Die Christengemeinschaft in Frankfurt am Main

Die Christengemeinschaft in Frankfurt am Main Dieses beruht zum einen auf der Erneuerung und Fortbildung des christlichen Gottesdienstes, der Messe, zur Menschen-Weihehandlung.

Die Christengemeinschaft — was sie ist

Inmitten der vielen religiösen und weltanschaulichen Gemeinschaften unserer Zeit tritt die Christengemeinschaft mit einem eigenen christlichen Gemeindeleben auf. Zum anderen gibt es ein neues christliches Bekenntnis (Credo), in dem die Wahrheit des christliche Glaubens in einer unserer Zeit gemäßen Form enthalten ist. Gottesdienst und Bekenntnis leben durch

die gemeinsame und individuelle religiöse Übung der Gläubigen. Zu dieser gehört auch ein neuer Umgang mit dem Evangelium und dem Gebet. Die Christengemeinschaft ist also Sakramentsgemeinschaft. Taufe, Konfirmation, Beichte, Trauung, Priesterweihe und Letzte Ölung sind mit dem Zentralsakrament, der Menschen-Weihehandlung, verbunden. Ein Kindergottesdienst und altersgerechte religiöse Unterweisung, die Pflege eines vertieften und erweiterten Verständnisses des Neuen Testaments, Beratung und Seelsorge nach den Erwartungen derer, die darum nachsuchen, Vorbereitung der Sakramente und deren Vollzug, Bestattung und Fürbitte sind wesentliche Lebensfunktionen des Gemeindewesens. Wer sich diesem aus freiem Entschluss nach reiflicher Prüfung verbinden will, wird Glied der Gemeinde, Mit-Glied der Christengemeinschaft. Die Christengemeinschaft — was sie nicht ist

Die Christengemeinschaft ist nicht die alleinseligmachende Kirche; sie kann und will nicht als »die« Kirche »für alle« gelten, aber für alle offen sein, die sich in ihr vereinen wollen. Eine Sonderlehre oder die besondere Hervorhebung einzelner Glaubenswahrheiten (Sekte) kennt sie nicht; das Christentum ist universell und darf nicht durch Überbewertung einzelner Lehrinhalte und Verhaltensnormen in seiner einzigartigen Größe entstellt werden. Die Christengemeinschaft ist auch nicht die „Anthroposophenkirche”, wenngleich sie die einzige christliche Gemeinschaft ist, die die Anthroposophie Rudolf Steiners anerkennt und deren entscheidende Hilfe für die Erweiterung und Erneuerung der Theologie aufgenommen hat. Die Christengemeinschaft ist nicht gegründet auf einer Bekenntnisverpflichtung der Gläubigen. Sie steht nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis zur staatlichen Steuerordnung; alle Zuwendungen der Mitglieder kommen freiwillig nach deren Selbsteinschätzung zusammen. Ihre Pfarrer sowie die Mehrzahl der anderen Mitarbeiter sind hauptberuflich tätig; ihr Gehalt wird nicht nach Leistungen, Amtsalter, Stellung oder Vorbildung, sondern allein nach den Möglichkeiten der Gemeinschaft bemessen. Sie ist nicht kunst- oder kulturfeindlich, sondern hat durch ihr kultisches Leben selbst vielfältige künstlerische Aufgabenfelder (z.B. Architektur, Plastik, Malerei, Musik) und ist um die Pflege des Zusammenhangs wahrer Religion mit den Quellen wahrer Kunst bemüht.

05/09/2017

Mit Bestürzung haben wir vom Tod unserer langjährigen und geschätzten Kollegin Monica Kingreen erfahren.

Monica Kingreen war seit 2003 Mitarbeiterin des Fritz Bauer Instituts. Ab 2009 war sie für das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums tätig. Im August 2015 trat sie in Ruhestand, blieb aber weiterhin geschätzte Ansprechpartnerin und freie Mitarbeiterin. Vor allem unterstützte sie Lokalforscher bei der Spurensuche zu jüdischem Leben, zur NS-Zeit und bei Recherchen nach den Schicksalen jüdischer Familien „vor Ort“ mit ihrem umfassenden Wissen.

Das Fotowebportal „Vor dem Holocaust – Fotos zum jüdischen Alltagsleben in Hessen“ (http://www.vor-dem-holocaust.de/) und das Web-Portal „Unterrichtsmaterialien zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust“ (http://www.holocaust-unterrichtsmaterialien.de/) werden als bleibendes Vermächtnis ihrer engagierten Arbeit bleiben. Wir werden sie sehr vermissen.

Adresse

Frauenlobstraße 2
Frankfurt
60487

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