiner gravitätischen Passacaglia in c-Moll, hin zu Johann Ludwig Krebs mit einer Fantasia a gusto italiano und Wolfgang Amadeus Mozart mit seiner Kirchensonate in F, hin zu Felix Alexandre Guilmant, mit dem dynamischen Final seiner Ersten Orgelsonate in d-Moll.
Gönnen Sie sich eine halbe Stunde Zeit in der schönsten Kirche Fuldas, und genießen Sie beeindruckende Orgelmusik.
Foto: Torben Zepke

Am Samstag, 5. September, eröffnet um 12:05 Uhr der italienische Konzertorganist Paolo Oreni die Reihe der herbstlichen ...
31/08/2026

Am Samstag, 5. September, eröffnet um 12:05 Uhr der italienische Konzertorganist Paolo Oreni die Reihe der herbstlichen Orgelmatineen.
Zweimal Bach und einmal Oreni – so könnte man das Programm zusammenfassen.
Zu Beginn erklingt Johann Sebastian Bach selbst, wenn Oreni die Sinfonia aus der Kantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ in der Übertragung für Orgel durch Marcel Dupré spielt – ein fulminanter Beginn der Matinee.
Darauf folgt nochmal Bach, aber in anderer Form: Wie viele andere Komponisten auch hat Franz Liszt sich des Names „Bach“ angenommen und aus den vier Noten eine Komposition erarbeitet. Es erklingt die „Fantasie und Fuge über das Thema B-A-C-H“ in der Übertragung von Jean Guillou.
Als Abschluss erklingt eine Improvisation, in der Paolo Oreni der mannigfaltigen Klangvielfalt der Domorgel Raum geben will.
Freuen Sie sich also auf 30 Minuten spannende, dynamische Orgelmusik.

Foto: Stefano Sgarella

Stépahne Mottoul ist Hof- und Stiftsorganist an der Hofkirche St. Leodegar in Luzern. Sein Konzertprogramm ist überschri...
24/08/2026

Stépahne Mottoul ist Hof- und Stiftsorganist an der Hofkirche St. Leodegar in Luzern.
Sein Konzertprogramm ist überschrieben mit
„Architektur aus Klang – Jehan Alain & Maurice Duruflé“.
Musik und Architektur haben von jeher – so wie auch jede andere Kunstform der entsprechenden Zeit – eine enge Beziehung und entwickeln sich in weiten Teilen sehr parallel, ohne die jeweils anderen Kunstformen einhegen zu können oder gar ihrer ganz eigenen Freiheit berauben zu können.
Damit öffnen sich Welten – denn auch heute dürfen wir anknüpfen an die Kunst alter Tage. Diese Welten will uns Mottoul erschließen. Den Beginn seines Konzerts markiert eine Improvisation – Präludium und Fuge im deutschen Barockstil, also Musik in der Form der Epoche, aus der die Fuldaer Kathedralkirche stammt.
Eine Kathedrale ganz anderer Art entsteht mit Maurice Duruflés „Prélude, Adagio et Choral varié sur le ‚Veni creator‘“, das bewusst oder unbewusst auch einen Bogen zur ehemaligen Fuldaer Abtei spannt: wird doch der Text des Veni creator Hrabanus Maurus zugeschrieben, der im 9. Jh. Mönch in Fulda war.
Nach der Improvisation eines Scherzo im neoklassischen Stil erschließt sich wiederum eine andere Klangwelt, und zwar die des durch den Zweiten Weltkrieg viel zu früh verstorbenen Jehan Alain, dessen „Trois Danses“ zu hören sein werden.

Foto: Christoph Martin Frommen

Frédéric Blanc ist seit 1999 Titularorganist der Kirche Notre-Dame d‘Auteuil mit seiner im Kern vom bekannten Orgelbauer...
10/08/2026

Frédéric Blanc ist seit 1999 Titularorganist der Kirche Notre-Dame d‘Auteuil mit seiner im Kern vom bekannten Orgelbauer Cavaillé-Coll stammenden berühmten Orgel.
Blanc nimmt uns mit in seine französische Heimat und lässt neben Improvisationen Werke von Komponisten der französischen Romantik erklingen:
Duruflé mit dem Prélude aus der Suite, op.5, Tournemire mit einer Choral-Improvisation über „Victimae Pascali Laudes“, Vierne mit einer Méditation improvisée und dem berühmten Carillon de Westminster und wiederum Duruflé mit einem Prélude sur l’Introit de l’Epiphanie, einer Meditation und dem Prélude et fugue sur le nom d’Alain.
Mit drei Improvisationen stellt sich Blanc in eine Reihe mit seinen französischen Landsleuten und zeigt den Zuhörern ein wenig von „seinem“ Frankreich.

