Liberal-Islamischer Bund

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Jüdisch-muslimische Freundschaftsporträts – Bertelsmann StiftungAm 8. Juni wurde in den Römerhallen von Frankfurt a.M. d...
10/06/2026

Jüdisch-muslimische Freundschaftsporträts – Bertelsmann Stiftung

Am 8. Juni wurde in den Römerhallen von Frankfurt a.M. die von der Bertelsmann Stiftung organisierte Ausstellung „Zusammenhalt in Krisenzeiten. Jüdisch-muslimische Freundschaften in Frankfurt am Main“ mit Porträts von 12 jüdisch-muslimischen Freundschaften eröffnet, die den einseitigen Bildern und Narrativen einer Feindschaft zwischen Jüd*innen und Muslim*innen Gegenbilder und Gegennarrative entgegensetzt, um zu einem holistischen und realistischen Bild der Wirklichkeit zu gelangen, die komplexer ist, als dies oftmals v.a. medial wahrgenommen wird. Die Porträts sind Teil der gleichnamigen qualitativen Studie der Stiftung, durchgeführt von Dr. Arndt Emmerich.

Die Ausstellung wurde von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg eröffnet, die ebenfalls zu den porträtierten Personen zählt, und musikalisch sowie mit einem Podiumsgespräch begleitet.

Zu den porträtierten Freundschaftspaaren gehören des Weiteren u.a. Waqar Tariq, Mitglied des Bundesvorstands des Liberal-Islamischen Bundes sowie Koordinator der Frankfurter LIB-Gemeinde, und Daniel Kempin, Kantor des Egalitären Minjan, der Gemeinschaft liberaler Jüd*innen innerhalb der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Sänger und Gitarrist. In einer online abrufbaren Begleitbroschüre werden die Geschichten der Freundschaften ausführlich erläutert.

Die Begleitbroschüre ist kostenlos abrufbar unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/zusammen-in-vielfalt/projektnachrichten/zusammenhalt-in-krisenzeiten-neue-studie-zeigt-die-kraft-juedisch-muslimischer-freundschaften

Die Ausstellung ist in den Römerhallen Frankfurts bis zum 18. Juni (10-18 Uhr) kostenlos besuchbar. Danach wird sie auf Deutschlandreise gehen.

Fotos der Freundschaftsporträts (c) Philip Eichler

Bertelsmann Stiftung Nargess Eskandari-Grünberg FRANKFURT.de Amt für multikulturelle Angelegenheiten Jüdische Gemeinde Frankfurt Zentralrat der Juden in Deutschland

Wir wünschen allen Muslim*innen ein gesegnetes Opferfest! Id mubarak!
26/05/2026

Wir wünschen allen Muslim*innen ein gesegnetes Opferfest!

Id mubarak!

Die Einladung zum ersten Iftar-Empfang in den Deutschen Bundestag durch die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen...
20/03/2026

Die Einladung zum ersten Iftar-Empfang in den Deutschen Bundestag durch die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am 16. März hat in den Sozialen Netzwerken vereinzelt für Kritik gesorgt.

Unser Vorstand Waqar Tariq, der an dem Iftar-Empfang teilnahm, setzt sich in seinen heutigen Freitagsgedanken mit der Kritik inhaltlich auseinander und erklärt, warum er die Kritik für nicht stichhaltig hält.

➡ Die Freitagsgedanken:https://lib-ev.de/wp-content/uploads/2026_FG_03_20_Tariq_Erstes-Iftar-im-Bundestag.pdf

Wir wünschen allen Muslim*innen ein gesegnetes Id! Id mubarak!Mögen die Bemühungen der Muslim*innen in dem gesegneten Ra...
20/03/2026

Wir wünschen allen Muslim*innen ein gesegnetes Id! Id mubarak!

Mögen die Bemühungen der Muslim*innen in dem gesegneten Ramadan-Monat, sei es in Form von körperlichem Fasten oder in anderer Form, von Gott angenommen werden.

