Orthodoxe Kirchengemeinde Prophet Elias zu Frankfurt

Orthodoxe Kirchengemeinde Prophet Elias zu Frankfurt Auf die Gebete deines heiligen Propheten,
Herr Jesus Christus, unser Gott,
erbarme dich unser. Amen.

Die heiligen Jungfrauen und Märtyrerinnen Dorothea, Euphemia, Erasmia und Thekla lebten in Aquileia im Norden Italiens z...
03/09/2026

Die heiligen Jungfrauen und Märtyrerinnen Dorothea, Euphemia, Erasmia und Thekla lebten in Aquileia im Norden Italiens zur Zeit der frühen Christenverfolgungen. Euphemia und Dorothea waren Töchter des wohlhabenden Heiden Valentius, während dessen christlicher Bruder Valentinianus die Töchter Thekla und Erasmia hatte.

Valentinianus unterwies die vier jungen Frauen heimlich im christlichen Glauben und führte sie zum heiligen Hermagoras, dem ersten Bischof von Aquileia, der sie taufte. Von da an weihten sie ihr Leben Christus und wollten ihm in Reinheit dienen.

Als Valentius vom Glauben seiner Töchter erfuhr, geriet er in Zorn. Dorothea und Euphemia flohen zu ihrem Onkel und ihren Cousinen, doch ihr Versteck wurde verraten. Alle vier wurden vor den Statthalter Sebastus geführt, der von ihnen verlangte, den heidnischen Göttern zu opfern. Trotz schwerer Misshandlungen bekannten Dorothea, Euphemia, Erasmia und Thekla standhaft Christus und wurden zum Tod durch das Schwert verurteilt.

Valentius selbst führte die vier auf einen Turm, den er einst zum Schutz seiner Töchter hatte errichten lassen. Dort erinnerte er sie an das weltliche Leben, das sie hätten führen können. Sie antworteten, dass sie von Christus eine ewige Wohnung erwarteten, in der weder Krankheit noch Tod herrschen.

Daraufhin enthauptete Valentius die vier Jungfrauen am 03. September 64 und ließ ihre Leiber in den Fluss Natissa werfen. Die Passio berichtet, dass daraufhin Feuer vom Himmel fiel und ein Erdbeben Aquileia erschütterte.

In der folgenden Nacht bargen der heilige Hermagoras, Valentinianus und die Gläubigen die Reliquien der Märtyrerinnen und bestatteten sie ehrenvoll. Ihr Grab wurde zu einem Ort der Verehrung.

31/08/2026
Es gibt Heilige, deren Leben uns in vielen Einzelheiten überliefert ist. Und es gibt Heilige, deren Namen die Jahrhunder...
26/08/2026

