Liberal-Islamischer Bund

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Der interreligiöse Gottesdienst der St. Pauli Kirche Hamburg zum CSD 2026 am 2. August stand unter dem Eindruck des fürc...
02/08/2026

Der interreligiöse Gottesdienst der St. Pauli Kirche Hamburg zum CSD 2026 am 2. August stand unter dem Eindruck des fürchterlichen Anschlags auf den Berliner CSD, der wenige Tage zuvor stattgefunden hatte. Er sollte Raum bieten, innezuhalten – einen Raum für Reflexion, für Hoffnung und Begegnung. Gemeinsam wurde gefragt: Was nimmt der Angst die Macht? Und wie feiern wir das Leben – vielfältig, mutig und verbunden?

Als Vertreterin des Liberal-Islamischen Bundes nahm Odette Neitzel, seine Erste Vorsitzende, mit einem Redebeitrag teil. Ein Auszug daraus in den Share-Pics.

Der vollständige Redebeitrag ist über diese URL abrufbar:

https://lib-ev.de/redebeitrag-auf-dem-interreligioesen-gottesdienst-der-st-pauli-kirche-hamburg-zum-csd-2026/

Ein Videobeitrag des Hamburg Journal (NDR) vom 02.08. zum Gottesdienst:

https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/pride-week-abschluss-gottesdienst-auf-st-pauli/ard/Y3JpZDovL25kci5kZS9hNGIwNzhiZi01ZWM2LTQ2MmMtOWNlYy1mZjNjYjk0MjFhNTk

St. Pauli Kirche

Pressemitteilung zum Anschlag auf den Berliner CSD 2026Wir sind entsetzt und in Trauer über den Terroranschlag auf den B...
27/07/2026

Pressemitteilung zum Anschlag auf den Berliner CSD 2026

Wir sind entsetzt und in Trauer über den Terroranschlag auf den Berliner CSD, der offenbar islamistisch motiviert war und einen Menschen tötete sowie 29 Menschen verletzte.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern dieser verabscheuungswürdigen Tat.

Queerfeindlichkeit ist Menschenhass und ein wesentliches Element von extremistischen – in diesem Fall islamistischen – Ideologien, die die Vielfalt in Gottes Schöpfung ablehnen (vgl. Koran 30:22). Wir Muslim*innen stehen in einer besonderen Verantwortung, den ideologischen Nährboden solchen Menschenhasses trockenzulegen, der für die geistige Brandstiftung sorgt, die Voraussetzung derartiger Taten ist.

Lassen wir uns als Gesellschaft durch solche Taten nicht spalten. Hierauf zielen Extremist*innen nämlich ab – auch solche aus dem rechtspopulistischen Milieu, die selbst eine queerfeindliche Agenda verfolgen und die Tat mit Pauschalisierungen für Muslimfeindlichkeit instrumentalisieren.[1]

Die Trennlinie verläuft nicht zwischen Muslim*innen und Nicht-Muslim*innen, sondern zwischen denen, die für eine liberale und plurale Gesellschaft einstehen, und denen, die eine solche bekämpfen.

DER VORSTAND, 27.07.2026

[1] Gegen eine pauschalisierende Unterstellung der Homophobie gegenüber Muslim*innen sei etwa darauf hingewiesen, dass eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent der in Deutschland geborenen Muslim*innen sich für eine Erlaubnis der gleichgeschlechtlichen Ehe ausspricht: Gert Pickel, in: Bertelsmann Stiftung (Hg.), Religionsmonitor 2019 – Weltanschauliche Vielfalt und Demokratie: Wie sich religiöse Pluralität auf die politische Kultur auswirkt, 2019, S. 66.

CSD Berlin - Berlin Pride

„Ohne Judentum kein Islam“ – Vortrags- und DiskussionsabendDer Liberal-Islamische Bund und der Landesverband der Jüdisch...
24/07/2026

„Ohne Judentum kein Islam“ – Vortrags- und Diskussionsabend

Der Liberal-Islamische Bund und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen laden im Rahmen der diesjährigen Jüdischen Kulturwochen Darmstadt zu einem spannenden Vortrags- und Diskussionsabend ein.

Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster und Autor des kürzlich erschienenen Buchs „Ohne Judentum kein Islam“, wird in einem Vortrag einige seiner zentralen Gedanken aus dem Buch zum jüdisch-islamischen Verhältnis vorstellen. Hierbei bleibt er nicht nur dabei stehen, antisemitische Deutungen des Islams zu dekonstruieren. Vielmehr entwickelt er ein Islamverständnis, das jüdisches Leben nicht nur toleriert, sondern bejaht, schützt und aktiv fördert.

Im Anschluss an den Vortrag werden Daniel Neumann, Vorsitzender des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Hessen, und Waqar Tariq, Vorstand des Liberal-Islamischen Bundes, aus einer jüdischen und einer muslimischen Perspektive in ein Gespräch mit Mouhanad Khorchide treten.

Zeit: Mi., 9. September, 19:00 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Darmstadt, Wilhelm-Glässing-Straße 26, 64283 Darmstadt

Eintritt: frei – Teilnahme nur nach Anmeldung unter www.jg-darmstadt.de/anmeldung

Info-Seite zur Veranstaltung: https://jg-darmstadt.de/aktuelles/news/1815-0909-ohne-judentum-kein-islam-vortrags-und-diskussionsabend

Mouhanad Khorchide | Jüdische Gemeinde Darmstadt | Zentrum für Islamische Theologie Münster (ZIT)

Jüdisch-muslimische Freundschaftsporträts – Bertelsmann StiftungAm 8. Juni wurde in den Römerhallen von Frankfurt a.M. d...
10/06/2026

Jüdisch-muslimische Freundschaftsporträts – Bertelsmann Stiftung

Am 8. Juni wurde in den Römerhallen von Frankfurt a.M. die von der Bertelsmann Stiftung organisierte Ausstellung „Zusammenhalt in Krisenzeiten. Jüdisch-muslimische Freundschaften in Frankfurt am Main“ mit Porträts von 12 jüdisch-muslimischen Freundschaften eröffnet, die den einseitigen Bildern und Narrativen einer Feindschaft zwischen Jüd*innen und Muslim*innen Gegenbilder und Gegennarrative entgegensetzt, um zu einem holistischen und realistischen Bild der Wirklichkeit zu gelangen, die komplexer ist, als dies oftmals v.a. medial wahrgenommen wird. Die Porträts sind Teil der gleichnamigen qualitativen Studie der Stiftung, durchgeführt von Dr. Arndt Emmerich.

Die Ausstellung wurde von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg eröffnet, die ebenfalls zu den porträtierten Personen zählt, und musikalisch sowie mit einem Podiumsgespräch begleitet.

Zu den porträtierten Freundschaftspaaren gehören des Weiteren u.a. Waqar Tariq, Mitglied des Bundesvorstands des Liberal-Islamischen Bundes sowie Koordinator der Frankfurter LIB-Gemeinde, und Daniel Kempin, Kantor des Egalitären Minjan, der Gemeinschaft liberaler Jüd*innen innerhalb der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Sänger und Gitarrist. In einer online abrufbaren Begleitbroschüre werden die Geschichten der Freundschaften ausführlich erläutert.

Die Begleitbroschüre ist kostenlos abrufbar unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/zusammen-in-vielfalt/projektnachrichten/zusammenhalt-in-krisenzeiten-neue-studie-zeigt-die-kraft-juedisch-muslimischer-freundschaften

Die Ausstellung ist in den Römerhallen Frankfurts bis zum 18. Juni (10-18 Uhr) kostenlos besuchbar. Danach wird sie auf Deutschlandreise gehen.

Fotos der Freundschaftsporträts (c) Philip Eichler

Bertelsmann Stiftung Nargess Eskandari-Grünberg FRANKFURT.de Amt für multikulturelle Angelegenheiten Jüdische Gemeinde Frankfurt Zentralrat der Juden in Deutschland

Wir wünschen allen Muslim*innen ein gesegnetes Opferfest! Id mubarak!
26/05/2026

Wir wünschen allen Muslim*innen ein gesegnetes Opferfest!

Id mubarak!

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Postfach 11 01 32
Frankfurt
60036

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