Ein historischer Tag in der deutschen Parlamentsgeschichte: Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Bundestages w...
18/03/2026

Ein historischer Tag in der deutschen Parlamentsgeschichte: Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Bundestages wurde in der Volksvertretung der muslimische Anteil der Bevölkerung in Form eines Iftar-Empfangs gewürdigt. So wie im Bundestag auch u.a. christliche, jüdische und säkulare Feste und Gedenktage gewürdigt werden, wurde muslimisches Leben als Teil deutscher Normalität in diese Vielfalt integriert.

Auf Initiative von Lamya Kaddor MdB, religionspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, lud die grüne Bundestagsfraktion am 16. März ca. 150 Gäste – neben Muslim*innen auch Menschen anderer Religionen und Nicht-Religiöse – in den Bundestag zu einem Parlamentarischen Abend ein. Nach einem Grußwort der Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann MdB und einer politischen Einführung durch Lamya Kaddor MdB folgten Keynotes von Prof. Dr. Bekim Agai und Prof. Dr. Meltem Kulaçatan zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft von muslimischem Leben in Deutschland. Zudem erhielten die Anwesenden in einem Panel Einblicke aus der Praxis insbesondere zur Arbeit mit muslimischen Jugendlichen und künstlerische Inputs.

Die Veranstaltung war getragen von dem Geist der religionsfreundlichen, kooperativen Neutralität des Grundgesetzes, die sich, auch in öffentlichen Einrichtungen, schützend und fördernd vor die Glaubensfreiheit stellt und diese nicht aus dem öffentlichen Raum verdrängt. In den Worten des Bundesverfassungsgerichts: „Die dem Staat gebotene weltanschaulich-religiöse Neutralität ist ... nicht als eine distanzierende im Sinne einer strikten Trennung von Staat und Kirche zu verstehen, sondern als eine offene und übergreifende, die Glaubensfreiheit für alle Bekenntnisse gleichermaßen fördernde Haltung. Art. 4 Abs. 1 und 2 GG gebietet auch im positiven Sinn, den Raum für die aktive Betätigung der Glaubensüberzeugung und die Verwirklichung der autonomen Persönlichkeit auf weltanschaulich-religiösem Gebiet zu sichern.“

Lamya Kaddor | Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion | Britta Haßelmann | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | AIWG - Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft

Ein historischer Tag: Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Hessen veranstaltete die Hessische Landesregierung am ...
12/03/2026

Ein historischer Tag: Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Hessen veranstaltete die Hessische Landesregierung am 10. März einen Iftar-Empfang für die hessischen Muslim*innen.

Der stellvertretende Ministerpräsident sowie Wirtschaftsminister des Landes Hessen, Kaweh Mansoori, lud zusammen mit der hessischen Sozial- und Integrationsministerin Heike Hofmann Vertreter*innen der hessischen Religionsgemeinschaften, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und sonstiger Zivilgesellschaft in das Landeshaus in Wiesbaden ein. Zu den eingeladenen Vertreter*innen der hessischen Religionsgemeinschaften zählten neben Vertreter*innen muslimischer Organisationen u.a. auch solche christlicher Kirchen sowie jüdischer Organisationen.

Sowohl Staatsminister Mansoori als auch Staatsministerin Hofmann betonten, dass muslimisches Leben ein Teil der Vielfalt Hessens und Deutschlands sei und der Iftar-Empfang ein Ausdruck der Beheimatung und Wertschätzung dessen sei. In Zeiten der Polarisierung bedürfe es der Räume der Begegnung und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Hessen.de | Wirtschaftsministerium Hessen | Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales | Kaweh Mansoori | Jüdische Gemeinde Frankfurt | MTO Shahmaghsoudi

Am 9. März lud die Frankfurter Gemeinde der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Vertreter*innen der Frankfurter Politik, Verwa...
11/03/2026

Am 9. März lud die Frankfurter Gemeinde der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Vertreter*innen der Frankfurter Politik, Verwaltung, Religionsgemeinschaften und sonstiger Zivilgesellschaft zu einem Iftar-Empfang ein, an dem auch Waqar Tariq, Mitglied des LIB-Bundesvorstands und Koordinator der Frankfurter LIB-Gemeinde, teilnahm. Zum Programm des Iftar-Empfangs gehörte u.a. eine Ausstellung über die Geschichte des Islams in Deutschland sowie der AMJ und eine Führung durch das AMJ-Fernsehstudio (Muslim Television Ahmadiyya, MTA).

