Evangelische Kirchengemeinde Bernhausen

Evangelische Kirchengemeinde Bernhausen Evangelische Kirchengemeinde Bernhausen, Teil der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Liebe  Leserinnen und Leser!Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung. (Sprüche 14,26)Dieser Vers versucht auszud...
16/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser!

Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung. (Sprüche 14,26)

Dieser Vers versucht auszudrücken, welch ein Vertrauensort Gott ist. Wer an ihn glaubt, wer ihm Ehre gibt, hat diesen Vertrauensort für sein Leben in dieser Welt.

Das hebräische Wort, das die Lutherbibel hier mit „Festung“ wiedergibt, hat seine Wurzeln in der Bedeutung „Vertrauen“ oder „Sicherheit“.

In Neuffen (da haben wir gelebt) übersetzt man das natürlich auch mit „Burg“, denn so eine Festung auf einem festen Felsen steht seit jeher für vertrauenswürdige Stabilität.

Welche Metapher wäre deine für dein Leben?

Fixstern – Stern, auf den ich schaue?
Anker – sicherer Hafen vor Sturm und Wind?
Gold – Stabilitätsanker im Portfolio?
Grundsatz – Halt im Hin und Her der Meinungen?

Ich bin dankbar für die Vertrauensorte im Glauben an Gott, die ich immer wieder aufsuchen kann. Dazu gehört auch sein Wort. Den Vertrauensort zu haben, gibt Sicherheit und macht, dass man sich ohne Angst der Welt zuwenden kann, mutig sein kann und dabei sogar ins Risiko gehen kann.

Mit herzlichem Gruß

Gunther Seibold, Dekan

Liebe Leserinnen und Leser,unsere heutige Losung aus Jesaja 60,2 beginnt so:Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und D...
15/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere heutige Losung aus Jesaja 60,2 beginnt so:

Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker;

Und ich denke: Ja, so ist es! In den Nachrichten erfahren wir täglich von Hass, Gewalt und Krieg und alles scheint immer noch schlimmer zu werden. Das kann einen unglaublich runterziehen.

Allerdings ist die Losung noch nicht zu Ende, sondern geht weiter:

aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Die Bibel ist kein Buch, das uns mit dem Elend konfrontiert und dann darin sitzen lässt. Sie ist ein Hoffnungsbuch. Damals, als das Leben von Jesaja und seinen Zeitgenossen von bösen Geschehnissen überschattet wurde, genauso wie heute. Gott will Licht in die Dunkelheit bringen! Für uns heute hat dieses Licht einen Namen: Jesus.

Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8, 12)

Jesus ist der Finsternis entgegengetreten. Mit seiner Liebe und Vergebung. Mit seinem Leben. Er hat die Finsternis an Ostern bereits besiegt. Dieses Wissen zieht uns heraus aus der Abwärtsspirale der Gedanken und Gefühle. Und es befähigt uns sogar, der Finsternis wie Jesus entgegen zu treten, statt sie mit gleichen Waffen bekämpfen zu wollen. Vielleicht gelingt uns das nicht immer, aber hoffentlich immer öfter.

Einen Wochenstart mit viel Licht wünscht

Judith Herter

Liebe Leserinnen und Leser,wer für freigebige Spendenkultur eintritt, sagt den Leuten am besten erst mal, dass sie alles...
12/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser,

wer für freigebige Spendenkultur eintritt, sagt den Leuten am besten erst mal, dass sie alles haben, was sie brauchen, und sogar noch mehr.

Gott hat die Macht,
euch jede Gabe im Überfluss zu schenken.
So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles,
was ihr zum Leben braucht.
Und ihr habt immer noch mehr als genug,
anderen reichlich Gutes zu tun.
2. Korinther 9,8

Wie kommt das bei dir an? Es gibt durchaus verschiedene Arten, wie man darauf reagieren kann, je nach den Umständen. Beispiele gefällig?