Foto: privat

Mona Hartmann, Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, ist seit kurzem Professorin für Orgel an der Hochschule für Kirche...
20/07/2026

Mona Hartmann, Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, ist seit kurzem Professorin für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Witten.
„Oper? Orgel!“, so überschreibt die junge Organistin ihr Konzertprogramm. Was wird auf dieser Bühne zu sehen – oder besser: zu hören sein? Drei programmatische Musiken, die nicht zwangsläufig und zuerst für Orgel komponiert wurden, warten auf die Zuhörer.
Am Beginn steht die berühmte Tannhäuser-Ouvertüre von Richard Wagner in der Transkription von Lemare und der Organistin selbst. Von Deutschland reisen wir in das Frankreich Gabriel Faures, der als Vorlage für seine Suite Pelléas et Mélisande das gleichnamige Schauspiel des Belgiers Maurice Maeterlinck hatte. Für Orgel wurde dieses Werk von Louis Robillard transkibiert.
Den Abschluss des Konzerts bildet mit „Ad nos ad salutarem undam“ von Franz Liszt ein im Ursprung wirklich für Orgel komponiertes Werk. Aber auch hier ist der Bogen zur Bühne nicht weit, lieferte doch die Oper „Le prophète“ von Giacomo Meyerbeer das musikalische Material für dieses bedeutende Werk aus dem Lisztschen OEuvre.

Foto: Christoph Martin Frommen

Max Deisenroth ist seit Herbst 2025 Domorganist am Dom zu Fulda und künstlerischer Leiter der Orgelkonzerte am Dom. Eine...
25/06/2026

Max Deisenroth ist seit Herbst 2025 Domorganist am Dom zu Fulda und künstlerischer Leiter der Orgelkonzerte am Dom.
Eines der zentralen Anliegen des neuen Domorganisten ist die Pflege der Improvisation, der Kunst, Musik im Moment und aus dem Moment heraus zu schaffen. Deshalb räumt er der Improvisationskunst im ersten Konzert des Orgelsommers einen gebührenden Platz ein.
Monumente – so der Titel und rote Faden des Konzerts.
Jedes Werk, das erklingen wird, ist auf seine Weise ein Monument: Bachs Fantasie und Fuge g-Moll eröffnet gravitätisch, im Mittelteil spinnt sich in Alains Variations sur un thème de Clément Janequin aus einem schlichten Thema ein komplexes harmonisches Gebilde, um wieder in Schlichtheit zu münden.
Den Abschluss bilden Sätze aus Widors 6. Symphonie, die allesamt zu den Monumenten der französischen Orgelsymphonik gehören. Zwischen diesen so unterschliedlichen Orgelwerken stehen dann die Improvisationen: Zuerst eine Introduktion und Passacaglia über „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und schließlich ein Mosaik.

Foto: Marzena Seidel/Bistum Fulda

Am Samstag, 27. Juni 2026 gastiert um 12:05 Uhr im Rahmen der Orgelmatineen der an der Stockholmer Högaldiskirche tätige...
22/06/2026

Am Samstag, 27. Juni 2026 gastiert um 12:05 Uhr im Rahmen der Orgelmatineen der an der Stockholmer Högaldiskirche tätige Organist Leon Tscholl an der Fuldaer Domorgel.
Das Programm der Matinee passt zur Sommerzeit:
Zu Beginn steht eine Improvisation über den in Schweden beliebten „Sommarpsalm“ von Waldemar Åhlén, einem der Vorgänger von Leon Tscholl an der Högaldiskirche in Stockholm, die dem gleichnamigen Park gegenüberliegt. Das sommerliche Treiben in diesem Park soll Åhlén zu dieser Melodie inspiriert haben.
Dann kommt Felix Mendelssohn Bartholdy zu Wort:
Auf Grundlage der Sonate Nr. 4 in B-Dur, angereichert durch einzelne Werke diese großen Komponisten der Romantik entsteht eine Suite, die die Vielgestaltigkeit der Domorgel zeigt. Entfliehen Sie der sommerlichen Hitze und genießen Sie bei angenehmer Temperatur 30 Minuten sommerliche Orgelmusik.