Waqar Tariq erklärte:

„Ich danke der AMJ für die freundliche Einladung und für die Gastfreundschaft. Der Abend bot Raum für Begegnung und Austausch.

Viele Ahmadis, beziehungsweise ihre Vorfahren, sind vor staatlich sanktionierter religiöser Diskriminierung und Verfolgung aus ihren Heimatländern geflohen. Es ist begrüßenswert, dass sie hierzulande ihren Glauben auf Grundlage unserer Verfassung frei ausüben können und nicht staatlicher Repression ausgesetzt sind.

Dies sollte uns den Wert von Glaubensfreiheit als Grund- beziehungsweise Menschenrecht im Besonderen sowie von Rechtsstaatlichkeit im Allgemeinen in Erinnerung rufen. Grundrechte werden vom Staat nicht gewährt, sondern gewährleistet. Sie sind kein Gnadenakt des Staates, sondern dessen Verpflichtung. Denn Grundrechte sind Ausfluss der dem Menschen kraft seines Menschseins inhärenten vorstaatlichen Menschenwürde. Die Idee des liberalen Rechtsstaates ist heute weltweit durch autoritäre, nicht selten religiös-identitär angereicherte nationalistische oder transnationalistische Bewegungen wie MAGA, Hindutva, Muslimbruderschaft et cetera bedroht.

Halten wir an der Idee des liberalen und religiös-weltanschaulich neutralen Rechtsstaates unerschütterlich fest – nur ein solcher vermag die Glaubensfreiheit effektiv zu schützen und ein Leben in Freiheit und Würde zu ermöglichen.“

Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland | Islam - Ahmadiyya Presse

Heute ist der Internationale Frauentag. Noch immer sind Frauen nicht gleichberechtigt. Vielmehr nimmt Frauenhass weltwei...
08/03/2026

Heute ist der Internationale Frauentag. Noch immer sind Frauen nicht gleichberechtigt. Vielmehr nimmt Frauenhass weltweit zu und wird wieder salonfähig.

Frauenrechte bleiben ein zentrales Anliegen des Liberal-Islamischen Bundes und wir werden uns weiterhin mit Nachdruck für die volle Gleichberechtigung von Frauen nicht zuletzt in der muslimischen Community einsetzen, auch mit Blick auf religiöse Funktionen, wie etwa der Imamatsfunktion.

Ein Gott, dessen Wesensmerkmal Gerechtigkeit ist, diskriminiert nicht.

„Sag: Mein Herr hat befohlen, Gerechtigkeit zu üben (…).“ (Koran 7:29)

„Gott liebt die, die Gerechtigkeit üben.“ (Koran 49:9)

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unser theologisches Positionspapier „Frauen als Vorbeterinnen“ auf lib-ev.de (Sektion: Stellungnahmen > Positionspapiere).

Frankfurt am Main ist die internationalste Stadt Deutschlands. In ihr leben Menschen aus etwa 180 Nationen und mit vielf...
04/03/2026

Frankfurt am Main ist die internationalste Stadt Deutschlands. In ihr leben Menschen aus etwa 180 Nationen und mit vielfältigen sonstigen Hintergründen zusammen. Zu dieser Vielfalt gehört auch muslimisches Leben.

Als Zeichen der Würdigung dieses muslimischen Anteils der Frankfurter Vielfalt luden Oberbürgermeister Mike Josef und Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg am 3. März zum jährlichen Iftar-Empfang der Stadt in die Mainarcaden ein, an dem auch die Frankfurter Gemeinde des Liberal-Islamischen Bundes teilnahm.

Sowohl Oberbürgermeister Josef als auch Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg betonten, dass die Vielfalt Frankfurts die Stärke dieser Stadt darstelle und dass die Frankfurter*innen sich nicht auseinanderdividieren lassen würden. Weder Muslimfeindlichkeit, noch Antisemitismus, noch jegliche sonstige Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit habe Platz in Frankfurt a.M.

An der Iftar-Veranstaltung nahmen neben Muslim*innen auch Vertreter*innen anderer Religionen, u.a. des Christentums, Judentums und des Bahaitums, und Nicht-Religiöse teil.

Adresse

Postfach 11 01 32
Frankfurt
60036

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