Es gibt Heilige, deren Leben uns in vielen Einzelheiten überliefert ist. Und es gibt Heilige, deren Namen die Jahrhunderte beinahe ausgelöscht hatten, bis Gott sie wieder ans Licht brachte. Zu ihnen gehört der heilige Großmärtyrer Phanourios.
Über seine Herkunft und die Zeit seines Martyriums wissen wir nichts Sicheres. Sein Name war lange vergessen. Seine Ikone wurde auf Rhodos bei Arbeiten an den alten Stadtmauern in verfallener Kirche entdeckt. Sie zeigte einen Heiligen in militärischer Kleidung. Über seinem Haupt stand: Ὁ Ἅγιος Φανούριος.
Um seine Gestalt waren Szenen seines Martyriums dargestellt: vor seinen Richtern, unter Schlägen und Qualen und schließlich im Feuer, die Hände zum Himmel erhoben. Er war Soldat im Römischen Heer und wurde während einer Christenverfolgung lebendig verbrannt. Sein Leben war vergessen, doch sein Zeugnis für Christus blieb.
Metropolit Nilus von Rhodos erkannte darin das Zeugnis eines vergessenen Märtyrers und setzte sich für seine Verehrung ein. So trat Phanourios nach Jahrhunderten wieder in das Gedächtnis der Kirche.
Seitdem suchen unzählige Gläubige seine Fürsprache, besonders wenn etwas verloren gegangen ist oder wir nicht wissen, welchen Weg wir gehen sollen. Sein Name erinnert an das griechische φανερώνω: etwas offenbar machen, ans Licht bringen.
Vielleicht liegt darin etwas Tröstliches: Phanourios selbst war für die Menschen verloren und wurde wiedergefunden. Sein Name war vergessen, seine Ikone verborgen – und beides kam wieder ans Licht.
Darum bringen die Gläubigen an seinem Fest die Φανουρόπιτα in die Kirche, lassen sie segnen und teilen sie miteinander; im Vertrauen auf seine Fürsprache und aus Dankbarkeit gegenüber Gott.
Doch der heilige Phanourios möge uns nicht nur helfen, verlorene Dinge wiederzufinden. Möge er uns helfen, das wiederzufinden, was wir leichter verlieren: unseren Frieden, unsere Hoffnung, unsere Liebe, unser Gebet … und manchmal sogar den Weg zurück zu Gott.
Heiliger Großmärtyrer Phanourios, der du nach Jahrhunderten aus der Verborgenheit wieder ans Licht gekommen bist, bitte Christus, unseren Gott, das Dunkle in unserem Leben zu erhellen und uns auf den Weg des Heils zurückzuführen.

Heute feiert die Kirche die Entschlafung der Allheiligen Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria; nicht als Tag der Trau...
14/08/2026

Heute feiert die Kirche die Entschlafung der Allheiligen Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria; nicht als Tag der Trauer, sondern als Fest der Hoffnung, des Lebens und der Auferstehung.

Die Mutter des Lebens geht durch den Tod hindurch zu ihrem Sohn. Sie, die Christus in ihrem Schoß getragen und Ihm ihr ganzes Leben geschenkt hat, wird nun von Ihm in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen. Darum besingt die Kirche ihr Entschlafen als Übergang zum Leben:

„Bei deiner Geburt hast du die Jungfräulichkeit bewahrt, bei deinem Entschlafen hast du die Welt nicht verlassen, o Gottesgebärerin. Du bist zum Leben hinübergegangen, die du die Mutter des Lebens bist, und durch deine Fürbitten erlöst du unsere Seelen vom Tode.“

Das Fest der „Kimisis“ erinnert auch uns daran, dass der Tod in Christus nicht das letzte Wort hat. Das Grab ist nicht das Ende. Wo Christus ist, wird der Tod zum Übergang und die Vergänglichkeit zur Erwartung der Auferstehung.

Allheilige Gottesgebärerin, bedecke uns mit deinem Schutz, stärke die Leidenden, tröste die Trauernden und führe uns zu deinem Sohn, unserem Herrn und Gott Jesus Christus.

ΥΠΕΡΑΓΙΑ ΘΕΟΤΟΚΕ, ΣΩΣΟΝ ΗΜΑΣ!

Gesegnetes Fest der Entschlafung der Allheiligen Gottesgebärerin!

Heiliger Kallinikos von EdessaDer heilige Kallinikos von Edessa wurde am 26. Januar 1919 als Dimitrios Poulos in Sitaral...
08/08/2026

Heiliger Kallinikos von Edessa

Der heilige Kallinikos von Edessa wurde am 26. Januar 1919 als Dimitrios Poulos in Sitaralona bei Agrinio geboren. Schon früh zeichnete er sich durch tiefe Frömmigkeit, Demut und seine Liebe zu Christus aus.

Nach seinem Theologiestudium widmete er sein Leben der Kirche. 1957 wurde er Mönch und nahm den Namen Kallinikos an. Später wurde er Priester und wirkte viele Jahre im kirchlichen Dienst. 1967 wurde er zum Metropoliten von Edessa, Pella und Almopia gewählt.