a) Ich habe gar nicht viel, eher zu wenig. Dass es Gott „vermag“, im Überfluss zu schenken, hilft mir nicht. Also kann ich nicht Gutes tun.
b) Ich habe zwar viel zu wenig, aber Gottes Gnade ist ja alles, was wir brauchen, also habe ich genug und eigentlich ist alles, was darüber hinausgeht, Überfluss. Ich kann es herschenken.
c) Ich habe zwar alles, was ich „zum Leben brauche“, aber noch nicht „mehr als genug“. Gutes tun muss noch warten.
d) Ich habe jetzt schon Überfluss. Für mich stimmt, was Paulus sagt. Es ist für mich ein Anstoß, anderen reichlich Gutes zu tun.
Achtung: Nur Version d) passt wirklich zu diesem Vers. Version b) klingt zwar fromm, aber davor ist zu warnen. Wer zu wenig hat, muss nicht herschenken. Es braucht ja in einer Gemeinde mit vielen, die Überfluss haben, auch Empfänger :-)
Für Weiteres und Kommentare zu a) und c) fehlt hier leider der Platz …

Welche Umstände und Konsequenzen sind Ihre/deine?

Einen Tag mit reichlich Zeit, Gnade im Überfluss und genug zum Leben und – wenn es sein kann – Geben wünscht mit herzlichem Gruß
Gunther Seibold

Liebe Leserinnen und Leser,am 27. Mai war Paul Gerhardts 350. Todestag. Die schönsten Texte, also die Texte, die am meis...
11/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser,

am 27. Mai war Paul Gerhardts 350. Todestag. Die schönsten Texte, also die Texte, die am meisten Tragkraft haben, hat er in den schwersten Zeiten seines Lebens gedichtet. Eines davon ist „Warum sollt ich mich denn grämen?“ (im Posaunenchor bei uns nannte man es wegen dem «cremen» immer das „Nivea-Lied“ )

Fünf Jahre nach Ende des 30jährigen Krieges, dessen Grauen er miterlebt hatte, schreibt Gerhardt ein Vertrauenslied. 1637 verlor er Elternhaus, Landwirtschaft und das Gasthaus – seinen gesamten ererbten Besitz. Wenig später starb sein Bruder an Pest.

Und nun dichtet er:
Schickt er mir ein Kreuz zu tragen,
dringt herein Angst und Pein, sollt ich drum verzagen?
Der es schickt, der wird es wenden;
er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden.

Paulus schreibt:
„…und wir dachten schon, das Todesurteil wäre über uns gesprochen.
Wir sollten aber lernen, nicht auf uns selbst zu vertrauen. Auf Gott sollten wir vertrauen, der die Toten auferweckt. Er hat uns vor dem sicheren Tod gerettet und wird es wieder tun!“ (2.Korinther 1,9-10)

Das „Kreuz“ macht uns kaputt und die Angst vor dem Tod lähmt uns und macht uns lebensunfähig, wenn wir es nicht lernen, nicht auf uns selbst zu vertrauen, sondern auf Gott: „Der es schickt, der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden.“

Singen singt das Kreuz und den Tod nicht einfach weg. Und schöner macht es das alles auch nicht. Aber es trägt und stärkt mein Vertrauen in den Gott, von dem Paul Gerhardt in den letzten beiden Versen singt:

Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, du bist mein, ich bin dein, niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben und dein Blut mir zugut in den Tod gegeben; du bist mein, weil ich dich fasse und dich nicht, o mein Licht, / aus dem Herzen lasse.

Um dieses Vertrauen will ich heute bitten und davon singen.
Mit herzlichem Gruß

Thomas Binder

Liebe Leserinnen und Leser,Jesus sprach zu ihnen: Wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (Johannes 6,35)Jesus ...
10/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Jesus sprach zu ihnen: Wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (Johannes 6,35)

Jesus Christus und sein Wort stehen im Mittelpunkt dieses Verses, im Mittelpunkt des Johannesevangeliums (Am Anfang war das Wort…), im Zentrum der Bibel (Am Anfang schuf Gott…) und der Menschheitsgeschichte. Er, der Architekt von Wasser und Geist schenkt das Leben und löscht den Durst.

