Historisches Archiv der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa

Historisches Archiv der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa Seit 40 Jahren gibt es das Archiv der Adventgeschichte in EU. Seit 1997 befindet sich in Friedensau.

Es versteht sich als wissenschaftliches Zentralarchiv der Adventisten in Europa. 1980 wurde am Theologischen Seminar Marienhöhe in Darmstadt gegründet.

Eine Forschungsreise zeitigt "Früchte".
27/03/2021

Eine Forschungsreise zeitigt "Früchte".

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Dokumentation der sakralen Spuren deutscher Kultur an der Wolga“ führte Daniel Heinz, Ph.D., mit einem Begleitteam eine Feldforschungsreise in das Wolga-Gebiet durch.

Ein interessantes Forschungsprojekt wird im aktuellen Nachrichtenblatt der Hochschule vorgestellt.Wer das Projekt unters...
16/07/2020

Ein interessantes Forschungsprojekt wird im aktuellen Nachrichtenblatt der Hochschule vorgestellt.

Wer das Projekt unterstützen, im Projekt mitarbeiten will oder ganz allgemein Interesse an dieser Forschung hat, kann sich gerne mit dem Leiter des Projektes, Dr. Daniel Heinz, in Verbindung setzen: [email protected]

Ein aktuelles Buch - "Triumph der Hoffnung" - von Hans Heinz zu einem adventistischen Kernthema.Angesichts der "Großgefa...
24/06/2020

Ein aktuelles Buch - "Triumph der Hoffnung" - von Hans Heinz zu einem adventistischen Kernthema.

Angesichts der "Großgefahren" unserer Zeit - Atomtod, Umweltkrise, Klimawandel und Seuchen - und der zunehmenden sozialen Ungerechtigkeit in der Welt sehnt sich die Menschheit mehr denn je nach einer begründete Hoffnung auf eine andere, gerechtere und bessere Welt.

Untrügliche, bleibende und erfüllende Hoffnung findet sich allein bei dem, der diese Welt erschaffen hat und erneuern wird: Christus Triumphator, Jesus Christus der Kommende.

Dieses Kommen bedeutet den wahren Triumph der Hoffnung. Die Verheißungen von Jesus erscheinen uns wie das aufgehende Licht nach einer langen, dunklen Nacht. Die Konturen einer besseren Welt werden schon jetzt für den sichtbar, der seinen Zusagen vertraut.

Alte adventistische Karte zur Auslegung der Prophezeiungen aus dem Buch Daniel (um 1920). Rechts unten das "Kleine Horn"...
22/06/2020

Alte adventistische Karte zur Auslegung der Prophezeiungen aus dem Buch Daniel (um 1920). Rechts unten das "Kleine Horn", das "groß wurde".

Vor 150 Jahren, am 18. Juli 1870, wurde die päpstliche Unfehlbarkeit bei der Verkündigung eines Dogmas (ex cathedra) verabschiedet. (1. Vatikanisches Konzil, Pastor aeternus, Kap. 3 u. 4).

Der päpstliche Anspruch auf Unfehlbarkeit in der Lehre ist Hybris. Das Evangelium Jesu sagt es anders. Gegenwärtige ökumenische Stimmen behaupten jedoch, die katholische Kirche habe sich gewandelt. Stimmt das vor dem Hintergrund dieses Dogmas, das immer noch Gültigkeit hat?

"Adventisten als Künstler"Dieses Bild, im Jahr 1954 von dem adventistischen Maler Anatolij Aleksejew (1927-2011) geschaf...
19/06/2020

"Adventisten als Künstler"

Dieses Bild, im Jahr 1954 von dem adventistischen Maler Anatolij Aleksejew (1927-2011) geschaffen, birgt manche Geheimnisse. Es zeigt den Apostel Petrus, wie er zur verfolgten Gemeinde in den römischen Katakomben spricht.

Aleksejew malte das Bild im Auftrag von Pawel Mazanow, dem damaligen Vorsteher der Adventgemeinde in der Sowjetunion. Es zeigt auf den ersten Blick die verfolgten Christen in Rom, die dem Maler als Vorlage für die unterdrückten Adventisten in der Sowjetunion diente. So hatten manche Gestalten auf dem Gemälde das Antlitz von bekannten adventistischen Gemeindegliedern aus Aleksejews Heimatgemeinde in Charkow (Ukraine): der Gemeindeleiter, verschiedene Diakone, die Kinder eines im Gefängnis umgekommenen Predigers und er selbst mit seiner Frau sind Teil der dargestellten "antiken" Gruppe. Nur die Identität des Petrus blieb in den Augen des Malers unangetastet.

Es ist erstaunlich. Die Gemälde des Malers Aleksejew waren in der Sowjetunion berühmt und bekannt. So zieren seine Werke unter anderem eine öffentliche Empfangshalle der Universität von Charkow und den renommierten "Anatomischen Atlas" von Prof. Sinelnikow, einem herausragenden Mediziner der Sowjetunion zu jener Zeit.

Der adventistische Regisseur Yurii Zakhvataiev schuf einen Film über das außergewöhnliche Wirken dieses Malers (in Russischer Sprache):

https://www.youtube.com/watch?v=ZshSWZzy7iU

(Nach einer Fotografie von Alek Shoton. Das Original befindet sich im Besitz der Familie Mazanow, Belgorod).

"Wo befindet sich diese Adventgemeinde?" Was wisst ihr über diese Gemeinde?
17/06/2020

"Wo befindet sich diese Adventgemeinde?"

