Weitere Infos finden Sie unter der folgenden Seite: http://www.freising-evangelisch.de/ An einem Frühlingstag des Jahres 1527 brachte die Freisingerin Katharina Mair eine Schüssel voll Speckknödel in das Haus des Barbiers Zumbrecht. Die dort versammelte kleine Gesellschaft verspeiste voller Genuß die Knödel - in der vorösterlichen Fastenzeit
An der Spitze der damaligen innerkirchlichen Opposition
standen zwei Geistliche von der Kirche St. Veit, Pfarrer Christoph und sein Kooperator Hans Ergkinger. Doch die reformatorische Bewegung konnte sich in Freising nicht lange halten. Anhänger der neuen Lehre wurden verurteilt und aus dem Gebiet des Hochstifts vertrieben. Jahrhunderts lebten in der Bischhofsstadt wohl kaum Bürger, die evangelisch waren. Erst in der Zeit der Säkularisation in den Jahren 1802/1803 wurde die Haltung gegenüber den Protestanten toleranter. So konnten sich allmählich evangelische Christen im Raum Freising als Moosbauern ansiedeln, vor allem im Bereich Oberallershausen. Auch in Freising selbser ziehen nun verstärkt Evangelische zu, als Angehörige der Garnison in Neustift, als Kaufleute oder als Beamte. Am 21.Oktober 1849 wurde der erste evangelische Gottesdienst in Freising gehalten. Nach gut bayerischer Tradition im kleinen Rathaussaal des Magistratsgebäudes. September 1864, konnte die erste evangelisch Lutherische Kirche in der Vorstadt eingeweiht werden. Im Zuge des Bombenangriffs auf die Bahnhofsgegend am 18. April 1945 wurde auch die Kirche zerstört. Ein Gedenkstein an der Saarstraße erinnert an sie. Am 22. Mai 1952, Christi Himmelfahrt, wurde die jetzige Christi-Himmelfahrts-Kirche, feierlich eingeweiht. Bis zu diesem Tag hatte die katholische Stadtgemeinde St. Georg ihre Friedhofskirche der evangelischen Gemeinde als Gottesdienstraum zur Verfügung gestellt. So ist aus dem Konflikt des Anfangs ein geschwisterliches Miteinander geworden.
1966 wurde das Paul-Gerhard-Haus eröffnet.
2003 wurde das Epiphanias Zentrum geweiht und 2005 der Evang.-Luth. Kindergarten eröffnet.