Genau das hat auch einer der bekanntesten, irdischen Architekten entdeckt, geglaubt und mit seinem ganzen Lebenswerk in einem glorreichen Bauwerk zur Ehre Gottes zum Ausdruck gebracht: Antoni Gaudí. Zu seinem heutigen 100. Todestag ist der Jesus Christus Turm im Zentrum der Sagrada Familia als höchster Turm von insgesamt 18 Türmen mit dem begehbaren Kreuz an der Spitze fertig geworden. Jesus Christus, ein starker Turm, ragt über die Vierung zum Himmel und steht damit in der Achse zwischen dem Geburtsportal im Osten und dem Passionsportal im Westen.

Das Glorienportal im Süden ist auch nach 144 Jahren noch nicht fertig, so wie auch wir auf unserem Weg mit Jesus noch nicht fertig sind. Aber er steht fest im Zentrum, wie der überragende Turm auf der Basilika in Barcelona. Sie ist mir zu einer Bibelübersetzung aus Stein und Glas geworden, ein Haus das Menschen für ihr „Gloria sei dir gesungen“ Raum gibt, und in wunderbarer Weise den Architekten des Lebens und Erhalters bezeugt: Jesus Christus.

Lieber Herr Jesus Christus, danke dass du uns das Leben geschenkt und bis heute erhalten hast. Du führst uns zum frischen Wasser und schenkst uns voll ein, damit unser Lebensdurst ganz gestillt ist. Mit unseren menschlichen Fähigkeiten wollen wir dir im Verborgenen, oder für die ganze Welt sichtbar, die Ehre geben. Amen

Herzliche Grüße, Markus Jetter

Liebe Leserinnen und Leser,Jahrzehnte liegen dazwischen. Zwischen Esau und Jakob. Als Jakob ihm das Erstgeburtsrecht gek...
09/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Jahrzehnte liegen dazwischen. Zwischen Esau und Jakob. Als Jakob ihm das Erstgeburtsrecht geklaut hat. Und er zu seinem Onkel Laban floh.

Und jetzt, wo er zurückkommt- man könnte meinen, als ob über die lange Zeit Gras gewachsen sei- aber in der Wüste wächst kein Gras- und erst recht nicht über das Unversöhnliche.

Streit heißt es bleibt eine Lücke offen, ja, hier klafft die Lücke erneut auf, kurz vor der Begegnung mit dem Bruder Esau. Plötzlich steht die Vergangenheit wieder auf.

Kennt ihr das? Das heißt die Jahrzehnte spielen keine Rolle mehr.

Aber nun würde ich Euch bitten: Wo gibt´s etwas in Eurem Leben, wovon ihr denkt, hoffentlich steht das nicht wieder auf. Wovon denkt ihr, dass das niemand weiß, dass ich`s nicht sagen muss und hoffentlich entdeckt das niemand. Dem könnte man in der Stille einmal nachgehen.

Aber wir entdecken in dieser Geschichte nicht, dass Jakob in der Furcht vor der Begegnung mit seinem Bruder Esau sagt: „Jetzt ist das Leben vorbei“.

Vielmehr: Er tritt die Flucht nach vorne an. Jakob sagt: Jetzt will ich was tun und in die Hand nehmen. Rückzug oder Flucht nach vorne?

Jakob wählt: die Flucht nach vorne.

Weshalb? Weil er zuvor, schon zu Beginn der Flucht vor Esau die Erfahrung gemacht hat, dass die Engel Gottes um ihn sind, der Himmel geöffnet, und dieser Weg deshalb gesegnet ist, weil Gott seinen Segen niemals zurücknimmt.

Jakob zog seinen Weg. Und es begegneten ihm (wieder) die Engel Gottes. (Genesis 32,2)

Geh unter der Gnade. Geh mit Gottes Segen. Bleib` in seiner Nähe. Was auch immer Du tust. Geh mit seinem Segen. Aber geh! Du wirst Wunder erfahren.

