Creation Maribel

Creation Maribel Handgemachte Kinderaccessoires und Haarschmuck.

13/01/2022

Bei der JTC-Skipper-Academy mitmachen und zusammen mit den lockeren und offenen Crews einzigartige Segelabenteuer in der ganzen Welt erleben.

27/12/2021

Kommen Sie zu uns in die Charlottenstraße 52.

Bei uns können Sie einen kostenfreien Corona-Schnelltests (Bürgertests) durchführen.

Getestet wird bei uns wie folgt:

Montag - Freitag von 08:00 - 18:00 Uhr

Samstag & Sonntag von 10:00 - 18:00 Uhr

An den Feiertagen 🍾 haben wir wie folgt für Sie geöffnet:

𝟯𝟭.𝟭𝟮.𝟮𝟬𝟮𝟭 𝟭𝟬:𝟬𝟬 - 𝟭𝟲:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿
𝟬𝟭.𝟬𝟭.𝟮𝟬𝟮𝟮 𝟭𝟮:𝟬𝟬 - 𝟭𝟴:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿
𝟬𝟲.𝟬𝟭.𝟮𝟬𝟮𝟮 𝟭𝟬:𝟬𝟬 - 𝟭𝟴:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿

❗️Mit und ohne Termin möglich❗️

Termine können Sie gerne unter testzentrum-friedrichshafen.de buchen.

23/09/2021
22/05/2021

Unsere heutige Karikatur von Pismestrovic mit dem Titel "3+1 G"

10/02/2021

"Ich habe Angst", sagt die ältere Dame ganz leise, als sie zu uns in den Schockraum gebracht wird. Ihre kaum hörbare Stimme wird unter der Maske von 15l Sauerstoff erstickt, überlagert von Monitoralarmen und dem Gerede von gefühlt 100 Leuten, die sich bei Eintreffen dort aufhalten.
Der Notarzt macht die Übergabe. Dann wissen wir, was zu tun ist. Klamotten aufschneiden, Monitoring dran, EKG, Ultraschall, Abstrich, Zugang legen, Blutentnahme.. alles läuft parallel im geordneten Chaos. Alle wissen, was zu tun ist.
Alle?
"Ich habe Angst", sagt sie leise.
Es geht unter im hochtechnisierten Cockpit, unserem Schockraum, in der der Oberarzt als Pilot das Flugzeug steuert und akribisch die Prozesse im Blick hat.
Alles läuft nach Schema. Jede Schwester, jeder Assistenzarzt, jeder Pfleger kennt seinen Platz.
Jeder?
Nein. Die Dame sicherlich nicht. Sie weiß nur, es geht ihr schlecht. Ziemlich schlecht. Und dieses Gewusel und diese Technik, dieser bedrohliche Schockraum- dies bedeutet wohl, dass es ernst ist. Ziemlich ernst.
Nachdem sich die Situation beruhigt hat, bleibt etwas Zeit. Aber erst dann. Und nur kurz.
"Ich habe Angst", wiederholt sie. Ich nehme Ihre Hand.
"Sie haben Angst. Das verstehe ich. Wovor?" Ich versuche einen hoffnungsvollen Blick aufzusetzen.
"Dass es schlimm ist" flüstert sie.
Ich beuge mich herunter. "Es ist schlimm. Wir müssen Sie jetzt in Narkose legen, Sie müssen operiert werden", antworte ich, wissend, dass das wahrscheinlich die letzte Situation ist, die sie jemals wach erleben wird. "Es wird alles gut". "Am Ende wird immer alles gut", antwortet sie und lächelt.
Bei der Schwester legt sich die Stirn in Falten. Wir tauschen Blicke aus. Wir wissen, dass die Chancen schlecht stehen.
Während wir die Narkose einleiten, hält die Schwester ihre Hand. Liebevoll und gut zuredend.
"Träumen Sie was schönes", sagt der Assistenzarzt und streichelt ihr über die Wange, während er den Beatmungsbeutel auf das Gesicht platziert." Das werde ich. Danke". Das sind ihre letzten Worte.
Wir schauen uns an. Keiner sagt ein Wort.
Es ist ein komisches Gefühl, wenn du weißt, dass du das letzte bist, was ein Mensch wahrscheinlich je wieder lebend zu Gesicht bekommt, bevor er seine Augen für immer schließt. Wenn du die letzten Worte mit ihm sprichst, er sich vertrauensvoll in deine Hände gibt und du weißt, dass du ihn enttäuschen wirst. Wenn die Hoffnung, die es immer gibt, schwindet, weil es eben nur Hoffnung war und das erhoffte Wunder ausbleibt.
Ob sie überleben wird, wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Wir hoffen. Wie jedes Mal. Leider täuschen uns unsere Bauchgefühle oft nicht.

Es sind genau diese Situationen, die man nicht lernen kann. Die ich nie lernen werde, weil sie immer wieder anders sind, jedes Mal neu.

Was wir aber tun können, ist beizustehen und zumindest, auch wenn nur für einen ganz kleinen Moment, die Welt anzuhalten und alles Vertrauen und Liebe die wir haben, dieser einen Person zu geben. Das ist unsere Aufgabe. Das sind wir nicht nur schuldig, das ist notwendig.

Die letzten Sekunden zu dem machen, was sie sind: Ein Abschied für immer. Und dann doch bitte nicht allein im Chaos, sondern mit Mitgefühl und Anteilnahme.

Dafür ist immer Zeit. Für jeden von uns. Vergesst das nicht.
Eine Hand halten, ein freundliches Wort ist immer möglich (auch in Zeiten von Corona.)

Ich wünsche mir jedenfalls, dass mir jemand die Hand hält, wenn es soweit ist. Und das geht manchmal sogar schneller, als man glaubt.

Das lehrt uns unser Beruf. Schätze dein Leben, es ist kurz. Und du weißt nie, wann du vielleicht in deinem "persönlichen Schockraum" landest und Angst hast. Und dann wünscht du dir eine Stimme, die sagt "Es wird alles gut". Was auch immer das dann heißt.

10/05/2020

Adresse

AllmannsweilerStr. 119
Friedrichshafen
88046

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