Was wisst ihr über diese Gemeinde?

"Die Adventisten in Deutschland"Die AnfängeUnmittelbar nach seiner Ankunft in der Schweiz besuchten Andrews und Erzberge...
16/06/2020

"Die Adventisten in Deutschland"

Die Anfänge

Unmittelbar nach seiner Ankunft in der Schweiz besuchten Andrews und Erzberger im Februar 1875 eine kleine Gemeinde von Sabbathaltern in Vohwinkel bei Wuppertal. Die Situation im Rheinland war so erfolgversprechend, dass Erzberger drei Jahre in Solingen verweilte und dort 1876 die erste Gemeinde gründete. Erzberger, ein früherer Schüler der Missionsanstalt St.Chrischona, der sich zunächst für die Baseler Mission vorbereiten wollte, wurde somit zum ersten Prediger Deutschland. Die sabbathaltende Gemeinde in Vohwinkel nannte sich aufgrund ihres Glaubens an die biblische Großtaufe „Die getaufteChristen-Gemeinde“. Johann Lindermann, ein Weber, hatte auf seinem Anwesen diese Gruppe im Familien- und Freundeskreis gegründet.

"Das Leben gleicht einem Buch; Toren durchblättern es flüchtig, der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es...
15/06/2020

"Das Leben gleicht einem Buch; Toren durchblättern es flüchtig, der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann". Jean Paul

"Adventistische Kunstwerke"Es gibt wohl kaum einen adventistischen Künstler, der in Europa so bekannt war wie der Berlin...
12/06/2020

"Adventistische Kunstwerke"

Es gibt wohl kaum einen adventistischen Künstler, der in Europa so bekannt war wie der Berliner Hermann Kokolsky (1853-1933).

Noch zu seinen Lebzeiten "adelte" ihn das renommierte "Allgemeine Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart" (1927) mit einem biographischen Eintrag.

1899 schuf Hermann Kokolsky für die Kunstausstellung in Berlin eine Kolossalgruppe in Gips, die die Verspottung Christi darstellte. Eine Bronzebüste vom leidenden Christus (siehe Abbildung) sowie Skulpturen der Apostel Petrus, Johannes und Paulus, die auch auf der Umschlagseite der Gemeindezeitschrift "Der Adventbote" vom 15.September 1937 abgebildet wurden, bezeugen ebenfalls Kokolskys Zuwendung zur sakralen Kunst.

Gesegneten Sabbat!

Die Adventgemeinde in Brandenburg/Havel versammelt sich bis heute in einer ehemaligen Werkstatt (siehe Foto, heutige Ans...
10/06/2020

Die Adventgemeinde in Brandenburg/Havel versammelt sich bis heute in einer ehemaligen Werkstatt (siehe Foto, heutige Ansicht, Wollenweberstraße 41). Es war ursprünglich eine kleine Bürsten- und Besenfabrik, die der Jude Chaim Horn mit seiner Familie betrieb.

„Den leer stehenden Fabriksaal stellte er zu Beginn der 1930er Jahre gegen Zahlung einer bescheidenen Miete den Siebenten-Tags-Adventisten als Gottesdienstraum zur Verfügung. Horn sympathisierte mit der kleinen protestantischen Freikirche in der Stadt, die - so wie er auch - den biblischen ‚Sabbat‘ als Ruhetag feierte. Seine Kinder, Max (geb.1926) und Ruth (geb.1930), nahmen gerne an den christlichen Veranstaltungen der Adventisten im Haus, vor allem an der ‚Kindersabbatschule‘, teil. Auch die Eltern, die ja im Haus wohnten, mischten sich unter die Gottesdienstbesucher und stellten den Gemeindegliedern den Innenhof für Feste und gesellschaftliche Zusammenkünfte zur Verfügung.“

In der NS-Zeit änderte sich die Situation schlagartig.

„So kam auch eine mündliche Anweisung der Freikirchenleitung aus Berlin, ‚im Falle der Familie Horn deutlich Distanz zu wahren‘.“

Im Oktober 1943 wurde die Familie Horn von Berlin wahrscheinlich nach Auschwitz verschleppt...

Zur Geschichte der Adventisten in Brandenburg/Havel und zum Schicksal von Chaim Horn:

Worüber schrieben adventistische Zeitschriften vor 100 Jahren? ("Zions-Wächter", 2. Juni 1920)Heute COVID-19 - Vor 100 J...
09/06/2020

Worüber schrieben adventistische Zeitschriften vor 100 Jahren? ("Zions-Wächter", 2. Juni 1920)

Heute COVID-19 - Vor 100 Jahren Spanische Grippe!

Theodor Will war erfolgreicher Seelengewinner in Sachsen, im heutigen Polen und in Wolhynien (Westukraine) während des Ersten Weltkrieges.

Auch sein Sohn, Waldemar Bruno Will, war ein eifriger Missionar in seiner Heimatstadt Lodz (Polen).

Damals wütete die Spanische Grippe. Bruder Theodor Will verlor seine beiden Söhne Waldemar und Gerhard durch diese schreckliche Pandemie. Waldemar war kaum 20 Jahre alt.

"Zukunft braucht Herkunft"Friedensau wird wieder international. Ankunft der ersten Studenten aus Mosambik 1982.
08/06/2020

"Zukunft braucht Herkunft"

Friedensau wird wieder international.

Ankunft der ersten Studenten aus Mosambik 1982.

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Friedensau
39291

Telefon

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