Herzlichst

Euer Tobias Ehret

Liebe Leserinnen und Leser,Petri Heil!Es scheint wie eine idyllische Szene wie aus einem Urlaubsprospekt, als Jesus an e...
08/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Petri Heil!
Es scheint wie eine idyllische Szene wie aus einem Urlaubsprospekt, als Jesus an einem See zum Volk spricht. Inmitten dieser Idylle sind die Fischer in einer Notlage. Sie hatten die ganze Nacht nichts gefangen und wuschen ihre Netze.
Sie brauchen heute nicht auf den Markt. Werden kein Geld mit nach Hause bringen. Auch die hungrige Familie zu Hause wird enttäuscht sein.
Als Jesus mit seiner Predigt fertig ist, spricht er den enttäuschten Fischer Simon an: "Fahre hinaus wo es tief ist, und werft eure Netze aus".
Jesus gibt den Fischern einen Befehl, der jeglicher Fischerlogik widerspricht.
Sie haben ihr Handwerk schließlich gelernt und wissen, dass dies nicht funktionieren kann. Sie wissen, dass man Fische nachts und in Ufernähe fängt.

Simon sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. (Lukas 5,5)

Sie fahren trotz aller Erfahrung im Vertrauen auf Jesus noch einmal hinaus und lassen ihre Netze ins Wasser. Der Fang ist so groß, dass die Netze zu reißen drohen, als die Fischer die Beute ins Boot ziehen möchten. Sie müssen erst ihre Fischerkollegen vom Festland herbeiwinken um den Fang in die Boote zu bekommen.

Es ist menschlich, dass wir Dinge bleiben lassen, von denen wir uns selbst keinen Erfolg erhoffen. Doch wenn wir Gott nicht die Möglichkeit geben in scheinbar unrentablen Unternehmungen Wunder zu tun, dann werden wir auch keine Wunder erleben.

Einen guten Tag, mit der Gewissheit, dass wenn ich Jesus mit ins Boot hole, dann kann auch Unmögliches gelingen, wünscht,

Hajo Zimmermann

Liebe Leserinnen und Leser!Harre des Herrn!Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!(Psalm 27,14)Dieser Psalmvers b...
05/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser!

Harre des Herrn!
Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!
(Psalm 27,14)

Dieser Psalmvers beschreibt eine Grundhaltung des Lebens mit Gott in eindrücklicher Kürze:
Gespannt entspannen, erwartungsvoll gedulden, sehnsuchtsvoll besitzen.

Das klingt zunächst widersprüchlich. Und doch trifft es genau die Spannung, in der christlicher Glaube lebt.

Was heißt eigentlich „harren“?
Das Wort meint ein geduldiges, zugleich erwartungsvolles Warten.
Ein Innehalten voller Hoffnung. Kein passives Abwarten, sondern ein waches, innerlich ausgerichtetes Sein – offen für das, was kommt.

Auffällig: Zweimal ruft der Psalm dazu auf, so zu warten.
Und dazwischen steht der Zuspruch: „Sei getrost und unverzagt.“
Mitten im Warten gilt uns Gottes Trost.
Mitten in der Spannung schenkt er Frieden.

So leben wir als Christen in einem doppelten Wissen:
Wir warten auf Gottes Trost – und zugleich ist er schon da.
Wir hoffen auf seinen Frieden – und doch ist er uns in Jesus Christus bereits geschenkt.

Die Tageslosung bringt diese Erfahrung auf den Punkt:
Gott ist schon gegenwärtig, und dennoch bleiben wir auf ihn ausgerichtet.
Alles, was wir an Trost und Frieden brauchen, hat Gott längst in unsere Herzen gelegt – und doch sehnen wir uns danach, dass er es sichtbar und spürbar vollendet.

Darum steht dieser Vers am Ende des Psalms – wie ein letzter, zusammenfassender Ton:
Gott ist ein Kommender. Doch auf diesem Weg ist er längst bei uns – ganz nah.

Ich wünsche Ihnen einen Tag, der von diesem Vertrauen getragen ist.

Ihr
Rainer Moritz

Liebe Leserinnen und Leser,zum Ende kommt Paulus auf das Geld zu sprechen.Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen B...
04/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Ende kommt Paulus auf das Geld zu sprechen.

Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel.
Denn der Herr straft dies alles. (1. Thessalonicher 4,6)

Nachdem er vorher darüber gesprochen hat, dass wir als Christen heilig sein sollen, konkretisiert Paulus Bereiche unseres Lebens, die für die Thessalonicher genauso galten wie für uns heute.
Paulus redet über S*x, den Umgang mit dem eigenen Körper, Begierden und dann eben auch noch übers Geld. (1. Thess 4,1-5)

Interessant ist dabei, dass die Auswahl auf diese Themenbereiche fällt. Wenn Paulus hier über den Handel untereinander schreibt, dann ist das eine Konkretion des Umgangs mit Geld aber aus meiner Sicht vor allem eine Beschreibung des Zusammenlebens unter den Glaubensgeschwistern.

Das könnte mehrere Gründe haben. Paulus spricht hier konkret den aus seiner Sicht wichtigsten an.
Dieser lautet:
Wenn wir uns anders verhalten fällt das auf Gott zurück. (1.Thess 4,7+8)
Wenn wir mit Ernst Christen sein wollen, dann sollte in unserem Leben etwas von Gottes Heiligkeit sichtbar sein.

Wie gut, dass wir das nicht alleine stemmen müssen.
Dafür schenkt uns Gott seinen Heiligen Geist, der uns dazu erfüllt.
Der in uns dieses "Heiliger werden" ermöglicht, der es uns schenkt,
dass wir diese Themen mehr und besser umgesetzt bekommen.

Ich möchte den Heiligen Geist heute bitten, dass er mir zeigt,
welches Thema bei mir heute oben auf liegt.
Wo darf ich mich heute neu ausrichten und mehr entdecken, wie Gott sich mein Leben wünscht.

Ein Gebet für jeden Tag und für heute ganz besonders.

Herzliche Grüße,
Philipp Steinbacher.

Liebe Leserinnen und Leser,in unserem Losungstext heißt es heute:Der Herr öffnet die Augen der Blinden. (Psalm 146,8 - N...
03/06/2026

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserem Losungstext heißt es heute:
Der Herr öffnet die Augen der Blinden. (Psalm 146,8 - NLB)

oder nach der Übersetzung Luthers:

Der HERR macht die Blinden sehend.

Gesundheitlich Blind bin ich nicht. Ja, ok, mit Brille - ohne sehe ich jetzt auch nicht alles im Detail.
Aber wie oft bin ich „Glaubensblind“, „Betriebsblind“ oder sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr?

Hast Du schon erlebt, dass sich Gott weit weg anfühlt?
Du Dich fragst, wo er gerade ist? Du es nicht mehr schaffst, Gottes Spuren in Deinem Leben zu sehen? Keine Angst, Du bist nicht allein damit.
Gott ist da, auch wenn wir „Glaubensblind“ sind. Gott tut heute noch Wunder. Wenn Du es gerade nicht siehst: Lass für Dich beten.

Ich habe vor einigen Wochen die Erfahrung machen dürfen, dass einige Menschen für mich gebetet haben. Ich habe einen solchen inneren Frieden gespürt, der noch heute in mir ist und von dem ich zehre.

Gott kann Wunder. Vielleicht ist es gerade bei Dir noch nicht dran.
Gott möchte, dass wir geduldig sind.
Gott will Wunder. Vielleicht passieren bei Dir gerade andere Wunder die Du nicht erwartest und nicht möchtest.
Gott möchte die Regie in Deinem Leben gerne führen!
Gott tut Wunder. Wenn wir ihm ganz vertrauen.

Deshalb ist es gut, den ganzen Vers 8 zu lesen:
(Oder noch besser, den ganzen Psalm...)

Der Herr öffnet die Augen der Blinden.
Der Herr richtet die auf, die verzweifelt sind.
Der Herr liebt die Gottesfürchtigen.

Schau gerne auch in Psalm 37,5–7.

Und so wünsche ich uns allen, dass wir unsere „Glaubensblindheit“ ablegen.
Wir Augen und Brille putzen, um die Wunder Gottes in unserem Leben zu sehen.
…und am besten anderen Menschen von diesen Wundern in unserem Leben berichten.

Sei gesegnet – mit den vielen guten Dingen, die Gott Dir schenkt.

Christa Remme,
gerade auf dem Zeltlager des EJB in Winterbach (gerne dafür beten)

Adresse

Pfarrberg 7
Filderstadt
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