Foto: Jascha Ruebeling

David Kiefer spielt im Rahmen der Orgelmatineen am Fuldaer Dom am Samstag, 6. Juni 2026 um 12:05 Uhr die große Domorgel....
01/06/2026

David Kiefer spielt im Rahmen der Orgelmatineen am Fuldaer Dom am Samstag, 6. Juni 2026 um 12:05 Uhr die große Domorgel.
Der mit einem Lehrauftrag an der Freiburger Musikhochschule tätige junge Organist lässt durch die Orgelmusik nochmal das Fronleichnamsfest anklinge:
Im Mittelpunkt steht der Hymnus „Verbum supernum prodiens“, einer der mittelalterlichen Gesänge für Fronleichnam.
Nicolas de Grigny vertont die einzelnen Verse, die sich jeweils in Charakter und Klangfarbe unterscheiden.
Vom Barock dann der Sprung in die Jetzt-Zeit: Mit der „Évocation IV“ des zeitgenössischen Komponisten Thierry Escaich erklingt der Choral in ganz anderer Form: kraftvolle Rhythmen, raffinierte Harmonien und improvisatorische Freiheit erzählen den Hymnus in moderner Tonsprache.
Als Abschluss sind dann die Sicilienne und die Tocatta aus der Suite op. 5 von Maurice Duruflé zu hören. Seien Sie herzlich eingeladen zu 30 Minuten Orgelmusik im Fuldaer Dom!

Foto: Silvia Schillinger-Teschner

Der Freiberger Domorganist Albert Koch spielt am Samstag, den 30. Mai 2026 um 12:05 Uhr die Orgelmatinee im Fuldaer Dom....
27/05/2026

Der Freiberger Domorganist Albert Koch spielt
am Samstag, den 30. Mai 2026 um 12:05 Uhr die Orgelmatinee im Fuldaer Dom.
Das von ihm zusammengestellte Programm bringt neben dem Altmeister der Orgel Johann Sebastian Bach mit „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ zwei eher unbekannte Komponisten zu Gehör.
Mit Johann Georg Leyding erklingt ein Zeitgenosse Bachs, dessen Orgelwerke ganz im norddeutschen Stil stehen und sich durch virtuose Einbindung des Pedals auszeichnen. Von ihm ist das Praeludium in C zu hören.
Ein anderer eher selten gehörte Komponist ist Gottfried August Ritter, der Mitte des 19. Jahrhunderts erst in Erfurt, später in Magdeburg tätig war. Seine Orgelschule ist heute noch auf mancher Üb-Orgel zu finden. Koch spielt seine Sonate Nr. 3 in a-Moll.
Seien Sie herzlich eingeladen zu 30 Minuten abwechslungsreicher Orgelmusik im Fuldaer Dom.

Foto: Detlev Müller

Am Samstag vor dem Pfingstfest, den 23. Mai 2026 spielt um 12:05 Uhr Johannes Krahl die große Orgel im Dom zu Fulda. Sei...
18/05/2026

Am Samstag vor dem Pfingstfest, den 23. Mai 2026 spielt um 12:05 Uhr Johannes Krahl die große Orgel im Dom zu Fulda.
Sein Programm leitet sich ganz vom Inhalt des Pfingstfestes ab:
Die großen Komponisten haben schon immer versucht, sich dem Heiligen Geist, der schöpferischen Kraft, durch Musik zu nähern. Was böte sich auch mehr an, als das Unfassbare durch das ebenso Unverfügbare und Flüchtige der Musik erfahrbar zu machen? Krahl lässt drei Komponisten zu Wort kommen, die ihre ganz eigenen Antworten gefunden haben:
Den Auftakt bildet J. S. Bach mit seiner Fantasia super Komm, Heiliger Geist, in der sich verlässliche Beständigkeit und stetige Dynamik verbinden.
Mit der Communion aus Messiaens Messe de la Pentecôte kommt ein anderer Gedanke zu tragen: Der Heilige Geist ist schöpferische Kraft, die alles durchdringt.
Wieder einen anderen Zugang hat Marcel Duruflé, der in seinem Prélude, Adagio et Choral varié sur le thème du „Veni creator“ den Pfingsthymnus schlechthin vertont, der zumal eng mit Fulda verbunden ist – hat doch Hrabanus Maurus nur wenige Meter vom heutigen Dom entfernt damit versucht, seine Gedanken über den Heiligen Geist in Sprache zu gießen.
Freuen Sie sich also auf eine in allen Dimensionen begeisternde Matinee mit hervorragender Orgelmusik.

Foto: Antje Kröger

Adresse

Paulustor 5
Fulda
36037

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