Als Bischof setzte er sich besonders für die geistliche Erneuerung der Menschen, die Ausbildung des Klerus, das Klosterleben sowie für Kinder, Jugendliche und Bedürftige ein. Er lebte selbst sehr einfach, betete unermüdlich und begegnete allen Menschen mit Liebe, Geduld und Vergebung.

Trotz Verleumdungen und schwerer Krankheit bewahrte er seinen Glauben und seine Demut. Am 7. August 1984 entschlief er friedlich im Herrn.

Nach seinem Tod berichteten viele Gläubige von Gebetserhörungen und wunderbaren Heilungen durch seine Fürsprache. Am 23. Juni 2020 wurde er vom Ökumenischen Patriarchat offiziell als Heiliger anerkannt. Sein Gedenktag ist der 8. August.

Der heilige Kallinikos wird als demütiger, barmherziger und liebevoller Hirte verehrt, dessen Leben ein Beispiel für Gebet, Opferbereitschaft und Liebe zu Christus und den Menschen ist.

Das Fest der Verklärung Jesu Christi erinnert an die im Matthäusevangelium (17, 1 - 13) berichtete Verwandlung Jesu auf ...
06/08/2026

Das Fest der Verklärung Jesu Christi erinnert an die im Matthäusevangelium (17, 1 - 13) berichtete Verwandlung Jesu auf einem hohen Berg: sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie Licht. Jesus und den ihn begleitenden Petrus, Jakobus und Johannes erschienen Mose und Elias, aus den Wolken sprach eine Stimme: Siehe, das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Seit Cyrill von Jerusalem wird der Berg Tabor als Berg der Verklärung betrachtet. Der Armenische Bischof Gregor Arsharuni berichtete im 7. Jahrhundert, Gregor der Erleuchter habe dieses Fest Anfang des 4. Jahrhunderts eingesetzt anstelle des heidnischen Festes Vartavarh, einem Rosenblütenfest, mit dem Aphrodite verehrt wurde. Die Kirche segnet an diesem Tag Trauben und andere Früchte. Kaiser Konstantin baute die Basilika im Lateran, die am 9. November 324 von Papst Silvester I. Christus, dem Salvator, dem Erlöser, geweiht wurde - später wurde sie als San Giovanni in Laterano unter den Schutz Johannes‘ des Täufers und Johannes des Evangelisten gestellt. Das Salvatorpatrozinium wurde im 8. Jahrhundert populär. Den Festtag Salvator Mundi, Retter der Welt legte man auf den 6. August, den Tag des Festes der Verklärung.

Eine gesegnete Fastenzeit!
01/08/2026

Eine gesegnete Fastenzeit!

Der heilige Großmärtyrer und Unentgeltliche Arzt Panteleimon gehört zu den meistverehrten Heiligen. Als junger Arzt wurd...
27/07/2026

Der heilige Großmärtyrer und Unentgeltliche Arzt Panteleimon gehört zu den meistverehrten Heiligen. Als junger Arzt wurde er durch den heiligen Priester Hermolaos zum christlichen Glauben geführt und erkannte, dass jede wahre Heilung ihren Ursprung in Christus hat.

Er behandelte Kranke ohne Bezahlung, tröstete Leidende und wirkte durch den Namen Jesu zahlreiche Wunder. Trotz schwerster Folter blieb er seinem Herrn treu und besiegelte sein Bekenntnis mit dem Martyrium unter Kaiser Maximian.

Der heilige Panteleimon erinnert uns daran, dass Barmherzigkeit, Liebe und unerschütterlicher Glaube stärker sind als Leid, Angst und Tod. Möge er für uns Fürbitte einlegen und uns Heil an Seele und Leib schenken.

Ἅγιε Μεγαλομάρτυς καὶ Ἀνάργυρε Παντελεήμον, πρέσβευε ὑπὲρ ἡμῶν.

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Solmsstraße 1
Frankfurt
60486

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